Die dunkle Seite des Internets

Minimalismus

Fragen und Antworten.

Hallo Jenna. Ja ich gebe dir Recht. Einige übertreiben es und verlieren meines Erachten ein wenig den Bezug zur Realität. Ein bestimmter Lebensstil wird für sie zu einer Art Ersatzreligion, die sie versuchen zu . Selbstgemachtes und echte Handarbeit im Marktplatz von Palundu verkaufen oder kaufen ♥ Gründe deinen eigenen Shop und verkaufe selbst gemachte Produkte oder finde einzigartige Handarbeit, die es im Geschäft nicht zu kaufen gibt.

Mein Online Business: Wie es funktioniert und wie DU es nachbauen kannst

Ich versuche dabei, den materiellen Wunsch in ein Erlebnis zu verwandeln. Wer sparen muss, legt eine Budgetgrenze fest; Wer basteln will, sollte sich auch schon mal eine Zeitplanung überlegen und sich ein freies Zeitfenster im Terminplaner auspicken. Geschenke einkaufen oder basteln Mit der Liste in der Hand kann man in der Mittagspause oder nach Feierabend bequem schon ein paar Dinge also Geschenke oder Bastelmaterial einkaufen. Also immer wenn sie wo ist und sie etwas sieht, was Person xy gefallen könnte, kauft sie es und packt es in dieses Fach und hat das ganze Jahr über Geschenke parat.

Sachen, die auch als Gastgeschenke oder Mitbringsel funktionieren. Feiertagsplanung Wer kommt zu wem und wann? Wie soll Heiligabend aussehen? Sind die Tickets für die Reise gebucht? Plan etwas mit ein, was gegen das Durchdrehen hilft. Das ganze gemeinsame Rumsitzen und reden wird schnell zu viel, bei schlechtem Wetter sinkt die Laune, die Kinder werden unruhig und Opa fängt an darüber zu diskutieren, dass früher alles besser war. Also check rechtzeitig die Möglichkeiten. Gibt es ein Museum, das geöffnet hat?

Eigentlich Wahnsinn, dass da jedes Jahr immer so ein Aufwand getrieben wird und hinterher jammern alle wieder, dass sie zugenommen haben…und dann diese Einkaufsorgien, als ob die Zombieapokalypse ausbricht. Man versteht es nicht. Stöber dich rechtzeitig durch die Rezepte, schreib schon mal eine Einkaufsliste oder halte dich an das traditionelle Weihnachtsgericht deiner Familie. Wenn du keines hast, erfinde eines.

Das entstresst, ebenso wie Vorkochen oder Tiefkühlware. Und denk mal über Aufgabenverteilung nach. Es muss ja nich immer einer alles machen. Was das Plätzchen backen angeht — auch das kann man rechtzeitig planen. Und mit einer Teigsorte kann man viele verschiedene Plätzchen backen. Und lagerfähige Dinge wie Toilettenpapier, Seife oder Waschmittel muss man auch nicht am Adventskalender basteln Wer keinen Gekauften mag und selber befüllen will, sollte sich daher auch schon rechtzeitig Gedanken um die Adventskalenderfüllung machen.

Ideen en masse gibts auf Pinterest. Dekoration Ich bin ja überhaupt keine Dekofee, aber ein bisschen gemütlich darfs schon sein. Minimaler Aufwand, maximale Wirkung. Und mein Augenmerk liegt auf Deko, die die ganze Wintersaison über sinnvoll ist. Lichterketten, Schneeflocken aus Papier oder mit Fenstermarker — zack hat man Deko von November bis Februar und kann sich genügend Zeit fürs Abbauen lassen.

Weihnachtspost verschicken Ich verschicke so gerne Post! Allerdings definiere ich vorher, wem ich was schreibe und ob es ein Brief oder eine Karte wird. Das klappt mal gut, mal weniger gut, aber wenn man sich rechtzeitig ausdenkt, wer und in welcher Weise Post bekommen soll, gehts eigentlich.

In Amerika ist das ja eher so ein Jahresabschlussbrief, wo immer ausführlich die Erfolge der Kinder beschrieben werden, aber warum auch nicht? Is doch nett, wenn man sich wenigstens einmal im Jahr per Brief ein Update gibt.

Aber es ist auch schön leer: Im Kino, im Museum, in der Bibliothek…. Geburtstag damals habe ich gefeiert, in dem ich mir einen Ausflug nach Kiel gewünscht habe und wir waren die einzigen im Naturkundeuseum. Weihnachten soll ja besinnlich sein, das vergisst man in dieser Konsumhektik nur leider immer. Dabei ist Dezember als Jahresabschluss-Monat doch total magisch! Also könnte man sich doch auch jetzt schon mal hinsetzen und sich ein paar Dates mit sich selbst ausmachen, damit aus dem hektischen Dezember ein langsamer Monat der Introspektion und Seeligkeit wird.

Nachdenken über das vergangene Jahr, sich vorbereiten auf das Nächste…einfach einen Gang runterschalten und sich erlauben, bei der Hektik da nich mitzumachen.

Wie und wann bereitest du dich auf Weihnachten vor? Hast du den ultimativen Tipp, der vor Weihnachtsstress bewahrt? Umso mehr freut es mich, Minimalismus auch noch in der Megatrend Map vom Zukunftsinstitut verortet zu sehen. Megatrends überdauern mehrere Jahre. Seit 8 Jahren blogge ich schon über das Thema Minimalismus und ich konnte beobachten, wie es vom Nischenthema in den Mainstream gewandert ist. Das hat meiner Meinung nach das ganze Thema einerseits verwässert, weil ständig das Rad neu erfunden wurde, anstatt in die Tiefe und weiter zu denken, andererseits hat diese Vielfalt sehr viele neue Aspekte und Ideen hervorgebracht.

Und jeder dieser Aspekte trägt nach wie vor dazu bei, die Idee weiter zu denken. Minimalismus ist ein ganz und gar unminimalistisches Fass ohne Boden. Die einen sind zufrieden mit einer aufgeräumten Wohnung, die anderen krempeln daraufhin ihr ganzes Leben um.

Es betrifft also nicht nur den Konsumaspekt sondern auch die eigene Individualität. Und dadurch, dass wir uns verwandeln, verwandelt sich auch die Gesellschaft. Dieser Wertewandel ist die Basis einer zukunftsfähigen Gesellschaft wenn man es denn richtig anstellt, aber das muss ich noch erforschen: Interessant am Minimalismus ist, dass es ein globales Phänomen ist. Ursprünglich ist der Begriff bzw. Und während wir hier gerne Minimalismus mit einem grünen zerowaste Lifestyle verbinden, nutzen die Amerikaner die Idee, um ihre Schulden loszuwerden.

Der amerikanische Minimalismus langweilt mich übrigens extrem. Die kommen von ihrem Konsum-Schulden-Thema irgendwie auch nicht los… Minimalismus hat eben viele Facetten. Die spannende Frage ist: Wie bastelt man mit Minimalismus an einer Umformung der Gesellschaft im technologischen, gesellschaftlich-sozialen und — auch nicht zu vernachlässigen — ökonomischen Sinne, das daraus ein gutes Leben für alle wird und der Planet nicht vor die Hunde geht?

Und — auch spannend — was kommt als Gegentrend? Oder das plakative Tragen von Markennamen um den Influcencer-Konsum-Lifestyle noch weiter zu treiben? Okay, neulich blättere ich in dem aktuellen Katalog eines Möbelherstellers. Ich meine damit nicht die Aufforderung ständig Möbel zu kaufen und wegzuwerfen, sondern der Gedanke, dass das Leben ganz schön schnell stecken bleibt, wenn man nicht aufpasst.

Obwohl ich mich für Minimalismus interessiere — und das seit mittlerweile 9 Jahren — habe ich im letzten halben Jahr gefühlt wieder mehr Dinge angehäuft und gekauft und mich so im Alltag eingesperrt. Bei genauerer Überprüfung habe ich gar nichts Neues angehäuft sondern eher tatsächlich aussortiert und ausgetauscht, aber es fühlt sich nach mehr an.

Aus diesem Steckenbleiben-Gefühl wird ein Lagerraum, weil sich nichts an der Menge der Sachen ändert und an dem Drumherum auch nicht. Das Regal wurde an diese Ecke gestellt und da blieb es auch die letzten 10 Jahre. Die Bücher wurden so geordnet und setzen Staub an, werden aber nicht gelesen.

Alles verkommt zu einem Lager von nicht fertiggestellten Projekten, von ungelesenen Zeitschriftenstapeln, von klobigen Möbeln, die rumstehen aber sinnlos sind. Aber sollte unsere Wohnung nicht Lebensraum sein?

Etwas, das lebt, ist lebendig. Die Dinge sind im Fluss. Aber wann sind sie es schon? Versteh mich nicht falsch. Ich liebe diese klinisch-minimalistischen Penthouse Wohnungen aus den Architekturzeitschriften und auf pinterest, aber ist das nicht auch starr? Kuratiert von den Bewohnern nach ihren individuellen Bedürfnis nach Schönheit und Ordnung. Diese Dissonanz is wie ne Bratpfanne, die mir jemand überzieht. Die Wohnung sollte sich auch mit entwickeln.

Wann hast du das letzte Mal den Flur gestrichen? Hast du das angefangene Projekt, das Staub ansetzt und erstmal zur Seite geschoben hast, schon fertig? Macht die Aufbewahrung, die du dir für Bastel- und Nähkram ausgedacht hast noch Sinn oder behindert sie dich? Passt der Stil deiner Wohnung noch zu dir? Liegt unter der Wandfarbe und unter den Tapeten dein wahres Ich vergraben?

Wir verändern uns ständig, aber unsere Wohnung nicht so oft. Es ist Herbst und deshalb Zeit für Veränderung. Keine Panik, ich will nicht, dass du los gehst und dir neue Möbel kaufst oder Duftkerzen und so nen Müll den niemand braucht. Aber vielleicht mal was weglassen, was nervt. Und hinzufügen, was Freude macht. Das Potential darin hab ich erkannt, aber diese elendige Abschreiberei von Sammlungen und Gedankenfetzen, die mit ins neue Notizbuch kommen sollten, war mir dann doch zu viel.

Aber schriftlich nachdenken ist super, deshalb habe ich das Thema weiter abgegrast und ta-da — das Internet hat natürlich wie immer eine Lösung! Kevin Gao hat sich selbst eine Bibel geschrieben , in der er immer liest. Fertig ist die eigene Bibel. Something I can read every day or as often as possible, a resource I can turn to when facing important decisions or tough emotional times.

Together, they represent the ideas and beliefs and insights that I want to remember forever, concepts that I want to become a concrete part of my daily life. Also habe ich mir ein Notizbuch im Format A6 aus dem Regal gezogen, tatsächlich einen Index angelegt, der sogar funktioniert in meinem obigen Test war der Index total sinnlos, keine Ahnung warum und mir Gedanken gemacht.

Im Grunde geht es darum, sich selbst und seine Bedürfnisse wahrzunehmen, sich selbst besser kennenzulernen und immer wieder abzugleichen und zu hinterfragen. Ich finde es spannend, wie sich dadurch mein Leben verändert, denn das tut es damit. Ich hätte nicht gedacht, dass dieses Büchlein mich so sehr weiterbringt. Ich nehme es gerne zur Hand, blättere darin herum, zeichne und kritzle und erlaube mir, mein Inneres da rein zu destillieren.

Anders als beim Tagebuch-Gesülze, wo ich Dinge einfach nur rauslasse, ist dieses Nachdenkbuch dann doch etwas lösungsorientierter und gibt Antworten auf meine Fragen. Das hilft besonders wenn ich mal wieder am Grübeln bin. Wenn ich einen blöden Tag hatte und ich merke, dass irgendwas schief läuft in meiner Wahrnehmung aka Negative Glaubenssätze und ich aber lese, dass mein Vergangenheits-Ich notiert hat: Vielleicht müssen das andere Menschen nicht machen, weil die das alles in ihrem Kopf geregelt kriegen.

Ich kanns leider nicht so gut. Ich hoffe, der Beitrag war in irgendeiner Art und Weise hilfreich für dich. Was könnte man noch drin notieren? Führst du so ein Denktagebuch auch? Welche Collections hast du in deinem Bullet Journal, die dich weiterbringen?

Gerade ist auf Netflix die 2. Eigentlich ist es eine Umstyling Show und das Prinzip geht so: Fünf schwule Experten fallen wie Heuschrecken in das Leben von meist heterosexuellen, bibeltreuen Landeiern ein und geben denen den nötigen Arschtritt, um mal einen Schritt aus der Komfortzone zu wagen. Das Ganze innerhalb einer Woche.

Fertig ist ne tolle Show! Dabei werden Schlaglichter auf die amerikanische Kultur Hello heftige Konsumkultur geworfen und durchaus ernste Themen wie Rassismus, Feminismus, Sexismus und religiöse Ausgrenzung besprochen. Plötzlich sieht man sich umarmende Männer, die auch vor Rührung und Dankbarkeit weinen und das ist leider noch so neu, dass man gleich mitheult. Denn das, was man pro Folge sehen kann, ist ein Mikro-Turbo-Minimalismus. Mit jeder Menge Selfcare und sich verändern wollen, weil man feststeckt, nicht weil man irgendwas für andere optimieren muss.

Natürlich bleibt das ganze eine Unterhaltungsshow, also allzuviel Tiefgang ist nicht immer zu erwarten, aber der respektvolle Umgang miteinander ist sehr sehenswert. Jeder der Teilnehmer ist quasi sein eigenes Projekt. Einer outet sich am Schluss seiner Stiefmutter, der andere führt endlich mal wieder seine Frau aus, ein schüchterner Mensch hält vor seinen Freunden und Kollegen eine Rede — solche Sachen.

Bis zu Tag X wird der Teilnehmer gepimpt. Sein Kleiderschrank wird von Tan mein Favorit: D durchgecheckt, entrümpelt und dann geht er mit dem Teilnehmer shoppen. Mode interessiert ihn nicht, nur der bisherige Stil des Teilnehmers und die Figur. Es ist wird stilistisch nur geupdated. Jonathan kümmert sich um die Körperpflege und die Haare. Er erklärt den Teilnehmern bei auch bei geringem Zeit- Budget, wie man sich richtig trimmt.

Diese Spaltung verhärtete die Einstellung der Konservativeren gegen das Telefon. Im Laufe der Zeit bildeten sich dann in anderen Gegenden ebenfalls Gruppen die das Telefon und andere Neuerungen erlaubten. Diese Gruppen vereinigten sich später zu den Beachy-Amischen. Als dann in den er Jahren langsam das Fernsehen ländliche Gebiete erreichte wurde es so gut wie überall von Anfang an von den Amischen alter Ordnung verboten.

Gleiches gilt für das Internet. Wahrend zwar die Installation eines Telefons im Hause verboten wurde, war jedoch die Benutzung von Telefonen an sich nicht verboten, was dazu führte, dass Amische bei dringendem Bedarf das Telefon von "englischen" Nachbarn benutzen. Auch die Benutzung öffentlicher Telefone blieb erlaubt, was dazu führte, das oft in der Nähe amischer Häuser öffentliche Telefonhäuschen errichtet wurden. Nicht selten sind solche Scheunentelefone mit Anrufbeantwortern ausgerüstet, die der Besitzer einmal am Tag abhört, um dann zurückzurufen.

Telefone in den Wohnhäusern sind nur bei den liberalsten Gruppen erlaubt. Insgesamt will man das Telefon möglichst an einen Ort verbannen, an dem es nicht das Leben dominieren kann. In Notfällen ist der Gebrauch des Telefons bei allen, auch den strengsten Gruppen erlaubt. Besonders Jugendliche, die der Ordnung noch nicht unterstehen, weil sie noch nicht getauft sind, schaffen sich Handys und Smartphones an, die sich auch relativ leicht verbergen lassen.

Selbst unter getauften Erwachsenen hielten Smartphones mehr oder minder heimlich Einzug. Vor allem im der Frühzeit des Smartphones gab es noch keine Regeln der Ordnung bezüglich dieser neuen Technik. Die meisten Amischen alter Ordnung reagierten auf die zunehmende Verbreitung von Autos zwischen den beiden Weltkriegen mit einem Verbot. Kraybill in Das Rätsel der Amish bedeutet und diese Mobilität den lokalen Gruppenzusammenhalt schwächt.

Zudem wurde das Auto als unnötiges Statussymbol angesehen. Verboten wurde jedoch nur der Besitz von Autos, nicht jedoch die Nutzung von Autos eines anderen. Weil unter allen Amischen alter und neuer Ordnung der Besitz, jedoch nicht die Benutzung von Autos verboten ist, sind in allen amischen Siedlungsgebieten Taxidienste entstanden, die Amische gegen Bezahlung mit dem Auto befördern.

Die Räder sind entweder Stahlreifen oder haben Gummibereifung, je nach Untergruppen. Landwirtschaftliche Geräte werden ebenfalls von Pferden gezogen, auch wenn sie motorbetrieben sind. Traktoren werden von vielen Untergruppen eingesetzt, meist jedoch im stationären Betrieb, nur wenige Untergruppen erlauben den Einsatz von Traktoren als Zugmaschine zur Feldarbeit. Die Benutzung von Zügen und öffentlichen Bussen ist erlaubt, Flugreisen sind jedoch bei fast allen Untergruppen verboten.

Fahrräder sind teilweise erlaubt, teilweise nicht, zum Beispiel sind sie in Lancaster County verboten. Relativ weit verbreitet, vor allem unter Kindern und Jugendlichen, sind Tretroller und Rollschuhe.

Kleidung und Haartracht der Amischen bringen den amischen Glauben, vor allem die Demut, zum Ausdruck und sind zumeist einfach. Die Männer tragen traditionell geschnittene Anzugjacken mit Stehkragen. Die Hosen haben keine Falten oder Hosenaufschläge. Gürtel werden nicht getragen, sondern Hosenträger. Diese Gewebe sind haltbarer als reine Baumwolle und daher für Arbeitskleidung besser geeignet. Auch Hemden sind nicht aus reiner Baumwolle, sondern haben einen hohen Polyesteranteil, der das Waschen, Trocknen und Bügeln erleichtert, weniger Fäden zieht und weniger knittert.

Die Kleider sind niemals ärmellos, jedoch erlauben weniger konservative Gruppen kurze Ärmel. Die Schnittdetails und die Länge der Kleider werden durch die Kleiderordnung der jeweiligen Gemeinde vorgegeben. Die Länge variiert zwischen Knie- und Knöchellänge. Strümpfe und Schuhe sind schwarz. Frauen tragen flaches Schuhwerk. Die typische Kopfbedeckung der männlichen Amischen sind steife, breitkrempige Filzhüte.

Im Sommer tragen die meisten Männer Strohhüte. Eine amische Frau verlässt das Haus nicht ohne Kopfbedeckung. Schon im Teenageralter fangen die Mädchen an, die Häubchen zu tragen. Ledige Frauen bis zu ca. Von verheirateten Männern wird das Tragen eines Bartes verlangt. Schnurrbärte hingegen sind fast überall verboten, da diese an das Militär erinnern. Die Form des Haarschnitts der Männer ist von der Untergruppe abhängig, normalerweise sind die Haare umso länger, je konservativer die Gruppe ist.

Das Haar von Mädchen und Frauen wird niemals abgeschnitten; sie tragen die Haare aufgesteckt oder im Haarknoten unter einer Kopfbedeckung, die als Prayer cap bekannt ist. Es werden jedoch durchaus auch synthetische Stoffe vernäht, um zeitaufwändiges Bügeln zu reduzieren. Zumeist wird die Kleidung selbst gefertigt, wobei Hemden jedoch auch in Läden gekauft und Mäntel als Spezialarbeit von besonders fähigen Näherinnen bezogen werden.

Für die Kleidung wird einfarbiges Tuch in gedeckten Farben verwendet, wohingegen gemusterte Stoffe vermieden werden. Früher wurde sämtliche Oberbekleidung von den Frauen selbst hergestellt.

So müssen die Amischen nicht alle Kleider selbst herstellen. Sie dürfen nicht zu schwer, aber auch nicht zu dünn sein. Es wird darauf geachtet, dass die Kleidung nicht zu eng anliegt und schön fällt. Amische Haushalte sind, mit Ausnahme einiger Gemeinden neuer Ordnung, nicht an das Elektrizitätsnetz angeschlossen, sondern verwenden gasbetriebene Lampen oder erzeugen für einige Geräte eigene Elektrizität, meistens durch Dieselgeneratoren.

Batterien sind teilweise erlaubt, in vielen amischen Untergruppen wird zum Antrieb von Geräten und Werkzeugen Hydraulik oder Pneumatik Pressluft genutzt, die durch Dieselmotoren erzeugt wird. So gibt es in fast allen Untergruppen auf diese Weise motorgetriebene Waschmaschinen. Nach der Ordnung ist es verboten, sich vor der Kamera zum Fotografiertwerden zu präsentieren; nicht verboten ist es, das Fotografieren stillschweigend zuzulassen.

Wenn sich ein Individuum heraushebt, wird das als mangelnde Demut angesehen und daher abgelehnt. Heute besuchen die Kinder der Amischen alter Ordnung zumeist keine öffentlichen Bildungseinrichtungen mehr, sondern gesonderte amische Schulen, in denen sie meist von jungen, unverheirateten amischen Frauen unterrichtet werden. Religiöse Inhalte, die über Schulgebet und das Lesen von Bibeltexten hinausgehen, werden in amischen Schulen nicht vermittelt, da dies als Aufgabe der Familie angesehen wird.

Die eigenen Schulen erlauben die Kontrolle der Unterrichtsinhalte und sozialisieren die Kinder stärker in Richtung des späteren Beitritts zur eigenen Gruppe. Auch sind solche Schulen für den Erhalt des Pennsylvania-Deutschen wichtig, das alle Kinder in der Schule beherrschen. In diesen Schulen werden Lesen, Schreiben und Rechnen gelehrt, nicht aber Biologie besonders nicht Sexualkunde , wissenschaftliche oder erdgeschichtliche Lehren oder gar die Evolutionstheorie.

Auch Deutsch wird unterrichtet wofür angepasstes Schulmaterial entwickelt wurde , damit die religiösen Texte gelesen werden können. Die Zeit zwischen der Vollendung des In dieser Zeit wird davon ausgegangen, dass die Eltern keine volle Kontrolle mehr über ihre Kinder haben.

Die Gemeinde hat ebenfalls keine Handhabe gegen Nichtmitglieder, so dass amische Jugendliche in dieser Zeit etliche Freiheiten haben, beispielsweise um ausgelassene Partys zu feiern. Die Eltern sind meist nicht besonders glücklich über das wilde Treiben ihrer Kinder, vermeiden es aber weitgehend einzugreifen, um ihre Kinder nicht der Gemeinde ganz zu entfremden.

Einige strengere Untergruppen haben jedoch genaue Regeln, bei welchen schweren Ausschweifungen die Eltern die Kinder des Elternhauses verweisen müssen. In den kleineren Siedlungen gibt es nicht genügend Jugendliche, um ganz wilde Jugendgruppen zu bilden, weil die meisten Jugendlichen es doch nicht ganz so wild treiben. Diese buddy bunch deutsch etwa "Kumpel-Haufen" genannten Gruppen bilden ein Spektrum von relativ konservativen Jungen, die weiterhin amische Kleidung tragen und Kutsche fahren, bis hin zu sehr wilden Gruppen autofahrender Jugendlicher in modischster Kleidung, die exzessive Partys mit viel Alkohol und nicht selten Drogenkonsum feiern.

Auch erwerben die meisten amischen Jungen den Führerschein und nicht wenige besitzen in dieser Zeit ein Auto. Die Tradition der Amischen erlaubt eine gewisse, begrenzte Freiheit für junge unverheiratete Paare, zu der bei traditionellen Gruppen auch das sogenannte Bundling gehört, bei dem das verliebte Paar ein Bett teilen darf, ohne jedoch völlig unbekleidet zu sein.

Allgemein wird jedoch Geschlechtsverkehr vor der Ehe als Makel empfunden. Durch die Gläubigentaufe werden sie Mitglieder der Gemeinde und erkennen deren Regeln an.

Eine Rückkehr nach glaubhafter Reue ist jedoch auch nach schwersten Vergehen möglich. Nach ihrer Schulzeit arbeiteten die amischen Jugendlichen früher meistens auf der Farm ihrer Familie, bis sie heirateten. Heute hat sich das berufliche Spektrum der Amischen erweitert, da es nicht mehr genügend Farmen zu kaufen gibt und diese teilweise extrem teuer wurden, etwa in den alten Siedlungsgebieten, die stark vom Tourismus frequentiert werden, und in denen die Amischen mit Bauspekulanten und Hinzuziehenden um den vorhandenen erwerbbaren Boden in Konkurrenz treten.

Früher war man bei nicht vorhandenen Kaufmöglichkeiten von Farmen in andere Gebiete ausgewandert, so dass sich die Verbreitung der Amischen auf mehr und mehr Staaten erstreckte. Die Amischen gelten in diesen Gebieten als sehr bodenverhaftet und wollen am heimatlichen Ort bleiben. Berufe wie Maurer, Schreiner, Holzwerker etc. Daneben wächst die Schicht amischer Geschäftsleute, entweder im produzierenden Gewerbe oder im reinen Handel.

Die Gründung neuer Siedlungen erfolgt auf Privatinitiative. So kann gesagt werden, dass das konservative Element vermehrt aussiedelt. Nicht alle amischen Neusiedlungen sind erfolgreich. Dabei gibt es sogar amische Siedler, die mehrfach in neue Siedlungen zogen. Ebenso erhielten wir eine Stofftasche mit einem lustigen Buch über das Leben im Zirkus und eine Informationsbroschüre für unsere Eltern in verschiedenen Sprachen.

Dieses Geschenk bekamen wir vom Bundesministerium für Bildung. Also es muss einfach mal gesagt werden: Der Sanitätsdienst an unserer Schule, geleistet von Schülern, macht eine tolle Arbeit! Dann, als der erste Schock vorüber war, wurde das Mädchen in das Klassenzimmer zurückgebracht.

Der Sanitätsdienst blieb so lange bei dem Mädchen, bis es von seiner Mutter abgeholt wurde. So konnte die Lehrerin beruhigt in der Klasse bei den anderen Kindern bleiben und auch sicher sein, dass es dem Mädchen gut geht.

Karin Medelnik, Lehrerin der Klasse 1a. Die Schülerteams erforschten u. Weiterhin nutzen die jungen Forscher ihre Ergebnisse, um Geheimtinten herzustellen. Ihre Urkunden erhielten die Schüler am Dienstag, Sie freute sich sehr über den Erfolg der jungen Forscher, die sie bei ihrer Arbeit im Labor betreut hat. Klassen Jahr für Jahr auf die Fahrradprüfung vorbereitet. Verkehrszeichen und -regeln gesprochen, sondern auch die eigenen Fahrräder auf Verkehrssicherheit überprüft.

An unserer Schule lernen die Schüler darüber hinaus auch wie man ein Fahrrad flickt, aufpumpt und wie viel Freude man am Fahrradfahren haben kann. Selbst leidenschaftlicher Radfahrer macht er seit vielen Jahren mit seinen 4. Klässlern als krönenden Abschluss der Verkehrserziehung einen Fahrradausflug der besonderen Art.

Die Tour wird gemeinsam mit den Kindern geplant, das Lesen und Anfertigen von Karten geübt und somit langsam die Vorfreude gesteigert. Wir wurden mit WalkieTalkies und Warnwesten ausgestattet. Die Fahrräder der Kinder wurden nochmals gecheckt, es gab letzte Anweisungen zu Verhaltensregeln und dann fuhren alle hoch motiviert los.

Herr Schmitt, selbst schwer bepackt mit Kochequipment und -utensilien fuhr auf seinem selbstgebauten Tandem vorneweg. Viel Neues wurde entdeckt: Neben neuen Gerüchen, schönen Landstrichen der Umgebung, auch die Begegnung mit Menschen unterwegs und Fragen wie "Wie bediene ich meine Gangschaltung richtig?

Nach so einer Tour hatte wirklich jeder Appetit! Die Kinder erkundeten die Natur rundherum und spielten bevor es wieder Richtung Heimat gehen sollte. Auch die Rückfahrt blieb spannend und nichts wurde ausgelassen: Krönender Abschluss nach 30 km und knapp 6,5 h Fahrradtour war ein gemeinsames Eis für alle. Ein gelungener Ausflug und trotz müder Beine konnte man am Ende in durchweg zufriedene Gesichter und strahlende Augen blicken. Und eins ist sicher: An dieses Abenteuer werden alle noch lange zurückdenken!

Es ist toll, dass es so engagierte Lehrer und Lehrerinnen gibt, die unseren Kindern solche Abenteuer ermöglichen - dafür bin ich den Lehrern und der Schule sehr dankbar. Generell sollten Schulen solche Aktionen aus meiner Sicht unbedingt weiter fördern und ausbauen.

Ich bin überzeugt, dass diese Art des praxisorientierten Lehrens viel nachhaltiger ist und langfristig auch einen Beitrag zur praktischen Lebenshilfe leistet. Warum hat den Häftlingen niemand geholfen? Was hielt die Häftlinge am Leben? Warum haben sie sich nicht gewehrt? Die Schüler verbrachten die Zeit vom Nach der Ankunft am Montag teilten sich die Schüler zunächst in Kleingruppen auf und bereiteten unter themenbezogenen Aspekten den für Dienstag vorgesehenen Besuch der Gedenkstätte vor.

Damit war der offizielle Teil des Programms am Montag beendet und die Teilnehmer konnten nach einem reichhaltigen Abendessen die Altstadt von Dachau auf eigene Faust erkunden.

Am Dienstag machten sich alle drei Gruppen um 9. Dabei gingen sie ein Stück des Weges, den die Häftlinge nach ihrer Ankunft am Bahnhof von Dachau zum Konzentrationslager gehen mussten. Am Nachmittag konnten die Eindrücke besprochen und vertieft werden. Die Gruppen bereiteten eine Präsentation zu ihrem Thema vor, die sie sich gegenseitig am Abend vorstellten.

Am Mittwoch fuhren die Schüler zum Umschalten nach München. Nach einem 3-stündigen Aufenthalt in München ging es zurück nach Bensheim. Die jährlichen Studienfahrten nach Dachau haben einen festen Platz im Geschichtsunterricht der Klassen und leisten einen wichtigen Beitrag: Die Schüler erarbeiteten zu zweit oder alleine eine 7-minütige Präsentation rund um das Thema Mensch. Die drei besten Präsentationen qualifizierten sich für den Regionalwettbewerb in Mannheim. Am Donnerstag, den Juni war es dann soweit.

Präsentiert wurde vor einer zweiköpfigen Jury, die von unseren Schülern begeistert war. Leider konnten wir uns nicht für den Bundeswettbewerb in Berlin qualifizieren. Dennoch waren die Leistungen unserer Schüler sehr gut und ich als Lehrerin bin sehr stolz darauf, dass und vor allem wie souverän sie präsentiert haben.

Während die einen präsentierten, konnte der andere Teil der Klasse die Ausstellung besichtigen. Hier konnten sie zum Beispiel mit Hilfe einer VR-Brille stehend Achterbahn fahren, ihre Geschmackszonen austesten, den Bauwagen aus Löwenzahn besichtigen und vieles mehr.

Die Schillerschule erzielte den 1. Schon zum dritten Mal fand an der Schillerschule Bensheim-Auerbach am Während der Vorführung war es mucksmäuschenstill, die Betroffenheit war den Schülern deutlich anzumerken.

In diesem Jahr wurde sie zusätzlich von einer 8. Zum Glück konnten die 8er bereits Ski fahren und auf die offenen Pisten im oberen Teil des Skigebietes ausweichen. Für die Anfänger der 7. Klasse waren die Bedingungen eher schlecht. Die Anfängerpiste war in diesem Winter in der ersten Woche noch absolut grün und somit nicht befahrbar.

Das Ausweichgebiet hinter dem Haus Matschwitz war nur bedingt geeignet. Trotz allem kamen die Schüler in den Genuss das Skifahren zu erlernen. Die Klassenfahrten beider Klassen waren sehr unterschiedlich geprägt von anfänglich fehlendem Schneefall in der ersten Woche zu winterlichen Tiefschneehängen in der zweiten Woche.

Hier mussten sich die Schüler ihren mittlerweile tief eingeschneiten Anfängerhang noch platt treten, da die Liftgesellschaft mit dem Präparieren nicht nachkam. Dario Heinrich; Skigruppe Schock: Josua Böcker; Skigruppe Richter: Phillipp Staeck; Skigruppe Kozacki: Fabian Jahnke , 2. In der zweiten Woche gab es folgende Ergebnisse: Fazlican Düzdöl , 2.

Lukas Becker; Skigruppe Schmitt: Leon Vollhardt; Skigruppe Richter: Leon Barthel; Skigruppe Sedlmayr: In der zweiten Woche von Selina Yilmaz. Das Schulskikursteam, das für die Organisation der Fahrt, die Leitung der Skikurse und die Verpflegung sorgte, konnte am Ende der jeweiligen Woche in glückliche und zufriedene Schülergesichter blicken, die am liebsten in Tschagguns geblieben wären.

Weiter möchten wir uns an dieser Stelle bei den externen Skilehrern Martin Wende, Vincent Schock, Werner Steffens und Harald Sedlmayr bedanken, die uns nicht nur auf den Skiern, sondern auch im Selbstversorgerhaus Dönz tatkräftig unterstützten.

Aus unserer Sicht kann man sagen, dass das spezielle Konzept dieser schulischen Sportveranstaltung gelungen umgesetzt werden konnte.

Woche und Stephan Domschke 2. Woche , die als gute Seelen in der Küche unseren leider verletzten Martin Lang, der uns seit vielen Jahren unterstützt, vertreten haben. Sie haben für das leibliche Wohl und die gute Stimmung gesorgt. Das Schulskikursteam freut sich über einen gelungenen Listing 1 Programm für unseren Lehrer 10 goto Parkplatz Schillerschule Und dann waren wir da.

Der Wettbewerb fand in Gebäuden der Mannheimer Universität statt und für uns war alles neu. Wir waren nicht hier, um Preise abzuräumen, vielmehr ging es darum, Erfahrungen zu sammeln.

Aber jetzt nochmal, der Reihe nach. Wir kamen an und machten uns an dem für uns reservierten Tischen breit. Jetzt konnten wir auch die Blicke auf die Roboter der anderen werfen und uns am Trainingstisch nochmal ausprobieren. Und schon bald stand die erste Prüfung an: Insgesamt wurde in den folgenden Kategorien geprüft: Die liefen für uns nicht wirklich gut, aber das hatten wir ja erwartet.

Ein echter Erfolg für uns, auf den wir stolz sind und für den sich der lange Samstag wirklich gelohnt hat, denn als wir endlich zuhause angekommen waren, war Die Sieger von vier verschiedenen Wettbewerben sollten geehrt werden. Mathematikwettbewerb des Landes Hessen für die Klasse 8 Der für alle hessischen Schülerinnen und Schüler der Stufe 8 verpflichtende Mathematikwettbewerb startet immer Anfang Dezember mit der ersten Runde, dem Schulentscheid. Die in ihrer Schulform Besten dürfen an der 2.

Runde, dem Kreisausscheid, teilnehmen. Dort qualifizieren sich die Gewinner wiederum für den Landesentscheid. Der Schulentscheid am 3. Dezember hatte folgendes Ergebnis: Tim Grüner und Gürbert Aday werden am 2. März am Kreisentscheid teilnehmen. Vorlesewettbewerb Siegerehrung nach Schulentscheid der Schillerschule Bei dem jährlichen Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels nahmen bundesweit die sechsten Klassen von Schulen teil. An der Schillerschule wurden in einer ersten Runde des Schulentscheids die Klassensieger bestimmt.

Alle Schülerinnen und Schüler der sechsten Klassen lasen einen vorbereiteten Ausschnitt aus einem gewählten Buch vor. Jungen waren dieses Mal nicht unter den Klassensiegern.

In der zweiten Runde des diesjährigen Schulentscheids stellten die Schülerinnen in einem ersten Durchgang die ausgewählten und geübten Texte vor und trugen sie vor.

Anita Kaleta konnte leider nicht an der zweiten Runde teilnehmen, da sie erkrankt war. Die Jury, Deutschlehrer sowie Schülerinnen einer 9. Klasse, hatte eine schwierige Aufgabe. Schon jetzt wurde nach Bewertung der einzelnen Kriterien wie Aussprache, Lesetempo und Betonung deutlich, wie nah die Kandidatinnen beieinander liegen.

Emilie Lorig ist die Schulsiegerin. Sie wird die Schillerschule bei dem anstehenden Regionalentscheid vertreten. Ihr und den Klassensiegerinnen herzlichen Glückwunsch! Urkunden und Buchgutscheine erhielten: Dezember war es soweit. In sehr spannenden Spielen belegten beide Mannschaften am Ende die 2. Plätze und verfehlten damit nur knapp die Teilnahme am Landeswettbewerb. Im Rahmen der Suchtprävention besuchten Schüler des 6. Jahrgangs im Monat November die Präventionsprojekte des Gesundheitsamtes Heppenheim, die an unserer Schule stattfanden.

Den Schülern wurden in altersgerechter Form Grundlagenvorträge über das Tabakrauchen und seine Wirkungen sowie Krankheiten, die mit dem Rauchen in Zusammenhang stehen, dargeboten. Besonders eine Bronchioskopie mit pathologischem Befund beeindruckte die Schüler sehr. Fasziniert lauschten alle Schüler einer Expertin in eigener Sache, die ihre rauchbedingte Erkrankung ausführlich erläuterte.

Die Fragen der Schüler nahmen kein Ende. Ziel dieser Veranstaltung ist ein verantwortungsvoller Umgang mit der legalen Droge Alkohol. Koma-Saufen, das sogenannte Vorglühen und Flatrate-Partys sind gefährliche Trinkgewohnheiten, die in den letzten Jahren zu einem massiven Anstieg behandlungsbedürftiger Alkoholvergiftungen bei Jugendlichen geführt haben.

Die Veranstaltung war in mehrere Teile gegliedert. Neben dem Sammeln von Wissen über Alkohol und Gefahren versuchten die Schüler Alltagssituationen mit Rauschbrillen, die den Seheindruck im betrunkenen Zustand vermitteln, zu bewätigen.

Auch hier waren die Schüler am meisten beeindruckt von den Schilderungen der Experten in eigener Sache, die ihr Leben als Alkoholsüchtige schilderten. Beide Veranstaltungen sind im Schulprogramm festgeschrieben und sind ein wichtiger Baustein von "Gesundheit und Schule".

Im Rahmen der Schulhofgestaltung ist den Schülern und Schülerinnen der Schillerschule bewusst geworden, dass auf dem Schulgelände ein ganz besonderer Schatz schlummert: Ein Teich, der vor langer Zeit einmal angelegt, aber in Vergessenheit geraten war. Unter anderem lag es wohl daran, dass ein hoher Zaun die Kinder vom Teich abhielt.

Aus Sicherheitsgründen wurde nämlich damals ein Zaun um den Teich errichtet, damit kein Kind ertrinken konnte. Es wurde überlegt wie der Teich wieder attraktiver gestaltet werden könnte, bei gleichzeitiger Berücksichtigung sicherheitstechnischer Vorgaben.

Ein Zaun kam dabei nicht mehr in Frage. Dass aber ein Teich mit der Wassertiefe von nur 20 cm kein Teich, sondern ein Pfütze ist, in der ein Leben über das ganze Jahr hinweg kaum möglich ist, interessierte natürlich dabei nicht.

Die offizielle gesetzliche Vorgabe für Schulen wurde dabei vom Kreis noch etwas verschärft, weil man die Regelung aus dem Kindergartenbereich als Vorlage wählte. Daraufhin wurde überlegt, wie die Rahmenvorgaben des Kreises eingehalten, aber dennoch ein für Tiere und Pflanzen attraktives Biotop entstehen könnte. Ein Teich braucht eine Tiefwasserzone in der die Lebewesen sich im Winter zurückziehen können.

Die Idee war nun folgende: Ein Teil des Teiches musste bis zum Grund ausgehoben und mit Mauern zum Erdreich abgestützt werden, sodass hier eine Tiefwasserzone entstehen konnte. Es wurde dann die Klasse 8H ausgewählt, da bei dem Projekt auch körperliche Kraft und handwerkliches Geschick gefragt waren.

Herr Schmitt, der das Projekt leitete, bekam auch noch Unterstützung aus der Lehrerschaft. Da die Zeit vor Wintereinbruch etwas drängte, wurde zügig mit dem Vorhaben begonnen. In nur zwei Vormittagen wurde das Wasser abgelassen, der Teich von Unrat befreit und das Loch ausgehoben.

Danach wurde die Ringmauer erstellt und das Abdeckgitter vorbereitet. Es ist schön, wenn Kinder ihren Lebensraum selbst gestalten und ihre Ideen mit einbringen können. Aber ist nicht gerade der persönliche Bezug von ganz entscheidender Bedeutung, wenn es darum geht die eigene Lebenswelt zu verändern. Der Winter jedenfalls kann nun kommen. Im Frühjahr werden die Arbeiten am Teich dann fortgesetzt.

Interessenten, die an dem Projekt tatkräftig mitwirken wollen, gibt es genügend an der Schillerschule. Geplant sind weitere Sitzmöglichkeiten zum Beobachten und die Bepflanzung des Uferbereiches.

Baumstämme, die um den Teich herum als Sitzmöglichkeiten dienen, konnte Herr Schmitt für das Frühjahrsprojekt schon über das Forstamt besorgen. Zum elften Mal wurde das Martinsfest an der Grundschule der Schillerschule gefeiert. Martinslieder, ein Gedicht, vorgetragen von der evangelischen Religionsgruppe Jahrgang 3 und ein Martinsspiel, gespielt von der Klasse 4b waren das Rahmenprogramm für die Übergabe der Spendengelder an die Vereinsvorsitzende Frau Reiner und an Frau Kirch.

Sie haben ihre Heimat verloren und einen langen, anstrengenden und gefährlichen Weg hinter sich, bevor sie bei uns angekommen sind. Dies würde sich dann sichtbar nach vierzehn Tagen bessern. Die Menschen würden ruhiger und entspannter. Frau Kirch unterstrich, dass niemand so einen lebensgefährlichen Weg auf sich nimmt, wenn er nicht ernsthaft in Not ist!

Seine christlich geprägten Wertevorstellung, welches sein Handeln bedürftigen Menschen gegenüber geprägt hat, sind heute noch aktuell und beispielhaft. Darüber hinaus ist diese Botschaft ein Bindeglied für alle Religionen, aber auch für Menschen die keinen religiösen Hintergrund haben.

Kinderpunsch, Glühwein und Martinsbrötchen wurden von den Eltern der Grundschule vorbereitet und ausgeschenkt. Es wurde geschraubt, montiert und erste Erfahrungen im Umgang mit Werkzeugen gesammelt. In dem Film konnten die Kinder erfahren, dass aus Sicht eines Autofahrers teilweise Fahrradfahrer ohne Licht kaum wahrgenommen werden können. Bei dem Fahrradcheck der Schillerschule waren einzelne Fahrräder vorgefunden worden, die nur mit einer einzigen funktionierenden Bremse ausgestattet waren oder es wurde sogar ein verkehrsuntaugliches BMX-Fahrrad gecheckt, an dem überhaupt keine Bremse montiert war.

Für die Kinder war dies unverantwortlich. Die Kinder, die vom Fahrradcheckteam per Kontrollbogen die Verkehrstüchtigkeit ihres Fahrrades bestätigt bekommen hatten, wurden am Ende mit einer Brezel belohnt, die der Förderverein der Schillerschule spendiert hatte.

Diese Initiative des Bundesernährungsministeriums soll dazu dienen, die Verpflegung von Schülern und Lehrern stärker in den Fokus zu rücken. Länger werdende Schultage und ausgebaute Betreuungsangebote, lassen die gesunde Ernährung der Schüler zu einem wichtigen Baustein der Schulen werden.

Der Betreiber des Schulbistros, Herr Medelnik, hatte sich mit einer besonders interessanten Aktion eingebracht. Die Ausgabestelle war zudem mit unterschiedlichen Kürbissen dekoriert, sodass die Schüler auch das Ausgangsprodukt der Suppe wahrnehmen konnten.

Durch den Tag der Schulverpflegung haben die Schüler der Schillerschule sich in unterschiedlicher Weise mit ihren Essgewohnheiten auseinandergesetzt und wurden für diese Thematik weiter sensibilisiert.

Die Kinder hatten viel Freude beim Auspacken und beim Anziehen. Da noch Westen aus dem letzten Jahr übrig waren, konnten auch unsere Schüler der Intensivklasse Deutsch eine Weste erhalten. Es war Sonntag, als sich kurz vor Eine Lichtung oberhalb von Ober Hambach, die eine wunderbare Sicht auf den südlichen und östlichen Nachthimmel bot.

Diese Ausrichtung der Lichtung hat sie so geeignet gemacht, denn genau diesen Teil des Himmels wollten die Jugendlichen beobachten. Es war also kurz vor Der Mond schien schon kräftig und erhellte die Nacht ein bisschen mehr als üblich. So nah an die Erde kommt er nur ganz selten heran.

Oberhalb des Hambacher Tals wurde der südwestliche Hang des Krehbergmassivs erobert. Auf der Wanderung begleiteten die Gruppe erstaunlich deutliche Schatten, die die Wanderer mit Hilfe des Mondes zeichneten. Zumindest so lange, bis der Wald die kleine Expedition in Dunkelheit hüllte. Als Ober Hambach erreicht wurde, war es schon längst nach Mitternacht. Gespenstig ruhig lag der Ort da. Wären da nicht ein gelegentliches Bellen eines Hundes und die gedämpften Stimmen der jungen Wanderer, könnte man erschrecken, man habe die Realität verlassen.

Aber es war nicht mehr weit. Kurz vor halb zwei war die Lichtung erreicht. Die kleine Expedition bereitete sich nun auf die Nacht vor: Isomatten und Schlafsäcke wurden ausgebreitet, die zumindest in dieser Nacht nicht primär dem Schlaf dienen, sondern die neugierigen Beobachter wärmen sollten. Ein Teleskop wurde aufgebaut und auf das Objekt des Interesses ausgerichtet, auf den Mond.

Und dann fing es an: Bis er sich um 4: So nah wie selten. Ein wahrlich beeindruckendes Naturphänomen. Und dann, fast eineinhalb Stunden später, tauchte auf dem oberen rechten Rand wieder der goldene Schein auf. Der vertraute Mond kam schüchtern nach und nach aus dem roten Schatten der Erde hervor. Zeit das Lager abzubrechen. Durchgefroren, aber mit der Gewissheit etwas Seltenes beobachtet zu haben, machte sich die Gruppe auf den Weg zur Bushaltestelle, um mit Bus und Bahn kurz vor acht nach Hause zu fahren.

Link zum Bergsträsser Anzeiger. Sing, dance and learn! Ab diesem Schuljahr erhalten schon die ersten und zweiten Klassen Zeit, in der gemeinsam gesungen, getanzt, gelacht und gelernt wird. Die fünften Realschulklassen haben eine zusätzliche Stunde zur Verfügung, in der englische Reime, Tänze, Lieder und Geschichten vermittelt werden. Die sechsten Realschulklassen gehen noch einen Schritt weiter, sie erkunden Europa bilingual und widmen sich France, Spain und vielem mehr.

Ermöglicht wird dies unter anderem durch ein Programm der Europäischen Union. Juli haben Schülerinnen und Schüler der 9. Realschulklassen, sowie aus einer 8.

Hauptschulklasse an unserer Bildungsreise nach Exmouth in England teilgenommen. Die Reise ging per Bus und Fähre zunächst nach Windsor, wo wir unseren ersten Besichtigungsstopp hatten. Die Schüler waren jeweils zu zweit oder auch zu dritt in englischen Gastfamilien untergebracht, wo sie ihre Englischkenntnisse ausprobieren konnten bzw.

In Exmouth angekommen wurden die Schüler auch gleich von ihren Gastfamilien am Busbahnhof abgeholt und konnten sich für den Rest des Tages von der langen Reise erholen. Am nächsten Tag wurden die Schüler im Rahmen einer Stadtführung mit Exmouth und seinen Besonderheiten bekannt gemacht.

Der Rückweg verlief bei strahlendem Sonnenschein am Strand entlang. Nachmittags ging es ins nahe gelegene Exeter mit Besichtigung der Kathedrale und der Altstadt. Hier gab es einen lehrreichen Film über die Geschichte Exeters anzusehen.

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Doch die Dame am Schalter lachte ihn aus:. Die organisierte Kriminalität ist auch involviert, wenn mit Hilfe der Zombie-Netze Denial-of-Service Angriffe auf Firmenrechner durchgeführt werden, z.

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