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Leser über hartgeld.com - 2013

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Glaubt man der Schwarzwaldwerbung, so wandern jährlich Tausende den Westweg zwischen Pforzheim und Basel, den Königsweg aller Weitwanderwege im Schwarzwald, sehr gut markiert mit der berühmten roten Raute auf weißem Feld. Bilder zum Großraum Einrich .. Anzeige: Chronik von Bad Ems, Nassau, Katzenelnbogen, Diez, Limburg, Bad Schwalbach mit klimatischen, sozialen und politischen Ereignissen der Zeit.

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Wünsche mir das ihr mitzieht um dieses Portal stärker zu machen. Nur so schaffen wir es! Beste Grüsse Markus mallorca-object-service. Hallo, wir haben unser Ferienhaus verkauft und ich wollte nun wissen wie das von statten geht.

Eine Katastophe ist das. Nur Personal mit mässigen Sprachkenntnissen, zwar nett, aber verstehen mich nicht richtig. Unserer Hauskäufer wollten dort bleiben, weil wir halt mal sehr sehr viele super Bewertungen bekommen haben, dass geht nicht, da es nur für die Person geht. Ich muss nun das Geld das im Dezember kommt von meinem Konto an die Käufer überweisen. Ich habe die Adresse weiter gegeben an die neuen Besitzer, Vielen Dank dafür.

Der direkte Kontakt zu den Mietern z. Regionen werden in den Suchfunktionen stark zusammengefasst. Die Übersichlichkeit ist verloren gegangen. Häuser in bevorzugter Lage können schwer herausgefiltert werden. Vermieter werden gedrängt Kreditkartenzahlung und Sofortbuchen zu aktivieren.

Wer nicht dem Plan von Expedia entspricht rutscht in der Suche auf die hintersten Plätze. Alternativen zu FeWo werden aufgekauft. Danach setzte eine positive 5 - Sterne - Bewertungskampagne unter dem Stichwort " verifizierte Bestellung " ein.

Für wie dumm halten diese Veranstalter eigentlich den Verbraucher? Also auch Trustpilot ist völlig wertlos. Trustpilot ist keine bewertungsneutrale Internetseite, sondern kann beliebig durch Zeiler positiv manipuliert werden. FeWo ist einfach nicht bereit unser Objekt unter der zutreffenden Orts Rubrik zu listen. Das macht die Auffindbarkeit unseres Objektes unmoeglich. Alle Anrufe und die meisten emails bleiben unbeantwortet bzw. Es gibt nur dumme Ausreden und immer ist der Vermieter schuld.

Trotz aller Gebuehren muss man ewig in der Warteschleife bleiben wenn man anruft. Das ist eine Frechheit,totale Abzocke und mein Inserat werde ich auf keinen Fall verlaengern! Wir sind bei Fewo schon vor 1. Und jetzt sind immer noch Kunden bei Fewo: Suchen Sie sich doch eine andere, bessere Internetplattform: Auch dieses Jahr hatten wir mit derselben Internet-Plattform nur gute Erfahrungen gemacht: Bei Fewo bleiben nur die Masochisten, die sich gerne quälen.

Bin zwar nicht Martin, aber auch eine abgewanderte Vermieterin. Kann den Wechsel nur empfehlen! Ich vermiete genauso gut über Traum-Ferienwohnungen. Auch ich bin frustrierter Vermieter bei FewoDirekt. Kannst Du mir bitte schreiben, wohin Du Dich umorientiert hast? Hallo Martin, ich vermiete ein Ferienhaus an der Nordsee, habe vor zwei Jahren fewo- direk verlassen und es keinen Tag bereut!

Bin genauso ausgebucht wie vorher. Bitte nenne Sie uns hier doch diese Plattform, damit wir dort hin können. Ich hatte der Buchung noch nicht einmal zugestimmt - und Geld erhalten erst recht nicht!!! Bei den vielen Klagen der Mieter über sich multiplizierende Mietpreise beim Buchen weisst Fewo immer jede Verantwortung von sich und behauptet, die Vermieter sein schuld an den nicht aktualisierten Mietpreisen.

Da wären ja die Vermieter schön blöd, in der Hauptsaison die Preise nicht anzupassen. Von Wohnungen waren 60 am gesuchten Ort. Von diesen hatten die Premiumpartner Superschnäppchen-Tagespreise angezeigt, die in keiner Weise mit den Mietpreisen des Vermieters übereinstimmen, auch nicht bei Einsatz von Filtern oder in der Nebensaison. Sind das wirklich die perfiden Vermieter, die den arglosen Kunden über den Tisch ziehen wollen oder ist es eher der perfide Logarithmus von Fewo-direkt, Homeaway, Expedia?

Mir scheint deren System "verbessert" damit die Optik des Inserates bzw. Dieses Haifischportal braucht niemand! Die Abwicklung musste allerdings telefonisch erfolgen, damit die Vermieterin die Anzeigenprovision nicht zahlen muss.

Das Haus selbst verfügt aufgrund des alten Hausbrunnens vor allem im Sommer nur über eingeschränkt Wasser, die Freundlichkeit der Vermieterin bewegt sich im überschaubaren bis frechen Bereich.

Da muss FeWo direkt mal ran! Man wirft mir vor, ich würde Gäste auffordern zur Direktbuchung und die Regeln wie sie FeWo vorschreibt zu übergehen.

Fewo ist unser teuerstes Portal zum inserieren, verlangt noch die Servicegebühr der Gäste. Der Inserent zählt leider nicht mehr, man kann sich nirgends beschweren, hat keinen kompetenten, zuverlässigen Ansprechpartner mehr. Im nächsten Jahr läuft mein Inserat dort aus und ich werde nie wieder dort inserieren. Liebe Vermieter, Finger weg von "FeWodirekt".

So viel Ärger braucht keiner und es gibt andere bessere Portale wo der Mensch noch zählt. Peter, Sie sind für fewo-direkt. Und was heisst "fair behandeln"? Das ist doch mehr als subjektiv. Fuer den Mieter ware es fair, wenn er umsonst bei uns mieten kann. Und selbst was Sie im Mietvertrag vereinbart haben, kann immer noch als "unfair" angesehen werden? Und wie die "Kunden von homeaway.

Warum hat der Chef von homeaway nicht gesagt, dass die "Kunden von Homeaway. Wer sind wir eigentlich fuer diese Homeaway Gruppe? Und was heisst "unfair verleumden"? Es gibt also faire Verleumdung fuer fewo-direkt? Und " greifbare Beweise" muessen wir Vermieter vorlegen Fewo-direkt viel zu teuer für Vemieter und sie wollen immer mehr Geld.

Deshalb habe ich dort gekündigt undeine neue Plattform erstellt: Wir hatten eine Ferienwohnung auf Borkum Vermieter: Wenige Stunden später erhielten wir die Stornierung der Buchung. Auf meine telefonische Nachfrage wurde mir von der Tochter der Vermieterin mitgeteilt, dass ihnen nicht klar war, dass ich die Wohnung ohne Rücksprache buchen kann und dass die Verfügbarkeit nicht aktuell sei und die Wohnung bereits für den entsprechenden Zeitraum vermietet sei, jedoch nicht über Fewo-direkt.

Die Sachlage war also glasklar: Bis wir allerdings die Anzahlung erstattet bekommen haben, dauerte es 2 Monate, circa 10 Mails an Fewo-direkt sowie mehrere Telefonate. Fewo-direkt hat mich mehrfach aufgefordert, mit dem Vermieter in Kontakt zu treten, was ich verweigert habe, da die Lage eindeutig war.

Auch sollte ich einen Antrag einreichen inklusive Kopie Personalausweis; Kopie des Kontoauszuges, auf dem die ausgeführte Zahlung, der Kontoinhaber und die Bank erkennbar sind; schriftliche Bestätigung Ihrer Bank, die belegt, dass die getätigte Zahlung nicht zurückgebucht werden kann; eine Kopie des E-Mail Verkehrs, zwischen Ihnen und der Kontaktperson, inklusive E-Mail Absender; kurzum der pure Wahnsinn.

Mir wurde zwar gesagt, dass die Anzahlung bei Fewo-direkt liegt, wieso mir diese nicht unkompliziert zurückgebucht werden konnte, konnte oder wollte man mir nicht sagen. Kundenservice - wie ich ihn z. Meine Erfahrungen mit Fewo-direkt sind umfassend schlecht. Die Angebote der Vermieter stimmen nicht immer. Die Preise und Verfügbarkeiten auf der Seite werden nicht kontrolliert, ich habe schon erlebt, dass der Preis vom Vermieter plötzlich 2.

Trotz der "Sofortbuchung"-Funktion wurde meine Buchung zweimal durch die Vermieterin storniert. Die Überweisung habe ich getätigt, eine schriftliche Bestätigung erhalten. Die Stornierung erfolgte ohne Angabe von Gründen.

Inzwischen hat die Vermieterin einen Erklärungsversuch abgegeben, mir unverständlich 3. Seit Tagen warte ich auf die vollständige Rückzahlung! Die Tage, die überall angegeben werden, sind abgelaufen. Die Kontaktaufnahme per Telefon ist schwierig, man hängt ständig in der Warteschleife, per Mail bzw.

Kontaktformular bekomme ich Fehlermeldungen. Nicht alle Mitarbeiter und ich habe mit mehreren gesprochen zeichneten sich nicht gerade durch Freundlichkeit und Kompetenz aus. Ein Objekt habe ich doppelt gefunden. Das Haus die selben Bilder mit zwei verschiedene Namen und zwei verschiedene Orten. Absolut seriös, zuverlässig und kompetent! Zuerst habt ihr fewo-direkt. Gerne auch Verleumdung, Bewertungserpressung - ihr habt es geschluckt.

Dann mischten sich Sites wie traum-ferienwohnungen in eure Geschäftsbedingungen ein - ihr habt es geschluckt.

Jetzt sollt ihr vermieten, ohne vorher mit dem Mieter gesprochen zu haben, ohne ihn zu kennen. Ihr sollt - so bei airbnb - euch verpflichten, niemanden zu "diskrimieren", damit auch die weltweit unerwünschtesten Mieter ihr akzeptieren müsst. Passt auf, dass ihr nicht bald nur noch Befehlsempfänger dieser Sites seid, die mit eurer Arbeit, eurem Eigentum Geld verdienen - auf eure Knochen. Ich bin froh, hier endlich mal andere Vermietermeinungen zu hören.

Ich habe so viele Punkte über die ich mich ständig geärgert habe bei FeWo-direkt. Am Schlimmsten ist, dass man nicht mit seinen Kunden in Kontakt treten kann, weil alles geschwärzt bzw. Bestrafung dafür, dass man nicht die Buchung über Fewo angenommen hat, was sind das denn für Aktionen?? Liebe Vermieter sucht Euch andere Plattformen aber nicht FeWo -direkt und liebe Kunden, ihr merkt gar nicht, dass Ihr eine hohe Servicegebühr zahlen müsst, bitte bucht wo anders!!!!!!!!!!!!!

Sie haben ja so Recht. Ich war von Anfang an bei Fewo Direkt, als es noch ein gutes Portal war. Dann bin ich raus weil mir das ganze zu blöd wurde. Nun haben wir unser Haus verkauft und für die Käufer habe ich jetzt nochmal alles dort angemeldet, damit die sehen ob das Ihr Ding ist. Es ist ja noch schlimmer als es vor 2 Jahren war, ich dachte das geht garnicht mehr. Die kassieren bei uns und bei den Gästen, frech ist das. Es freut mich aber immer wieder das es viele Leute gibt die das Haus dann versuchen anderweitig zu finden, was auch vielen gelingt.

Die Anfragen von 8 Personen die 2 Nächte für Euro in einem Top Haus übernachten wollen kann man da verschmerzen, dann auch das gibt es dort sehr viel mehr als sonstwo. Traum Ferienwohnung fängt jetzt auch schon so an, die kriegen wohl auch die Kasse nicht voll genug. Ich für meinen Teil bin ganz froh das ich da jetzt mal raus bin und nicht suchen muss wo ich jetzt in Zukunft mein Haus vermiete.

Ich wäre dankbar für Plattformen die nicht so unverschämt sind und wo man trotzdem sein Haus vermietet bekommt. Diese als Gesamtpreis deklariert. Bei telefonischer nachfrage wurde nach kurzer Zeit simuliert, dass die Verbindung unterbrochen wäre. Beim zweiten Anruf nachdem die Person im Callcenter realisiert hat, dass ich stornieren möchte direkt wieder - naja - die Verbindung kaputt! Ich bin sehr froh, dass ich mit meinen Erfahrungen mit FeWo-direkt nicht alleine da stehe und auch ich werde als Vermieter diese Plattform so schnell wie möglich verlassen.

In meiner Beschreibung meiner Ferienwohnung befand sich seit über 7 Jahren der Satz: Im Juli wurde ich dann von fewo-direkt angeschrieben, ich würde meine Gäste dazu animieren, über andere Portale zu buchen, als über fewo direkt und man behalte sich vor, wenn ich diesen Passus nicht innerhalb von 5 Tagen rausnehme, würde mein Inserat deaktiviert. Nachdem ich das getan habe, warf man mir wenig später dann vor, ich würde Gäste erneut auffordern, über andere Regeln, als fewo direkt sie vorschreibt, buchen zu lassen, weil ich kurzfristig Gäste bekommen konnte, die länger buchen wollten, aber keine Kreditkarte besitzen und ich Überweisung akzeptierte.

Daraufhin hat man mein Inserat nun deaktiviert und ich solle mich mit dem Kundenportal in Verbindung setzen. Darauf können die lange warten, bald läuft mein Inserat dort aus und ich werde nie wieder dort inserieren. Also, auch von mir der gut gemeinte Tipp an alle Vermieter: Finger weg von "fewo-direkt". So viel Ärger braucht keiner. Hallo Thomas, so war es u.

Hinweis auf die eigene Homepage ist untersagt da dort mein Kontakt zu finden ist. Sofort wurden meine Fragen professionell beantwortet. Das kann nicht gut gehen. Schade für die schöne Zeit. Auch ich kann hier wieder gegebenes nur bestätigen und lasse meine Inserate auslaufen bei FeWo-direkt. Damit durch mich ungewollt die Inserate nicht automatisch verlängert werden habe ich die AV im Vermieterbereich deaktiviert und meine Creditkartendetails gelöscht.

Das nächste Object läuft im Oktober aus, das letze dann im März Ich bin gespannt wie reagiert wird. Ich inseriere seit Da war die Welt noch in Ordnung. FeWo sägt an dem Ast auf dem es sitzt. Das wird denen wohl gleichgültig sein. Beste Grüsse aus Mallorca Markus mallorca-object-service. Diese Warnung kann man nicht oft genug wiederholen: Daraufhin hatte ich ein 2. Mal das Häkchen auf "Verlängerung" entfernt und meine Bankdaten gelöscht, zusätzlich per Einschreiben gekündigt.

Hätte ich auch nur auf eine davon reagiert wäre für Fewo die Verlängerung für ein weiteres Jahr sicher perfekt gewesen! Vielen Dank für den Tipp! Inserate neu einstellen, welche Plattform, Bewertungen verlieren etc. Wie innerhalb dieser Zeit das Leben funktionieren soll wurde beantwortet: Desweiteren meine Frage warum der Restbetrag nicht auf das Konto des entsprechenden Eigentümer geleistet wird sondern auf meines wurde beantwortet: Wie deklariere ich diese Summen meinem Finanzamt?

Das alles ist schon Filmreif! Ja, es es ist etwas Arbeit und schade um die Bewertungen: Die ersten beiden genannten Portale erlauben auch das "Mitnehmen" von Bewertungen, die vor dem Vertragsverhältnis mit dem jeweiligen Portal liegen Freunde bitten, diese Bewertungen einzustellen, sind ja echte Bewertungen nur von einem anderen Portal.

Ferienhausmiete soll gut sein und vor allem auch günstiger als Traum-Fewo. Prima das wir uns austauschen können, Daumen hoch! Viel 'Vergnügen' und Wiedererkennen sowieso beim Ansehen! Wieso ist so etwas rechtlich möglich? Ich schlage vor gemeinsam dagegen rechtlich vorzugehen!! Alleine das Bewertungskriterium "Relevanz" und die dahintersteckenden Parameter kann doch keiner Rechtsprüfung standhalten.

Solche Praktiken müssen von staatlicher Seite verboten werden. Sind unter den Kritikern Juristen, die hier etwas initiieren können? Nachdem fewo-direkt sich seinen business account bei trustpilot gekauft hat, kann nun das Profil der Firma mit gezinkten Positivbewertungen verbessert werden. Kritik an trustpilot an der offensichtlichen Bevorzugung der zahlenden Firma, wird von trustpilot nicht ernst genommen.

Denn der Normalkunde die Vermieter und Mieter zahlt ja nicht für seine Kritik. Fewo direkt für den verifizierten Magerquark hingegen schon. Sind wir im Mittelalter gelandet, wo man sein Seelenheil gegen klingende Münze kaufen konnte? Trustpilot ist damit unseriös als Bewertungsplattform geworden, da manipulierbar und korrumpiert durch die klingelnden Ablassgelder von Fewo direkt. Und Fewo ist völlig immun gegen Kritik von aussen, ändert nichts im Sinne der Kundenfreundlichkeit, und lügt offensichtlich, trotz ständiger Wiederholung man könne ein Kontaktformular oder den Chat benutzen, denn wie sonst ist zu erklären, dass Kunden keine Negativkritik eines Objektes auf den Fewo-Seiten hinterlassen können.

Ein Unternehmen , was keine sichtbare email-oder sonstige Adresse auf seiner Homepage hinterlässt, ist kein seriöser Geschäftspartner. Wie ist es möglich, dass eine höchst fragwürdige Vermietungsplattform immer noch von der Stiftung Warentest mit der Note 2,7 angegeben wird Jahr Es sollte doch wirklich an der Zeit sein, diese Note zu korrigieren oder aber zu löschen!

Auch bei Trust-Pilot ist dies leider zu beobachten. Leider haben sich gerade in den letzten 3 Jahren unerträgliche Änderungen ergeben. Diese Noten sollten wirklich nur 1 Jahr gelten, dann sollte eine Neubewertung stattfinden. Guten Abend, da bin ich ganz Ihrer Meinung. Diese "Testergebnisse" sind absolut überholt und geben einen völlig falschen Eindruck wieder.

Bei Trustpilot gibt es ja inzwischen vermehrt diese Lobeshymnen in Form von Zweizeilern, die sich fast immer nur auf das gebuchte Feriendomizil und nicht auf den nicht vorhandenen Service von Fewo-Direkt beziehen. Ich bin froh, dass ich dort nicht mehr inseriere obwohl ich 16 Jahre Kunde gewesen bin … im letzten Jahr habe ich mich nur noch täglich über dieses Portal geärgert … das braucht kein Mensch….

Hallo, wir sind selbst bei Trustpilot mit unserer kleinen Agentur Toscana Si registriert und haben bisher zwar wenige, aber positive und echte Kommentare von zufriedenen Kunden erhalten. Wir zahlen jedoch nichts an Trustpilot.

Als Fewo dann zahlendes Mitglied wurde, kamen plötzlich diese vielen "verifizierten" Bewertungen wie aus dem Nichts geschossen. Als es mir zum ersten Mal aufgefallen ist am 9. Mai , waren über Nacht und wie durch Zauberhand 20 positive Feedbacks im Ein- oder Zweizeiler-Format eingetragen worden. Das habe ich Trustpilot gemeldet, habe auch eine Antwort erhalten, die jedoch sehr unbefriedigend war und nichts am Vorgehen von Fewo-Direkt geändernt hat.

Fewo unterstützt wissentlich schlechte Vermieter und lässt den Urlauber im Ausland komplett alleine stehen. Reklamationen werden nicht bearbeitet obwohl Fotos und Beweismittel vorliegen. Negative Bewertung des Ferienhaus werden nicht online gestellt. Achtung jedes Objekt könnte der absolute Reinfall sein!

Seit der Umstellung und Direktbuchung ist es von FeWo direkt eine Frechheit so viel Inseratkosten für einen miserablen Service zu verlangen. Die Auffindbarkeit ist gleich 0 und vom Kundenservice bekommt man erst nach langer Zeit eine vorgefertigte Standardantwort die nicht auf die Anfrage eingeht. Einen vernünftigen Kontakt gibt es nicht. Travanto mieserabler Service, Hatte vor ca 1 Monat wurde erst nach unzäligen Mails und Telefonate gelöst.

Wurde doppelt gebucht usw. Habe 2 Ferienwohnungen und bin jetzt bei fewo Bucht auch keiner mehr seit Umstellung. Werde jetzt zum nächstmöglichen Termin kündigen Schade, war mal gutes Portal! Friede den Resten des Unternehmens. Nicht nur, dass der Kunde neuerdings eine Servicegebühr zahlen soll, auch ein Kontakt vorab mit dem Mieter scheint nicht mehr möglich.

Wir haben auf einer ostfriesischen Insel Ferienwohnungen. Auf den Inseln sind Kurkarten "Pflicht". Diese schicken wir eigentlich sofort nach Bezahlung der Restsumme einen Monat vor Mietantritt an die Mieter raus. All das funktioniert nicht mehr, da wir gar keine Kontrolle mehr haben, ob die Zahlung des Mietpreises erfolgt.

Sobald wir unsere Telefonnummer im Inserat auch nur erwähnen, zwecks Rücksprachen was sehr oft vorkommt , werden die Inserate gesperrt. Wir haben gar keinen Kundenkontakt mehr, was wir eigentlich immer geschätzt haben. Mich würde mal interessieren, auf welchem Portal man sonst problemlos seine Inserate stellen kann. Über Vorschläge würde ich mich sehr freuen.

Wie ist es denn, wenn Vermieter auf diese Abzogge reinfallen und bezahlen es war nicht billig!!!!!! Dann war es die Onlinebezahlung Man wird als Vermieter von Fewo bewertet! Nach einer Anfrage gestern um 17H55 habe ich um 18h13 geantwortet, leider negativ, da ich dieses Jahr nicht vermiete wegen Krankheit.

Macht nichts, ich hätte sowieso gekündigt. Ich bin doch kein Kind, was sich vom Lehrer bestrafen lässt! Man muss den anderen Kritiken eigentlich nichts hinzufügen, es ist einfach ein Portal, das man verlassen sollte!

Eigentlich kann man nur 0 Sterne vergeben! Die Bewertungen seit zeigen ein ganz anderes Bild von FeWo: Die Gebühren für Vermieter und Mieter zusammen sind seitdem um ca. Das können wir machen, Sie haben aber keinen Anspruch auf diese Leistungen. Und die AGB sagen: FeWo haftet für nichts! Die Bewertungen sind OK, die Testergebnisse stimmen heute nicht mehr. Fewo ist nicht direkt was er war.

Sie sind von Expedia betroffen. Pfleger und Gäste können so wütend sein, wie sie wollen, aber nichts ist davon übrig geblieben. Kontaktieren Sie direkt die Mieter! Ein guter Vermieter wird niemals zulassen, dass jemand anderes die Bedingungen seines Geschäfts bestimmt!!!!!

Loyte Vermite und geste laufen weg whon fewo direkt sie scpilen smuchige scpile. Es gibt jedoch noch eine weitere Sicht der Dinge auf diese Servicegebühr. FewoDirekt zwingt die Vermieter durch "Anhaken" zu einer Bestätigung des Erhalts der Anzahlung plus der Servicegebühr, obwohl der Vermieter diese Gebühr ja gar nicht ausgezahlt erhält.

Die Gebühr wird vorher von FewoDirekt abgezwackt. Bestätigt der Vermieter den Erhalt der SWervicegebühr nicht auf diese Anhak- Weise, erhält der Gast daraufhin auch keine Kontoverbindung des Vermieters, die er aber für die Restzahlung des Reisepreises benötigt. Im Rahmen einer steuerrechtlichen Prüfung des Vermieters, kann dies dem ein oder anderen Vermieter bei FewoDirekt finanziell das Ende bedeuten, wenn er diese Servicegebühr - die auf der "FEWO-Vorgangsrechnung" für den Vermieter erscheint - einfach ignoriert und nicht versteuert.

Das Finanzamt kann die vom Vermieter "hinterzogenen" Steuern über viele Jahre rückwirkend zurück verlangen - mal abgesehen vom Steuerstrafverfahren. Wir wünschen hierbei viel Erfolg! Die Fragestellug sollte insgesamt einmal rechtlich geprüft werden. Ich glaube, Sie irren sich. Denn was man auf der Webseite von fewo-direkt ankreuzt, ist nicht steuerrechtlich relevant. Nur der reale Geldfluss ist als Einnahme zu berücksichtigen. Was Sie nie erhalten, ist auch nicht steuerpflichtig.

Keine Ahnung, wie fewo-direkt es schafft, die billigsten Preise für Ferienwohnungen und -häuser zu generieren. Wir haben wieder storniert und werden lieber etwas drauflegen, als solch eigennütziges und kundenunfreundliches Geschäftsgebahren zu unterstützen.

Lächerliche neue Drücker Methode um den Ertrag zu Steigern. Wir waren 8 Jahre lang sehr zufrieden. Einfach eine Billge methode den Umsatz zu vervielfachen. Wenn jeder seinen Fewo Vertrag auslaufen lässt wird sich sicher etwas ändern. Die tatsächliche Inneneinrichtung dekorativ, ausgestattete Küche, Garderobe wich von der tatsächlichen Einrichtung ab.

Es schien, als wäre gerade jemand ausgezogen. Dies alles interessierte den Kundenservice überhaupt nicht. Da der Vermieter zwar eine ausgestattete und augenscheinlich aufgeräumte, saubere Wohnung per Bilder eingestellt hat, diese aber nicht durch die Angaben in der Beschreibung gekennzeichnet hat, war der Vermieter auf der sicheren Seite. Ich werde dieses Portal nie wieder nutzen. Die AGBs sagen zwar aus, dass es sich hierbei nur um einen Vermittler handelt, aber als Kunde steht man dumm da, wenn man ein Problem hat.

Das Geld bekomme ich nie wieder, da sich FeWo-direkt komplett aus der Verantwortung zieht. Viele Jahre war ich zufriedener Vermieter bei fewo direkt. Das hat sich grundlegend geändert. Versteckte Gebühren, ich bekomme mein Geld nach über einem Monat. Weiter bin ich selbst auf eine Fake Bewertung als Mieter über Fewo direkt hereingefallen.

Meine Versuche dort eine Reaktion zu bekommen waren leider erfolglos. Das Objekt ist nach wie vor mit immer wieder falschen Bewertungen dort online. Ich lege Wert auf ehrliche Bewertungen, möchte weder meine Gäste verprellen noch selbst verprellt werden. Das ist bei dieser Plattform nicht mehr sicher. Ein Verhalten, dass für mich wirklich unentschuldbar ist und nur Abzocke.

Da gibt es deutlich bessere Plattformen am Markt - für Mieter und Vermieter. Sonnige Grüsse Alle suzammen. Für den Deutschen Markt ertragreich und sinnvoll sind: Wenn Sie interresse an travanto.

Seit Jahren bin ich Vermieter und mit FeWo sehr zufrieden gewesen. Sicher ist nur noch die die mangelnde Glaubwürdigkeit. Zahlungen werden von HomeAway Payments eingezogen und weitergeleitet, haften für nichts, Dritter zieht via Kreditkarte Miete sofort ein, erst in dessen AGB steht, dass er dem Vermieter die Miete erst nach Abreise Monate später auszahlt. Wer hat das Geld, was macht er damit? Einlagensicherung ist nicht vorhanden. Preise oft falsch, Kurtaxe wird auf für abgabefreie Zeiten berechnet, Doppelbuchungen, wenn Vermieter nicht innerhalb von 24 Std.

FeWo fordert Urlauber euf, einen Mietvertrag zu verlangen. Den habe ich eingegeben, er ist aber für Urlauber nicht sichtbar. Der direkte Kontakt wird untersagt, Kontakt nur noch über die Plattform. Angeblich sind nur noch Online-Buchungen zulässig. Bisher kostete die Plattform ca. Ich habe auch mit Erschrecken festgestellt, dass Anzahlungn bis zur Anreise 8 Monate zurückgehalten werden.

Die arbeiten mit dem Geld, das ist eine Frechheit. Ich bin auch Eigentümerin von ein paar Ferienwohnungen auf Gran Canaria und bin mit Fewo-Direkt sehr zufrieden seit 7 Jahren gewessen aber nun nicht mehr. Woanders Guten portal kann man eine Wohnung in der Internet veröffentlichen? Ich habe 14 Jahre dieses Portal erfolgreich genutzt und positive Erfahrungen gemacht. Ich bin auch in diesem Jahr ausgebucht, trotzdem kann ich es mit meinem Gewissen nicht mehr vereinbaren, über Fewo mein Haus anzubieten.

Am Telefon werden die Gäste abgewimmelt. Service sieht anders aus. Die Verbraucherzentralen empfehlen mit den Vermietern direkt Kontakt aufzunehmen, geht aber gar nicht, die Kontaktdaten sind nicht sehbar.

Erst wenn gebucht und die Anzahlung gezahlt wurde, gibt es die Möglichkeit, auch gleiches für den Vermieter. Die Kosten für sein Objekt sind aber immer pünktlich monatlich fällig. Was kommen dabei für Zusatzbeträge zusammen, bei dem Hausbestand. Immer wieder kam die Aufforderung die Kontodaten zu senden. Ich habe das Portal nach 14 Jahren und fast 20 Top Bewertungen gewechselt, zu einem seriösen Geschäftspartner, weg von den ominösen Zusatzgebühren.

Ich lasse meine Gäste nicht durch zusätzliche Kosten ausnehmen brauchten sie auch nicht zahlen. Ich gehe fair mit meinen Gästen um und erwarte es auch von ihnen, bin noch nie enttäuscht worden. Hände weg von Fewo - direkt. Könnten Sie bitte schreiben, wer jetzt Ihr "seriöser Geschäftspartner" statt Fewo ist?

Den suchen wir hier nämlich alle; deswegen wäre ich Ihnen für einen Tipp sehr dankbar. Antwort auf die Frage nach dem Nochfolger: Es ist traum-ferienwohnungen, aus Bremen. Fewo hat Freitag telefonisch versucht mich wieder zu binden.

Pech gehabt, mit mir nicht mehr. Das bin ich meinen fairen und ehrlichen Gästen schuldig. Ich fange mit meinen Bewertungen zwar wieder von vorne an, ist es mir aber wert. Ich habe mit meinen Gästen nie Probleme gehabt, sie mit mir auch nicht.

Es gibt keine Übertreibungen beim Angebot, so auch keine Nörgeleien. Das Haus wird obligatorisch immer von meinem Team gereinigt, so ist es immer in der gleichen Qualität zur Vermietung. Mein Team sieht auch gleich, falls etwas defekt oder kaputt ist, es kann sich niemand herausreden. Der Reinigungspreis ist in der Hausmiete enthalten und erscheint nicht separat. Das lieben die Gäste, haben keine Aufpreispolitik, bis auf den Stromverbrauch. So können die Gäste auch besser ihren Urlaub kalkulieren und wissen wie hoch die festen Ausgaben sind.

Dieser seriöse Geschäftspartner war einmal. Ist jetzt auch verkauft worden. Unten die Preise von Traum-Ferienwohnungen. Aktuell hat Traum-Fewo jetz ein ganz neues Konzept: Wer viel vermietet über Traum-Fewo soll ab dem nächsten Jahr auch ganz viel zahlen. Mal sehen, wann Traum-Ferienwohnungen die Preisschraube überdreht. Können Sie hier bitte diese Behauptung etwas preziser erläutern? Auch wir werben auf dieser Seite und mich würde diese Neuerung sehr interessieren.

Ich bin voller Freude, auf Empfehlung dieser Seite, auf Traumferienwohnung. So weit, so gut. Jetzt gibt es ein neues Jahresberechnungsmodel und ich bin mir nicht mehr sicher, hier ein positives Portal gefunden zu haben. Das Unternehmen soll auch verkauft worden sein, an wen? Sind jetzt auch die Greifer, wie bei Fewo, auf unsere Geldbörse aktiv?

Bitte prüft das Angebot gründlich, damit ihr euch nicht ärgert. Ich verstehe es nicht so richtig, werde dann aber u. Vielleicht ist ja auch alles gut, oder? Gebt mir doch mal vorsichtshalber eine Alternative. Heute ist nach 8 Jahren bei FeWo Schluss. Wir brauchen, den amerikanischen Abzocker, nicht mehr. Es gibt da auch noch viele andere. Bis ca war es ein seriöses Portal.

Wir tätigten Umsätze mit FeWo im sechs stelligen Bereich. FeWo Nötigt zig Tausende von Vermietern. Wir haben auf Grund der positiven Bewertungen einer Internetfirma namens "Interiorfox", die Bauhaus-Möbel vertrieb, über 3. Sie haben recht, jedoch seien Sie bitte vorsichtig zu schreiben "Abzocker" usw. Über diesen Dreh wird dann der Vermieter, der u. Die linke Seite hat lauter Baracken, und die winkelrechte Linie der Mitte des Tores geht auf ein Nonnenkloster zu, das notwendig hätte niedergelegt werden müssen.

Das sah man wohl ein, auch mochten die Vornehmen und Reichen nicht Lust haben, sich in dem entfernten Quartier anzubauen. Jetzt steht sie kleinlich auf einem Kragsteinchen, unharmonisch mit dem Ganzen. Doch wollen wir das verzeihen in Betracht der schönen Anstalt, welche unter diesen Säulenlauben angelegt ist. Hier hat man die Antiquitäten, meist in und um Verona gegraben, gesammelt aufgestellt. Einiges soll sogar sich im Amphitheater gefunden haben.

Es sind etrurische, griechische, römische bis zu den niedern Zeiten und auch neuere. Raffael hat dergleichen in den Zwickeln der Farnesine nachgeahmt und verklärt.

Die Grabmäler sind herzlich und rührend und stellen immer das Leben her. Da ist ein Mann, der neben seiner Frau aus einer Nische wie zu einem Fenster heraussieht. Da stehen Vater und Mutter, den Sohn in der Mitte, einander mit unaussprechlicher Natürlichkeit anblickend. Hier reicht sich ein Paar die Hände. Hier scheint ein Vater, auf seinem Sofa ruhend, von der Familie unterhalten zu werden.

Mir war die unmittelbare Gegenwart dieser Steine höchst rührend. Von späterer Kunst sind sie, aber einfach, natürlich und allgemein ansprechend. Hier ist kein geharnischter Mann auf den Knieen, der eine fröhliche Auferstehung erwartet.

Der Künstler hat mit mehr oder weniger Geschick nur die einfache Gegenwart der Menschen hingestellt, ihre Existenz dadurch fortgesetzt und bleibend gemacht. Sie falten nicht die Hände, schauen nicht in den Himmel, sondern sie sind hienieden, was sie waren und was sie sind.

Sie stehen beisammen, nehmen Anteil aneinander, lieben sich, und das ist in den Steinen sogar mit einer gewissen Handwerksunfähigkeit allerliebst ausgedrückt. Ein sehr reich verzierter marmorner Pfeiler gab mir auch neue Begriffe.

Mit einem hölzernen Futteral wäre dieser Schatz leicht zu erhalten. Der angefangene Palast des Proveditore, wäre er fertig geworden, hätte ein schön Stück Baukunst gegeben. Sonst bauen die Nobili noch viel, leider aber ein jeder auf den Platz, wo seine ältere Wohnung stand, also oft in engen Gassen.

Der Gefangene, wie er aus seinem Kerker heraustrat, um zum Verhör geführt zu werden, stand in der freien Luft, war aber auch den Blicken aller ausgesetzt; und weil nun mehrere Verhörstuben sein mochten, so klapperten die Ketten bald über diesem, bald über jenem Gange durch alle Stockwerke.

Männer von allen Ständen, Weiber vom Mittelstande spazieren. Diese letztern nehmen sich in ihren schwarzen Überkleidern aus dieser Vogelperspektive gar mumienhaft aus. Der Zendale und die Veste, die dieser Klasse statt aller Garderobe dient, ist übrigens eine Tracht, ganz eingerichtet für ein Volk, das nicht immer für Reinlichkeit sorgen und doch immer öffentlich erscheinen, bald in der Kirche, bald auf dem Spaziergange sein will.

Veste ist ein schwarztaffeter Rock, der über andere Röcke geworfen wird. Als ich heute wieder von der Arena wegging, kam ich einige tausend Schritte davon zu einem modernen öffentlichen Schauspiel. Vier edle Veroneser schlugen Ball gegen vier Vicentiner. Sie treiben dies sonst unter sich das ganze Jahr etwa zwei Stunden vor Nacht; diesmal, wegen der fremden Gegner, lief das Volk unglaublich zu. Es können immer vier- bis fünftausend Zuschauer gewesen sein.

Frauen sah ich von keinem Stande. Vorhin, als ich vom Bedürfnis der Menge in einem solchen Falle sprach, hab' ich das natürliche zufällige Amphitheater schon beschrieben, wie ich das Volk hier übereinander gebaut sah.

Ein lebhaftes Händeklatschen hört' ich schon von weiten, jeder bedeutende Schlag war davon begleitet. Das Spiel aber geht so vor sich: In gehöriger Entfernung voneinander sind zwei gelindabhängige Bretterflächen errichtet.

Derjenige, der den Ball ausschlägt, steht, die Rechte mit einem hölzernen breiten Stachelringe bewaffnet, auf der obersten Höhe. Die Gegner suchen ihn zurückzuschlagen, und so geht es hin und wider, bis er zuletzt im Felde liegenbleibt.

Die schönsten Stellungen, wert, in Marmor nachgebildet zu werden, kommen dabei zum Vorschein. Besonders schön ist die Stellung, in welche der Ausschlagende gerät, indem er von der schiefen Fläche herunterläuft und den Ball zu treffen ausholt, sie nähert sich der des Borghesischen Fechters. Was ich von Gemälden gesehen, will ich nur kurz berühren und einige Betrachtungen hinzufügen. Meine Aufmerksamkeit, meine Betrachtung kann nur auf den praktischen Teil, auf den Gegenstand und auf die Behandlung desselben im allgemeinen gerichtet sein.

Giorgio ist eine Galerie von guten Gemälden, alle Altarblätter, wo nicht von gleichem Wert, doch durchaus merkwürdig. Hungrige Menschen, die über kleine Körner herfallen, unzählige andere, denen Brot präsentiert wird. Die Künstler haben sich die Folter gegeben, um solche Armseligkeiten bedeutend zu machen. Und doch hat, durch diese Nötigung gereizt, das Genie schöne Sachen hervorgebracht. Die Heilige steht im Vordergrunde, als habe sie siegend das Land in Besitz genommen.

Sie ist sehr edel, amazonenhaft jungfräulich, ohne Reiz gebildet; in der alles verkleinernden Ferne hingegen sieht man ihre Schar aus den Schiffen steigen und in Prozession herankommen.

In der Galerie Gherardini fand ich sehr schöne Sachen von Orbetto und lernte diesen verdienten Künstler auf einmal kennen. Die Ausführung ist sehr brav. Im Palast Canossa war mir eine Danae bemerklich. Der Palast Bevilacqua enthält die köstlichsten Sachen.

Die Arbeit geht ins Unendliche, ja die letzten in der Glorie verschwindenden Engelsköpfe haben noch Charakter. Die Eva ist doch das schönste Weibchen auf dem Bilde und noch immer von alters her ein wenig lüstern. Die Antikensammlung ist herrlich, ein hingestreckter Sohn der Niobe köstlich, die Büsten ungeachtet ihrer restaurierten Nasen meistens höchst interessant, ein August mit der Bürgerkrone, ein Caligula und andere.

Dann hört die Arbeit auf, dann kehrt der Spaziergänger zurück, der Vater will seine Tochter wieder zu Hause sehen, der Tag hat ein Ende; doch was Tag sei, wissen wir Cimmerier kaum. In ewigem Nebel und Trübe ist es uns einerlei, ob es Tag oder Nacht ist; denn wieviel Zeit können wir uns unter freiem Himmel wahrhaft ergehen und ergötzen?

Wie hier die Nacht eintritt, ist der Tag entschieden vorbei, der aus Abend und Morgen bestand, vierundzwanzig Stunden sind verlebt, eine neue Rechnung geht an, die Glocken läuten, der Rosenkranz wird gebetet, mit brennender Lampe tritt die Magd in das Zimmer und spricht: Zwänge man dem Volke einen deutschen Zeiger auf, so würde man es verwirrt machen, denn der seinige ist innigst mit seiner Natur verwebt. Heute war gerade so viel Regen niedergegangen, um den Staub zu löschen, es war wirklich ein lebendiger, munterer Anblick.

Um mich ferner in einem wichtigen Punkte der Landesgewohnheit gleichzustellen, habe ich mir ein Hülfsmittel erdacht, wie ich ihre Stundenrechnung mir leichter zu eigen machte. Nachfolgendes Bild kann davon einen Begriff geben. Der innere Kreis bedeutet unsere vierundzwanzig Stunden von Mitternacht zu Mitternacht, in zweimal zwölf geteilt, wie wir zählen und unsere Uhren sie zeigen.

Morgens acht Uhr nach unserm Zeiger schlägt es wieder eins u. Der oberste Kreis zeigt nun endlich, wie bis vierundzwanzig im Leben gezählt wird. Wenn man dies zum erstenmal hört und überdenkt, so scheint es höchst verworren und schwer durchzuführen; man wird es aber gar bald gewohnt und findet diese Beschäftigung unterhaltend, wie sich auch das Volk an dem ewigen Hin- und Widerrechnen ergötzt, wie Kinder an leicht zu überwindenden Schwierigkeiten.

Sie haben ohnedies immer die Finger in der Luft, rechnen alles im Kopfe und machen sich gern mit Zahlen zu schaffen. Ferner ist dem Inländer die Sache so viel leichter, weil er sich um Mittag und Mitternacht eigentlich nicht bekümmert und nicht, wie der Fremde in diesem Lande tut, zwei Zeiger miteinander vergleicht. Sie zählen nur von Abend die Stunden, wie sie schlagen, am Tag addieren sie die Zahl zu der ihnen bekannten abwechselnden Mittagszahl.

Das Weitere erläutern die der Figur beigefügten Anmerkungen. Da ist nicht etwa eine Tür vor dem Laden oder Arbeitszimmer, nein, die ganze Breite des Hauses ist offen, man sieht bis in die Tiefe und alles, was darin vorgeht. Abends, wenn Lichter brennen, sieht es recht lebendig. Übrigens schreien, schäkern und singen sie den ganzen Tag, werfen und balgen sich, jauchzen und lachen unaufhörlich. Alles, was nur kann, ist unter freiem Himmel. Nachts geht nun das Singen und Lärmen recht an.

Sie üben sich, alle Vögel mit Pfeifen nachzumachen. Die wunderlichsten Töne brechen überall hervor. Ein solches Übergefühl des Daseins verleiht ein mildes Klima auch der Armut, und der Schatten des Volks scheint selbst noch ehrwürdig.

Die uns so sehr auffallende Unreinlichkeit und wenige Bequemlichkeit der Häuser entspringt auch daher: Ihre Gesellschaften halten sie in öffentlichen Versammlungshäusern.

Vorhöfe und Säulengänge sind alle mit Unrat besudelt, und es geht ganz natürlich zu. Das Volk fühlt sich immer vor. Der Reiche kann reich sein, Paläste bauen, der Nobile darf regieren, aber wenn er einen Säulengang, einen Vorhof anlegt, so bedient sich das Volk dessen zu seinem Bedürfnis, und es hat kein dringenderes, als das so schnell wie möglich loszuwerden, was es so häufig als möglich zu sich genommen hat.

Ich betrachtete heut' auf mancherlei Wegen durch die Stadt die Tracht und die Manieren besonders des Mittelstandes, der sich sehr häufig und geschäftig zeigt. Sie schlenkern im Gehen alle mit den Armen. Personen von einem höhern Stande, die bei gewissen Gelegenheiten einen Degen tragen, schlenkern nur mit einem, weil sie gewohnt sind, den linken still zu halten. Obgleich das Volk seinen Geschäften und Bedürfnissen sehr sorglos nachgeht, so hat es doch auf alles Fremde ein scharfes Auge. Jetzt, da ich Schuh und Strümpfe trage, sieht mich niemand mehr an.

Einige grüne Zapfen hingen daran, und daneben hielt ich blühende Kapernzweige. Diese Zweige bracht' ich aus dem Garten Giusti, der eine treffliche Lage und ungeheure Zypressen hat, die alle pfriemenartig in die Luft stehen. Wahrscheinlich sind die spitz zugeschnittenen Taxus der nordischen Gartenkunst Nachahmungen dieses herrlichen Naturprodukts.

Ein Baum, dessen Zweige von unten bis oben, die ältesten wie die jüngsten, gen Himmel streben, der seine dreihundert Jahre dauert, ist wohl der Verehrung wert. Der Zeit nach, da der Garten angelegt worden, haben diese schon ein so hohes Alter erreicht.

Der Weg von Verona hieher ist sehr angenehm, man fährt nordostwärts an den Gebirgen hin und hat die Vorderberge, die aus Sand, Kalk, Ton, Mergel bestehen, immer linker Hand; auf den Hügeln, die sie bilden, liegen Orte, Schlösser, Häuser.

Rechts verbreitet sich die weite Fläche, durch die man fährt. Der gerade, gut unterhaltene, breite Weg geht durch fruchtbares Feld, man blickt in tiefe Baumreihen, an welchen die Reben in die Höhe gezogen sind, die sodann, als wären es luftige Zweige, herunterfallen.

Hier kann man sich eine Idee von Festonen bilden! Die Trauben sind zeitig und beschweren die Ranken, die lang und schwankend niederhängen. Die Führer standen, wenn sie leer waren, drinnen, es sah einem bacchischen Triumphzug ganz ähnlich. Vor einigen Stunden bin ich hier angekommen, habe schon die Stadt durchlaufen, das Olympische Theater und die Gebäude des Palladio gesehen. Man hat ein sehr artiges Büchelchen mit Kupfern zur Bequemlichkeit der Fremden herausgegeben mit einem kunstverständigen Texte.

Die höchste Schwierigkeit, mit der dieser Mann wie alle neuern Architekten zu kämpfen hatte, ist die schickliche Anwendung der Säulenordnungen in der bürgerlichen Baukunst; denn Säulen und Mauern zu verbinden, bleibt doch immer ein Widerspruch. Aber wenn man die Vögel belügt, Märchen erzählt, von Tag zu Tag ihnen forthelfend, sie verschlechtert, da ist man ihr Mann, und darum gefällt sich die neuere Zeit in so viel Abgeschmacktem.

Gestern war Oper, sie dauerte bis nach Mitternacht, und ich sehnte mich, zu ruhen. Die Musik hörte sich bequem an, ist aber wahrscheinlich von einem Liebhaber, kein neuer Gedanke, der mich getroffen hätte.

Die Ballette dagegen sind allerliebst. Das Theater ist neu, lieblich, schön, modestprächtig, alles uniform, wie es einer Provinzialstadt geziemt, jede Loge hat ihren übergeschlagenen gleichfarbigen Teppich, die des Kapitan Grande ist nur durch einen etwas längern Überhang ausgezeichnet. Die erste Sängerin, vom ganzen Volke sehr begünstigt, wird, wie sie auftritt, entsetzlich beklatscht, und die Vögel stellen sich vor Freuden ganz ungebärdig, wenn sie etwas recht gut macht, welches sehr oft geschieht.

Es ist ein natürlich Wesen, hübsche Figur, schöne Stimme, ein gefällig Gesicht und von einem recht honetten Anstand; in den Armen könnte sie etwas mehr Grazie haben. Heute besuchte ich Doktor Turra; wohl fünf Jahre hat er sich mit Leidenschaft auf die Pflanzenkunde gelegt, ein Herbarium der italienischen Flora gesammelt, unter dem vorigen Bischof einen botanischen Garten eingerichtet.

Das ist aber alles hin. Medizinische Praxis vertrieb die Naturgeschichte, das Herbarium wird von Würmern gespeist, der Bischof ist tot und der botanische Garten wieder, wie billig, mit Kohl und Knoblauch bepflanzt.

Doktor Turra ist ein gar feiner, guter Mann. Er erzählte mir mit Offenheit, Seelenreinheit und Bescheidenheit seine Geschichte und sprach überhaupt sehr bestimmt und gefällig, hatte aber nicht Lust, seine Schränke aufzutun, die vielleicht in keinem präsentablen Zustande sein mochten. Der Diskurs kam bald ins Stocken.

Ich ging zum alten Baumeister Scamozzi, der des Palladio Gebäude herausgegeben hat und ein wackerer, leidenschaftlicher Künstler ist. Er gab mir einige Anleitung, vergnügt über meine Teilnahme.

Unter den Gebäuden des Palladio ist eins, für das ich immer eine besondere Vorliebe hatte, es soll seine eigne Wohnung gewesen sein; aber in der Nähe ist es weit mehr, als man im Bilde sieht. Ich möchte es gezeichnet und mit den Farben illuminiert haben, die ihm das Material und das Alter gegeben.

Es ist das bescheidenste Haus von der Welt, hat nur zwei Fenster, die durch einen breiten Raum, der das dritte Fenster vertrüge, abgesondert sind. Das hätte Canalett malen sollen. Heute besuchte ich das eine halbe Stunde von der Stadt auf einer angenehmen Höhe liegende Prachthaus, die Rotonda genannt. Von allen vier Seiten steigt man auf breiten Treppen hinan und gelangt jedesmal in eine Vorhalle, die von sechs korinthischen Säulen gebildet wird.

Vielleicht hat die Baukunst ihren Luxus niemals höher getrieben. Inwendig kann man es wohnbar, aber nicht wöhnlich nennen. Der Saal ist von der schönsten Proportion, die Zimmer auch; aber zu den Bedürfnissen eines Sommeraufenthalts einer vornehmen Familie würden sie kaum hinreichen. Dafür sieht man es auch in der ganzen Gegend von allen Seiten sich auf das herrlichste darstellen.

Und wie nun das Gebäude von allen Punkten der Gegend in seiner Herrlichkeit gesehen wird, so ist die Aussicht von daher gleichfalls die angenehmste. Die Inschriften der vier Giebelseiten, die zusammen eine ganze ausmachen, verdienen wohl aufgezeichnet zu werden:. Das kann man mit geringerm Aufwand lernen. Heute abend war ich in einer Versammlung, welche die Akademie der Olympier hielt. Die von dem Präsidenten für die heutige Sitzung aufgegebene Frage war, ob Erfindung oder Nachahmung den schönen Künsten mehr Vorteil gebracht habe.

Auch haben sich die Herren Akademiker dieser Gelegenheit weidlich bedient und in Prosa und Versen mancherlei hervorgebracht, worunter viel Gutes. Sodann ist es das lebendigste Publikum. Die Zuhörer riefen Bravo, klatschten und lachten. Wenn man auch vor seiner Nation so stehen und sie persönlich belustigen dürfte! Überhaupt fanden die, welche für die Nachahmung sprachen, mehr Beifall; denn sie sagten lauter Dinge, wie sie der Haufen denkt und denken kann.

Es freut mich sehr, auch dieses erlebt zu haben, und dann ist es höchst erquickend, den Palladio nach so viel Zeit immer, noch als Polarstern und Musterbild von seinen Mitbürgern verehrt zu sehen. Heute früh war ich in Tiene, das nordwärts gegen die Gebirge liegt, wo ein neu Gebäude nach einem alten Risse aufgeführt wird, wobei wenig zu erinnern sein möchte. So ehrt man hier alles aus der guten Zeit und hat Sinn genug, nach einem geerbten Plan ein frisches Gebäude aufzuführen. Ich habe nun erst die zwei italienischen Städte gesehen und mit wenig Menschen gesprochen, aber ich kenne meine Italiener schon gut.

Sie sind wie Hofleute, die sich fürs erste Volk in der Welt halten und bei gewissen Vorteilen, die man ihnen nicht leugnen kann, sich's ungestraft und bequem einbilden können. Mir erscheinen die Italiener als eine recht gute Nation: Und was das für Figuren und Gesichter sind!

Sie sehen einen nicht an, man mag machen, was man will; wendet man sich jedoch an sie, dann sind sie gesprächig und anmutig, besonders wollen mir die Frauen sehr gefallen. Die Veroneserinnen will ich nicht schelten, sie haben eine gute Bildung und entschiedene Profile; aber meistens bleich, und der Zendal tut ihnen Schaden, weil man unter der schönen Tracht auch etwas Reizendes sucht. Es gibt auch noch eine blonde, die mir aber nicht so behagen will.

In vier Stunden bin ich heute von Vicenza herübergefahren, auf ein einsitziges Chaischen, Sediola genannt, mit meiner ganzen Existenz gepackt. Man fährt in der fruchtbarsten Ebene immer südostwärts, zwischen Hecken und Bäumen, ohne weitere Aussicht, bis man endlich die schönen Gebirge, von Norden gegen Süden streichend, zur rechten Hand sieht.

Kürbisse beschweren die Dächer, und die wunderlichsten Gurken hängen an Latten und Spalieren. Die herrliche Lage der Stadt konnte ich vom Observatorium aufs klärste überschauen. Am Horizont sah ich ganz deutlich den Markusturm zu Venedig und andere geringere Türme.

Endlich habe ich die Werke des Palladio erlangt, zwar nicht die Originalausgabe, die ich in Vicenza gesehen, deren Tafeln in Holz geschnitten sind, aber eine genaue Kopie, ja ein Faksimile in Kupfer, veranstaltet durch einen vortrefflichen Mann, den ehemaligen englischen Konsul Smith in Venedig. Bei Gelegenheit dieses Ankaufs betrat ich einen Buchladen, der in Italien ein ganz eigenes Ansehen hat.

Alle Bücher stehen geheftet umher, und man findet den ganzen Tag über gute Gesellschaft. Man verlangt ein Buch, schlägt nach, liest und unterhält sich, wie es kommen will.

So fand ich etwa ein halb Dutzend beisammen, welche sämtlich, als ich nach den Werken des Palladio fragte, auf mich aufmerksam wurden. Indes der Herr des Ladens das Buch suchte, rühmten sie es und gaben mir Notiz von dem Originale und der Kopie, sie waren mit dem Werke selbst und dem Verdienst des Verfassers sehr wohl bekannt.

Ich unterhielt mich lange mit diesen freundlichen Männern, erfuhr noch einiges, die Denkwürdigkeiten der Stadt betreffend, und empfahl mich. Da man denn doch einmal den Heiligen Kirchen gebaut hat, so findet sich auch wohl darin ein Platz, wo man vernünftige Menschen aufstellen kann. Die Büste des Kardinals Bembo steht zwischen ionischen Säulen, ein schönes, wenn ich so sagen soll, mit Gewalt in sich gezogenes Gesicht und ein mächtiger Bart; die Inschrift lautet:.

Das Universitätsgebäude hat mich mit aller seiner Würde erschreckt. Eine solche Schulenge denkt man sich nicht, ob man gleich als Studiosus deutscher Akademien auf den Hörbänken auch manches leiden müssen.

Besonders ist das anatomische Theater ein Muster, wie man Schüler zusammenpressen soll. In einem spitzen, hohen Trichter sind die Zuhörer übereinander geschichtet. Der botanische Garten ist desto artiger und munterer. Es können viele Pflanzen auch den Winter im Lande bleiben, wenn sie an Mauern oder nicht weit davon gesetzt sind. Man überbaut alsdann das Ganze zu Ende des Oktobers und heizt die wenigen Monate. Es ist erfreuend und belehrend, unter einer Vegetation umherzugehen, die uns fremd ist.

Bei gewohnten Pflanzen sowie bei andern längst bekannten Gegenständen denken wir zuletzt gar nichts, und was ist Beschauen ohne Denken? Hiedurch würde es allein möglich werden, Geschlechter und Arten wahrhaft zu bestimmen, welches, wie mich dünkt, bisher sehr willkürlich geschieht.

Auf diesem Punkte bin ich in meiner botanischen Philosophie steckengeblieben, und ich sehe noch nicht, wie ich mich entwirren will. Die Tiefe und Breite dieses Geschäfts scheint mir völlig gleich. Hiezu gibt freilich schon jetzt die Umgebung des Platzes gegründete Hoffnung, welche einen sehr schönen und bedeutenden Anblick gewährt. Ein ungeheures Oval ist ringsum mit Statuen besetzt, alle berühmten Männer vorstellend, welche hier gelehrt und gelernt haben.

Um das Oval umher geht ein Wassergraben. Auf den vier Brücken, die hinaufführen, stehen Päpste und Dogen kolossal, die übrigen, kleiner, sind von Zünften, Partikuliers und Fremden gesetzt. Die Statuen sind in einer braven modernen Manier gemacht, wenige übermanieriert, einige recht natürlich, sämtlich im Kostüm ihrer Zeit und Würden. Die Inschriften sind auch zu loben. Es findet sich nichts Abgeschmacktes und Kleinliches darunter. Auf jeder Universität wäre der Gedanke sehr glücklich gewesen, auf dieser ist er am glücklichsten, weil es sehr wohltut, eine völlige Vergangenheit wieder hervorgerufen zu sehen.

Es kann ein recht schöner Platz werden, wenn sie die hölzerne Fiera wegschaffen und eine von Stein erbauen, wie der Plan sein soll. Gleich darauf sah ich einiges von den neusten.

Diese Künstler haben, da sie das hohe Ernste nicht mehr er reichen konnten, das Humoristische sehr glücklich getroffen. Johannes kniet, die Hände vor sich hinfaltend, mit dem rechten Knie an einen Stein.

Er sieht gen Himmel. Ein Kriegsknecht, der ihn hinten gebunden hält, biegt sich an der Seite herum und sieht ihm ins Gesicht, als wenn er über die Gelassenheit erstaunte, womit der Mann sich hingibt. In der Höhe steht ein anderer, der den Streich vollführen soll, hat aber das Schwert nicht, sondern macht nur mit den Händen die Gebärde, wie einer, der den Streich zum voraus versuchen will.

Das Schwert zieht unten ein dritter aus der Scheide. In der Kirche der Eremitaner habe ich Gemälde von Mantegna gesehen, einem der älteren Maler, vor denen ich erstaunt bin.

Was in diesen Bildern für eine scharfe, sichere Gegenwart dasteht! So entwickelte sich die Kunst nach der barbarischen Zeit.

Es ist ein abgeschlossenes Unendliches, dem Menschen analoger als der Sternhimmel. So verweil' ich auch gern in der Kirche der heiligen Justine. Heut' abend setzt' ich mich in einen Winkel und hatte meine stille Betrachtung; da fühlt' ich mich recht allein, denn kein Mensch in der Welt, der in dem Augenblick an mich gedacht hätte, würde mich hier gesucht haben.

Nun wäre auch hier wieder einmal eingepackt, morgen früh geht es zu Wasser auf der Brenta fort. Als die erste Gondel an das Schiff anfuhr es geschieht, um Passagiere, welche Eil' haben, geschwinder nach Venedig zu bringen , erinnerte ich mich eines frühen Kinderspielzeuges, an das ich vielleicht seit zwanzig Jahren nicht mehr gedacht hatte. So wohne ich, und so werde ich eine Zeitlang bleiben, bis mein Paket für Deutschland fertig ist, und bis ich mich am Bilde dieser Stadt satt gesehen habe.

In Venedig kennt mich vielleicht nur ein Mensch, und der wird mir nicht gleich begegnen. Wie es mir von Padua hierher gegangen, nur mit wenig Worten: Die Fahrt auf der Brenta, mit dem öffentlichen Schiffe in gesitteter Gesellschaft, da die Italiener sich vor einander in acht nehmen, ist anständig und angenehm.

Nun steigt man wieder ein und bewegt sich durch eine bewegte Welt voll Fruchtbarkeit und Leben. Zu so viel abwechselnden Bildern und Gestalten gesellte sich noch eine Erscheinung, die, obgleich aus Deutschland abstammend, doch hier ganz eigentlich an ihrem Platze war, zwei Pilger nämlich, die ersten, die ich in der Nähe sah.

Sie haben das Recht, mit dieser öffentlichen Gelegenheit umsonst weitergebracht zu werden; allein weil die übrige Gesellschaft ihre Nähe scheut, so sitzen sie nicht mit in dem bedeckten Raume, sondern hinten bei dem Steuermann. Als eine in der gegenwärtigen Zeit seltene Erscheinung wurden sie angestaunt und, weil früher unter dieser Hülle manch Gesindel umhertrieb, wenig geachtet.

Beides waren Männer schon über funfzig, von dunkler, aber gutmütiger Physiognomie. Sie hatten vor allem das Grab der heiligen drei Könige zu Köln besucht, waren sodann durch Deutschland gezogen und nun auf dem Wege, zusammen bis Rom und sodann ins obere Italien zurückzugehen, da denn der eine wieder nach Westfalen zu wandern, der andere aber noch den heiligen Jakob zu Compostell zu verehren gedachte.

Ihre Kleidung war die bekannte, doch sahen sie aufgeschürzt viel besser aus, als wir sie in langen Taffetkleidern auf unsern Redouten vorzustellen pflegen. Das Merkwürdigste aber waren ihre kleinen rotsaffianen Brieftaschen; in diesen befand sich alles kleine Geräte, was nur irgendeinem einfachen Bedürfnis abzuhelfen geeignet sein mochte.

Sie hatten dieselben hervorgezogen, indem sie an ihren Kleidern etwas zu flicken fanden. Sie beklagten sich bitterlich über ihre Glaubensgenossen, ja Weltpriester und Klostergeistliche.

Die Frömmigkeit, sagten sie, müsse eine sehr seltene Sache sein, weil man an die ihrige nirgends glauben wolle, sondern sie fast durchaus, ob sie gleich die ihnen vorgeschriebene geistliche Marschroute und die bischöflichen Pässe vorgezeigt, in katholischen Landen wie Landstreicher behandle.

Ja beim Abschiede habe sie ihnen einen Konventionstaler geschenkt, der ihnen sehr zustatten gekommen, sobald sie das katholische Gebiet wieder betreten. Hierauf sagte der eine mit aller Erhebung, deren er fähig war: Von diesem allen erklärte ich, was nötig und nützlich war, auf der kleinen Steige sitzend, die auf das Verdeck führt, dem Steuermanne und einigen andern Personen, die sich aus der Kajüte in den engen Raum gedrängt hatten.

Den Pilgern wurden einige ärmliche Erquickungen gereicht; denn der Italiener liebt nicht, zu geben. Sie zogen hierauf kleine geweihte Zettel hervor, worauf zu sehen das Bild der heiligen drei Könige nebst lateinischen Gebeten zur Verehrung. Die guten Menschen baten mich, die kleine Gesellschaft damit zu beschenken und ihr den hohen Wert dieser Blätter begreiflich zu machen.

Sie würden zwar, setzte er vertraulich hinzu, sie wurden dort wenig Trost finden: So unterhalten, waren wir die schöne Brenta herunter gekommen, manchen herrlichen Garten, manchen herrlichen Palast hinter uns lassend, wohlhabende, belebte Ortschaften an der Küste mit flüchtigem Blick beschauend. Als wir nun in die Lagunen einfuhren, umschwärmten mehrere Gondeln sogleich das Schiff. Ein Lombard, in Venedig wohl bekannt forderte mich auf, ihm Gesellschaft zu leisten, damit wir geschwinder drinne wären und der Doganenqual entgingen.

Über der Wasserfläche sieht man links die Insel St. Giorgio Maggiore, etwas weiter rechts die Giudecca und ihren Kanal, noch weiter rechts die Dogane und die Einfahrt in den Canal Grande, wo uns gleich ein paar ungeheure Marmortempel entgegenleuchten.

Dies sind mit wenigen Zügen die Hauptgegenstände, die uns in die Augen fallen, wenn wir zwischen den zwei Säulen des Markusplatzes hervortreten. Nach Tische eilte ich, mir erst einen Eindruck des Ganzen zu versichern, und warf mich ohne Begleiter, nur die Himmelsgegenden merkend, ins Labyrinth der Stadt, welche, obgleich durchaus von Kanälen und Kanälchen durchschnitten, durch Brücken und Brückchen wieder zusammenhängt.

Die Enge und Gedrängtheit des Ganzen denkt man nicht, ohne es gesehen zu haben. Ich habe sehr schöne Gesichter und Gestalten darunter gefunden. Wird mir's nicht auch so gehen? Und wenn auch ihre Lagunen sich nach und nach ausfüllen, böse Dünste über dem Sumpfe schweben, ihr Handel geschwächt, ihre Macht gesunken ist, so wird die ganze Anlage der Republik und ihr Wesen nicht einen Augenblick dem Beobachter weniger ehrwürdig sein.

Sie unterliegt der Zeit, wie alles, was ein erscheinendes Dasein hat. Gegen Abend verlief ich mich wieder ohne Führer in die entferntesten Quartiere der Stadt. Ich suchte mich in und aus diesem Labyrinthe zu finden, ohne irgend jemand zu fragen, mich abermals nur nach der Himmelsgegend richtend.

Man entwirrt sich wohl endlich, aber es ist ein unglaubliches Gehecke ineinander, und meine Manier, sich recht sinnlich davon zu überzeugen, die beste. Auch habe ich mir bis an die letzte bewohnte Spitze der Einwohner Betragen, Lebensart, Sitte und Wesen gemerkt; in jedem Quartiere sind sie anders beschaffen. Sehr viele Häuserchen stehen unmittelbar in den Kanälen, doch gibt es hie und da schön gepflasterte Steindämme, auf denen man zwischen Wasser, Kirchen und Palästen gar angenehm hin und wider spaziert.

Lustig und erfreulich ist der lange Steindamm an der nördlichen Seite, von welchem die Inseln, besonders Murano, das Venedig im kleinen, geschaut werden. Die Lagunen dazwischen sind von vielen Gondeln belebt. Heute habe ich abermals meinen Begriff von Venedig erweitert, indem ich mir den Plan verschaffte.

Noch andere architektonische Vorrichtungen der ersten wohlüberdachten Anlage zeugen von der Absicht trefflicher Baumeister, Venedig zu der reinsten Stadt zu machen, wie sie die sonderbarste ist. Ich konnte nicht unterlassen, gleich im Spazierengehen eine Anordnung deshalb zu entwerfen und einem Polizeivorsteher, dem es Ernst wäre, in Gedanken vorzuarbeiten.

So hat man immer Trieb und Lust, vor fremden Türen zu kehren. Der sowohl im Ganzen als in seinen einzelnen Teilen trefflich gezeichnete Plan machte mir unendliche Freude, und ich hoffte ein Wunderwerk zu finden; aber ach!

Jahrelang sollte man in Betrachtung so eines Werks zubringen. Dieser findet Gelegenheit, einen Lieblingsgedanken auszuführen, ein Kloster, so vielen Mönchen zur Wohnung, so vielen Fremden zur Herberge bestimmt, nach der Form eines antiken Privatgebäudes aufzurichten. Von dem Gebäude, das ihn umgeben sollte, ist leider nur die linke Seite aufgeführt, drei Säulenordnungen übereinander, auf der Erde Hallen, im ersten Stock ein Bogengang vor den Zellen hin, der obere Stock Mauer mit Fenstern.

Nun ein Wort von der Ausführung. Solche Ziegeln kenne ich gar nicht. Fries und Karnies sind auch dar aus, die Glieder der Bogen gleichfalls, alles teilweise gebrannt, und das Gebäude zuletzt nur mit wenig Kalk zusammengesetzt.

Hier nur wenige Worte. Giorgio aber zu auffallend erscheinen. Volkmann sagt etwas davon, trifft aber den Nagel nicht auf den Kopf.

Inwendig ist Il Redentore gleichfalls köstlich, alles, auch die Zeichnung der Altäre, von Palladio; leider die Nischen, die mit Statuen ausgefüllt werden sollten, prangen mit flachen, ausgeschnittenen, gemalten Brettfiguren.

Dem heiligen Franziskus zu Ehren hatten die Patres Capucini einen Seitenaltar mächtig ausgeputzt; man sah nichts von Stein als die korinthischen Kapitäle; alles übrige schien mit einer geschmackvollenprächtigen Stickerei nach Art der Arabesken überzogen, und zwar so artig, als man nur etwas zu sehen wünschte. Besonders wunderte ich mich über die breiten, goldgestickten Ranken und Laubwerke.

Ich ging näher und fand einen recht hübschen Betrug. Man könnte es gelegentlich wohl nachahmen. Auch hat der Mann nichts Auffallendes noch Lächerliches in seiner Art, vielmehr etwas sehr Gesetztes, zugleich eine bewunderungswürdige Mannigfaltigkeit und Präzision, welche auf Kunst und Nachdenken hinwiesen, in seinen Gebärden.

Den Plan in der Hand suchte ich mich durch die wunderlichsten Irrgänge bis zur Kirche der Mendicanti zu finden. Hier ist das Konservatorium, welches gegenwärtig den meisten Beifall hat. Die Frauenzimmer führten ein Oratorium hinter dem Gitter auf, die Kirche war voll Zuhörer, die Musik sehr schön, und herrliche Stimmen.

Der fremde Schall hebt alle Harmonie auf. Gestern abend Oper zu St. Moses denn die Theater haben ihren Namen von der Kirche, der sie am nächsten liegen ; nicht recht erfreulich! Das ist denn immer etwas. Es sind zwei schöne Figuren, gute Stimmen, artige, muntere, gätliche Persönchen. Unter den Männern dagegen keine Spur von innerer Gewalt und Lust, dem Publikum etwas aufzuheften, sowie keine entschieden glänzende Stimme. Das Ballett, von elender Erfindung, ward im ganzen ausgepfiffen, einige treffliche Springer und Springerinnen jedoch, welche letztere sich es zur Pflicht rechneten, die Zuschauer mit jedem schönen Teil ihres Körpers bekannt zu machen, wurden weidlich beklatscht.

Heute dagegen sah ich eine andere Komödie, die mich mehr gefreut hat. Im herzoglichen Palast hörte ich eine Rechtssache öffentlich verhandeln; sie war wichtig und zu meinem Glück in den Ferien vorgenommen.

Der eine Advokat war alles, was ein übertriebener Buffo nur sein sollte. Figur dick, kurz, doch beweglich, ein ungeheuer vorspringendes Profil, eine Stimme wie Erz und eine Heftigkeit, als wenn es ihm aus tiefstem Grunde des Herzens Ernst wäre, was er sagte.

Indessen gefällt mir diese Art unendlich besser als unsere Stuben- und Kanzleihockereien. Und nun von den Umständen und wie artig, ohne Prunk, wie natürlich alles zugeht, will ich suchen einen Begriff zu geben. Gegen ihnen über, auf einem Katheder, der mehrere Personen nebeneinander fassen konnte, die Advokaten beider Parteien, unmittelbar vor demselben, auf einer Bank, Kläger und Beklagte in eigner Person. Der Advokat des Klägers war von dem Katheder herabgestiegen, denn die heutige Sitzung war zu keiner Kontrovers bestimmt.

Die sämtlichen Dokumente für und wider, obgleich schon gedruckt, sollten vorgelesen werden. Ein hagerer Schreiber in schwarzem, kümmerlichem Rocke, ein dickes Heft in der Hand, bereitete sich, die Pflicht des Lesenden zu erfüllen.

Von Zuschauern und Zuhörern war übrigens der Saal gedrängt voll. Der Schreiber fing zu lesen an, und nun ward mir erst deutlich, was ein im Angesicht der Richter unfern des Katheders der Advokaten hinter einem kleinen Tische auf einem niedern Schemel sitzendes Männchen, besonders aber die Sanduhr bedeute, die er vor sich niedergelegt hatte. Solange nämlich der Schreiber liest, so lange läuft die Zeit nicht, dem Advokaten aber, wenn er dabei sprechen will, ist nur im ganzen eine gewisse Frist gegönnt.

Der Schreiber liest, die Uhr liegt, das Männchen hat die Hand daran. Von München und Weimar kamen. Nachfragen an das Naumburger Gericht: Wer die Eltern von F. Wie ihr Charakter sei? Wie alt sie seien? Dann wurden die Briefe abgefordert. Wir ahnten nun das Schlimmste. Ich bat einen andern hochgestellten Mann schriftlich dringend um Auskunft.

Es kam die Weisung: Nur ein Brief aus Hamburg sprach deutlich vom Tode unseres Sohnes. Der Bekannte überlieferte ihn einem andern Bekannten, dieser erst überschickte ihn an uns durch die dritte Hand.

Ist Friedrich Staps todt oder transportirt? Unter dem Siegel tiefster Verschwiegenheit erhielten wir endlich mündlich nie erfuhren wir auf welchem Wege die niederschlagende Nachricht: Er ist erschossen worden. Ein Kaufmann aus Wien, den wir dringend um Auskunft über unseren Sohn baten, entschuldigte sich mit Krankheit, er könne selbst nicht schreiben.

Ich wandte mich an den Gesandten v. Der Gesandte versprach es mir, hat aber nicht Wort gehalten. Ich richtete ein Gesuch an den damaligen sächsischen Minister der auswärtigen Angelegenheiten. Nach langem Warten erhielt ich den Bescheid: Wir wurden in dieser Periode von Bekannten und Freunden geflohen, als sei unsere Wohnung ein Pesthaus.

Wir wagten nicht um den Sohn zu trauern; dem Bruder wurde es auf das Bestimmteste untersagt; und dies nicht von Franzosen — es waren die damals so ängstlichen, furchtsamen Deutschen! Bekanntlich sind es die besten Frauen, von denen man am wenigsten spricht — und so sind wohl auch die Städte am glücklichsten, die auf keinen Weltruhm Anspruch machen. Unberühmter als Rastenburg kann beim besten Willen kein Städtchen sein. Eine Stadt, die keine Bluttaufe erhalten hat, ist für die Unsterblichkeit verloren.

Doch die alten Ordensritter schlafen mit ihren Chroniken — und wer blättert nach Scharmützeln und Gefechten in einer Zeit, in welcher man über Schlachten mit einigen Tausend Todten gleichgültig hinweggeht?!

Nichts als Felder um Rastenburg — man baut Weizen, wo es geht, Roggen, Gerste, Hafer, Kartoffeln, durchaus aber keine merkwürdigen Futterkräuter oder sonstige Producte landwirthschaftlicher Versuchsstationen; alles Ueberraschende wird grundsätzlich vermieden. Man braucht von Rastenburg nicht weit südwärts zu pilgern, um in dies steinige Arabien zu gelangen, wo es nichts giebt als Wasser, Steine und Wälder — alles so unmalerisch wie möglich gruppirt.

Mit Eifer lasen wir die neuesten Gedichte von Karl Beck, der gerade damals sporenklirrend in die Arena unserer Lyrik getreten war, und sprachen mit den jungen Damen über Nicolaus Lenau, an träumerischen Abenden, wenn der Mond über dem einzigen Kirchthurme des Städtchens, um mit Alfred de Musset zu sprechen, wie ein Tüppelchen über dem i stand. In Rastenburg fand ich auch meinen ersten Brockhaus und Cotta. Ersatzmannschaften auf dem Wege nach Frankreich in der Weihnachtsnacht den Bahnhof von Saarbrücken passirend.

Nach der Natur gezeichnet von Chr. Herr Haberland, Inhaber einer Druckerei und Leihbibliothek und Verleger des Rastenburger Kreisblattes, half mich von meinem ersten literarischen Kindlein entbinden. Da lag es denn vor mir, auf echtem Kreisblattpapier, in einem unsäglichen Format, das jeder buchhändlerischen Bezeichnung spottete! Welchen classischen Eindruck machte doch das gedruckte Wort!

Vor dem Hauptquartier des Kronprinzen von Sachsen in Margency. Nach der Natur aufgenommen von unserem Feldmaler F. Sonst wurde Einzelnes im Stücke mit überlegener Satire verspottet. Einen derselben lernten wir im Jahre kennen; es war der Schulrath Lucas , der bei unserem Abiturientenexamen den Vorsitz führte. Wir sahen jetzt diesen Neuromantiker vor uns, ein Bändchen aus den Befreiungskriegen im Knopfloch, frisch und fromm zugleich, beweglich, vielseitig, aller Pedanterie fremd.

Wie glänzend lag die Welt jetzt vor uns! Die Fesseln der Schule waren abgestreift; das freie Studentenleben winkte uns! Jetzt standen wir ihnen in Allem gleich, und wem bei der frohen Aussicht, in die Hauptstadt der Provinz zu gelangen, an den Heerd des politischen und geistigen Lebens, der Himmel nicht voll Geigen hing, der hatte kein Talent für die Musik der höheren Sphären. Bald war ich denn in Königsberg, der Stadt am Pregelstrande, diesem etwas unordentlich durcheinandergeworfen Häuserhaufen, der seine Eigenthümlichkeit bis heute trotz aller Fortschritte der Jahrzehnte bewahrt hat.

Der Dom und die alte Universität, etwas schlottrigen Angedenkens, wie der abgetragene Frack eines alten Magisters, hatten eine geistliche und gelehrte Würde. Da geht es steil bergan, als befände man sich in Orvieto oder einer andern italienischen Burgstadt, obgleich die Appenninen des Pregels nur aus schüchternen Hügeln bestehen.

Der dritte alte Stadttheil aber, der Löbenicht, gemahnte mit seinen hochgiebeligen Häusern wie das Innere einer flandrischen Stadt — Bierbrauereien und Bierschenken dicht nebeneinander.

Das war der Kern der Stadt! Das war der erste Eindruck von Königsberg! Erst viele Jahre später wurde gebaut und geschanzt, und oft begleitete ich den Ingenieurofficier Rüstow zu den Festungsarbeiten. Es ist derselbe, der später aus der Festung Posen entfloh, mit Garibaldi vor Capua focht, als Schweizer Obrist und als scharfkritischer Militärschriftsteller sich einen Namen machte. Die Bastionen von Königsberg gehören mit zu seinen Verdiensten.

Die ganze Studentenschaft strömte in sein Antrittscollegium; wie ein Triumphator stand der Professor auf dem Katheder, sich seiner glänzenden Popularität erfreuend. Doch kaum hatte er von seinem theologischen Werg die ersten Sätze gesponnen — da entleerte sich der Saal mit lawinenartiger Geschwindigkeit; die Studirenden aller Facultäten polterten die Treppe hinunter, und nicht zwei mildherzige Seelen blieben zurück, um ein Collegium bilden zu helfen; nur die leeren Bänke starrten gespenstisch auf den verdutzten Professor, der eben erst sein blühend Glück überschaut hatte.

Doch das Unglück schreitet schnell! Aber es ist glücklicherweise nicht alle Tage Schlacht, und die paar Pinselstriche, die demnach zur Ausführung des Gemäldes noch fehlen, will ich in der Kürze hinzufügen. Es ist Nachts elf Uhr. Im verschwenderischen Kamin des Etappenbureaus prasselt ein enormes Feuer, Wärme und Beleuchtung gleichzeitig spendend.

Das Etappenpersonal hat sich, von der Tagesarbeit erschöpft, zur Ruhe begeben; nur der Adjutant in jugendlicher Uniform und ältlichem Gesichte sitzt noch rauchend und sinnend am Feuer. Er gehört zu den Vielen, die der Krieg aus fernen Zonen nach der Heimath zurücktrieb; ich kenne seine Geschichte ganz genau und wenn das Glück gut ist, bin ich der Adjutant, von dem ich spreche, am Ende selber. Das arme Thier mochte den schmucken Garde-Ulanenofficier mit dem hübschen, blutjungen Gesicht wohl beim Gedränge und Durcheinander der Abfahrt des Zuges verloren haben.

Manchmal richtet es den feinen Kopf empor und die klugen Augen schielen wie fragend nach mir herüber. Nebenan, nur durch eine Glasthür getrennt, ist das Telegraphenbureau; eben jetzt klappert es dort mit einer Heftigkeit, die nichts Gutes für die Nachtruhe weissagt.

Der Telegraphist kommt schon mit der copirten Depesche. Neues Klappern drüben, neue Depesche: Ich kann dich doch unmöglich allein austrinken, denn du warst ja für dreihundertfünfzig Mann bestimmt, und die Geschirre brauchen wir morgen früh für die Kranken; es kann mithin nichts helfen und wir müssen dich schon den Göttern opfern. Was heult der Pudel so? Hunde sollen Gespenster sehen, wie man sagt; hat er vielleicht den Geist seines schmucken jungen Herrn gesehen mit der klaffenden Todeswunde in der Brust?

Ich glaube, der Adjutant wird schläfrig. Ein Wunder wäre es eben nicht, denn des Tages Last war nicht gerade klein. Auch eine kühne Idee! Die Ulanen werden wohl auch bivouakiren müssen, wie so viele Tausend Andere, falls sie nicht noch bis in die nächste Ortschaft reiten wollen. Neues Klappern drüben auf der Telegraphenstation: Bis wann Waggons verfügbar? Nur Klarheit in die Sache! Werden müssen den Bahnhofsinspector kommen lassen.

Für nervöse Naturen ist hier kein Aufenthalt. Die Frauen sind in der Regel hierbei meist die ungestümsten, und um so dringender, je weniger Berechtigung sie aufzuweisen haben; selbst ein Heiliger möchte mitunter die Geduld hierbei verlieren. Endlich ist der Postzug weg, Gott sei Dank! Aber jetzt kommt auch schon der Zug, der von hinten her anlangt mit Ersatzmannschaften, aus heimatlichen Lazarethen Entlassener, von Urlaub Eintreffender etc. Die Krankenverzeichnisse sind auch endlich fertig, die Kranken in die Waggons eingeladen und mit Stroh, Decken und Laternen versehen.

Weg braust der Zug, das rothe Kreuz grell von der kalten Wintersonne beschienen. In langen Wagenzügen kommen die Verwundeten an, um auf die schon bereit gehaltenen Krankenwaggons der Eisenbahn umgeladen zu werden. Die freiwilligen Krankenpfleger und Sanitätssoldaten haben alle Hände voll zu thun.

In allen nur denkbaren Positionen, je nach Art der Verwundung, sind die Schwergetroffenen placirt. Manche liegen auf dem Bauche, andere auf der Seite, auf dem Rücken, noch andere sind wie die Schmetterlinge ausgespannt. Im Bureau sind wir eben dabei, die eingereichten Verzeichnisse der Verwundeten zusammenzustellen, als ein Garde-Ulan sich meldet: Dein schmucker junger Herr mit dem frischen blühenden Gesichte ward vorgestern mitten durchs Herz geschossen, und liegt in der schwarzen Kiste dort, für deren unentgeltlichen Transport in die Heimath ich soeben den Requisitionsschein ausschreibe!

Der Sohn eines Landmanns. Dem Führer des zweiten bairischen Armeecorps ist das seltsame Geschick beschieden, im rüstigen Greisenalter und auf der Höhe einer ehrenreichen Laufbahn, in dem nämlichen Lande sich den Ruhm eines tüchtigen Heerführers erwerben zu dürfen, in welchem er einst als junger Lieutenant nach den ersten militärischen Lorbeern mit Erfolg gerungen — diesmal allerdings im Dienste derjenigen Waffen, die er damals bekämpft hatte, im Dienste der deutschen.

Der gegenwärtige Commandant des zweiten bairischen Armeeeorps, Jakob von Hartmann, in der Nähe von Edenkoben geboren, trat nämlich kaum zehn Jahre alt schon als Soldat in die Reihen der französischen Armee, der er fahnenpflichtig war, nachdem die jetzt bairische Rheinpfalz damals zu Frankreich gehörte. In diesem Falle aber wurden sie doch getäuscht.

Eine Taufe, wie sie in Deutschland üblich ist, wäre mit unseren Ansichten nicht vereinbar gewesen; trotzdem aber durfte doch ein so wichtiges Ereignis wie die Geburt unseres Titus unmöglich mit Stillschweigen übergangen werden. Wie konnte er gedeihen, wenn nicht auf sein Wohl ein Glas geleert wurde? Wie sollte er sich geistig entwickeln, wenn er nicht durch eine gedankenschwere Rede mit dem Zwecke des Daseins bekannt gemacht ward?

Ein Taufact sollte also doch stattfinden. Unsere Gesellschaft bestand aus einigen zwanzig Personen, sämmtlich gebildete Deutsche. Als ich aber Herrn R. Als Gesandter hatte er in Costa Rica nicht lange zuvor seine eigene Tochter getraut. Der nächste Sonntag wurde zu dem Tauffeste bestimmt, welches Nachmittags in dem nahen Gehölze stattfinden sollte.

Es schien, als hätte der Wald an jenem Tage sein Feierkleid angelegt. Schweigend bereiteten die alten Eichen ihre knorrigen Arme über uns, ein dichtes Laubdach bildend, durch das nur hie und da ein glänzender Sonnenstrahl schlüpfte, um goldene Arabesken in den weichen Rasenteppich zu weben. Um zwei Uhr zogen wir hinaus. Alle waren festlich geschmückt.

Nach uns kam Herr R. In der Mitte stand ein Katheder, dessen sich die Methodisten, die dort kurz zuvor ein camp meeting gehalten, als Kanzel bedient hatten. Vor demselben befand sich der Sessel für Täufling und Pathin. Nachdem sich die Damen im Halbrund niedergesetzt, schlossen die Uebrigen den Kreis und auf ein gegebenes Zeichen begann der Chor das Lied: Als der Gesang verstummte, bestieg Herr R.

Du sollst lernen die Lüge hassen, um einst für die Wahrheit zu streiten — und Dich selbst streng zu richten, um der Gerechtigkeit willen. So taufe ich Dich denn im Namen der Freiheit , der Wahrheit , der Gerechtigkeit , und weihe Dich zu einem Zukunftshelden, der für diese heilige Dreieinigkeit kämpfen und siegen möge!

171 Kommentare zu «Energiewende: Wollen wir schon oder schmollen wir noch?»

Witzigerweise zeigt die Handyuhr 19 Uhr!

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Sei aber stoltz und vorsicht mit dem wunderbares Landschaft.

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