Filme Stream – Alte und neue Filme kostenlos‎

Watch The Wolf of Wall Street Online gratis

All posts tagged Watch The Wolf of Wall Street Online gratis.

Filme und Serien online schauen kostenlos deutsch. Stream Online filme , anschauen kostenlos. wikilebanon.info hostet keine Filme auf dem eigenen Server. Boss, Lena SCHWEIZ (BERN) Lena Boss ist eine Tänzerin aus Thun. Von studierte sie Contemporary Dance an der Concordia University. Dort wurde sie mit dem Prize for Most Outstanding Graduating Contemporary Dance Student ausgezeichnet.

Amazon & iTunes: The Wolf of Wall Street legal streamen

New York in den frühen er Jahren. Der aufstrebende, unerfahrene Börsenmakler Jordan Belfort (Leonardo DiCaprio) gründet mit Anfang 20 die Maklerfirma

Katja hat einen sehr eindrücklichen Monotih aus Beton, Holz, Metall und weiteren Gegenständen aufgebaut, ausgegossen und aufgesägt im neuen Campus der Fachhochschule in Muttenz. Der Bau wurde von pool Architekten geplant.

Eine wirklich gelungene und imposante Anlage. Ich traf viele Kunstschaffende, die ich lange nicht gesehen habe, ich hörte mir die Rede von Katja an und rannte dann zum Bahnhof, um nach Breil Brigels zu fahren. Unsere Freundin Flurina feiert ein grosses Geburtstagsfest. Ich hatte eine unterhaltsame Fahrt über Basel, Zürich und Chur.

Monika ist heute Morgen zusammen mit der jungen Familie ins Bündnerland gefahren. Ich malte weiter an meinem Herbstbild und vergass meine Körpertherapiestunde. Theresa hat dann telefoniert und ich bin mit dem Fahrrad in Rekordzeit nach St. Ich denke es waren höchstens drei Minuten Zum Glück ist alles gut gegangen. Ich wusste gar nicht, dass ich so schnell sein kann. Leotta präsentiert eine umfassende Sandsammlung von Stränden in Italien und Valentina präsentiert eine Installation mit Wachsobjekten, die durch ein eingegossenes, weisses Tau zusammengehalten werden.

An den Rändern des Ausstellungsraums liegen vereinzelte, weissse Socken. Mich hat das alles sofort an die Flüchtlingsdramatik am Meer erinnert. Heute gab es viel zu besprechen mit Vera. Am Abend veranstalteten wir im Freien ein wunderbares Grossfamilienessen zusammen mit Ruth und Hermann.

Ich habe den ganzen Tag an einem neuen Herbstbild gemalt und am Abend besuchte ich eine Veranstaltung von Olav Nicolai in der Lockremiese. Dazu improvisierte der Künstler mit einem Kollegen zusammen einen eigenen Soundtrac.

Das war sehr spannend. Ich musste dann aber sofort nach hause. Bin sehr früh aufgestanden und nach Zürich gefahren für eine Präsentation. Wir planen eine neue Webseite für Visarte Schweiz. Das kommt alles sehr gut. Ich war im La Stanza verabredet.

Nach einem sehr langen Fussmarsch habe ich die Bar nach vielem Nachfragen dann doch noch rechtzeitig gefunden. Anschliessend spazierten wir auf dem mehr als dreistündigen Panoramaweg oberhalb des Bodensees. Ich sah dabei eine der grössten Eichen der Schweiz, hunderte von schwer behangenen Apfelbäumen, den Mühlebach mit den alten Wehren, die Berge, den See und die sich dauernd verändernden Wolken. Laut Wetterprognose war ein gewaltiger Sturm mit starken Windböen und Regen angesagt.

Es war dann aber alles halb so wild. Am Abend genossen wir ein feines Essen in einem sehr guten Landgasthof in der Nähe von Schönenbaumgarten. Vanessa Billy hat zwei Krohnleichter im Kirchenschiff abmontieren lassen und diese Leuchter mit zwei mundgeblasenen, pulsierenden Glastränen ersetzt. Eine sehr gelungene Arbeit für diesen Kirchenraum. Zuerst mit dem Postauto und dann mit dem Zug nach Gais und dann eine zweistündige Wanderung über die Herbstwiesen nach Appenzell.

Max hatte vorab sein Auto nach Appenzell gefahren, damit wir nachher zum geschenkten Geburtstagsessen in die Traube in Gais fahren konnten. Das Essen , der Wein und die Gastlichkeit sind grossartig. Wenn man so verwöhnt wird, macht das Älterwerden Spass.

Ich würde gerne eine Sonderpräsentation zu einem Buchprojekt vorbereiten. Nächste Woche bekomme ich Bescheid ob alles klappt. Am Mittag haben wir ein feines Lammragout von unserem Nachbarn Hermann genossen. Monika hat dazu einen feinen Basmatireis gekocht. Als Extra versuchten wir das frisch eingekochte Ebereschen Chutney. Die Vogelbeeren galten für mich immer als giftig. Durch das richtige vorgefrieren und präziese Kochen wird das aber eine leicht bitterscharfe, sensationelle Beigabe.

Ein Rezept findet man im Internet u. Die Abschiedsfeier findet am 4. Oktober um 14 Uhr in der Stadtkirche in Biel statt. Das war sehr anregend und konstruktiv. Monika hat ein kleines aber feines Essen gekocht.

Ich habe alle abstracts der Autorinnen und Autoren kurz vorgestellt. Die Sitzung war anregend. Es gibt aber noch viel zu bedenken und zu tun. Nach diesem Gespräch habe ich mich im Garten erholt durch das umgraben und präpariene von unserem riesigen, alten Komposthaufen. Ich habe noch nie in meinem Leben so viele und so grosse Würmer gesehen. Ernst Egli hat mich angerufen.

Notfallmässig werde ich eine Nummer vorbereiten. Ich bin sofort ins Atelier gefahren, um alles vorzubereiten für eine grosse Holzschnittserie. Ich musste nur noch die besten Zeichnungen aussuchen und ins Holz zu schneiden. Es hat grossen Spass gemacht und am Abend bin ich mit vier fertig geschnittenen Holzplatten im Fahrradanhänger nach Hause gefahren.

Am Sonntagabend hatten wir unsere Nachbarn zu einer vergnüglichen kulinarischen Zusammenkunft eingeladen. Mit 10 gutgelaunten Gästen, die alle wunderbare Köstlichkeiten mitgebracht hatten erlebten wir einen anregenden, warmen Herbstabend. Das Thema wäre eigentlich der geplante , riesige Neubau im Nachbarsgarten gewesen. Irgendwie hatte aber niemand richtig Lust darüber zu reden.

Der Abend war zu schön undd keiner wollte die Stimmung trüben. In den letzten Tagen habe ich viel im Garten gearbeitet. Heute Nachmittag wurde die zweite Ladung Erde geliefert.

Ein riesiger Latwagen mit Baggerschaufel musste vom Fahrer rückwärts, mit grosser Vorsicht den engen Weg zu unserem Haus chauffiert werden. Beim ersten Transport hat er ein Stück des Treppenabsatzes "mitgenommen". Dieses Mal hielt er sich mehr auf die andere Seite und ich hatte Angst, dass der Lastwagen ins Nachbargrundstück stürzt.

Der versierte Fahrer hat aber alles sehr gut gemeistert. Nun liegen wieder rund sechs Kubikmeter Erde im Garten, die ich mit der Karette den kurzen aber steilen Weg zum grossen Biotop schippen muss.

Eine tolle Runde in einer angenehmen Atmosphäre. In der Geschäftsstelle von Visarte Schweiz trafen wir in einer grossen Runde zusammen, um über das aktuelle Berufsbild der Künstlerin - des Künstlers zu sprechen.

Karin Frommherz hat die Sitzung geleitet und war sehr gut vorbereitet. Das Thema wird uns noch längere Zeit beschäftigen. Um 10 Uhr war ich mit Isuf Sherifi für eine Besprechung verabredet.

Wir haben uns sehr gut verstanden. Die Besprechung im Garten vom Kaffee Gschwend war sehr ergiebig. Eva Bachmann hat mir den Autor empfohlen. Dann musste ich alle Texte für die Unterlagen schreiben. Am Nachmittag habe ich Holzplatten bestellt. Heute Morgen hatte ich eine angenehme Reise nach Zürich.

Ich habe mir viel Zeit gelassen für den Bus, für das Lösen des Bahnbillets, für den frischen Kaffee etc. Zehnder im Spital Schwyz. Er hat zusammen mit dem Architekten 16 Jahre lang daran gearbeitet. Das wird ein richtig schönes Buch zum Thema Farbe und Architektur.

Am Nachmittag traf ich Daniele Hediger und ihre zwei technischen Berater für eine Besprechung einer geplanten thematischen Wanderausstellung. Das wird ein sehr anspruchvolles und spannendes Projekt zum Thema Karriere und Familie. Beim Aufstehen irritierte mich ein miefiger Geruch. Beim Öffnen der Fensterläden sah ich schnell, dass mein selbst geschaffener Vulkan im Garten immer noch rauchte.

Spärlich bekleidet mit einer Unterhose habe ich dann mit dem Gartenschlauch die zischende Glut gelöscht. Am Mittag fuhren wir ins Toggenburg, um in Krienau eine Freiluftausstellung zu besichtigen. Es sind einige eindrückliche Arbeiten entstanden. Wir schauten uns auch die leerstehende Weberei am Dorfrand an. Eine Schulkollegin hat mit im sommer eine Dokumentation von dieser Liegenschaft zugeschickt. Aber wer will wirklich nach Krienau? Eine sehr schön inszenierte Präsentation.

Sehr fein geschnittener Schwartenmagencarpacio mit frischemn Salaten. Heute habe ich mich aufgerafft, am Zuschütten meines zweiten Biotops weiter zu arbeiten. Irgendwann hat das dann einen ziemlichen Rauch erzeugt. Am Abend präsentierte sich das ehemalige Biotop wie ein Isländisches Vulkanfeld. Überall stiegen im Garten kleine Räuchlein auf. Anschliessend haben wir ein grossartiges Orgelkonzert in der Linsenbühlkirche erlebt. Bis zum Wochenende ist noch die Ausstellung zum Libretto in der Kunsthalle zu sehen.

Inhaltlich setzt sich dieses Stück mit der in Vergessenheit geratenen und fast ausgestorbenen Pfeiffsprache auseinander, die in Griechenland von Hirten, Lumpensammlern und andern als eine Art Geheimsprache verwendet wurde. Das Konzert begann mit einem verwirrenden und schwirrenden Klingen aus den hohen Pfeiffen, das sich zu nähern und zu entfernen schien, um dann um so wuchtiger wieder zu einer von hinten anschleichenden Gegenwart anschwoll.

In verschiedenen unheimlich intensiven Sätzen pfiff, flirrte und donnerte es aus dieser Orgel, die teilweise zu zerbersten drohte.

Meditativ, unheimlich, geheimnisvoll und alsbald wieder prallvoll von unegeheuerlicher Kraft und inte4nsiver Musikalität. Ich hatte aber nie die Hoffnung, diese Intesität je erleben und hören zu können. Ich glaube, dass die Orgelpfeiffen nach diesem Kraftakt in der Nacht schlaff und ausgepowert in Querlage liegen und sich in tiefem Schlaf erholen mussten. Dieses Konzert hat mein Orgelerlebnis in einer Kathedrale in Toulouse vor Weihnachten noch übertroffen.

Damals spielte ein unbekannter Organist Musik der stärksten Sorte. Es könnte ja sein, dass es zufällig auch Hampus Lindwall war. Wer weiss - er weiss. Nach dem Konzetrt sind wir nudelfertig nach Hause spaziert. An der Rehetobelstrasse überholte uns dann Marie Hanimann zusammen mit zwei Freundinnen auf ihren Fahrrädern. Spontan hat sie uns dann eingeladen zur Besichtigung ihrer neu erworbene Jugendstilvilla. Diese Göttin war eine spezielle Frau, die sich von Katzen in einem Wagen herumziehen liess.

Na ja wir haben ein Glas Wein getrunken und Geschichten aus alten Zeiten aufgefrischt. Ein guter Arbeitstag, der am Abend mit einem vielversprechenden und sehr netten Atelierbesuch endete. Früh aufgestanden und um 7.

War dann erst um War ein anregender Verlegertag. Ich konnte für mich einige persönliche und in die Zukunft weisende Fragestellungen klären.

Eine Serie Druckstöcke scheint für einen maschinellen Druck nicht geeignet. Im Notfall muss ich einspringen mit einer Mappe. Ich werde mal vorsorglich Holzplatten bestellen.

Ein Aufsteller sind die 32 frisch geschnittenen Motive für unsere neue Schwarzgeld Edition. Das wird eine gute Sache. Die Auflage sollte fertig sein bis zur Druck- und Kunstbuchmesse in Frauenfeld. Um 23 Uhr war ich dann wieder zu Hause. Ein guter Arbeitstag im Atelier. Zusammen mit Monika habe ich eine kleine Präsentation an der Lukasstrasse vorbereitet und ein grosses Gemälde verpackt. Am Abend gut gekocht und fein gespiesen. Monika und ich sind dann nach Vaduz weitergefahren. Ich wollte unbedingt noch die Ausstellung von Thomas Lehnerer sehen und das zufällig am letzten Tag.

Die Präsentation dieser Werkübersicht hat mir sehr gut gefallen. Das zeichnerische und skulpturale Werk wurde sehr sorgfältig ausgewählt und präsentiert. Für mich war das eine grosse Entdeckung. Damals waren einige ganz kleine aber sehr berührende Skulpturen präsentiert worden. In meiner Bibliothek habe ich dann einige Publikationen aus den 80er jahren gefunden, die ihrer Schmalheit wegen untergegangen waren.

Antiquarisch habe ich dann noch einiges mehr gefunden. Bei dieser Ausstellung von Lehnerer ist mir einmal mehr die gemeinsame Sprache von vielen Kunstschaffenden aus dieser Zeit bewusst geworden.

Ein starkes Programm mit überraschenden Gesangseinlagen von Petra und Peter. Es spielte das Toni Sax Quartet. Dazu performte Emanuel Michaud. Wir genossen dann den Abend mit einem feinen Essen und guten Gesprächen.

Das Tal war damals noch komplet unversehrt und die Wasserfälle stürzten von allen steilen Flanken. Heute wirkt die Landschaft total umgepflügt und die Bäche gebändigt durch die extreme Nutzung der Wasserkraft. Die erotisierende Wirkung von damals scheint komplett weggebaggert zu sein. Das Wochenende war trotzdem sehr anregend. Die letzten Tage habe ich konzentriert gearbeitet für einen Kunst am Bau Wettbewerb.

Es gibt viel zu überlegen, zu texten und zu konzipieren. Am Abend hatten wir eine Nachfeier von einem Geburtstag im Bühler. Karin hat einmal mehr wunderbar gekocht und Urs trug grossartige Weine vom Feinsten auf. Wir hatten dann eine lustige Rückfahrt. Beim Bahnhof hingen noch viele Jugentliche herum. Der neue Bahnhofplatz wurde mit einem grossen Fest eingeweiht. Leider hat es stark geregnet und der Publikumsaufmarsch hielt sich in Genzen.

Nun läuft die binäre Uhr als dauernd bewegtes Bild im Sekundenrythmus. Die letzten wei Tage war ich im Schloss in Übersdorf bei Fribourg. Später war dann Dieter Roth der Schlossbesitzer. Da gab es sicher legendäre Feste. Ein sehr schöner Ort. Wir hatten mit dem Zentralvorstand von Visarte eine zweitägige und intensive Retraite. Heute um 10 Uhr erwarte ich Lika Nüssli. Zum Glück erreichte ich gestern noch retzeitig meinen Zug in Zürich.

Eine halbe Stunde später wäre ich gar nicht mehr zum bahnhof gekommen. Heute erlebten wir ein sehr angenehmes Familientreffen in Ernetschwil. Treffpunkt war das Elternhaus meines Vaters. Ich habe als Kind oft die Sommerferien oder die Herbstferien hier verbracht. Am Morgen hatte ich ein grosses Gejufel. Sebastian Utzni hat mir kurzfristig mitgeteilt, dass die Holzdrucke am Freitag in Zürich sein müssen. Zum Glück hatte ich bereits einen Termin für eine Sitzung. Ich musste alles vorbereiten und verpasste prompt den Zug.

In Zürich traf ich bei der Tramhaltestelle zufällig Albert Mauerhofer. Er half mir beim Lösen des Tickets. Die Beiden kannten sich nicht und staunten, dass ich gleich mehrere Verabredungen zur gleichen Zeit verabredet hatte. Es ging dann zum Glück alles doch noch auf. Der nächste Stress folgte dann nach dem Essen. Ich traf auf die Minute genau zur Besprechung ein Beeindruckend was Christoph Doswald alles präsentiert.

Die Fahrt ist reibungslos gelaufen. Wir haben die Bücher abgegeben und die Ausstellung kurz angeschaut. Claudia war noch an der Arbeit.

Wir haben uns dann sehr viel Zeit gelassen um die grosse Präsentation von Claude Sandoz im Kunstmuseum zu besuchen. Unter dem Titel "Ab auf die Insel" hat das Museum eine ganz tolle Ausstellung mit unterschiedlichen Künstlern und Künstlerinnen konzipiert.

Claude Sandoz hat einen super Auftritt. Es war sehr schön, einmal seine ganze Arbeit im Überblick zu sehen. Am Abend hatten wir dann eine sehr schöne und erfolgreiche Buchvernissage mit Claudia mit viel Publikum. Wir konnten leider nicht so lange bleiben. Die Rückfahrt nach St. Gallen ist nach so einem Tag immer sehr anstrengend.

Den ganzen Tag im Garten gemauert und gebudelt. Das erste Biotop ist nun bereits aufgefüllt und sieht sehr gut aus. Ich habe grossflächig Kresse und Petersilie ausgesät für einen ersten Bewuchs.

Wenn nötig werde ich das dann als Gründünger wieder in die Erde einarbeiten. Am Abend musste ich zusammen mit Monika noch fünf grosse Holzdrucke verpacken für eine Ausstellung in Reutlingen. Ich wollte mit ihr das John Berger Projekt diskutieren. Das hat sehr viel gebracht und Eva konnte mir einige wichtige Tips geben. Ich habe Erde bestellt, um die Biotope teilweise wieder aufzufüllen. Wir wollen den Garten vergrössern und mehr Gemüse anpflanzen.

Da werde ich in nächster Zeit einige Tonnen Material im Garten herumstossen. Heute war alles ganz Familie. Erinnerungen werden wach an unsere Familienzeit vor fast vierzig Jahren. Wir waren so jung damals. Unerfahren, unerschrocken, wild drauflos.

Wir haben alle gemeinsam einen langen und schönen Spaziergang gemacht in der Hasenheide. Galler Freunden hoch oben über den Dächern auf einer wunderbaren Terasse, bei feiner Pasta und gutem Wein. Am Morgen früh kam Nicole rampa vorbei um ihr Buchprojekt zu besprechen.

Wie immer steht natürlich auch die Finanzierbarkeit des Projekts im Focus. Ich spiele ja regelmässig Euromillion.

Über den Einsatz hinaus habe ich aber nie etwas gewonnen Am Nachmittag sind wir zum Flughafen Kloten gefahren und haben als Erstes erfahren, dass unser Flug ausfällt. Statt eine Stunde Warten waren es nun plötzlich drei Stunden Wartezeit. Wir wollten doch möglichst schnell unser Enkelkind in den Händen halten. Nach mehr als sieben Stunden waren wir dann endlich in Berlin. Das war ein wunderbarer und berührender Moment.

Ein vielseitiger Büro und Arbeitstag. Briefe beantwortet, viele e-mails verschickt, Packete verpackt, Atelier aufgeräumt, Bibliothek geordnet etc. Am Abend veranstalteten wir das erste Kartoffelessen mit der frischen Ernte aus unserem Garten. Zu den Kartoffeln haben wir Schafsraclett vom Feuer serviert.

Als Beilagen habe ich viele verschiedene Gemüse vorbereitet. Pilze, Zuccinis, Peperoni, Zwiebeln etc. Als Gäste waren Carole, Vanja und Santos dabei.

Ein richtig schöner Abend. Ein schöner Zufall, der viele gute Erinnerungen wachruft. Es geht um die Erabeitung von einem neuen Kulturförderungskonzept.

Rund Kulturinteressierte diskutierten in Gruppen über neue Möglichkeiten in der Kulturförderung und um eine effiziente und zukunftsgerichtete Kulturpolitik. Mir ist wieder einmal klar geworden, dass die Stadt St. Gallen mit rund 80 tausend Einwohnern viel zu grosse kulturelle Lasten trägt. Der Kanton müsste sich viel stärker engagieren beim Kunstmuseum, beim Historischen und Völkerkundemuseum beim Naturmuseum und beim Textilmuseum. All diese Museen haben eine starke überregionale, schweizerische- und teilweise auch internationale Ausstrahlung.

Die städtische Kulturförderung kann langfristig nur verbessert und für regionale Kunstschaffende ausgebaut werden, wenn sie durch den Kanton und durch die Region von den überregionalen Lasten entbunden wird.

Leider wird das viel zu wenig diskutiert. Viele meinen, dass der Kanton und die Region nicht in der Lage wären, die Trägerschaft der Museen zu übernehmen. Ich frage mich da einfach wie das denn die kleine Stadt St. Insgesammt war das ein spannender Anfang in einer Kulturdebatte, die noch lange nicht zu Ende sein wird.

Es braucht ein Umdenken. Weg von den Leuchttürmen und viel Mut zur Stärkung des Regionalen. Bei uns ist ja wirklich weit und breit kein Meer in Sicht - aber viele Leuchten. Nach den schönen Tagen in Italien versuche ich mich zu disziplinieren und zu arbeiten. Das ist gar nicht so eingfach. Zu Hause malte ich dann an einer Spiegelung weiter und spielte ein richtig sommerliches Künstlerleben in Echt.

Macht ja richtig Spass. Heute musste ich mich als Erstes durch einen riesigen Stapel von Post arbeiten. Die Rückreise haben wir zu dritt angetreten. Nach gut sechs Stunden waren wir wieder in St. Wie erwartet sind unsere Zucchinis und die Gurken enorm gewachsen. Das gab ein prächtiges Nachtessen. Frische Bratkartoffeln, marinierter Tofu und dazu Zucchinispagetti.

Für die Zubereitung gibt es einen super Schäler, mit dem man das Gemüse vorbereiten kann wie Spagetti. Die brät man dann zwei drei Minuten lang mit viel Knoblauch, scharfen Peperoncini und frischen Gewürzen in der Bratpfanne. Ein schöner Tag zum Herumhängen und lesen. Die 77 jährige Musikerin gibt zur Zeit eine Abschiedstournee in Europa. Joan Baez hat immer noch eine wunderbare Stimme und das Konzert hat mich sehr beeindruckt.

Ihr Sohn spielte Schlagzeug. Unaufdringlich aber höchst kompetent. Ihre politischen Aussagen waren klar und sehr differenziert. Die italienischen Konzertbesucher haben aber kaum darauf reagiert.

Vieleicht haben sie es einfach nicht verstanden oder nicht verstehen wollen. Der gestrige Abend war voller Emotionen. Alles ist gut gegangen. Grosse Erleichterung und riesige Freude. Die ersten Fotos sind schon eingetroffen per Watsapp.

Ein wunderschönes Kind mit dem Namen Soan - Naos. Das heisst Stern auf Algerisch. Er musste vor Jahrzehnten nach Marokko flüchten und ist dann in Paris gelandet. Leider haben die Beiden keinen Kontakt mehr. Ich denke da gäbe es einiges zu klären und zu diskutieren. Heute fahren wir nach Loazollo im Piemont zu einer Geburtstagsfeier.

Das gibt uns viel Zeit zur Ruhe zu kommen. Die rund sechs Stunden Fahrt waren anstrengend aber alles ist gut gegangen.

Es war sehr heiss aber in Italien hatte ich das Gefühl, dass die Felder noch viel grüner sind wie bei uns. Italien scheint viel besser mit der Hitze umgehen zu können. Da müssen unsere Bauern noch viel lernen. Ein sehr schöner Abend mit einem feinen Essen und gutem Wein. Ein sehr starkes Gewitter mit enorm viel Regen brachte Abkühlung in der Nacht.

Gestern Abend ist es spät geworden. Das Verarbeiten der Holunderbeeren hat viel Zeit gekostet. Nun stehen 12 fertig abgefüllte und ausgekühlte Einmachgläser in der Küche. Ich freu mich sehr aber ich denke für dieses Jahr reicht es mit Holder pflücken.

Heute musste ich einige Dossiers für Gesuche vorbereiten. Aber es führt nichts daran vorbei. Kunstpublikationen können einfach nicht ohne die Hilfe von Stiftungen und Kulturämtern finanziert werden. Anschliessend habe ich im Garten die Hecke zurückgeschnitten. Eine Wüstenhitze war das. Die Büsche haben sich mit allergischen Essenzen gewehrt. Nun sehe ich aus wie eine faulende Erdbeere nach einem schlechten Markttag- und das Alles nur weil ich die Fernsicht liebe.

Am liebsten würde ich heute bis nach Berlin sehen. Vera wartet auf die Geburt ihres Kindes in einem Spital in Kreuzberg. Jeremie ist bei ihr und ich auch - aber ich nur per Whatsapp. Es ist für mich fast anstrengender wie vor fast 39 Jahren als Vera geboren wurde.

Es ist so anspruchsvoll Grossvater zu werden. Heute habe ich mir vorgenommen, zusammen mit Monika den Holunder im Garten zu pflücken und zu Holunderbrei zu verarbeiten. Bei uns nennt man das Holderäzonä. Ich liebe diese Beeren für meine Frühstücksmüsli im Winter, zusammen mit eingemachtem Rabarbermus, Jogurt und frischen Früchten ist das wunderbar. Nach unserer Ernte sieht nun der Holunderbaum aus wie nach einem radikalen Haarschnitt. Mich erinnert das spontan an meine Besuche beim Dorfcoiffeur - Herr Hasler.

Ich weiss nicht mehr sicher wie er hiess. Ich musste jeweils sagen: Wenn die Haare zu wenig kurz geschnitten waren schickte mich der Vater noch einmal ins Dorf. Er soll es noch einmal machen aber dieses Mal gratis. Das war mir immer so peinlich. Seine Hände waren riesengross und sehr stark - zum Stolpern stark.

Die letzten Tage habe ich genutzt für den Garten, die Kunst und den Verlag. Ich bin immer sehr früh, zwischen sechs und halb sieben aufgestanden. Heute habe ich mir mehr Zeit gelassen und den Morgen im Bett genossen. Am Nachmittag waren wir zum Geburtstagsfest von meinem Bruder Benno eingeladen.

Als Messmer konnte er den Pfareisaal benutzen. Ein lustiges und wirklich sehr durchmischtes Publikum war anwesend. Mich hat das alles sehr an meine Kindheit in Oberriet erinnert. In den letzten Monaten ist bei mir der Entschluss gereift, meine zwei Biotope im Garten zurück zu bauen.

Die anhaltende Hitze in den letzten Wochen hat dazu geführt, dass sich sehr viele Algen gebildet haben in den Weiern. Zudem müsste ich dauernd frisches Trinkwasser in die Teiche fliessen lassen und das finde ich nicht sehr sinnvoll. Der Hauptgrund ist aber der, dass wir ein Enkelkind erwarten und für Kleinkinder sind Biotope einfach zu gefährlich. Ich habe nun den Plan, im ersten Biotop das Wasser ausfliessen zu lassen und auf der rechten Seite einen abgedichteten Wall aus Steinen zu bauen.

In diesem Teil möchte ich ein Feuchtgebiet für Wasserpflanzen anlegen. Der Tag im Garten war sehr heiss. Am frühen Abend hat sich in unserem Nachbarsgarten eine grosse und laute Fussball - Fangemeinschaft eingefunden. Grölend und saufend vergnügten sie sich im blauen Wasserbecken und besangen ihre Lieblingsfussballer.

Ich habe keine Ahnung was es zu feiern gab. Wir hatten Claudia und Theo zu Gast, die ziemlich erstaunt waren, dass es so lebendig zu und her gehen kann in unserem Quartier. Ich habe am Feuer auf dem heissen Stein einen Wildschweinbraten und einige marinierte Tofustücke gebraten.

Dazu viel Wasser und einen guten Wein. In der frühen Nacht überraschte uns dann ein unheimlich starkes Gewitter. Die Wassermassen flossen wie noch nie direkt in unseren Gartenraum und bildeten einen grossen See unter unseren Tischen. Auch im Nachbarhaus kehrte dann Ruhe ein. Ich staunte dann doch, dass an diesem 1.

Augustabend keine einzige Rakete, kein Knaller und auch kein Vulkan abgebrannt worden ist. Ein sehr diszipliniertes Völklein. Heute morgen früh um halb acht hat mich bereits der Spediteur angerufen, dass er in zehn Minuten an der Lukasstrasse eintreffe und ich soll doch bitte auch gleich die Mehrwertsteuer bezahlen - sonst könne er mir die Ware nicht ausliefern.

Ich schwang mich auf mein Fahrrad und freute mich auf die Büchersendung. Eine imposante und interessante Sammlung von Löchern. Die Löcher sind teilweise erschreckend brutal, manchmal humorvoll, künstlerisch und hintergründig bis ausgefranst oder erotisch.

August um 19 Uhr eröffntet wird. Dann wird auch die Buchpremiere gefeiert. Eine Kommission wählt jedes Jahr eine junge Künstlerin, einen jungen Künstler aus, der oder die dann mit einer Publikation gefördert wird. Alles hat gut geklappt. Auch der Warenlift hat funktioniert. Das ist leider nicht immer der Fall. Das Buch ist sehr schön geworden. Lars Egert und Claudia haben sehr viel an diesem gelungenen Werk gearbeitet. Super - Bestellungen sind anb sofort möglich. Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt!

Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Wir hatten interessante Gespräche und einen intensiven Austausch über Kunst und insbesondere über Malerei. Ich denke das war ein guter Tag. Schöner Sonntagsausflug ins Vorarlberg. Eveline und Roman haben uns in einer alten Mühle zum Mittagessen eingeladen. Gutes Essen, viel Sonne, feiner Wein. Ganz in der Nähe ist Angelika Kauffmann aufgewachsen bei Schwarzenberg.

Wir haben uns da auch den Musiksaal angeschaut. Die letzten Tage habe ich mit dem Aufarbeiten der liegengebliebenen Aufgaben verbracht. Nur schon die Bearbeitung aller Mails der letzten Tage war sehr aufwändig.

Am Montag erwarte ich Atelierbesuch. Das heisst aufräumen und wegräumen. Heute habe ich alle Bilder im Lager sortiert und bereitgestellt, damit ich dem Besuch eine spannende Auswahl von Werken präsentieren kann.

Unter Anderem die drei sehr grossen Bilder der Wasserspiegelung im Necker von , an denen ich ein ganzes Jahr lang im neuen Atelierbau an der Brauerstrasse gearbeitet habe. In meinem Lager war es sehr heiss aber nun steht alles bereit für den Montagsbesuch. Ich stand wieder um sechs Uhr auf. Ich wollte unbedingt noch alles gehackte Holz in das neu gebaute Lager beigen. Um zehn Uhr war ich so weit. Wir packten unsere Sachen ins Auto und fuhren um elf Uhr los.

Die Fahrt dauerte mehr als fünf Stunden. Es gab viele Baustellen mit Stau. In Altstätten haben wir dann noch 20 Kilo Biotomaten abgeholt, die wir in den nächsten Tagen zu Sugo verkochen werden. Bei uns zu Hause konnten wir dann im Garten einige riesige Zucchinis ernten. Die sind so gross, dass sie im Kühlschrank keinen Platz haben. Die letzten Tage habe ich viel nachgedacht, wie ich einen neuen Lagerraum für unser Brennholz bauen könnte. Die letzten sieben Jahre und die vielen Stürme haben meinem Holzlager arg zugesetzt.

Am Morgen um sechs Uhr habe ich mit der Arbeit begonnen und am Abend um 19 Uhr stand das neue, sehr solide gebaute Teil. Heinz hat mir noch geholfen beim verschrauben der Blechabdeckung.

Nun steht das Holzlager für die nächsten Jahre bereit. Die Tage waren wunderbar. Das war alles grossartig. Ich habe selten über eine so lange Zeit so viele fröhliche und glückliche Menschen erlebt. Am Sonntagmorgen gab es in einer kleinen, natürlichen Arena im Wald eine klassische Matinee mit zwei Musiklehrerinnen und zwei Musiklehrern. Wunderbare Musik aus ganz verschiedenen Zeiten. Ich habe die ganzen Tage sehr viele Fotos gemacht mit meiner Canon.

Die Italiener waren so dankbar fotografiert zu werden. Einer lobte mich als "molto sensibile" An den Abenden hatte ich mit dem jungen Tiroler Alex und dem erfahrenen Roman zwei ausgezeichnete Assistenten. Es war also auch mir möglich das gute Essen und "einige" Gläser Wein zu geniessen. Am Samstag spielte auch eine tolle Band. Wir tanzten wie die Wilden. Und das grossartige war für mich, dass mein Knie das alles ausgehalten hat. Alles zusammengepackt und nach Agrano gefahren. Eine ruhige und beruhigende Fahrt.

Heute traf ich die Kunsthistorikerin Nicole Rampa. Ein literarisches, fotografisches Lese- und Bilderbuch mit interessanten Menschen. Wir haben uns auf Anhieb sehr gut verstanden und ich denke das kann zu einer guten Zusammenarbeit führen.

Heute früh hatte ich einen Termin im Atelier an der Lukasstrasse. Ich musste den Kammerjäger, Herr Krähenbühl aufbieten, da sich bei mir wieder junge Marder eingenistet haben.

Die veranstalten richtige Festessen in den Nächten, mit frisch gejagten Vögeln. Wir haben lange ausgeschlafen und bereiteten uns dann auf das nächste Fest vor. Geburtstag mit einer Festgesellschaft von 25 Freunden in unserem Garten eingeladen. Das dritte grosse Fest in drei Tagen. Ein sehr schöner Nachmittag mit Kind und Kegel. Eine schöne Gesellschaft bei bestem Wetter und toller Aussicht auf das Rheintal.

Ich habe auch endlich wieder einmal Hannah, mein Patenkind getroffen. Heute sind die Bücher von Mirko Baselgia geliefert worden. Die Ausstellungsdokumentation von Bellelay ist sehr schön geworden. Am Abend hatten wir einen wunderbaren Abend in Trogen bei bestem Grillwetter. Es war sehr lustig. Für die Gastgeber riss der Abend aber eine grosse Schneise in den Weinkeller. Heute bin ich um sechs Uhr aufgestanden und nahm den Zug um 7.

Leider habe ich meine Tageskarte im Billett Automaten vergessen. Das kam mich sehr teuer zu stehen. Insgesamt Franken für eine Fahrt nach Bern. Die Sitzung mit Regine und Christian im Proger war sehr ergiebig. Die offene Diskussion mit Inputvorträgen wird am Oktober ab 14 Uhr im Saal vom Proger in Bern stattfinden.

Um neun Uhr musste ich in meinem Atelier sein. Der Liftmonteur hat sich angemeldet. Ich habe die Zeit genutzt, um die Bücher aus etwa zehn prall gefüllten Papiertaschen in meiner Bibliothek einzuräumen.

Bei solchen Aufräumarbeiten stosse ich immer wieder auf überraschende Trouvaillen. Leider habe ich meistens zu wenig Zeit um mich einer vertiefter Lekture zu widmen. Das heisst dann, dass ich die die interessanten Bücher wieder auf einem neuen Stoss staple, der sich dann mit der Zeit wieder zu einem hohen Bücherturm entwickelt. Das Wissen stapelt sich somit immer wieder in neuen Zusammenhängen. Am Mittag hat mich Carole abgeholt. Ich wollte unbedingt das Weidenholz in ihrem garten zu Brennholz verarbeiten und aufräumen.

Beim Holzhacken bin ich auf die Schädlinge gestossen, die dem Baum schon sehr zugesetzt haben. Das sind richtig gefrässige, bis zu 10 Zentimeter lange rötliche Raupen, die sich nach vier Jahren zu Nachtfaltern verwandeln, die ihre Eier wiederum in alten, morschen Birken oder Weidenbäumen ablegen. Diese Falter haben eine Flügelspannweite von sechs bis neun Zentimeter.

So richtig hässliche Riesenfalter. Um 19 Uhr hat mich dann Monika wieder abgeholt. Ich bin leider nicht ganz fertig geworden mit aufräumen. Heute um fünf Uhr wurde mein neustes Werk von drei Bauarbeitern abgeholt. Die haben die cm hohe Skulptur wie ein Baby auf den Lieferwagen gehoben. Am Nachmittag fuhren wir zu Carol Forster nach Appenzell. Sie hat in ihrem Garten eine grosse morsche Weide, die weit über das Hausdach gewachsen ist.

Bei stürmischem Wetter schlagen die Äste auf die Dachziegel und es ist nie sicher ob ein Teil des Baumes abbrechen könnte. Ich habe Carol versprochen, den Baum zurück zu schneiden.

Ich bin dann mehr als drei Stunden mit meiner Motorsäge und mit einer neuen Handsäge auf dem Baum herumgeturnt und schnitt den dicht ausgeschossenen Baum zu einem frischen und luftigen Weidebäumchen zurecht.

Den riesigen Asthaufen werde ich in den nächsten Tagen zu Brennholz verarbeiten. Monika und Carole haben während meinen gewagten Sägekapriolen einen wunderbaren Kalbsbraten mit Ofenfritten und Gemüse gekocht. Als Abschluss des Tages habe ich dann im Garten noch zwei junge, schön gewachsene Holunderbäume eingepflanzt.

Nach dem Frühstück waren wir im Nachbarsgarten eingeladen zu einer gegenseitigen Informationsrunde zum geplanten Neubau von Rosmarie und Franz Obertüfer, der an der Parketteriestrasse gebaut werden soll.

Das ist ein riesiges Bauvolumen mit 18 Eigentumswohnungen. Das Bauprojekt wird uns die nächsten Jahre noch oft beschäftigen. Wenn das Projekt bewilligt wird müssen wir mit zwei Jahren Baulärm rechnen. Gallen eingeladen für eine Besprechung eines Kunst am Bau Wettbewerbs mit einer anschliessender Baustellenbesichtigung. Das wird eine spannende Aufgabe sein, eine gute Lösung zu finden für drei Wandbilder.

Am Abend sind wir zu einem Geburtstagsfest nach Büllach gefahren. Brigitta Loher feiert ihren Sechzigsten. Ein richtig schönes Fest mit vielen interessanten Gästen, sehr guter Klezmer Musik und einer anschliessenden, lustigen, gemeinsamen Singrunde. Heute Mittag musste ich zusammen mit Monika den kleinen, bearbeiteten Tisch zu Gilgi Guggenheim bringen.

Das Gemälde von Gilgi konnten wir einladen aber das Auto war leider zu klein für meinen Tisch. Die Fahrerin konnte dann zum Glück ihren Vater erreichen, der dann den Tisch bei uns zu Hause mit seinem Firmenwagen abholte. Nun ist alles doch noch gut gelaufen.

Stefan hat dann eine schöne Fotoserie gemacht, mit allen Seiten der Holzskulptur. Bis um 11 Uhr organisierte ich meine neusten Projekte in der Kunst und bei den Büchern. Das hat ganz schön geholpert und gerumpelt. Den Hang runter ins Espenmoos gab dieses Gewicht so richtig Schub. Die schnellen Land Rover wagten mich nicht zu überholen. Dann habe ich gewartet auf den Transport der neusten Bücher. Ich erwarte Exemplare von meinem Gästebuch - Planet Erde.

Pünktlich um halb zwölf ist ein riesiger Lastwagen angefahren. Ich bin so glücklich. Dier Bücher für die Tektonik Ausstellung sind sehr schön geworden. Das Gästebuch wird jetzt den ganzen Sommer in der Spitzmeilenhütte auf einem Tischchen liegen und für schöne Einträge der Gäste bereit sein. Jetzt muss ich in den Garten.

Hermann hat für einige Gäste Wildschweinbraten gegart Heute morgen früh um acht Uhr habe ich mir die räumliche Situation bei der Firma Morant angeschaut. Ich bearbeitete in ihrem Auftrag den letztjährigen grossen Christbaum, den sie der Stadt St.

Gallen geschenkt und auf dem Klosterplatz aufgestellt hatten, mit der Kettensäge zu einer Skulptur. Nun suchten wir den idealen Standort im Firmengebäude. Ich gebe der Holzskulptur den Titel "Schöne Bescherung". Ungefähr so sah es bei mir zu Hause jeweils nach der Bescherung an Weihnachten aus Per Handschlag haben wir das "Geschäft" besiegelt. Nun muss ich die neue Skulptur noch fotografieren lassen und für den Transport vorbereiten.

Heute Morgen bin ich zur Nachkontrolle beim Zahnarzt. Marco war sehr zufrieden mit dem Heilungsprozess. Zufälligerweise haben die Beiden vor vielen Jahren gemeinsam in Winterthur studiert. Walter Kurzmeier hat uns versprochen, per WhatsApp einige Gesangsproben zu senden. Auf dem Rückweg nach St. Gallen besuchten wir die Ausstellung im Kulturort Weihertal bei Winterthur. Ein eindrücklicher Ort und eine feinsinnige Ausstellung, bei der viele Freunde und Freundinnen beteiligt sind.

Mir haben bei dieser Ausstellung vor allem die unscheinbaren künstlerischen Interventionen gefallen. Im Galeriehaus wird es dann immer etwas wild aber auch hier gab es einige Überraschungen. Die Kuchen von der Kulturaktivistin Maya von Meiss die wir probiert haben sind auch wahre Kunstwerke. Wir wollten dann zügig nach Hause fahren. Nach so heissen Tagen braucht es einiges an Wasser für den Garten und für die Teiche. Mit einem richtig schönen Ritual haben wir am Abend die erste grosse Zucchini aus unserem Garten gekocht mit Hackfleisch vom Bio-Truthahn, den ein Onkel von Monika aufgezogen hat und feinen Salaten, die ich eigenhändig ausgesät habe.

Später animierten wir noch unsere Nachbarn Lilian und Paul, bei uns vorbei zu kommen zu einem Schluck Wein. Ein schöner Tagesabschluss mit engagierten Gesprächen - wie immer. Heute ging es auch um die Schweizer Fussballmannschaft und um unsere multikulturelle Identität. Der Künstler hat eine aufwändige und starke Installation für die Barockkirche geschaffen.

Es scheint noch nicht ganz klar zu sein wer die immensen Kosten übernimmt. Die Publikation wird sehr schön. Beim Prägen des Umschlages gab es Probleme, die noch gelöst werden müssen. Nach dem Apero trafen wir uns in einem sehr schönen jurassischen Restaurant in der Nähe zu einem feinen Nachtessen in einer spannenden und anregenden Runde. Der Künstler Benno K. Zehnder hat in den letzten 16 Jahren ein eindrückliches Farbkonzept für das Spital Schwyz realisiert, das nun in Buchform dokumentiert und besprochen wird.

Zehnder auf eindrückliche Art. Da ist bei allen Sitzungsteilnehmern richtig Freude aufgekommen. Ich habe dann in der Nähe vom Neumarkttheater, im grünen Glas gespiesen und anschliessend im Kunsthaus die Ausstellung "Extreme Mode in der Kunst" angeschaut.

Ich war total überrascht und verblüfft über die Exponate. Unsere Vorfahren waren um einiges verrückter wie die heutigen Modedessigner. Bei mir ist immer noch malen angesagt. Es hat wirklich grossartige und überraschende Arbeiten in dieser Ausstellung. Am Morgen war ich in meinen Atelier- und Lagerräumen an der Lukasstrasse. Der Liftmonteur hatte sich angemeldet und am Nachmittag gab es eine Besprechung auf dem Liegenschaftenamt der Stadt St.

Ich bin konfrontiert mit unakzeptablen Nebenkosten , die die Stadt von mir fordert. Herr Ippen erschien mit einem riesigen Stapel von Abrechnungen. Gezeigt hat er mir aber keine. Am Nachmittag hatte ich noch eine Körpertherapie bei Theresa und am Abend wurde eine Buchpremiere gefeiert. In diesem Buch wird auch mein Fall geschildert von der Beschlagnahmung meiner Werke "drei Nächte drei Bilder" in Fribourg und die anschliessenden Gerichtstermine bis zum Europäischen Gerichtshof in Strassburg.

Das war ein spannender und lebendiger Abend mit viel interessiertem Publikum. Die Podiumsdiskussion wurde geleitet von Etrit Hasler. Für mich war das eine weitere Reise mehr in meine Vergangenheit. Da kommen immer noch sehr intensive Emotionen hoch. Wir sind früh aufgestanden in Berlin für unseren Rückflug nach Zürich. Es braucht alles immer so viel Wartezeit.

Der Flug hatte Verspätung. Ich war etwas unruhig, weil ich um Es hat aber alles geklappt. Wir konnten unsere Koffer nach Hause bringen und ich eilte mit meinen Unterlagen zur Besprechung.

Die letzten Meter musste ich rennen, um dann pünktlich vor Ort zu sein. Meine Projektvorstellung war OK aber sehr schwer einzuschätzen. Jetzt heisst es geduldig auf den Entscheid warten. Die letzten Tage waren sehr anstrengend und sehr intensiv. Ich war jeden Tag von 11 Uhr bis 20 Uhr an der Buchmesse und habe tausende von interessierten Menschen gesehen.

Eine unglaubliche Masse von Buchideen und von neugierigen Gestalterinnen, Gestaltern, Kunstschaffenden und Produzenten. Am Abend rauchte jeweils mein Kopf und ich wusste nicht mehr ob ich sitzen oder stehen sollte. Der Verkauf war bis zur letzten Stunde eher mässig, dann folgte aber zum Schluss am Sonntagabend ein kaum zu bewältigender Ansturm.

Viele hatten bis zum letzten Moment gewartet, um sich für ihr Lieblingsbuch zu entscheiden. Zum Glück waren es nicht wenige, die sich dann für ein Werk vom Vexer Verlag entschieden haben. Grossartige Tage, viele Anregungen und gute Gespräche Vera und ich haben dann alles zusammengepackt, ein Taxi bestellt und brachte die restlichen Bücher ins Atelier von Vera. Zum Auslüften sind wir dann zu Fuss bis zur Urbanstrasse spaziert und konnten unsere Eindrücke austauschen.

Monika hatte ein feines Essen vorbereitet. Nach einem weiteren Nachtspaziergang durch Kreuzberg haben wir wunderbar geschlafen. Für fühlten uns in den letzten Tagen im Atelier von Vera, inmitten von ihrer Kunst, wie ein junges Künstlerpaar in einer pulsierenden Stadt. Mir ist meine Zeit von wieder sehr nahe gekommen als ich für ein Jahr, auf Einladung des Deutschen Akademischen Austauschdienstes, in Berlin gelebt habe.

Ich habe ja damals gleich um die Ecke im ehemaligen Ärztehaus von Betanien gewohnt und gearbeitet. Meine Nachbarn waren Svetlana und Igor Kopystiansky. Als weiterer Gast lebte Nan Goldin in Berlin Das war eine intensive Zeit. Monika wird sich um Shoan kümmern und Vera und ich sind beschäftigt mit der Buchmesse "Friends with books" im Museum im Hamburger Bahnhof.

Nach unserer Ankunft sind wir direkt zu Vera nach Kreuzberg gefahren. Gallen, mit Andrea Vogel und Stefan Rohner. Es wurde ziemlich spät. Monika und ich hausten im Atelier von Vera und konnten uns gleich hinlegen. Eine ganze Woche ohne Termine. Es ist fast nicht zu Glauben. Die fünftägige Schreibpause beweist, dass ich mir Zeit genommen habe für eine intensive Malerwoche.

Ich muss ja schauen, dass ich mein Herbstbild vor der Winterzeit vollenden kann. Sonst muss ich wieder ein Jahr auf die richtige Stimmung warten. Ich hatte noch bis um 14 Uhr Zeit, alle meine Entwürfe zu überprüfen, zu ordnen, zu optimieren und zu fotografieren, dann fuhr ich nach Zürich und konnte um 16 Uhr alles abgeben.

Anschliessend hatte ich bei Visarte eine spannende Sitzung zum Thema des heutigen Berufsbildes von Künstlerinnen und Künstlern. Persönlich weiss ich ja wie vielfältig meine Arbeit ist. Das beginnt am Morgen früh mit Blutdruck messen man steht ja unter Druck und dann folgt das Zeitung lesen.

Ein schneller Blick ins St. Galler Tagblatt, das immer dünner wird. Dann kommt etwas intensiver der Tagesanzeiger dran. Die Zeitungslektüre wird immer mehr zu einem Ärgernis. Die Kulturseiten gleichen immer mehr einer Wohlfühlzone für Freizeitplaner. Für Kunst ist da wenig Platz. Ausstellungsbesprechungen gibt es kaum mehr. Nach dem Kaffee folgt dann meistens das Lesen der angestauten Mails.

Es kommt oft vor, dass ich bis zum Abend gar nicht mehr vom PC wegkomme Nun ist in dieser Woche aber alles ganz anders. Ich will endlich malen und die Zeit nehme ich mir.

Ich habe den ganzen Tag bis in die Nacht hinein Ornamente entworfen, Farbkonzepte ausprobiert und Ideen geprüft für den Einsatz von Kunst im anstehenden Architekturwettbewerb. Um elf Uhr traf ich in Zürich die junge Architektin Yasemin, um ein Wettbewerbsprojekt zu besprechen.

Ich finde es immer sehr spannend, wenn ich schon in der Planungsphase mitdenken kann, wie und wo bei einem Gebäude eventuell Kunst eingesetzt werden könnte. Bis um 14 Uhr hatten wir alle Pläne diskutiert und Ideen besprochen. Für mich steht einiges an Denkarbeit an. Wir werden mitte Oktober gemeinsam zu einem internationalen Kongress nach Kopenhagen reisen, bei dem das Thema Künstlerhonorare besprochen wird. Es wird immer wichtiger, dass Förderstellen über das Thema einer gerechten Entschädigung diskutieren für Künstlerinnen und Künstler.

Im Ausstellungsbetrieb werden ja alle bezahlt. Nur die Kunstschaffenden stehen im regen und gehen leer aus. Sie dürfen ja schliesslich ihre Kunst zeigen und können hoffen, dass sie berühmt werden. Kunst ist aber leider nicht mehr so einfach zu verkaufen und die Erwartungen des Kunstbetriebs werden immer grösser. Jeder kleine Provinzkünstler muss sich messen lassen mit den Materialschlachten der ganz Grossen Heute morgen war viel los.

Monika machte sich auf die Reise nach Italien mit ihrem neu - alten Nissan, den wir vor einigen Tagen spontan in einer Autogarage in Appenzell gekauft haben. Das grosse Auto sieht sehr schwarz aus. In Wirklichkeit ist es dunkel obergine. Man sieht die Farbe aber nur bei Sonnenschein. Das ist für mich rätselhaft.

Ich habe mit vorgenommen meine Zeit zum Malen zu nutzen. Es wird Zeit, mein Herbstbild vom letzten Jahr endlich fertig zu bringen, bevor es wieder Frühling wird. Wir waren am Mittag eingeladen zu einem wunderbaren Hackbraten mit Ofenfritten und Jasstraining Eigentlich hatte ich einen ganz ruhigen Samstag geplant.

Am Schluss hatte ich einen ziemlich anstrengenden Gartentag. Zuerst schnitt ich beim Vorbau unsere vermieteten Hausteils die extrem wuchernden Kletterpflanzen und Buschrosen zurück. Dann pickierte ich etwa zwei Stunden lang die weissen und roten Radieschen.

Ich habe keine Ahnung ob wir im nächsten Jahr fähig sein werden all diese scharfen Dinger essen zu können. Heute musste ich einige kritische Sachen organisieren und viele Telefonate führen. Um 14 Uhr war ich im Atelier für einen Termin mit dem Elektriker. Die Stadt verlangt viel zu hohe Kosten für meinen bescheidenen Stromverbrauch. Ich will einen eigenen Strohmzähler. Die letzten Tage konnte ich in Ruhe malen.

Heute fuhr ich nach Zürich um Projekte von Visarte zu besprechen. Um 12 Uhr fuhr ich dann weiter nach Biel für die Abschiedsfeier des verstorbenen, langjährigen Visarte Präsidenten von Biel. Ich habe den engagierten und liebenswürdigen Robert Schüll immer sehr geschätzt. Kurz entschlossen habe ich heute Monika begleitet, um einen Nissan zu testen. Wir brauchen ein stärkeres und grösseres Auto. Bücher sind schwer, Kunst ist sperrig und die notwendigen Fahrten werden länger Am Abend fuhr ich nach Zürich.

Sie ist Artist in Residenz in Zürich. Das war ein sehr guter Abend. Eine sehr musikalische Laut-Sprache. An diesem Abend habe ich wieder einmal Reto Hänny getroffen und wir verabredeten dann gleich ein Projekt.

Er wird bei unserer Verlagspräsentation in St. Geburtstag erschienen ist, das aber doch nicht wirklich existiert Telefonthermin mit der Schauspielerin Jeanne Devos. Ich möchte sie engagieren für eine Lesung von einem Text von John Berger. Nach dem Geburtstagsfest das grosse gemeinsame Frühstück, ein schöner Spaziergang mit dem kleinen Soan und dann der Abschied. Es ist schon spannend. Da sind wir wieder einmal im Bündnerland und genau heute kommt eine sehr spannende Anfrage für ein Kunst und Bau Projekt, aufbauend an den Ornamenten, die ich vor einigen jahren für zwei Häuser in Champher entworfen habe.

Sahra hat eine riesige, raumsprengende Skulptur aufgebaut mit dem Titel "Teilkörper". Um zehn Uhr habe ich mich aufgemacht zu einer langen Bahnreise nach Muttenz. Katja hat einen sehr eindrücklichen Monotih aus Beton, Holz, Metall und weiteren Gegenständen aufgebaut, ausgegossen und aufgesägt im neuen Campus der Fachhochschule in Muttenz. Der Bau wurde von pool Architekten geplant.

Eine wirklich gelungene und imposante Anlage. Ich traf viele Kunstschaffende, die ich lange nicht gesehen habe, ich hörte mir die Rede von Katja an und rannte dann zum Bahnhof, um nach Breil Brigels zu fahren.

Unsere Freundin Flurina feiert ein grosses Geburtstagsfest. Ich hatte eine unterhaltsame Fahrt über Basel, Zürich und Chur. Monika ist heute Morgen zusammen mit der jungen Familie ins Bündnerland gefahren. Ich malte weiter an meinem Herbstbild und vergass meine Körpertherapiestunde.

Theresa hat dann telefoniert und ich bin mit dem Fahrrad in Rekordzeit nach St. Ich denke es waren höchstens drei Minuten Zum Glück ist alles gut gegangen. Ich wusste gar nicht, dass ich so schnell sein kann. Leotta präsentiert eine umfassende Sandsammlung von Stränden in Italien und Valentina präsentiert eine Installation mit Wachsobjekten, die durch ein eingegossenes, weisses Tau zusammengehalten werden. An den Rändern des Ausstellungsraums liegen vereinzelte, weissse Socken.

Mich hat das alles sofort an die Flüchtlingsdramatik am Meer erinnert. Heute gab es viel zu besprechen mit Vera. Am Abend veranstalteten wir im Freien ein wunderbares Grossfamilienessen zusammen mit Ruth und Hermann.

Ich habe den ganzen Tag an einem neuen Herbstbild gemalt und am Abend besuchte ich eine Veranstaltung von Olav Nicolai in der Lockremiese. Dazu improvisierte der Künstler mit einem Kollegen zusammen einen eigenen Soundtrac.

Das war sehr spannend. Ich musste dann aber sofort nach hause. Bin sehr früh aufgestanden und nach Zürich gefahren für eine Präsentation. Wir planen eine neue Webseite für Visarte Schweiz. Das kommt alles sehr gut. Ich war im La Stanza verabredet.

Nach einem sehr langen Fussmarsch habe ich die Bar nach vielem Nachfragen dann doch noch rechtzeitig gefunden. Anschliessend spazierten wir auf dem mehr als dreistündigen Panoramaweg oberhalb des Bodensees. Ich sah dabei eine der grössten Eichen der Schweiz, hunderte von schwer behangenen Apfelbäumen, den Mühlebach mit den alten Wehren, die Berge, den See und die sich dauernd verändernden Wolken.

Laut Wetterprognose war ein gewaltiger Sturm mit starken Windböen und Regen angesagt. Es war dann aber alles halb so wild. Am Abend genossen wir ein feines Essen in einem sehr guten Landgasthof in der Nähe von Schönenbaumgarten. Vanessa Billy hat zwei Krohnleichter im Kirchenschiff abmontieren lassen und diese Leuchter mit zwei mundgeblasenen, pulsierenden Glastränen ersetzt. Eine sehr gelungene Arbeit für diesen Kirchenraum. Zuerst mit dem Postauto und dann mit dem Zug nach Gais und dann eine zweistündige Wanderung über die Herbstwiesen nach Appenzell.

Max hatte vorab sein Auto nach Appenzell gefahren, damit wir nachher zum geschenkten Geburtstagsessen in die Traube in Gais fahren konnten. Das Essen , der Wein und die Gastlichkeit sind grossartig. Wenn man so verwöhnt wird, macht das Älterwerden Spass. Ich würde gerne eine Sonderpräsentation zu einem Buchprojekt vorbereiten. Nächste Woche bekomme ich Bescheid ob alles klappt.

Am Mittag haben wir ein feines Lammragout von unserem Nachbarn Hermann genossen. Monika hat dazu einen feinen Basmatireis gekocht. Als Extra versuchten wir das frisch eingekochte Ebereschen Chutney. Die Vogelbeeren galten für mich immer als giftig. Durch das richtige vorgefrieren und präziese Kochen wird das aber eine leicht bitterscharfe, sensationelle Beigabe.

Ein Rezept findet man im Internet u. Die Abschiedsfeier findet am 4. Oktober um 14 Uhr in der Stadtkirche in Biel statt. Das war sehr anregend und konstruktiv. Monika hat ein kleines aber feines Essen gekocht.

Ich habe alle abstracts der Autorinnen und Autoren kurz vorgestellt. Die Sitzung war anregend. Es gibt aber noch viel zu bedenken und zu tun. Nach diesem Gespräch habe ich mich im Garten erholt durch das umgraben und präpariene von unserem riesigen, alten Komposthaufen.

Ich habe noch nie in meinem Leben so viele und so grosse Würmer gesehen. Ernst Egli hat mich angerufen. Notfallmässig werde ich eine Nummer vorbereiten. Ich bin sofort ins Atelier gefahren, um alles vorzubereiten für eine grosse Holzschnittserie. Ich musste nur noch die besten Zeichnungen aussuchen und ins Holz zu schneiden.

Es hat grossen Spass gemacht und am Abend bin ich mit vier fertig geschnittenen Holzplatten im Fahrradanhänger nach Hause gefahren. Am Sonntagabend hatten wir unsere Nachbarn zu einer vergnüglichen kulinarischen Zusammenkunft eingeladen.

Mit 10 gutgelaunten Gästen, die alle wunderbare Köstlichkeiten mitgebracht hatten erlebten wir einen anregenden, warmen Herbstabend. Das Thema wäre eigentlich der geplante , riesige Neubau im Nachbarsgarten gewesen. Irgendwie hatte aber niemand richtig Lust darüber zu reden. Der Abend war zu schön undd keiner wollte die Stimmung trüben.

In den letzten Tagen habe ich viel im Garten gearbeitet. Heute Nachmittag wurde die zweite Ladung Erde geliefert. Ein riesiger Latwagen mit Baggerschaufel musste vom Fahrer rückwärts, mit grosser Vorsicht den engen Weg zu unserem Haus chauffiert werden.

Beim ersten Transport hat er ein Stück des Treppenabsatzes "mitgenommen". Dieses Mal hielt er sich mehr auf die andere Seite und ich hatte Angst, dass der Lastwagen ins Nachbargrundstück stürzt. Der versierte Fahrer hat aber alles sehr gut gemeistert. Nun liegen wieder rund sechs Kubikmeter Erde im Garten, die ich mit der Karette den kurzen aber steilen Weg zum grossen Biotop schippen muss. Eine tolle Runde in einer angenehmen Atmosphäre.

In der Geschäftsstelle von Visarte Schweiz trafen wir in einer grossen Runde zusammen, um über das aktuelle Berufsbild der Künstlerin - des Künstlers zu sprechen. Karin Frommherz hat die Sitzung geleitet und war sehr gut vorbereitet. Das Thema wird uns noch längere Zeit beschäftigen. Um 10 Uhr war ich mit Isuf Sherifi für eine Besprechung verabredet. Wir haben uns sehr gut verstanden. Die Besprechung im Garten vom Kaffee Gschwend war sehr ergiebig.

Eva Bachmann hat mir den Autor empfohlen. Dann musste ich alle Texte für die Unterlagen schreiben. Am Nachmittag habe ich Holzplatten bestellt.

Heute Morgen hatte ich eine angenehme Reise nach Zürich. Ich habe mir viel Zeit gelassen für den Bus, für das Lösen des Bahnbillets, für den frischen Kaffee etc. Zehnder im Spital Schwyz. Er hat zusammen mit dem Architekten 16 Jahre lang daran gearbeitet.

Das wird ein richtig schönes Buch zum Thema Farbe und Architektur. Am Nachmittag traf ich Daniele Hediger und ihre zwei technischen Berater für eine Besprechung einer geplanten thematischen Wanderausstellung.

Das wird ein sehr anspruchvolles und spannendes Projekt zum Thema Karriere und Familie. Beim Aufstehen irritierte mich ein miefiger Geruch.

Beim Öffnen der Fensterläden sah ich schnell, dass mein selbst geschaffener Vulkan im Garten immer noch rauchte. Spärlich bekleidet mit einer Unterhose habe ich dann mit dem Gartenschlauch die zischende Glut gelöscht. Am Mittag fuhren wir ins Toggenburg, um in Krienau eine Freiluftausstellung zu besichtigen.

Es sind einige eindrückliche Arbeiten entstanden. Wir schauten uns auch die leerstehende Weberei am Dorfrand an.

Eine Schulkollegin hat mit im sommer eine Dokumentation von dieser Liegenschaft zugeschickt. Aber wer will wirklich nach Krienau? Eine sehr schön inszenierte Präsentation. Sehr fein geschnittener Schwartenmagencarpacio mit frischemn Salaten. Heute habe ich mich aufgerafft, am Zuschütten meines zweiten Biotops weiter zu arbeiten. Irgendwann hat das dann einen ziemlichen Rauch erzeugt. Am Abend präsentierte sich das ehemalige Biotop wie ein Isländisches Vulkanfeld.

Überall stiegen im Garten kleine Räuchlein auf. Anschliessend haben wir ein grossartiges Orgelkonzert in der Linsenbühlkirche erlebt.

Bis zum Wochenende ist noch die Ausstellung zum Libretto in der Kunsthalle zu sehen. Inhaltlich setzt sich dieses Stück mit der in Vergessenheit geratenen und fast ausgestorbenen Pfeiffsprache auseinander, die in Griechenland von Hirten, Lumpensammlern und andern als eine Art Geheimsprache verwendet wurde.

Das Konzert begann mit einem verwirrenden und schwirrenden Klingen aus den hohen Pfeiffen, das sich zu nähern und zu entfernen schien, um dann um so wuchtiger wieder zu einer von hinten anschleichenden Gegenwart anschwoll.

In verschiedenen unheimlich intensiven Sätzen pfiff, flirrte und donnerte es aus dieser Orgel, die teilweise zu zerbersten drohte. Meditativ, unheimlich, geheimnisvoll und alsbald wieder prallvoll von unegeheuerlicher Kraft und inte4nsiver Musikalität.

Ich hatte aber nie die Hoffnung, diese Intesität je erleben und hören zu können. Ich glaube, dass die Orgelpfeiffen nach diesem Kraftakt in der Nacht schlaff und ausgepowert in Querlage liegen und sich in tiefem Schlaf erholen mussten. Dieses Konzert hat mein Orgelerlebnis in einer Kathedrale in Toulouse vor Weihnachten noch übertroffen.

Damals spielte ein unbekannter Organist Musik der stärksten Sorte. Es könnte ja sein, dass es zufällig auch Hampus Lindwall war. Wer weiss - er weiss. Nach dem Konzetrt sind wir nudelfertig nach Hause spaziert. An der Rehetobelstrasse überholte uns dann Marie Hanimann zusammen mit zwei Freundinnen auf ihren Fahrrädern. Spontan hat sie uns dann eingeladen zur Besichtigung ihrer neu erworbene Jugendstilvilla. Diese Göttin war eine spezielle Frau, die sich von Katzen in einem Wagen herumziehen liess.

Na ja wir haben ein Glas Wein getrunken und Geschichten aus alten Zeiten aufgefrischt. Ein guter Arbeitstag, der am Abend mit einem vielversprechenden und sehr netten Atelierbesuch endete. Früh aufgestanden und um 7. War dann erst um War ein anregender Verlegertag. Ich konnte für mich einige persönliche und in die Zukunft weisende Fragestellungen klären. Eine Serie Druckstöcke scheint für einen maschinellen Druck nicht geeignet.

Im Notfall muss ich einspringen mit einer Mappe. Ich werde mal vorsorglich Holzplatten bestellen. Ein Aufsteller sind die 32 frisch geschnittenen Motive für unsere neue Schwarzgeld Edition. Das wird eine gute Sache. Die Auflage sollte fertig sein bis zur Druck- und Kunstbuchmesse in Frauenfeld. Um 23 Uhr war ich dann wieder zu Hause. Ein guter Arbeitstag im Atelier. Zusammen mit Monika habe ich eine kleine Präsentation an der Lukasstrasse vorbereitet und ein grosses Gemälde verpackt.

Am Abend gut gekocht und fein gespiesen. Monika und ich sind dann nach Vaduz weitergefahren. Ich wollte unbedingt noch die Ausstellung von Thomas Lehnerer sehen und das zufällig am letzten Tag. Die Präsentation dieser Werkübersicht hat mir sehr gut gefallen.

Das zeichnerische und skulpturale Werk wurde sehr sorgfältig ausgewählt und präsentiert. Für mich war das eine grosse Entdeckung. Damals waren einige ganz kleine aber sehr berührende Skulpturen präsentiert worden. In meiner Bibliothek habe ich dann einige Publikationen aus den 80er jahren gefunden, die ihrer Schmalheit wegen untergegangen waren.

Antiquarisch habe ich dann noch einiges mehr gefunden. Bei dieser Ausstellung von Lehnerer ist mir einmal mehr die gemeinsame Sprache von vielen Kunstschaffenden aus dieser Zeit bewusst geworden. Ein starkes Programm mit überraschenden Gesangseinlagen von Petra und Peter.

Es spielte das Toni Sax Quartet. Dazu performte Emanuel Michaud. Wir genossen dann den Abend mit einem feinen Essen und guten Gesprächen. Das Tal war damals noch komplet unversehrt und die Wasserfälle stürzten von allen steilen Flanken. Heute wirkt die Landschaft total umgepflügt und die Bäche gebändigt durch die extreme Nutzung der Wasserkraft. Die erotisierende Wirkung von damals scheint komplett weggebaggert zu sein. Das Wochenende war trotzdem sehr anregend. Die letzten Tage habe ich konzentriert gearbeitet für einen Kunst am Bau Wettbewerb.

Es gibt viel zu überlegen, zu texten und zu konzipieren. Am Abend hatten wir eine Nachfeier von einem Geburtstag im Bühler. Karin hat einmal mehr wunderbar gekocht und Urs trug grossartige Weine vom Feinsten auf. Wir hatten dann eine lustige Rückfahrt. Beim Bahnhof hingen noch viele Jugentliche herum. Der neue Bahnhofplatz wurde mit einem grossen Fest eingeweiht. Leider hat es stark geregnet und der Publikumsaufmarsch hielt sich in Genzen.

Nun läuft die binäre Uhr als dauernd bewegtes Bild im Sekundenrythmus. Die letzten wei Tage war ich im Schloss in Übersdorf bei Fribourg.

Später war dann Dieter Roth der Schlossbesitzer. Da gab es sicher legendäre Feste. Ein sehr schöner Ort. Wir hatten mit dem Zentralvorstand von Visarte eine zweitägige und intensive Retraite. Heute um 10 Uhr erwarte ich Lika Nüssli.

Zum Glück erreichte ich gestern noch retzeitig meinen Zug in Zürich. Eine halbe Stunde später wäre ich gar nicht mehr zum bahnhof gekommen. Heute erlebten wir ein sehr angenehmes Familientreffen in Ernetschwil. Treffpunkt war das Elternhaus meines Vaters. Ich habe als Kind oft die Sommerferien oder die Herbstferien hier verbracht. Am Morgen hatte ich ein grosses Gejufel.

Sebastian Utzni hat mir kurzfristig mitgeteilt, dass die Holzdrucke am Freitag in Zürich sein müssen. Zum Glück hatte ich bereits einen Termin für eine Sitzung. Ich musste alles vorbereiten und verpasste prompt den Zug.

In Zürich traf ich bei der Tramhaltestelle zufällig Albert Mauerhofer. Er half mir beim Lösen des Tickets. Die Beiden kannten sich nicht und staunten, dass ich gleich mehrere Verabredungen zur gleichen Zeit verabredet hatte.

Es ging dann zum Glück alles doch noch auf. Der nächste Stress folgte dann nach dem Essen. Ich traf auf die Minute genau zur Besprechung ein Beeindruckend was Christoph Doswald alles präsentiert. Die Fahrt ist reibungslos gelaufen. Wir haben die Bücher abgegeben und die Ausstellung kurz angeschaut.

Claudia war noch an der Arbeit. Wir haben uns dann sehr viel Zeit gelassen um die grosse Präsentation von Claude Sandoz im Kunstmuseum zu besuchen.

Unter dem Titel "Ab auf die Insel" hat das Museum eine ganz tolle Ausstellung mit unterschiedlichen Künstlern und Künstlerinnen konzipiert. Claude Sandoz hat einen super Auftritt. Es war sehr schön, einmal seine ganze Arbeit im Überblick zu sehen. Am Abend hatten wir dann eine sehr schöne und erfolgreiche Buchvernissage mit Claudia mit viel Publikum.

Wir konnten leider nicht so lange bleiben. Die Rückfahrt nach St. Gallen ist nach so einem Tag immer sehr anstrengend. Den ganzen Tag im Garten gemauert und gebudelt.

Das erste Biotop ist nun bereits aufgefüllt und sieht sehr gut aus. Ich habe grossflächig Kresse und Petersilie ausgesät für einen ersten Bewuchs. Wenn nötig werde ich das dann als Gründünger wieder in die Erde einarbeiten.

Am Abend musste ich zusammen mit Monika noch fünf grosse Holzdrucke verpacken für eine Ausstellung in Reutlingen. Ich wollte mit ihr das John Berger Projekt diskutieren. Das hat sehr viel gebracht und Eva konnte mir einige wichtige Tips geben. Ich habe Erde bestellt, um die Biotope teilweise wieder aufzufüllen. Wir wollen den Garten vergrössern und mehr Gemüse anpflanzen. Da werde ich in nächster Zeit einige Tonnen Material im Garten herumstossen.

Heute war alles ganz Familie. Erinnerungen werden wach an unsere Familienzeit vor fast vierzig Jahren. Wir waren so jung damals. Unerfahren, unerschrocken, wild drauflos. Wir haben alle gemeinsam einen langen und schönen Spaziergang gemacht in der Hasenheide.

Galler Freunden hoch oben über den Dächern auf einer wunderbaren Terasse, bei feiner Pasta und gutem Wein. Am Morgen früh kam Nicole rampa vorbei um ihr Buchprojekt zu besprechen. Wie immer steht natürlich auch die Finanzierbarkeit des Projekts im Focus. Ich spiele ja regelmässig Euromillion. Über den Einsatz hinaus habe ich aber nie etwas gewonnen Am Nachmittag sind wir zum Flughafen Kloten gefahren und haben als Erstes erfahren, dass unser Flug ausfällt. Statt eine Stunde Warten waren es nun plötzlich drei Stunden Wartezeit.

Wir wollten doch möglichst schnell unser Enkelkind in den Händen halten. Nach mehr als sieben Stunden waren wir dann endlich in Berlin. Das war ein wunderbarer und berührender Moment. Ein vielseitiger Büro und Arbeitstag. Briefe beantwortet, viele e-mails verschickt, Packete verpackt, Atelier aufgeräumt, Bibliothek geordnet etc. Am Abend veranstalteten wir das erste Kartoffelessen mit der frischen Ernte aus unserem Garten. Zu den Kartoffeln haben wir Schafsraclett vom Feuer serviert.

Als Beilagen habe ich viele verschiedene Gemüse vorbereitet. Pilze, Zuccinis, Peperoni, Zwiebeln etc. Als Gäste waren Carole, Vanja und Santos dabei.

Ein richtig schöner Abend. Ein schöner Zufall, der viele gute Erinnerungen wachruft. Es geht um die Erabeitung von einem neuen Kulturförderungskonzept. Rund Kulturinteressierte diskutierten in Gruppen über neue Möglichkeiten in der Kulturförderung und um eine effiziente und zukunftsgerichtete Kulturpolitik.

Mir ist wieder einmal klar geworden, dass die Stadt St. Gallen mit rund 80 tausend Einwohnern viel zu grosse kulturelle Lasten trägt. Der Kanton müsste sich viel stärker engagieren beim Kunstmuseum, beim Historischen und Völkerkundemuseum beim Naturmuseum und beim Textilmuseum. All diese Museen haben eine starke überregionale, schweizerische- und teilweise auch internationale Ausstrahlung.

Die städtische Kulturförderung kann langfristig nur verbessert und für regionale Kunstschaffende ausgebaut werden, wenn sie durch den Kanton und durch die Region von den überregionalen Lasten entbunden wird. Leider wird das viel zu wenig diskutiert. Viele meinen, dass der Kanton und die Region nicht in der Lage wären, die Trägerschaft der Museen zu übernehmen. Ich frage mich da einfach wie das denn die kleine Stadt St. Insgesammt war das ein spannender Anfang in einer Kulturdebatte, die noch lange nicht zu Ende sein wird.

Es braucht ein Umdenken. Weg von den Leuchttürmen und viel Mut zur Stärkung des Regionalen. Bei uns ist ja wirklich weit und breit kein Meer in Sicht - aber viele Leuchten. Nach den schönen Tagen in Italien versuche ich mich zu disziplinieren und zu arbeiten. Das ist gar nicht so eingfach. Zu Hause malte ich dann an einer Spiegelung weiter und spielte ein richtig sommerliches Künstlerleben in Echt. Macht ja richtig Spass. Heute musste ich mich als Erstes durch einen riesigen Stapel von Post arbeiten.

Die Rückreise haben wir zu dritt angetreten. Nach gut sechs Stunden waren wir wieder in St. Wie erwartet sind unsere Zucchinis und die Gurken enorm gewachsen. Das gab ein prächtiges Nachtessen. Frische Bratkartoffeln, marinierter Tofu und dazu Zucchinispagetti. Für die Zubereitung gibt es einen super Schäler, mit dem man das Gemüse vorbereiten kann wie Spagetti. Die brät man dann zwei drei Minuten lang mit viel Knoblauch, scharfen Peperoncini und frischen Gewürzen in der Bratpfanne.

Ein schöner Tag zum Herumhängen und lesen. Die 77 jährige Musikerin gibt zur Zeit eine Abschiedstournee in Europa. Joan Baez hat immer noch eine wunderbare Stimme und das Konzert hat mich sehr beeindruckt.

Ihr Sohn spielte Schlagzeug. Unaufdringlich aber höchst kompetent. Ihre politischen Aussagen waren klar und sehr differenziert. Die italienischen Konzertbesucher haben aber kaum darauf reagiert.

Vieleicht haben sie es einfach nicht verstanden oder nicht verstehen wollen. Der gestrige Abend war voller Emotionen. Alles ist gut gegangen. Grosse Erleichterung und riesige Freude. Die ersten Fotos sind schon eingetroffen per Watsapp. Ein wunderschönes Kind mit dem Namen Soan - Naos. Das heisst Stern auf Algerisch. Er musste vor Jahrzehnten nach Marokko flüchten und ist dann in Paris gelandet. Leider haben die Beiden keinen Kontakt mehr. Ich denke da gäbe es einiges zu klären und zu diskutieren.

Heute fahren wir nach Loazollo im Piemont zu einer Geburtstagsfeier. Das gibt uns viel Zeit zur Ruhe zu kommen. Die rund sechs Stunden Fahrt waren anstrengend aber alles ist gut gegangen. Es war sehr heiss aber in Italien hatte ich das Gefühl, dass die Felder noch viel grüner sind wie bei uns. Italien scheint viel besser mit der Hitze umgehen zu können.

Da müssen unsere Bauern noch viel lernen. Ein sehr schöner Abend mit einem feinen Essen und gutem Wein. Ein sehr starkes Gewitter mit enorm viel Regen brachte Abkühlung in der Nacht. Gestern Abend ist es spät geworden. Das Verarbeiten der Holunderbeeren hat viel Zeit gekostet. Nun stehen 12 fertig abgefüllte und ausgekühlte Einmachgläser in der Küche.

Ich freu mich sehr aber ich denke für dieses Jahr reicht es mit Holder pflücken. Heute musste ich einige Dossiers für Gesuche vorbereiten. Aber es führt nichts daran vorbei. Kunstpublikationen können einfach nicht ohne die Hilfe von Stiftungen und Kulturämtern finanziert werden.

Anschliessend habe ich im Garten die Hecke zurückgeschnitten. Eine Wüstenhitze war das. Die Büsche haben sich mit allergischen Essenzen gewehrt. Nun sehe ich aus wie eine faulende Erdbeere nach einem schlechten Markttag- und das Alles nur weil ich die Fernsicht liebe. Am liebsten würde ich heute bis nach Berlin sehen. Vera wartet auf die Geburt ihres Kindes in einem Spital in Kreuzberg.

Jeremie ist bei ihr und ich auch - aber ich nur per Whatsapp. Es ist für mich fast anstrengender wie vor fast 39 Jahren als Vera geboren wurde. Es ist so anspruchsvoll Grossvater zu werden. Heute habe ich mir vorgenommen, zusammen mit Monika den Holunder im Garten zu pflücken und zu Holunderbrei zu verarbeiten.

Bei uns nennt man das Holderäzonä. Ich liebe diese Beeren für meine Frühstücksmüsli im Winter, zusammen mit eingemachtem Rabarbermus, Jogurt und frischen Früchten ist das wunderbar. Nach unserer Ernte sieht nun der Holunderbaum aus wie nach einem radikalen Haarschnitt. Mich erinnert das spontan an meine Besuche beim Dorfcoiffeur - Herr Hasler.

Ich weiss nicht mehr sicher wie er hiess. Ich musste jeweils sagen: Wenn die Haare zu wenig kurz geschnitten waren schickte mich der Vater noch einmal ins Dorf.

Er soll es noch einmal machen aber dieses Mal gratis. Das war mir immer so peinlich. Seine Hände waren riesengross und sehr stark - zum Stolpern stark. Die letzten Tage habe ich genutzt für den Garten, die Kunst und den Verlag. Ich bin immer sehr früh, zwischen sechs und halb sieben aufgestanden. Heute habe ich mir mehr Zeit gelassen und den Morgen im Bett genossen. Am Nachmittag waren wir zum Geburtstagsfest von meinem Bruder Benno eingeladen.

Als Messmer konnte er den Pfareisaal benutzen. Ein lustiges und wirklich sehr durchmischtes Publikum war anwesend. Mich hat das alles sehr an meine Kindheit in Oberriet erinnert. In den letzten Monaten ist bei mir der Entschluss gereift, meine zwei Biotope im Garten zurück zu bauen.

Die anhaltende Hitze in den letzten Wochen hat dazu geführt, dass sich sehr viele Algen gebildet haben in den Weiern. Zudem müsste ich dauernd frisches Trinkwasser in die Teiche fliessen lassen und das finde ich nicht sehr sinnvoll.

Der Hauptgrund ist aber der, dass wir ein Enkelkind erwarten und für Kleinkinder sind Biotope einfach zu gefährlich. Ich habe nun den Plan, im ersten Biotop das Wasser ausfliessen zu lassen und auf der rechten Seite einen abgedichteten Wall aus Steinen zu bauen.

In diesem Teil möchte ich ein Feuchtgebiet für Wasserpflanzen anlegen. Der Tag im Garten war sehr heiss. Am frühen Abend hat sich in unserem Nachbarsgarten eine grosse und laute Fussball - Fangemeinschaft eingefunden. Grölend und saufend vergnügten sie sich im blauen Wasserbecken und besangen ihre Lieblingsfussballer. Ich habe keine Ahnung was es zu feiern gab. Wir hatten Claudia und Theo zu Gast, die ziemlich erstaunt waren, dass es so lebendig zu und her gehen kann in unserem Quartier.

Ich habe am Feuer auf dem heissen Stein einen Wildschweinbraten und einige marinierte Tofustücke gebraten. Dazu viel Wasser und einen guten Wein. In der frühen Nacht überraschte uns dann ein unheimlich starkes Gewitter. Die Wassermassen flossen wie noch nie direkt in unseren Gartenraum und bildeten einen grossen See unter unseren Tischen. Auch im Nachbarhaus kehrte dann Ruhe ein. Ich staunte dann doch, dass an diesem 1.

Augustabend keine einzige Rakete, kein Knaller und auch kein Vulkan abgebrannt worden ist. Ein sehr diszipliniertes Völklein. Heute morgen früh um halb acht hat mich bereits der Spediteur angerufen, dass er in zehn Minuten an der Lukasstrasse eintreffe und ich soll doch bitte auch gleich die Mehrwertsteuer bezahlen - sonst könne er mir die Ware nicht ausliefern.

Ich schwang mich auf mein Fahrrad und freute mich auf die Büchersendung. Eine imposante und interessante Sammlung von Löchern. Die Löcher sind teilweise erschreckend brutal, manchmal humorvoll, künstlerisch und hintergründig bis ausgefranst oder erotisch. August um 19 Uhr eröffntet wird. Dann wird auch die Buchpremiere gefeiert. Eine Kommission wählt jedes Jahr eine junge Künstlerin, einen jungen Künstler aus, der oder die dann mit einer Publikation gefördert wird.

Alles hat gut geklappt. Auch der Warenlift hat funktioniert. Das ist leider nicht immer der Fall. Das Buch ist sehr schön geworden. Lars Egert und Claudia haben sehr viel an diesem gelungenen Werk gearbeitet. Super - Bestellungen sind anb sofort möglich. Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Wir hatten interessante Gespräche und einen intensiven Austausch über Kunst und insbesondere über Malerei. Ich denke das war ein guter Tag.

Schöner Sonntagsausflug ins Vorarlberg. Eveline und Roman haben uns in einer alten Mühle zum Mittagessen eingeladen.

Gutes Essen, viel Sonne, feiner Wein. Ganz in der Nähe ist Angelika Kauffmann aufgewachsen bei Schwarzenberg. Wir haben uns da auch den Musiksaal angeschaut. Die letzten Tage habe ich mit dem Aufarbeiten der liegengebliebenen Aufgaben verbracht. Nur schon die Bearbeitung aller Mails der letzten Tage war sehr aufwändig. Am Montag erwarte ich Atelierbesuch. Das heisst aufräumen und wegräumen. Heute habe ich alle Bilder im Lager sortiert und bereitgestellt, damit ich dem Besuch eine spannende Auswahl von Werken präsentieren kann.

Unter Anderem die drei sehr grossen Bilder der Wasserspiegelung im Necker von , an denen ich ein ganzes Jahr lang im neuen Atelierbau an der Brauerstrasse gearbeitet habe. In meinem Lager war es sehr heiss aber nun steht alles bereit für den Montagsbesuch.

Ich stand wieder um sechs Uhr auf. Ich wollte unbedingt noch alles gehackte Holz in das neu gebaute Lager beigen. Um zehn Uhr war ich so weit. Wir packten unsere Sachen ins Auto und fuhren um elf Uhr los. Die Fahrt dauerte mehr als fünf Stunden. Es gab viele Baustellen mit Stau. In Altstätten haben wir dann noch 20 Kilo Biotomaten abgeholt, die wir in den nächsten Tagen zu Sugo verkochen werden. Bei uns zu Hause konnten wir dann im Garten einige riesige Zucchinis ernten.

Die sind so gross, dass sie im Kühlschrank keinen Platz haben. Die letzten Tage habe ich viel nachgedacht, wie ich einen neuen Lagerraum für unser Brennholz bauen könnte.

Die letzten sieben Jahre und die vielen Stürme haben meinem Holzlager arg zugesetzt. Am Morgen um sechs Uhr habe ich mit der Arbeit begonnen und am Abend um 19 Uhr stand das neue, sehr solide gebaute Teil.

Heinz hat mir noch geholfen beim verschrauben der Blechabdeckung. Nun steht das Holzlager für die nächsten Jahre bereit. Die Tage waren wunderbar.

Das war alles grossartig. Ich habe selten über eine so lange Zeit so viele fröhliche und glückliche Menschen erlebt. Am Sonntagmorgen gab es in einer kleinen, natürlichen Arena im Wald eine klassische Matinee mit zwei Musiklehrerinnen und zwei Musiklehrern. Wunderbare Musik aus ganz verschiedenen Zeiten.

Ich habe die ganzen Tage sehr viele Fotos gemacht mit meiner Canon. Die Italiener waren so dankbar fotografiert zu werden. Einer lobte mich als "molto sensibile" An den Abenden hatte ich mit dem jungen Tiroler Alex und dem erfahrenen Roman zwei ausgezeichnete Assistenten.

Es war also auch mir möglich das gute Essen und "einige" Gläser Wein zu geniessen.

Welches Genre schauen Sie am liebsten?

Die Kuchen von der Kulturaktivistin Maya von Meiss die wir probiert haben sind auch wahre Kunstwerke. Es gibt viel zu überlegen, zu texten und zu konzipieren.

Closed On:

Es kommt oft vor, dass ich bis zum Abend gar nicht mehr vom PC wegkomme Dieses Konzert hat mein Orgelerlebnis in einer Kathedrale in Toulouse vor Weihnachten noch übertroffen.

Copyright © 2015 wikilebanon.info

Powered By http://wikilebanon.info/