Sollte man als Privatanleger besser Stammaktien oder Vorzugsaktien kaufen?

Stammaktien und Vorzugaktion: Bedeutung und Unterschiede

Interessante Artikel.

Was sind Vorzugsaktien und Stammaktien im Detail? Diese Differenzierung legt in erster Linie die Stimmrechte fest, die man als Aktionär bei Hauptversammlungen des Unternehmens hat. Sehen wir uns das mal genauer an. Was ist der Unterschied zwischen Stammaktien und Vorzugsaktien? Und solltest du eher die Stammaktie oder die Vorzugsaktie eines Unternehmens kaufen? Vorab: Nicht jedes Unternehmen unterscheidet zwischen diesen Aktien.

Was sind Stammaktien?

Die Nennwerte der Stammaktien und Vorzugsaktien, die von einem Konzern ausgegeben werden, bilden zusammengerechnet dessen Grundkapital. Diese 2 Aktien unterscheiden sich jedoch in einigen.

Vorzüge haben in der Regel aber keine Stimme was manchmal durch eine höhere Dividende ausgeglichen wird. Manchmal aber auch durch den niedrigeren Preis oder anderes.

Die genauen Sonderregeln für die Aktiengattungen findet man in der Regel wenn man auf der IR-Seite der Firma nach der Satzung oder dem Wertpapierprospekt sucht — oder man schreibt der zuständige Abteilung einfach eine nette Mail…. Aufgrund der Anmerkung von Daniel in den Kommentaren unten möchte ich noch einen kurzen Abschnitt zu rechtlichen Situation einfügen: Schauen wir doch in das Gesetz:. In diesem Fall sind die Vorzugsaktien auch bei der Berechnung einer nach Gesetz oder Satzung erforderlichen Kapitalmehrheit zu berücksichtigen.

Bis auf die Stimmrechte ist man also auch als Vorzugsaktionär bei deutschen Aktien gleichberechtigt. Falls wegen Verlusten die versprochene Sonderdividende nicht gezahlt werden kann, bekommen die Vorzugsaktionäre zumindest vorübergehend sogar das Stimmrecht zugesprochen!

Fragen kann man sich nun auch, ob die Vorzüge der Aktien einfach aufgehoben werden können. Auch hier sind die Aktionäre aber geschützt, nur mit der Zustimmung der Vorzugsaktionäre können ihre Aktien umgewandelt werden. Genauso bedarf eine Kapitalerhöhung die Zustimmung der Vorzugsaktionäre:.

Dann zu der Frage, wie es bei Liquidation aussieht ob also die Vorzugsaktionäre im Fall einer Pleite eher an ihren Kapitalanteil kommen: Aus dem zitierten Gesetzestext ist mir das nicht klar, allerdings ergeben sich aus den ausgefallenen Vorzugsdividenden im Regelfall vermutlich Nachzahlungsansprüche.

Ich habe bei meiner Internetsuche nur gefunden, dass Vorzugsaktionäre als letztrangige Insolvenzgläubiger behandelt werden. Die meisten Kleinanleger nehmen ihr Stimmrecht auf Hauptversammlungen eh nicht wahr, sondern treten es — wenn überhaupt — an ihre Depotbank ab.

Dieses kann also eigentlich nur im Fall einer Übernahme interessant sein, wie Du schon schreibst. Hier erinnere ich an WMF. Falls die Vorzugsaktien in einer Firma häufiger gehandelt werden als die Stammaktien, notieren sie höher als die Stammaktien. Dies funktioniert allerdings nur, wenn bei einer Hauptversammlung die Umwandlung genehmigt und vom Aufsichtsrat sowie dem Vorstand ein Beschluss darüber gefasst wird.

Wenn dann auch noch die Vorzugsaktionäre zustimmen, können Vorzugsaktien in stimmberechtigte Stammaktien getauscht werden. Blick könnte man meinen, dass es gerade für Privat-Anleger besser sei Vorzugsaktien zu kaufen, da in diesem Fall die Dividende höher ist. Die Kurs-Entwicklung von Stamm- und Vorzugsaktien verläuft aber so verschieden, dass es sinnvoll ist sich im Vorfeld genau zu informieren.

Auf welche Aktienform private Investoren setzen sollten , lässt sich also gar nicht pauschal zu sagen. David Gerginov publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen. Startseite Geldanlage Aktien Stammaktien und Vorzugsaktien: Das sind die Unterschiede. Aktien - David Gerginov. Doch es gibt 2 verschiedene Sorten von Unternehmens-Anteilen, auf deren Vor- und Nachteile beim Kauf geachtet werden muss: Was Stammaktien kennzeichnet Die Nennwerte der Stammaktien und Vorzugsaktien, die von einem Konzern ausgegeben werden, bilden zusammengerechnet dessen Grundkapital.

Nennwertaktien und Stückaktien regeln die Anteilsform: Auch bezüglich der Anteilsverbriefung einer Aktie wird unterschieden.

Nennwertaktien, auch Nennbetragsaktien genannt, haben einen festen Nennwert. Dieser Aktiennennwert entspricht dem Anteil am Grundkapital der Aktiengesellschaft. Eine Gesellschaft kann aber verschiedene Nennbeträge ausgeben, jedoch muss der Nennwert immer mindestens 1 Euro sein.

Bei Stückaktien, auch nennwertlose Aktien oder manchmal Quotenaktien genannt, gibt es keinen festen Nennwert. Hier haben alle Aktien einen gleichen Grundkapitalanteil.

In der heutigen Zeit sind Nennwertaktien aber in der Minderheit. Sie haben also eben die 3 bedeutendsten Unterscheidungen kennengelernt. Junge und alte Aktien: Das sind weitere Arten, die später dazukommen können.

Nämlich dann, wenn eine Aktiengesellschaft eine Kapitalerhöhung vollzieht. Die alten Aktien sind dann also die Aktien, die es schon vor der Ausgabe der jungen Aktien gab. Junge Aktien und alte Aktien Definition. Am interessantesten wird es, wenn es von einer bestimmten Aktie, die Sie kaufen wollen, sowohl Stamm- als auch Vorzugsaktien gibt.

Hier müssen Sie dann entscheiden, was Ihnen wichtiger ist: Ein Stimmrecht auf der Hauptversammlung oder eine höhere Dividendenzahlung.

Unterschied zwischen Stammaktien und Vorzugsaktien

Wird eine Vorzugsaktie eher als Stammaktie oder Obligationen angesehen?

Closed On:

Im Falle eines Konkurses oder einer Liquidation werden die Vorzugsaktien erst nach Zahlungseingang an ausstehende Anleihegläubiger nach ihrem Nennwert gezahlt.

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