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eyes + more ist mehr als eine Optikerkette. Wir sind ein Modeunternehmen! Brillen sind für uns ein Modestatement, mit dem wir jeden Tag in jeder Situation unseren individuellen Stil betonen. Die ersten Zivilisationen des Altertums entstanden aus dem voll entwickelten Neolithikum (Chalkolithikum) heraus. Diese Zivilisationen waren gekennzeichnet durch produzierende Landwirtschaft (Ackerbau, Viehhaltung), arbeitsteilige Gesellschaften (Spezialisierung), grundlegende metallurgische Techniken, überregionalen Handel und.

Die A66 endet in Höhe Walluf und man führt weiter in Richtung Martinsthal, Schlangenbad, Bad Schwalbach. Hinter Wambach biegt man dann rechts ab zur B und nimmt am Kreisel die dritte Abfahrt (nicht die vierte, weil die um die Stadt herumführt) und kommt nach einer steilen Abfahrt mit Spitzkehre hinein nach Bad Schwalbach.

So bilden in Dystopien etwa häufig Endzeitszenarien den Erzählraum für die eigentlichen häufig anarchischen oder totalitären gesellschaftlichen Entwürfe.

Politische Utopien, wie sie erstmals Thomas Morus entwickelt hat, sind dadurch gekennzeichnet, dass sie die in ihrer Zeit bestehenden sozio-ökonomischen Verhältnisse und Institutionen umfassend kritisieren und aus ihrer Kritik heraus eine fiktive, in sich nachvollziehbare Alternative entwerfen.

In der Geschichte der politischen Utopien lassen sich zwei grundlegend gesellschaftlich-staatliche Ausrichtungen feststellen: Sie bewegen sich zwischen den Idealtypen staatszentrierter Entwürfe auf der einen Seite und anarchistischer Konstruktionsprinzipien auf der anderen Seite. Jahrhundert, dass sie Ungerechtigkeit, Ungleichheit und Unterdrückung kritisieren. Was die jeweiligen Utopien dagegen als Institutionen vorschlagen, um eine bessere und gerechtere Gesellschaft zu gewährleisten, wandelt sich in der Geschichte der politischen Utopien.

Das Ziel von Gleichheit und Freiheit bildet zugleich die Grundlage politischer Utopien, wird aber konzeptionell in gegensätzlicher Weise in staatszentrierten und anarchistischen Utopien entwickelt. Die Bürger gehen nur noch solchen Arbeiten nach, die ihrer Selbstverwirklichung entsprechen.

Es bleibt viel Zeit, die Künste und Wissenschaften zu pflegen s. Ob das von Francis Fukuyama behauptete Ende der Geschichte auch eine Utopie darstellt, ist fraglich, da diese in der bereits vorhandenen Welt bestünde.

Christliche und islamische Vorstellungen vom Himmel sind utopischer Natur, speziell in volkstümlichen Vorstellungen, die ein Leben ohne Sorgen und Leid enthalten. Es existieren auch utopische Vorstellungen, das Reich Gottes auf Erden zu verwirklichen. Die christlichen Zukunftsvorstellungen vom Paradies bzw. Garten Eden auf der Erde, dem durchgesetzten Reich Gottes also, sind nach christlicher Ansicht jedoch nicht als Utopie zu bezeichnen.

Zwar bezeichnen sie eine ideale Wunschvorstellung für die Zukunft, jedoch werden sie durch Gottes Gnade und, je nach theologischer oder konfessioneller Ausrichtung, durch die Mitwirkung des Menschen erreicht.

Vor allem aber ist die theologische Aussage, dass mit der Deszendenz Jesu Christi, der Menschwerdung Jesu also, das Reich Gottes schon begonnen habe, eine explizit nicht-utopische. Das Reich Gottes hat mit Jesus Christus schon begonnen, wird in der Kirche fortgesetzt und ist im Himmel bereits durchgesetzt. In der gesamten Welt jedoch ist diese Vorstellung noch nicht akzeptiert und wartet somit noch auf Vollendung.

Es wird dementsprechend keine neue Welt gepredigt, sondern die Erneuerung der alten Welt. Diese Vorstellung bezeichnet man in deutlicher Abgrenzung zu der Utopie als Eschatologie.

Utopische Strömungen sind jedoch im Christentum durchaus vorhanden, etwa der Millenarismus oder die Dominionisten. Vor allem auch im Islam gibt es vergleichbare Strömungen, die einen ganz realen Gottesstaat Theokratie errichten wollen, der stark utopische Züge trägt siehe auch: Iran , Islamische Revolution. In wissenschaftlich-technischen Utopien werden dank technischen Fortschritts nicht nur die menschlichen Lebensbedingungen, sondern auch die Menschen selbst manipulierbar.

So sollen Krankheit, Hunger und Tod durch technische Mittel besiegt und das Wesen des Menschen gezielt verändert werden s. Die Utopie wurzelt im Mythos. Dies zeigt schon ihre Etymologie.

Thomas Morus ist ein gelehrtes Wortspiel: Utopie verweist so bereits seit und mit ihrer Namensgebung auf das Mögliche und die Alternative zum Bestehenden, auch und gerade als gesellschaftliche Alternative. Seine Polygamie dient allein der Eugenik , die Sklavenhaltung ist nicht abgeschafft.

Konträr zum platonischen Staat steht die Sonneninsel des Jambulos im 3. Aus dem christlichen Mittelalter sind eine Reihe auch architektonischer Schilderungen des Himmlischen Jerusalems vom 9. Jahrhundert erhalten, mit zentralem Tempel und Gold- und Silbermauern analog zu Atlantis, [18] aber auch die ideale Mönchsrepublik des Tausendjährigen Reichs des Joachim di Fiore, [19] deren Chiliasmus weiterwirkt über die Täufer der Lutherzeit bis hin zu dem Sonnenstaat von Tommaso Campanella.

Jahrhundert, die über das ferne Grippia berichtet, mit einer Stadtmauer aus Marmor und goldgedeckten Palästen — ähnlich der Messingstadt aus tausendundeiner Nacht. Die italienische Renaissance mit ihren griechischen Quellen bereitet dann den Boden für die erste Utopie, die diesen Namen trägt, und es sind ihre Architekten, allen voran Leon Battista Alberti De re sedificatoria, und Fioreti mit seinen Plänen für Sforzinda , das sich stark an Atlantis orientiert, die mit der idealen Stadt auch die ideale Gesellschaft schaffen wollen.

Die Reihe der dann im Es ist die Wissenschaft, die hier herrscht, aber wiederum durch eine kleine Elite dem Volk nähergebracht wird. Gustav Landauer setzte Utopie ins Verhältnis zu Topie. Die philosophische Reflexion über den Utopiebegriff erfolgte in Anfängen nach dem Ersten Weltkrieg erstmals durch Ernst Blochs Geist der Utopie und verstärkt ab ca.

Adorno , Max Horkheimer und Herbert Marcuse. Zentral bleibt der philosophische Utopie-Begriff jedoch mit Bloch vor allem auf der Basis des Prinzip Hoffnung — verbunden.

Eine systematische Fortführung der Philosophie Blochs steht bis heute aus. Auch die literarische Utopie im Robert Musils Protagonist Ulrich im Mann ohne Eigenschaften von [34] reflektiert zwar über das Utopische, will sein Leben jedoch als individuelle Utopie ohne notwendige Veränderung der Gemeinschaft gestalten.

Utopische Aspekte erscheinen in der zweiten Hälfte des Innere Schwierigkeiten machten dem Reich so zu schaffen, dass die Herrschaftsstruktur bröckelte. In Babylonien hatten inzwischen die Chaldäer die Macht übernommen. Mit den Medern verbündet konnten sie nach dem Ende Assyriens ihre Macht auf wesentliche Teile des ehemaligen Assyrerreiches ausdehnen, so dass es unter Nabu-kudurri-usur II. Zu dieser Zeit hatte auch die Stadt Babylon ihre kulturelle Blüte erreicht.

Die Prachtbauten Nebukadnezars wurden nach Ansicht heutiger Wissenschaftler später als die Hängenden Gärten zu einem Weltwunder der Antike zusammengefasst. Diese prachtvolle Entwicklung ging jedoch auf die Kosten der unterworfenen Völker, insbesondere der Juden , die in die Babylonische Gefangenschaft verschleppt wurden.

Gleichwohl blieb Hatti zunächst frei von deren Einfluss und hier entstanden späthethitische Kleinstaaten. Das Phrygerreich musste bald mit den einfallenden Kimmeriern und Skythen kämpfen, und fiel allmählich dem von Sardes ausgehenden Lyderreich zum Opfer. Am Nil machte sich ab dem Ende des 2. Die Priester des Amun gewannen zunehmend an Macht und konnten zeitweise sogar eine Art Gottesstaat in Oberägypten errichten.

Im Mittelmeergebiet fanden zu dieser Zeit grundlegende Veränderungen statt. Diese Kolonialisierung ist wohl darauf zurückzuführen, dass die einzelnen, voneinander unabhängigen Städte Phöniziens durch stetigen Handel zu solchem Reichtum und Wachstum gekommen sind, dass sie von Überbevölkerung bedroht waren, auch weil sie sich landeinwärts nicht ausdehnen konnten. Damit einher gehen sicher auch ökonomische Erwägungen, denn die rohstoffreichen Gebiete Nordafrikas und Spaniens wurden gezielt angesteuert.

Die Fruchtbarkeit der Länder und der Reichtum an verschiedenen Handelsgütern, unter anderem Silber und Gold, führten dazu, dass die phönizischen Kolonien bald so reich wurden wie ihre Mutterstädte. Im Ägäisraum fanden nach dem Untergang der mykenischen Kultur auch aufgrund neuer Wanderungsbewegungen aus dem Norden starke gesellschaftliche Umbrüche statt, die aufgrund der mangelhaften Quellenlage als das Dunkle Zeitalter bezeichnet werden.

Auf dem Peloponnes begann die Expansion Spartas. Am Ende dieser Entwicklungen standen meist demokratische Ordnungen in den einzelnen Stadtstaaten, allerdings gab es auch autoritäre politische Systeme, die entweder erst allmählich demokratische Züge bekamen z.

Athen , oder aber an ihrer Spitze weiterhin einen autoritären Herrscher behielten die Tyrannis , z. Dabei kam es auch gelegentlich zu Konflikten mit den Phöniziern, doch allgemein besiedelten die Griechen vor allem die Nordküste des Mittelmeers. Besonders auf Sizilien kamen die griechischen Kolonisten mit den phönizischen Kolonien in Kontakt. Auch in Italien veränderten sich in dieser Zeit die Strukturen.

Mit dem Einwirken der Griechen erreichten die hier ansässigen Völker die Geschichtlichkeit. Die Etrusker dehnten ihr Gebiet bis v. Es handelt sich hierbei zwar um einen weitgehend einheitlichen, auch griechisch geprägten, Kulturbereich, nicht aber um ein Staatswesen. Da ihre Schrift bis heute nicht entziffert ist, ist die Kultur vor allem über Gräberfunde erforscht.

Den Nachfolgern Nebukadnezars gelang es nicht, ihre Macht in den einzelnen Bereichen des Königreiches durchzusetzen, und auch im Kernbereich Babylonien sank die Beliebtheit des Herrscherhauses. So kam es nicht überraschend, dass der persische König Kyros II. Wenige Jahre später eroberte er auch das Lyderreich unter Kroisos und die an der kleinasiatischen Küste liegenden griechischen Städte. Bei seinem Tod im Jahr v. Im Reich brachen jedoch kurz darauf ernste Aufstände aus, und Dareios benötigte zwei Jahre um seine Herrschaft zu festigen.

Auch im Ägäisraum spielte das nach dem Gründer der Dynastie benannte Achämenidenreich eine zunehmend einflussreiche Rolle. Nachdem die persische Expansion v. Schon unter Dareios I. Dennoch wurde die persische Herrschaft von manchen Völkern, insbesondere den Ägyptern, als Unterdrückung empfunden, so dass das Reich im frühen 4.

Die politischen und kulturellen Entwicklungen in Griechenland führten um v. Politisch gesehen steht am Anfang der Klassik der Beginn der athenischen Demokratie und die Kämpfe gegen das Perserreich. Man verstand sich als Verteidiger der hellenischen Kultur gegen die auswärtigen Barbaren wobei dieser Begriff noch nicht die heutige Bedeutung hatte, sondern als Sammelbegriff für alle nichtgriechischen Völker gebraucht wurde. Dies führte v. Der Vertrag beinhaltete auch die Erklärung, dass alle griechischen Städte und Inseln eigenständig werden sollten.

Für die kleineren griechischen Staaten bedeutete dies nicht viel, aber für Athen, Sparta und Theben war dies ein gewaltiger Umbruch.

Sparta galt als Garantiemacht für die persische Oberhoheit in Griechenland, und hatte somit die lang umkämpfte Hegemonialstellung inne. Die thebanische Hegemonie fiel kurz darauf jedoch wieder in sich zusammen, da die Macht Thebens von einer Person, Epameinodas , der führenden Figur der thebanischen Politik, ausging, der v. Viele Griechen empfanden in jener Zeit, dass der einstige Glanz der Zivilisation in den politischen Wirren unterging. Als neuer Hegemon Griechenlands plante er einen Kriegszug gegen das persische Reich, der jedoch durch seine Ermordung v.

Im Allgemeinen wird die griechische Klassik als Ursprung und Ausgangspunkt der abendländischen Kultur angesehen. Wegbereitend für die griechische Literatur waren wohl die Epen des Homer , die schon den Griechen als heilig galten. In dem lyrischen Leben Griechenlands stieg bald das Drama zur beliebtesten Literaturform auf.

Die Werke von Dramenschreibern wie Aischylos , Aristophanes oder Euripides wurden richtungsweisend für die gesamte nachfolgende abendländische Literatur.

Mit Herodot begann im 5. Die vermutlich bedeutendste Errungenschaft des geistigen Lebens ist jedoch das Aufkommen der Philosophie. Mit der Schule des Sokrates , der neben ihrem Begründer vor allem Platon angehörte, und der Schule des Aristoteles erreichte die Philosophie der Antike ihren Höhepunkt, und die zu jener Zeit entstandenen Denkansätze und die aus ihnen erarbeiteten Werke sind auch heute noch die Grundlagen der christlich-abendländischen Ethik.

Auch hier bildeten die Errungenschaften der Griechen den Grundstein für spätere Entwicklungen. Im westlichen Mittelmeer stieg das um v. Selber eine Kolonie von Tyros konnte Karthago bald die phönizischen Siedlungen in diesem Raum unter seine Vorherrschaft bringen. Trotz Bündnisse mit den Persern und den Etruskern in Italien gelang es Karthago nicht, eine Entscheidung zu erzwingen. Karthago wies kein so reges geistiges und kulturelles Leben auf wie Griechenland, was wohl auch daran lag, dass dank der Handelsbeziehungen Einflüsse aus dem ganzen Mittelmeerraum in die Stadt und ihr Reich kamen, die die kulturelle Identität prägen sollten.

Die Stadt war schon immer, vor allem wegen der früheren Abhängigkeit von Tyros, dem Mittelmeer zugewandt gewesen, was eine maritime Orientierung und folglich eine hohe Entwicklung der Schifffahrt bewirkte. So waren die Karthager auch die erste Zivilisation des Mittelmeerraumes die auch über diesen hinaus tätig wurde. Entdeckungsfahrten bis zum heutigen Gabun und nach Skandinavien fanden schon im 6.

Eine bedeutende Beschreibung der afrikanischen Entdeckungsfahrten findet sich in der Periplus des Hanno. Nach dem Tode Philipps II. Nachdem er in Griechenland seine Herrschaft gefestigt hatte, begann er v.

Trotz des makedonisch-griechischen Sieges entkam Dareios und hob ein neues Heer aus, das in der Ebene von Gaugamela im nördlichen Mesopotamien seinen Gegner erwartete v. Hier endete der Rachefeldzug, und das Fortführen des Krieges gegen Dareios wurde zu einer persönlichen Angelegenheit Alexanders, dem es gelang, das Heer hierfür zu gewinnen. Doch der Eroberungszug ging weiter, und es folgte eine Art Partisanenkrieg, vor allem gegen die nördlichen Sakenstämme.

Als Zentralasien v. Die Griechen brachten noch den Rest des Indusgebietes unter ihre Kontrolle und traten durch die Gedrosische Wüste eine verlustreiche Rückreise an. Nach der Rückkehr v. Ein geplanter Arabienfeldzug kam nicht mehr zustande. Alexanders Ideologie verschob sich von einem rein griechisch-nationalistisch geprägten Rachegedanken mit der Zeit zu der Idee des Ausgleichs zwischen Griechen und Nichtgriechen, den sogenannten Barbaren.

Dies fand in vielerlei Hinsicht Ausdruck, vor allem durch zahlreiche Städtegründungen in den von ihm eroberten Gebieten, einer organisierten Massenhochzeit zwischen griechischen Soldaten und persischen Frauen und nicht zuletzt auch darin, dass Alexander seinem Königtum vermehrt persische und orientalische Züge verlieh.

Der Gedanke des Ausgleichs zwischen und der Verschmelzung der Völker wurde wieder aufgegeben, und es entstand viel mehr der Versuch, die griechische Kultur in den orientalischen Gebieten einzuführen. Spuren der griechischen Zivilisation erhielten sich dennoch, vor allem in Baktrien , aber auch in Mesopotamien, das noch lange unter griechischer Herrschaft stand.

Syrien, Kleinasien und Ägypten jedoch wurden von nun an dem griechischen Kulturkreis zugeordnet. In Ägypten gelang bedingt die Verschmelzung einheimischer und griechischer Kulturelemente, insbesondere in der neuen Hauptstadt Alexandria. In Syrien und Kleinasien jedoch verdrängte die griechische die dortigen Kulturen weitestgehend. Rom war aus seinen Ursprüngen heraus ein Stadtstaat, der mit einer neuen politischen Ordnung, der Republik , die politische, kulturelle und geistige Abgrenzung zu der einstigen Vormacht der Etrusker suchte.

Von innen durch dieses System gestärkt gelang es den Römern, zunächst die etruskische Macht abzuschütteln der Sage nach um v. Befeuert wurde die römische Expansion zudem durch die Konkurrenz innerhalb der neuen Führungsschicht Nobilität , deren Mitglieder nach militärischem Ruhm strebten.

Dies führte zu erneuten Spannungen zwischen beiden Mächten, die sich v. Hannibal führte einen Feldzug nach Italien, der v. Hannibal vermochte jedoch nicht Rom einzunehmen und blieb im südlichen Italien aktiv, was den Römern erlaubte, die verlorene militärische Stärke wieder aufzubauen und selber in die Offensive zu gehen.

Diese wurde jedoch zunächst bewusst nicht direkt gegen die Streitkräfte Hannibals gerichtet, sondern an die Besitzungen in Spanien, die im Laufe des Krieges an Rom fielen. Die Stadt wurde eingeebnet, die Gebiete annektiert. Damit begann die Krise der Republik. Ab etwa v. Nach mehrmaligen Niederlagen gelang es den Römern unter Marius , infolge einer Heeresreform die einfallenden Völker zu besiegen und zurückzuschlagen.

Die Abwesenheit der Streitkräfte führte in Rom jedoch zu einer Verstärkung der politischen Wirren, die seit dem Reformversuch der Gracchen herrschten siehe dazu: Gracchische Reformen und Römische Bürgerkriege.

Die innenpolitischen Schwierigkeiten der Republik waren nicht zuletzt dem politischen Aufbau der Republik geschuldet, der kaum zur Beherrschung eines solchen Reiches, zu dem Rom geworden war, ausreichte, und zudem eine Kompromissfähigkeit der Elite voraussetzte, die nicht mehr vorhanden war.

So wurde die Krisenzeit der späten Republik durch ehrgeizige Politiker und Militärs verschlimmert, die ihre eigenen Ziele verfolgten, was im Senat zum Kampf zwischen den so genannten Optimaten und den Popularen führte. Der Feldherr Sulla war 88 v. Nach einem längeren Bürgerkrieg gelang es ihm 82 v. Er versuchte in dieser Zeit, die Republik im Sinne der Optimaten zu reformieren.

Kurz darauf starb er. Nach der Unterdrückung des Aufstandes beseitigten beide im gemeinsamen Konsulat 70 v. Caesar setzte 59 als Konsul gewaltsam die Wünsche der Triumvirn durch.

Das Bündnis zerbrach nach 53 v. Pompeius betrachtete Caesar nun als persönlichen Rivalen, verbündete sich mit führenden Optimaten, die Caesar wegen seiner Handlungen als Konsul hassten, und forderte 49 v. Caesar, das Karriereende vor Augen, reagierte mit dem Marsch auf Rom, was zum Bürgerkrieg zwischen den Anhängern Caesars und denen des Pompeius führte. In den darauf folgenden bürgerkriegsähnlichen Wirren beauftragte das Volk 43 v.

Wie schon unter Sulla kam es zu Proskriptionen , also organisierten Morden, denen unter anderem Cicero zum Opfer fiel; die Caesarmörder wurden im Folgejahr besiegt. Triumvirat jedoch in den Machtkämpfen der beiden Triumvirn Antonius und Octavian, der in einem Bürgerkrieg endete, den Octavian 30 v. Octavian musste es nun darum gehen, seine mit Gewalt erlangte Alleinherrschaft in eine geordnete Monarchie zu überführen. Es gelang ihm ab 27 v. Diese Konstruktion führte dazu, dass sich in Rom eine Erbmonarchie nie ganz durchsetzen konnte, da das Kaisertum formal stets ein Ausnahmeamt blieb.

Als erster römischer Kaiser mit dem Ehrennamen Augustus dt. Unter seinen Nachfolgern Tiberius , Caligula , Claudius und Nero wurde die Ordnung des Prinzipats gefestigt und neue Gebiete in Nordafrika, Kleinasien, Thrakien und Britannien wurden dem Imperium hinzugefügt, wenngleich im Inneren die Kaiser nach Tiberius weniger fähig oder gar, wie im Fall Caligulas und Neros, offenbar dekadent waren bzw. Nach der Ermordung Neros 68 n. Unter Nero kam auch das Christentum erstmals in Rom zum Vorschein.

Vespasian selbst reorganisierte die Finanzen und stabilisierte die Verwaltung; auch seine Söhne Titus und Domitian regierten insgesamt betrachtet erfolgreich, auch wenn Domitian 96 n. Den Flaviern folgten die sogenannten Adoptivkaiser nach. Nach dem Tod seines unfähigen Sohns und Nachfolgers Commodus — kam es erneut zum Bürgerkrieg Zweites Vierkaiserjahr , der zugunsten des Septimius Severus ausging.

Dies gipfelte in der Meuterei des römischen Heeres in Mogontiacum und der Ermordung des letzten Severers , Severus Alexander , durch seine Truppen, die stattdessen Maximinus Thrax zum Kaiser ausriefen.

Damit brach eine Zeit wiederholter Bürgerkriege z. In dieser oft als Reichskrise des 3. Jahrhunderts bezeichneten Phase drohte das Reich zeitweilig komplett auseinanderzubrechen. Grenzgebiete in Germanien und Dakien mussten ganz aufgegeben werden. Erst seit etwa kam es zu einer langsamen Konsolidierung wobei umstritten ist, ob man zuvor von einer allgemeinen, das ganze Reich betreffenden Krise sprechen kann.

Erst dem ersten spätantiken Kaiser Diokletian gelang es seit mit umfassenden Reformen, das Imperium Romanum nach der Zeit der Reichskrise wieder zu stabilisieren und das System dem stark gestiegenen Druck an den Grenzen anzupassen. Sein Regierungssitz wurde von Rom in das nach ihm benannte Konstantinopel verlegt. Konstantin bekannte sich spätestens auf dem Sterbebett durch die Taufe zum christlichen Glauben. Damit wurde der Weg für eine grundlegende Christianisierung des Reiches geebnet, die in dem Verbot der Ausübung aller nichtchristlichen Kulte durch Theodosius I.

Mit der Reichsteilung von zerfiel das Imperium faktisch aber nicht formal endgültig in einen West- und einen Ostteil unter je einem Augustus. Ab dem dritten Viertel des 4. Die in das Imperium eingebrochenen Germanen wurden zum Teil auf römischen Boden als Foederaten angesiedelt. An der Ostgrenze war Rom im Kampf gegen das unter den Sassaniden wieder erstarkte Perserreich gebunden.

Zwar konnten die römischen Besitzungen weitgehend gesichert werden, doch ein römischer Vormachtanspruch konnte sich in dieser Region nicht mehr durchsetzen. Immerhin konnte während des 5. Jahrhunderts zumeist Frieden mit den Persern gehalten werden, was Ostrom entscheidend entlastete. Das Westreich , das von dem Ansturm der Germanen am härtesten getroffen worden war, konnte die Grenzen im Unterschied zu Ostrom nicht mehr stabilisieren. Entscheidend war wohl der Verlust der reichen nordafrikanischen Provinzen an die Vandalen:

We do that through instant answers, themes and! Die Hauptstadt wurde in das neu gegründete Achet-Aton verlegt.

Closed On:

Damit wurde der Weg für eine grundlegende Christianisierung des Reiches geebnet, die in dem Verbot der Ausübung aller nichtchristlichen Kulte durch Theodosius I.

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