1 Soziologie - Eine Annäherung

Insiderhandel bei Bundesministerien

1.1 Der Gegenstand der Soziologie.

sociologicus, den Menschen der Soziologie, und es bildet daher das Element soziologischer Analyse. Soziale Rollen bezeichnen Ansprüche der Gesellschaft an die Träger von Positionen, die von zweierlei Art sein können: einmal Ansprüche an das Verhalten der Träger von Position, zum anderen Ansprüche an dein Aussehen und seinen Charakter. Soziale Rollen sind Bündel an Erwartungen, die sich. Die vorliegende Lernunterlage wurde zur Unterstützung der Vorlesung "Einführung Soziologie" im Rahmen der Studieneingangs- und Orientierungsphase von Theresa Fibich, BA und Univ.-Prof. Dr. Rudolf Richter konzipiert und erstellt.

Was ist Insiderhandel?

Das hindert Politiker natürlich nicht, die in Ministerien eingehenden Steuergelder dazu zu missbrauchen, ein parteipolitisches Versorgungsnetzwerk aufrecht zu erhalten. Und man sieht, wie einfach das Verbot der Finanzierung politischer Parteien durch Ministerien zu umgehen ist. Man macht eine Partei einfach zum Verein und nennt den Verein, der ein Klon der Partei ist, mit der Aufgabe, die Parteiideologie zu verbreiten, parteinahe Stiftung.

Hat Ihnen der Beitrag gefallen? Dann unterstüten Sie bitte das private Blog ScienceFiles! Weitere Möglichkeiten, ScienceFiles zu unterstützen. Wenn es keine Stiftungen sind, dann müsste man sie doch auf Unterlassung des Tragens eines Stiftungsnamens verklagen können. Solch einen Paragraphen gibt es doch bestimmt. Oder Bundesamt für… wenn man ein eingetragener gemeinnütziger Verein für Irgendetwas ist.

Stiftung ist in Deutschland kein geschützter Begriff. Dann kann man auch anders herum sagen: Oder gibt es einen Unterschied und er wird nur vom Staat ignoriert und man tut als sei der Verein, der sich Stiftung nennt auch eine Stiftung? Interessant ist auch mit was die AFD daherkommt. Mit einer Stiftung, die Stiftung ist oder ist es auch nur ein Verein, der sich Stiftung nennt.

Da sollte sie am besten nicht gleich falsch anfangen. Sie müssen zwischen der Form und der Benennung unterscheiden. Eine Stiftung wird anders besteuert, aber das, was die Parteien eine politische Stiftung nennen, ist als Verein eingetragen und wird entsprechend besteuert. Der Artikel klärt auf, wie Politbürokraten fortwährend neue Korporationen gründen, in Dienst stellen und für deren Finanzierung Steuerzahler ausplündern — das ist kein neuer, aber ein erschreckend zunehmender Trend: Danke fürs Offenlegen dieser Inbesitznahme des Gemeinwesens.

Dazu gehört natürlich auch die Dauerpropaganda der ÖRR, ihrer Zwangsfinanzierung ist mit juristischen Mitteln nicht beizukommen.

Parsons Schüler Robert K. Subkultur, bestimmte Firma, Betrieb, Organisation. Merton[1] , ein Schüler von Talcott Parsons[2] , meint, dass zu jeder sozialen Position nicht nur eine einzige Rolle, sondern ein gesamtes Rollen- Set gehört, wobei nicht alle Rollen ständig in Interaktion bzw. Es entstehen sogenannte Rollenkonflikte. Dabei reicht es allerdings nicht nur erlernte Rollen internalisiert zu haben.

Die I nteraktionspartnerInnen haben zwar auf Grund von Typisierungen Vorstellungen, wie die Situation ablaufen wird und welche Rollen damit verbunden sind , konkret wissen tun sie das aber im Vorfeld nicht. Ein Mann, der einkaufen geht, kann erwarten, dass eine Einkaufssituation dadurch entsteht, dass er sich als Kunde verhält, die Verkäuferin hinter der Theke steht und die Rolle der Verkäuferin übernimmt.

Beginnt er mit ihr zu flirten, verändert sich die Situation und damit auch die Rollen, die nun modifiziert werden müssen, selbst wenn die Verkäuferin nicht ihre Rolle der Verkäuferin verlassen möchte Bahrdt Rollenerwartungen sind also nicht vollständig, sondern müssen in der konkreten Situation ausverhandelt und womöglich auch modifiziert werden, um weiterhin Sinn zu machen.

Es ist daher Interpretationsarbeit notwendig, um ein gelungenes Rollenspiel zu erreichen. Die normative Kraft, wie sie auch im strukturfunktionalistischen Rollenbegriff[1] zu finden ist, geht dabei zwar nicht verloren, rückt aber in den Hintergrund und stellt den dynamischen Charakter des Rollenspiels in den Vordergrund Bahrdt Es könnte der Eindruck entstehen, der Mensch sei ein persönlichkeitsloses Wesen, das nur aus sozialer Rollenübernahme besteht.

Dem ist nicht so: Der Mensch begegnet im sozialen Agieren seinem Selbst Bahrdt Die Gruppe ist ein sehr geläufiges soziales Gebilde. Damit einher geht ein gemeinsames Normensystem und eine Rollen- bzw. Im statistischen Zusammenhang spricht man häufig von Gruppen, wenn sie gemeinsame Merkmale wie Alter, Bildungsgrad, Migrationshintergrund etc.

Da sie keine gemeinsamen Ziele und auch keine eigene Identität haben, spricht man nicht von einer sozialen Gruppe, sondern von einer sozialer Kategorie bzw. Eine Gruppe besteht im Normalfall mindestens aus 3 Personen. In der Regel spricht man bei Mitgliedern von einer Kleingruppe wie beispielsweise einer Familie oder einer Schulklasse. Je nach Zusammensetzung und Funktion einer Gruppe werden unterschiedliche Bezeichnungen verwendet: Primär- und Sekundärgruppen, formelle und informelle Gruppen und Bezugsgruppen.

Die Beziehungen in der Primärgruppe sind emotional und intim. Die Personen werden weniger als RollenträgerInnen wahrgenommen, sondern als Persönlichkeiten. Darunter fallen Familie, Peers und die engere Gemeinde. Sie ist stark von engen face-to-face Beziehungen bestimmt Abels Bei Sekundärgruppen steht vor allem die soziale Rolle und nicht die Persönlichkeit der Individuen im Mittelpunkt.

Die Beziehung ist sachlich, unpersönlich und instrumentell. Formelle Gruppen werden aus unpersönlichen Überlegungen heraus gebildet, um einen bestimmten Zweck zu erfüllen.

Sie sind stark formalisiert und strukturiert, wie das beispielsweise in Organisationen der Fall ist: Seit der Hawthornestudie[1] von Mayo, Roethlisberger und Dickson ist bekannt, dass innerhalb einer formellen Organisation auch informelle und ungeplante Gruppen existieren, die auf persönlichen Beziehungen human relations aufbauen und die Abläufe innerhalb der Organisation ebenfalls stark beeinflussen.

Diese informellen Gruppen sind den Primärgruppen in ihren Merkmalen nicht unähnlich face-to-face, Wir-Gefühl, Affektivität , bestehen jedoch vor dem bereits angesprochenen formalisierten Hintergrund der formellen Gruppe Meyer Das Individuum orientiert sich also stark an den von einer konkreten Bezugsgruppe an es herangetragenen Erwartungen.

Das kann beispielsweise eine bestimmte Kleidung in einer Jugendsubkultur sein oder aber auch in einer Firma. Dem Individuum ist wichtig sich entsprechend der Erwartungen der anderen der Mitglieder der Bezugsgruppe zu verhalten.

Dabei muss die Bezugsgruppe aber nicht notwendigerweise eine soziale Gruppe mit interner Rollendifferenzierung, Wir-Gefühl etc. Bezugsgruppen können also "soziale Gruppen" sein, müssen es aber nicht. Im Alltagsverständnis wird Macht oft als etwas Negatives gesehen. Macht ist nur in Verbindung mit anderen Menschen denkbar. Daher ist sie einer wechselseitigen Beziehung unterworfen, dadurch prozesshaft und veränderbar in ihrer Form vgl. Aus diesem Grund geht es nie um Macht alleine, sondern immer um Machtverhältnisse.

Macht ist also die Fähigkeit, Verhältnisse zu beeinflussen und andere Menschen zu einem bestimmten Verhalten zu zwingen, bzw. Es gibt viele erdenkliche Konstellationen und Formen der Macht[2]: Weber führt daher den Begriff der Herrschaft[3] ein, eine institutionalisierte Form von Macht, die an Legitimation gebunden ist.

Es ist für ihn " Die rationalste Form der Herrschaftsausübung sieht Weber[4] in der rationalen Bürokratie[5]. Herrschaft , wobei Herrschaft die legitimierte Form von Macht darstellt. Thomas Hobbes , ein Staatsphilosoph aus dem Jahrhundert, sieht die Übertragung der Entscheidungsgewalt an einen übergeordneten Menschen als zentralen Mechanismus, der soziale Ordnung erst möglich macht. Originaltitelbild des Werks "Leviathan" von Hobbes , Quelle: Der Menschen sei ein Wesen, das von sich aus egoistisch ist.

Jeder steht im Kampf gegen jeden. Im Naturzustand ist jeder Mensch auf seinen eigenen Vorteil bedacht. Steht der eine dem anderen in seiner Bedürfnisbefriedigung im Wege, wird dieser zum Feind und jeder versucht über den anderen Herrschaft zu erlangen oder ihn zu töten. Die Furcht vor allem vor einem gewaltsamen Tod veranlasst die Menschen zu Frieden. In einer Machtbeziehung erscheint dem Mächtigen die Beziehung als gerechtfertigt, als legitim. Weber führt an dieser Stelle den fast bedeutenderen Begriff der Herrschaft ein: Herrschaft zeichnet sich durch Dauerhaftigkeit aus und beschränkt sich nicht nur auf einen Gehorsam auf ein spezielles Gebiet bspw.

Das zentrale Moment aber, in dem Macht zur Herrschaft wird, ist die Legitimation: Im Gegensatz zur Macht sehen in einer Herrschaft auch die Unterdrückten diese als gerechtfertigt an und erachten sie als legitim: Legale Herrschaft ist die Herrschaft, die auf gesatztem Recht begründet ist.

Legale Herrschaft ist losgelöst von persönlichen Eigenschaften und ist an die formale Position gebunden, die die betreffende Person innehat z. Es wird also nicht der Person gehorcht, sondern dem gesatzten Recht. Personen wechseln, die Position hingegen bleibt.

Ein Beispiel dafür ist der demokratische Rechtsstaat, wie er auch in den Nationalstaaten der EU vorhanden ist. Die rationalste Form der Herrschaftsausübung sieht Weber in der rationalen Bürokratie[2]. Entscheidungen werden dort rein nach sachlichen Kriterien gefällt. Im Gegensatz zur legalen Herrschaft ist die charismatische Herrschaft stark an die jeweilig herrschende Person gebunden und kann nicht ohne weiteres weitergegeben werden. Osama bin Laden, Martin Luther King etc. Traditionale Herrschaft gründet sich auf der Dauerhaftigkeit ihrer Existenz.

Gehorcht wird, da die Regelung immer schon bestanden hat und sich als praktikabel und funktional erwiesen hat bzw. Unwissenheit über mögliche Alternativen besteht. Es herrscht ein Glauben an die Heiligkeit der bestehenden Ordnung Beispiel: Patriarchalische Herrschaft, Monarchie etc. Losgelöst von der Person vollzieht sie sachlich und transparent gesatzte Regeln und ist dadurch für alle vorhersehbar.

Sie ist überprüfbar und beschränkt sich auf die Exekution von Regeln und Sachgesetzen. Empfindungen wie Liebe, Hass, Mitgefühl etc. In der Realität begegnet uns diese Art der Herrschaft als bürokratische Verwaltung mit einem Beamtenstab. Ob dies positiv oder negativ zu beurteilen ist bleibt offen: Laut Weber verlangt die Moderne allerdings diese rationalisierte Berechenbarkeit. In der Soziologie wird soziale Ungleichheit meist mit Schichtungsmodellen erklärt: Es entstehen voneinander abgrenzbare Klassen[1] oder auch Schichten[2] je nach Theorie.

Neuere theoretische Ansätze[3] stellen die Lebensbedingungen und Handlungschancen in den Vordergrund und sprechen von Milieus und Lebensstilen. Diese sind den Schichten quasi quergelagert. Demnach hat ein Universitätsprofessor für Maschinenbau unter Umständen mehr mit einem Automechaniker gemein als mit einem Philosophieprofessor, obwohl sie bei der Berechnung eines Schichtindex Welten voneinander trennen würden.

Die Soziologie der sozialen Schichtung geht der Frage nach, warum Individuen und Gruppen eine höhere bzw. Religiöse Legitimation bot die Grundlage sozialer Ordnung z. Ständegesellschaft und war gottgegeben.

Nach der französischen Revolution, die von der Idee der natürlichen Gleichheit aller Menschen getragen wurde, traten Besitz und Leistung als zentrale Kriterien sozialer Differenzierung in den Vordergrund.

Bei Betrachtung der sogenannten Bolte-Zwiebel benannt nach Karl Martin Bolte sieht man deutlich den Unterschied zwischen dem Rangaufbau einer vorindustriellen Agrargesellschaft und der heutigen westlichen Industriegesellschaft:. Rangaufbau vorindustrielle und heutige Industriegesellschaft, Quelle: Die Mittelschicht ist deutlich breiter geworden. Karl Marx , Quelle: Karl Marx[1] gibt eine der bekanntesten Antworten auf die Frage, wie es zu sozialer Schichtung bzw.

Er sieht die Beziehung zu den Produktionsmitteln als zentralen Mechanismus, der die Position innerhalb einer Gesellschaft bestimmt. So unterscheidet er zwischen zwei Gruppen in einer Gesellschaft: Marx prognostiziert eine Revolution der Arbeiter, wenn diese sich ihrer verelendeten und unterdrückten Lage bewusst werden vgl. Ökonomische Verhältnisse spielen zwar eine zentrale Rolle, sie sind aber nicht der einzige Faktor.

Weber unterscheidet zwischen Klassen und Ständen , wobei er Klasse mit ökonomischen Aspekten verbindet. In der ständischen Gliederung hingegen stehen Ehre und die Lebensführung im Zentrum. Neuere Theorien sozialer Ungleichheit[2] sprechen daher weniger von Schichten sondern von sozialen Milieus und Lebensstilen. In Form eines Index oder durch Selbsteinstufung. Neuere Theorien sozialer Ungleichheit sprechen weniger von sozialen Schichten, sondern von sozialen Milieus und Lebensstilen, die den Schichten quasi quergelagert sind.

Sie treffen keine Schichteinteilungen anhand weniger objektiver Merkmale z. Einkommen und Berufsposition , sondern rücken die Lebensbedingungen und Handlungschancen in den Vordergrund. Vor dem Hintergrund der Auf- und Abstiegsprozesse nach dem 2. Weltkrieg in Deutschland spricht Helmut Schelsky von einer nivellierten Mittelstandsgesellschaft. Es kommt zu einer "Herausbildung einer nivellierten kleinbürglicher-mittelständischen Gesellschaft, die ebensowenig proletarisch wie bürgerlich ist, d.

Es herrsche eine einheitliche Möglichkeit der Teilhabe am modernen Zivilisationskomfort durch die florierende Massenproduktion. Keiner hätte mehr das Gefühl nicht am Luxus teilhaben zu können vgl. Er spricht von einer Individualisierung von Lebenslagen und Stilen, dem der Schichtungsbegriff nicht gerecht werden kann.

Zwar würden die Verteilungsrelationen relativ konstant bleiben, die Lebensbedingungen der Menschen würden sich dennoch drastisch ändern.

Individualisierungsprozesse stehen daher im Zentrum. Der Lebensverlauf eines Individuums sei nicht mehr von seiner Schicht bestimmt, da die eigentlichen Umstände höchst heterogen sind. Pierre Bourdieu[1] stimmt mit Marx überein[2] , dass die ökonomische Komponente bei der Platzierung des Individuums in der Gesellschaft zentral ist. Je nach Kombination und Gesamtumfang der Kapitalsorten positioniert sich das Individuum im sozialen Raum Bourdieu Die Kombination der Kapitalsorten werden verinnerlicht und formen die Handlungs- und Denkstrukturen des Individuums: Die Distanzen zwischen den Positionen im sozialen Raum spiegeln sich also in der Praxis der Lebensführung wieder.

Dadurch werden Strukturen re produziert. Es erfolgt also ein permanentes Wechselspiel zwischen Strukturen und Handlungen. Warum reproduziert sich nun diese Ungleichheit? Indem man sich dazu gehörig fühlt, kennt man die Grenzen, an denen man sich von anderen unterscheidet. Auch das stärkt das Selbstbewusstsein. Von oben nach unten wirken feine Unterschiede als Distinktion und Zurückweisung. Von unten nach oben nährt die Massenkultur die Illusion, dass im Prinzip keine kulturellen Grenzen bestehen.

Soziale Ungleichheit rein mit den Instrumenten der Schichtungsforschung zu betrachten, sieht Hradil daher als unzureichend an.

Neben Einkommen und Bildung seien auch Dimensionen wie Arbeitsbedingungen, Lebensqualität, Freiheitsgrade Freizeitbedingungen , soziale Sicherheit etc. Ein neuer Selbstständiger, der zwar ein hohes Gehalt bezieht, aber über wenig Freizeit und geringe soziale Sicherheit verfügt.

Ein bestimmtes Einkommen, eine bestimmte Bildung oder ein dauerhaft gesicherter Arbeitsplatz hat für unterschiedliche Kreise andere Bedeutungen. Um soziale Ungleichheit abbilden bzw.

Einkommen, Teilhabe in bestimmten Bereichen, Gesundheit, Bildung etc. Dabei wird meist der Grad der Ungleichheitsverteilung im Vergleich zur Gleichheitsverteilung gemessen. Beispiele für typische Koeffizienten bzw. Der Gini-Koeffizient[1] wird zur Darstellung von Ungleichheitsverteilungen verwendet. Der Gini-Koeffizient ergibt sich aus der Lorenzkurve: In folgender Grafik wird die prozentuelle Verteilung des Gesamteinkommens und der Gesamtsteuer in Österreich aus dem Jahr in Form einer Lorenzkurve dargestellt.

Konzentration Gesamteinkommen und Gesamtsteuer aller Einkommensbeziehenden , Quelle: Die wirtschaftliche Entwicklung des Landes spielt bei dem Ranking bewusst keine Rolle. Global Gender Gap Report In der Grafik sind die spezifischen Ergebnisse für Österreich zu sehen. Österreich lag im internationalen Vergleich auf Rang 34 was eine Verbesserung gegenüber dem Jahr darstellt.

Diese Position wird vor allem auf die niedrige Beteiligung von Frauen in Wirtschaft und Politik zurückgeführt. Neben dem Bruttoinlandsprodukt wird auch die Lebenserwartung als Indikator für Gesundheit, Ernährung und Hygiene und das Bildungsniveau durch die Alphabetisierungsrate und der Einschulungsrate der Bevölkerung gemessen. Eine Einführung mit Lehrbeispielen. Jenseits von Stand und Klasse? Soziale Ungleichheiten, gesellschaftliche Individualisierungsprozesse und die Entstehung neuer sozialer Formationen und Identitäten.

Die gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit. Eine Theorie der Wissenssoziologie. Der methodologische Standort des Symbolischen Interaktionismus, In: Arbeitsgruppe Bielefelder Soziologen Hg. Alltagswissen, Interaktion und gesellschaftliche Wirklichkeit 1. Symbolischer Interaktionismus und Ethnomethodologie, Bolte Karl Martin, Hradil Stefan Soziale Ungleichheit in der Bundesrepublik Deutschland. Bourdieu Pierre []: Kritik der gesellschaftlichen Urteilskraft. Korte Hermann, Schäfers Bernhard Hg.

Einführung in die Hauptbegriffe der Soziologie. Hobbes, Thomas []: Leviathan oder Wesen, Form und Gewalt des kirchlichen und bürgerlichen Staates. Eine Alternative zu schichtungssoziologischen Modellen sozialer Ungleichheit. Macht — Herrschaft — Autorität. Schäfers Bernhard, Kopp Johannes Hg.

Korte Herrmann, Schäfers Bernhard Hg. Changing values and political styles among western publics. Das moralische in der Soziologie. Schäfers Bernhard, Zapf Wolfgang Hg. Handbuch zur Gesellschaft Deutschlands. Macchiavellis Buch vom Fürsten. Mead George Herbert []: Geist, Identität und Gesellschaft. Mills, Charles Wright []: Über die Präventivwirkung des Nichtwissens. Dunkelziffer, Norm und Strafe. Management and the Worker.

Schäfers Bernhard, Lehmann Bianca VS Verlag, Wandlungen der deutschen Familie in der Gegenwart. Das Problem der Sociologie. Simmel Georg []: Taylor, Frederick Winslow []: The Principles of Scientific Management. The Project Gutenberg EBook. Weber Max, Winckelmann Johannes Hg. Gesammelte Aufsätze zur Wissenschaftslehre, 3. Eine Definition, auf die sich die meisten SoziologInnen wohl einlassen würden , ist die bekannte Definition von Max Weber: Fibich Der Gegenstand der Soziologie ist die Gesellschaft.

Die Diskussion darüber wird aber immer wieder geführt werden. Die genaue Definition nach Weber lautet: Zweck, Mittel und Nebenfolgen werden rational abgewogen. Die bestmögliche Handlung wird ausgewählt.

Es wird nach ethischen, ästhetischen oder auch religiösen Forderungen und Geboten gehandelt, ohne dabei auf die Folgen des Handelns Rücksicht zu nehmen. Man fühlt sich in seinem Handeln einem gewissen Eigenwert der Sache an sich verpflichtet und handelt dementsprechend z.

Dies enthält Gefühle und Emotionen. Dieser Handlungstyp befindet sich zumeist an der Grenze zu dem, was uns bewusst sinnhaft erscheint. Es wird gehandelt, da immer schon so gehandelt wurde. Man handelt aus Gewohnheit.

Menschen handeln Dingen gegenüber auf der Grundlage der Bedeutung, die diese Dinge für sie haben. Als Dinge werden in diesem Fall nicht nur Dinge physischer Natur bezeichnet, sondern auch Institutionen[2] , Leitideale, Handlungen anderer Personen etc. Diese Bedeutung entsteht oder wird abgeleitet im Interaktionsprozess , die man mit seinen Mitmenschen eingeht. Diese Bedeutung ist historisch wandelbar , da sie in einem interpretativen Prozess durch die betreffende Person abgeändert wird.

Handeln ist also strukturiert. Die sozialwissenschaftliche Unterscheidung ist jedoch anders zu treffen: Mitglieder damit einher gehen geregelte Aufgaben bzw. Ein- und Austrittsbedingungen, Qualifikationsansprüche Umwelt Organisation ist kein geschlossenes System, sondern interagiert mit Umwelt Ziel und Zweck Funktion der Organisation Rationalität effektiv, rasch, zweckrational Formalisierung und Struktur formal strukturiert: Betriebsklima, Form der Zusammenarbeit der MitarbeiterInnen; Konfliktpotenzial zwischen formellen und informellen Zielen!

ArbeitnehmerInnen können nicht auf einen homo oeconomicus reduziert werden: Durch die Anwesenheit der ForscherInnen fühlten sich die ArbeiterInnen als Individuen stärker wahrgenommen, was sie zu einer höheren Leistung antrieb. Dies war im Konzept des Scientific Management nicht vorgesehen. Es existiert neben der formellen auch eine informelle Organisation: Es können zwei grundsätzliche Sichtweisen auf die soziale Rolle innerhalb der Soziologie unterschieden werden, wobei sie sich nicht notwendigerweise widersprechen, aber andere Schwerpunkte setzen: An ein und dieselbe Rolle werden unterschiedliche widersprüchliche Erwartungen gerichtet.

Eine Rolle kann also von verschiedenen Erwartungen unterschiedlicher Bezugsgruppen konfrontiert sein. An ein Individuum werden verschiedene Erwartungen an verschiedene Rollen gestellt. Lehrer ist verwandt mit einem Schüler und soll dessen Schularbeit benoten. Ein Student hat für eine Prüfung zu lernen, ist als bester Freund auf die Abschiedsfeier eines Kumpels eingeladen und sollte aber eigentlich seiner Tante beim Umziehen helfen.

Die Aufgabe politischer Macht ist soziale Ordnung herzustellen. Macht müsse allerdings ausgeübt werden, um soziale Ordnung im weiten Sinne von Hobbes[1] zu schaffen.

PolitikerInnen vorzuwerfen, sie würden Macht ausüben, ist daher völlig widersinnig, da genau darin ihre Aufgabe liegt. Die Macht über das Denken andere wird als ideologische Macht bezeichnet. Macht, die aus sozialen Verhältnissen heraus resultiert, bezeichnet man als strukturelle Macht: Soziale Ungleichheit und die Zugehörigkeit zu einer beispielsweise finanziell gut ausgestatteten Gruppe beeinflusst die Chance Macht ausüben zu können ebd.: Fachliche oder moralische Überlegenheit führen zu Autorität, sei es von Personen oder auch Institutionen[2].

Autorität wird, im Gegensatz zu Gewalt, die in der Unterwerfung durch eine zu schwache Gegenwehr begründet ist, als objektiv gerechtfertigte Macht angesehen. Weiter kann zwischen funktionaler, die sich aus der beruflichen, politischen etc.

Position heraus ergibt, und moralischer Autorität unterschieden werden ebd.: In diesem Verhältnis bleibt dem anderen nur die Möglichkeit der Passivität. Eine Rechtfertigung der eigenen Macht wird nicht gegeben ebd.: Im Gegensatz zur Autorität zielt ein bewaffneter Überfall, nicht darauf ab, dass das Gegenüber einverstanden mit dieser Machtausübung ist. Bei Betrachtung der sogenannten Bolte-Zwiebel benannt nach Karl Martin Bolte sieht man deutlich den Unterschied zwischen dem Rangaufbau einer vorindustriellen Agrargesellschaft und der heutigen westlichen Industriegesellschaft: Bei dieser Messung müssen sich die Befragten selbst einstufen.

Untersuchungen haben gezeigt, dass sich Menschen vor allem in der mittleren Schicht einordnen. Socio-economic status index SES bzw. Es wird ein Index aus Berufsposition, Bildungsabschluss und Einkommen gebildet. Soziale Schichtung in Deutschland, Quelle: Neue Theorien sozialer Ungleichheit Neuere Theorien sozialer Ungleichheit sprechen weniger von sozialen Schichten, sondern von sozialen Milieus und Lebensstilen, die den Schichten quasi quergelagert sind. Kapitalsorten und Geschmack Pierre Bourdieu[1] stimmt mit Marx überein[2] , dass die ökonomische Komponente bei der Platzierung des Individuums in der Gesellschaft zentral ist.

Laut Bourdieu gibt es drei Kapitalsorten: Geld, Eigentum, Besitz Kulturelles Kapital: Wissen, Bildung, Bildungstitel Soziales Kapital: Legitimer Geschmack der herrschende Klasse: Mittlerer oder prätentiöser Geschmack der Mittelklasse: Habitus auf Funktionalität hin gerichtet, praktisch, naturalistisches Schönheitsideal; an der schönen blauen Donau, La Traviata, Schlager; Lesen von Liebesgeschichten; Warum reproduziert sich nun diese Ungleichheit?

Ein europaweiter Blick auf die Einkommensverteilung zeigt folgendes Bild. Eurostat Verweise in diesem Kapitel: Durkheim Emile []: Die Regeln der soziologischen Methode. Soziale Ungleichheit in Deutschland. Suhrkamp, Simmel Georg []: Integrierte Statistik der Lohn- und Einkommenssteuer. World Economic Forum Hg. The Global Gender Gap Report Wenn nicht anders angegeben, steht dieses Dokument und seine Inhalte unter einer Creative Commons Lizenz http:

Wahl zum Unwort des Jahres

Handbuch zur Gesellschaft Deutschlands. Dieser Sinn entsteht aus zweckrationalen, wertrationalen, traditionalen oder affektuellen Bestimmungsgründen.

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Diese Wechselwirkungen bilden Strukturen, sogenannte Sozialstrukturen.

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