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Was ist Palmöl?

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Allgemeines zum RSPO (Round Table on Sustainable Palm Oil) Der „Roundtable on Sustainable Palm Oil“ (Runder Tisch für nachhaltiges Palmöl) ist eine globale Initiative mehrerer Interessengruppen, die sich an nachhaltige Ölpalmprodukte richtet. Der einfachste Weg, um Regenwald zu schützen ist es, den Konsum von Palmöl drastisch zu senken. Würden wir auf Palmöl im sogenannten «Biodiesel» verzichten und Konsumgüter wie Schokolade, Süss- und Knabberwaren sowie Fertiggerichte bewusst verbrauchen, könnte 50% des Palmölverbrauchs eingespart werden.

Lösungen & Wege

Palmöl ist aus unserem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken: Schätzungen des WWF zufolge enthalten rund 50 Prozent aller Produkte im Supermarkt Palmöl – von Waschmittel und Lippenstift über Eiscreme bis hin zu Wurstwaren.

Von allen Ölfrüchten nimmt die Ölpalme den geringsten Teil, etwa 6 Prozent, der gesamten Anbaufläche für die weltweite Öl- und Fettgewinnung ein. Sonnenblumen, Kokos oder Soja — ihr Flächenertrag ist durchschnittlich drei Mal geringer als der von Palmöl. Das Keimpflanzenstadium dauert etwa zwei Monate. Das Ende des Keimlingsstadiums wird mit der Bildung des sechsten Blattes angesetzt.

Nach dem Keimpflanzenstadium entstehen gespaltene Blätter, die zunehmend gefiedert sind. Die Anzahl der Fiedern nimmt bis ins Alter von 12 oder 15 Jahren zu. Der Stamm der Ölpalme entwickelt sich erst, wenn die Palme 3 bis 4 Jahre alt ist. Pro Jahr kann sie bis zu 60 cm wachsen. Palmöl wird aus dem gelblich bis orangefarbenen Fruchtfleisch gewonnen.

Kurz vor der Ernte ist der Ölgehalt der Früchte am höchsten: Dann beträgt er zwischen 45 und 50 Prozent. Nach der Ernte werden die reifen Früchte sterilisiert und gepresst. Palmöl vereinigt viele positive Eigenschaften: Es weist bei Zimmertemperatur eine feste Konsistenz auf, muss also nicht chemisch gehärtet werden.

Darüber hinaus ist es geschmacksneutral, sehr hitzestabil, extrem haltbar und macht Lebensmittel besonders streichfähig. Aufgrund dieser einzigartigen natürlichen Eigenschaften lässt sich Palmöl daher kaum durch andere Rohwaren ersetzen.

Beinahe 70 Prozent des weltweit produzierten Palmöls werden in der Lebensmittelproduktion eingesetzt. Weitere fünf Prozent werden als Bioenergie genutzt. Die restlichen 25 Prozent finden sich in Kosmetikprodukten, Waschmitteln, Kerzen oder als Schmierstoffe in der Industrie. Dafür waren mehr als 17 Millionen Hektar Anbaufläche nötig. Das entspricht etwa 1,2 Prozent der weltweiten Ackerfläche.

Hier wird Palmöl traditionell vor allem zum Braten und Kochen verwendet. Zusätzlich wurden weitere Fertiggerichte In Fertiggerichten wird Palmöl vor allem wegen seiner Hitzebeständigkeit geschätzt. Palmöl sorgt für die cremige Textur von Brotaufstrichen. Dabei ist es geschmacks- und geruchsneutral.

Für die Herstellung von Biosprit wird herkömmlicher Treibstoff mit Treibstoff aus pflanzlichen Rohstoffen wie Palmöl gemischt. Obwohl sie aus derselben Frucht gewonnen werden, haben Palmöl und Palmkernöl sehr unterschiedliche Zusammensetzungen.

Hoch geschätzt sind seine Eigenschaften als Trägerstoff für Aromen und Vitamine, die ohne Palmkernöl nicht in Lebensmittel eingebracht werden können. Ebenso wird es wegen seiner besonderen Eigenschaften — die sich bei anderen Pflanzenölen nur in Kokosöl finden — von der Kosmetik- und Waschmittelindustrie stark nachgefragt.

Palmkernöl wird in Kosmetikprodukten wie Hautcreme und Lippenstift verwendet. Waschaktive Substanzen, die aus Palmkernöl gewonnen werden, stecken als sogenannte Tenside in Shampoos, Wasch- oder Reinigungsmitteln. Von dieser Menge hat Deutschland etwa 0,43 Millionen Tonnen direkt importiert. Dies entspricht weniger als acht Prozent der weltweit gehandelten Menge.

Hier wurden in etwa Im Lebensmittelbereich ist der Verbrauch von Palmkernöl damit signifikant um fast Bei jungen Palmen kommen auch gemischte Blütenstände vor. Bei weiblichen Blütenständen stehen die Ähren in den Achseln von dornigen Deckblättern. Der lange Dorn bleibt auch am reifen Fruchtstand erhalten. Männliche Ähren sind länger als weibliche, ihre Deckblätter tragen aber keine Dornen.

Die weiblichen Blüten haben einen dreifächrigen Fruchtknoten mit je einer Samenanlage. In jeder Achsel eines Laubblattes bildet sich eine Anlage zu einem Blütenstand. Bei ausgewachsenen Palmen benötigt der Blütenstand etwa zwei Jahre zur Entwicklung. Bis zwei Wochen vor der Anthese ist er von zwei Hochblättern verhüllt. Die Bestäubung erfolgt durch Rüsselkäfer , vor allem solchen der Gattung Elaeidobius.

Die zunächst harten Früchte werden weich. Der Ölgehalt ist dann am höchsten, wenn sich die ersten Früchte vom Fruchtverband ablösen. Dies ist auch der Erntezeitpunkt. Durch die Carotine ist das Fruchtfleisch gelb bis rötlich. Das Keimpflanzenstadium dauert etwa zwei Monate. Zunächst erscheinen die Keimwurzel und das Keimblatt durch eines der drei Keimlöcher in der Schale.

Das Ende des Keimlingsstadiums wird mit der Bildung des sechsten Blattes angesetzt. Bis dahin lebt die Pflanze praktisch nur von den Nährstoffen des Endosperm. Die Keimwurzel Radicula wird bis zu 20 cm lang. An ihrer Ansatzstelle bildet sich ein Kranz von dünnen Adventivwurzeln. Das erste, noch ungefiederte Laubblatt erscheint rund einen Monat nach der Keimung.

Wenn die erste primäre Wurzel gebildet wurde, stirbt die Keimwurzel ab. Blatterkrankungen sind in Anzucht- und Saatbeeten von Bedeutung, vor allem der Blattfleckenerreger Leptosphaeria elaeidis [2] Anamorphe Pestalotiopsis palmarum [3]. Er verursacht gelbbraune bis graue Blattflecken, das Gewebe trocknet aus und die Blätter sterben ab. Es gibt drei bedeutende Erreger von Anthraknose , die unterschiedliche Symptome auslösen: Eine Melancomium -Art führt zu helleren Flecken mit hellgelbem Saum, die rasch trocknen.

Glomerella cingulata führt zu langgestreckten dunklen Flecken zwischen den Blattadern. In Produktionsanlagen sind Wurzel- und Stammfäulen, die von etlichen bodenbewohnenden Pilzen ausgelöst werden, von Bedeutung. In Afrika ist auch die Tracheomykose , verursacht durch Fusarium oxysporum f. Die Nematoden gelangen über den Palmrüssler Rhynchophorus palmarum in die Pflanzen.

Die Ölpalme ist ursprünglich in den Regenwäldern von Westafrika beheimatet und wurde dort als Nutzpflanze genutzt. Die Ölpalme wurde durch Nikolaus Joseph von Jacquin wissenschaftlich beschrieben und illustriert. Über Sklaventransporte kam die Ölpalme wahrscheinlich nach Südamerika. Nach Asien kam die Ölpalme Anfang des Jahrhunderts zunächst als Zierpflanze in Botanischen Gärten: Die Erstbeschreibung unter dem Namen Elaeis guineensis durch den österreichischen Botaniker Nikolaus Joseph Freiherr von Jacquin ist veröffentlicht worden.

Die Ölpalmen werden nach den Eigenschaften der Früchte in mehrere Typen unterteilt. Nach der Farbe des Exokarp unterscheidet man: Nach der Dicke des Endokarps werden drei Typen unterschieden: Die wichtigsten Typen für den Anbau sind Dura nigrescens und Tenera nigrescens.

Die Weltproduktion an Palmöl hat sich seit wegen der zunehmenden industriellen Nutzung sowohl in der Nahrungsmittelindustrie wie auch im Bereich der technischen Industrie und der Bioenergie mehr als verdoppelt, Malaysia und Indonesien beherrschen mit einer Jahresproduktion von jeweils mehr als 15 Millionen Tonnen den Markt von über 35 Millionen Tonnen pro Jahr.

Nach den letzten verfügbaren Daten der FAO von werden weltweit etwa ein Drittel der Palmölproduktion für Nahrungsmittel verwendet, ca. Dabei wird Palmöl aufgrund seiner ausgezeichneten Hitze- und Oxidationsstabilität vor allem in Asien und Afrika als Speisefett zum Kochen, Braten und Frittieren eingesetzt.

Zudem wird es aufgrund seiner Schmelzeigenschaften für Kakaoglasuren, Eiskonfekt , Cremeüberzüge und schnell schmelzende Schokoladenfüllungen, Toffees und Karamell verwendet. Ebenso wie Palmöl werden diese Öle zur Gewinnung von Laurinsäure verwendet und als Grundstoff für verschiedene Tenside wie Natriumlaurylsulfat und Sorbitanmonolaureat eingesetzt.

Die Anlegung neuer Ölpalmenplantagen und die Plantagenwirtschaft stehen international sowohl bei Umweltschutzorganisationen als auch politisch in der Kritik. Ölpalmen wachsen besonders gut in tropischen Gebieten, also dort, wo auch Regenwälder sind. Kritisiert wird auch, dass die Ölpalmenplantagen gegenwärtig in ökologisch nicht nachhaltiger Weise betrieben werden.

Herausforderungen

An ihrer Ansatzstelle bildet sich ein Kranz von dünnen Adventivwurzeln.

Closed On:

Ein weiteres grosses Problem ist die Freisetzung von Unmengen von Treibhausgasen.

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