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Buch der Synergie

Inhaltsverzeichnis.

Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Für das gleichnamige Spiel siehe (Spiel). Indianer ist die im Deutschen verbreitete Sammelbezeichnung für die indigenen Völker Amerikas – ausgenommen die Eskimovölker und Aleuten der arktischen .

TEIL C Die verschiedenen Solarzellenarten II Grätzel-Zellen (nanokristalline Farbstoffzellen) Diese Zellen sind auch unter dem Namen Dye Solar Cells (DSC) bzw.

Diese Kultur ging auf die Basketmaker zurück, die bereits Mais anbauten. Diese Gruppen betrieben ähnlich wie im Westen Mais- und Kürbisanbau sowie einen ausgedehnten Fernhandel — etwa mit Kupfer und bestimmten Gesteinsarten, die für Jagdwaffen und Schmuck von Bedeutung waren —, der sich in British Columbia bis v. Patagonier , deren älteste Funde allerdings inzwischen auf bis v. Hier entstand ab etwa v. Einer der ältesten Mayaorte war Cuello in Belize , das auf etwa v.

Eine der wichtigsten Metropolen der Maya wurde neben Uxmal das zwischen dem 5. Es entstand ein ganzes Netz miteinander verbundener Städte. Nach dem ungeklärten Zusammenbruch der Mayakultur im Jahrhundert besiedelten oder dominierten zumindest kulturell Tolteken die Stadt. Jahrhundert der wirtschaftliche Schwerpunkt auf den Seehandel verlagerte. Zwischen und n. Seine Einwohnerzahl wird für die Zeit zwischen und auf bis zu Die wirtschaftliche Basis der Stadt war neben der Bewässerungslandwirtschaft ein ausgedehnter Obsidianhandel ; er wurde wohl auf dem Platz vor der Ciudadela abgewickelt und reichte mindestens bis an die heutige Grenze zu den USA.

Die Wurzeln der Stadt reichen bis v. Ab war die Metropole allerdings verlassen. Das zurückbleibende Machtvakuum füllten im Jahrhundert erst wieder die Tolteken. Die Tolteken wanderten ab dem 9. Jahrhundert in den Süden Mexikos ein und bildeten für zwei Jahrhunderte eine städtische Kultur, die allerdings von den stärker militärisch organisierten Chichimeken bedroht war, die gleichfalls aus dem Norden stammten.

Ihre Wurzeln reichen wohl ins Die Hauptstadt Tenochtitlan dürfte mehrere Zehntausend Einwohner, möglicherweise sogar Die ältesten Steinwerkzeuge in Südamerika reichen bis etwa Die ältesten Keramiken fand man im ecuadorianischen Guayas -Becken.

Sie werden der Valdivia-Kultur zugeordnet und auf das 4. Keramik hat sich in Nordamerika nur in den Ballungsgebieten durchgesetzt, in anderen Gebieten setzten unterschiedlichste Techniken und Hindernisse seiner Verbreitung Grenzen.

Eine der ältesten Städte, Caral nördlich von Lima , wurde entdeckt. Fünf Jahre später konnte die dortige Stufenpyramide auf v.

Zur Stadt gehörten Häuser für mindestens 3. Tempelanlagen, künstliche Bewässerungssysteme und Fernhandel mit den Küstenbewohnern und denen des Amazonasgebiets deuten auf eine bereits weit entwickelte Hochkultur hin. An der Küste Ecuadors bestand um v. Die nachfolgende Chorrera-Kultur brachte um bis v.

Keramiken in Menschen- und Tiergestalt hervor. Grabanlagen ab dem 4. Jahrhundert die Landschaft stark veränderte. Neben Edelmetallen wurde Kupfer verarbeitet. Um den Titicacasee bestand ab dem 1. Etwa gleichzeitig entstand die Wari-Kultur bis , die sich nördlich entlang der Küste anschloss. Beide Kulturen wurden von Hauptstädten dominiert, die von erheblicher Ausdehnung waren. Ab etwa bis schufen die Inka ein Reich, das im Neben Cusco , das zeitweise die Hauptstadt war, und Machu Picchu , ist Ollantaytambo zu nennen, wo sich die Grundanlage einer Inkastadt weitgehend erhalten hat.

Erheblich weniger erforscht ist die Geschichte der am Ostrand der Anden und in den Waldgebieten des Amazonas lebenden Gruppen. Zahlreiche Funde deuten jedoch auf erheblich ältere Kulturen hin ca. Wenig ist über die Chachapoya bekannt, die von etwa bis am Ostrand der Anden lebten. Sie errichteten Felsengräber an steilen Klippen.

Ab wurde der Doppelkontinent nach und nach von europäischen Staaten in Besitz genommen. Die verfolgten Kolonisierungs- und Besiedlungsformen unterschieden sich dabei deutlich voneinander und hatten gravierende Auswirkungen auf die dort angetroffenen Kulturen.

Viele Gruppen verschwanden durch eingeschleppte Seuchen, ohne dass ein Europäer sie überhaupt zu Gesicht bekommen hatte. Um folgte man überwiegend dem Anthropologen Alfred Kroeber , der die Bevölkerung der westlichen Hemisphäre im Jahr auf lediglich acht Millionen und nördlich des Rio Grande auf eine Million Menschen schätzte.

Seitdem wurden immer neue, extrem abweichende Schätzungen auf unterschiedlichster methodologischer Grundlage erstellt. Sie reichen von kaum mehr als 8 Millionen bis zu über Millionen. Jüngere Schätzungen gehen von einem sehr groben Näherungswert von 50 Millionen Einwohnern aus, von denen etwa die Hälfte in Mesoamerika, ein Viertel im Inkareich lebte. Wie stark die Diskussion in Bewegung geraten ist, zeigt die These, die später beobachteten riesigen Bisonherden seien Weidetiere der Indianer gewesen.

Das als eher vorsichtig bekannte Smithsonian Institute hat seine Schätzung für Nordamerika auf drei Millionen Menschen verdreifacht. In der Karibik wurde die Bevölkerung innerhalb weniger Jahrzehnte fast völlig ausgelöscht, Hernan de Soto schleppte bis verheerende Krankheiten in das Gebiet zwischen Mississippi und Florida. Die iberischen Staaten, die sich im Vertrag von Tordesillas über die Aufteilung der Welt und damit auch des Kontinents geeinigt hatten, entsandten zahlreiche Männer nach Übersee, die sich dort mit indianischen Frauen verbanden.

Rasch wuchs die Zahl der Abkömmlinge, die man Mestizen nannte. Zwar wurde die gezielte Verbreitung von Krankheiten in seltenen Fällen gefordert und mittels pockeninfizierter Decken womöglich versucht, doch waren die Risiken unabsehbar. Weiter trugen in den britischen Kolonien in Nordamerika durch die Skalpproklamation von , bis bereits in Halifax und bei den Franzosen, und in einigen US-Bundesstaaten wie Massachusetts die Skalpprämien zur Vernichtung bei.

In Kalifornien wurden nach dem Goldrausch von innerhalb von nur zwei Jahrzehnten mehrere Tausend Indianer ermordet. Trotz der nicht zu überschätzenden Wirkung der Epidemien und in einigen Gebieten der Sklavenjagd, sollte die der Kriege nicht unterschätzt werden.

Die verlustreichsten Kriege im Osten dürften die Schlacht von Mauvilla , der Tarrantiner-Krieg — , die beiden Powhatankriege — und — , der Pequot- , der König-Philip-Krieg — , die Franzosen- und Indianerkriege —, —, — sowie die drei Seminolenkriege —, — und — gewesen sein.

Dazu kamen die Aufstände des Pontiac — und des Tecumseh ca. Die Franzosen standen von etwa bis in den Biberkriegen , dann in vier Kriegen mit den Natchez — , die Niederländer im Wappinger-Krieg und in den Esopuskriegen — und — , die Spanier gegen die Azteken und Inkareiche, gegen die Pueblos und in zahlreichen weiteren Kämpfen.

Jahrhunderts durchschritten — und in welchem Verhältnis sie zueinander standen, wird kaum genau geklärt werden können. Fest steht nur, dass zahlreiche Völker mitsamt ihrer Kultur und Sprache vernichtet worden sind.

Die Verwaltung sollte von Sevilla aus erfolgen, niemand durfte ohne Genehmigung in die Kolonien. Sie waren als Arbeitskräfte vorgesehen. Sie konnten allerdings zur Arbeit gegen Entlohnung gezwungen werden. Durch das Indi ani sche Recht versuchte Madrid gegen die brutale Drangsalierung der Indios und den rapiden Zusammenbruch der Bevölkerung durch das Encomiendasystem einen gewissen Schutz aufzubauen.

Durch das System der Mita waren die Provinzen schon im Inkareich gezwungen, reihum für eine bestimmte Zeit Arbeitskräfte für öffentliche Arbeiten zur Verfügung zu stellen. An dieses System knüpfte das Repartimiento ab an, wenn auch, wie etwa in Chile, das Encomiendasystem bis nach fortbestand.

Es wurde erst nach der Unabhängigkeit von Spanien abgelöst, stellte aber dennoch im Vergleich zur Encomienda eine Milderung dar.

Dazu durchstreiften sie riesige, auch spanische Gebiete, und entvölkerten sie mit Unterstützung von Tupi -Armeen durch Menschenraub und Vertreibung. Missionare veranlassten die Indianer, oftmals unter Ausnutzung ihrer Schutzbemühungen gegen Ausbeutung und Tötung, ihre Glaubensüberzeugungen aufzugeben. In Südamerika hatten Ordensmissionare bereits im Jahrhundert indianische Sprachen erlernt und schriftlich dokumentiert, um die Ureinwohner missionieren zu können.

Sie trugen so indirekt zum Erhalt zahlreicher Sprachen bei. In Lima entstand eine entsprechende Hochschule. Die von Jesuiten im Auch dort, wo spanische Konquistadoren nicht hinkamen, lösten sie, von den Epidemien abgesehen, massive Veränderungen aus. Sie hatten Pferde eingeführt, von denen einige verwilderten und sich in den weiträumigen Ebenen Süd- und später auch Nordamerikas rasant verbreiteten.

Sie bildeten die Grundlage für die Entstehung indianischer Reiterkulturen , darunter den Ende des Jahrhunderts prägenden Reiternomadismus in den Great Plains. Die Pferde erleichterten die Jagd und den Transport ungemein und führten zu einem veränderten Kräfteverhältnis unter den Völkern, und damit zu weiträumigen Völkerwanderungen. Zudem erschlossen sich die Reitervölker bisher unbewohnbare Gebiete, und mit den zugerittenen Pferden ein neues Handelsobjekt.

Ganz andere Fernveränderungen lösten die nördlichen Kolonialmächte aus, indem sie Pelzhandel betrieben. Sie veränderten damit nicht nur die mit ihnen handelnden Gesellschaften, sondern wirkten darüber hinaus auf deren nahe und ferneren Nachbarn ein, sei es durch Handel mit Waffen und damit zusammenhängende Machtverschiebungen, sei es durch die Entwicklung von Handelsmonopolen der in der Nähe der Handelsstützpunkte Forts lagernden Stämme, sei es durch Auslösung von Völkerwanderungen.

Die Befreiung von portugiesischer, spanischer und britischer Kolonialherrschaft in den Jahrzehnten um bedeutete für die Indianer eine Intensivierung der Binnenkolonisation und eine Zunahme der Einwanderung, vor allem in den USA, Kanada, Brasilien, Chile und Argentinien. Damit stand das von ihnen bewohnte Land viel stärker Verwertungsinteressen heimischer Eliten im Wege, die durch keine Zwischenmacht oder durch die Kolonialverwaltung mehr behindert wurden.

Bis war der letzte Widerstand gebrochen. Dabei versuchten die Staaten die Kosten der Besiedlung, d. In den USA eigneten sich die Siedler als unbearbeitet betrachtete Ländereien an Squatting und zahlten dafür später geringe Summen, ein Verfahren, das in Kanada in geordnetere Bahnen gelenkt wurde vgl.

Letztlich lief dies aber auch hier auf eine Inbesitznahme der überwiegenden Teile des Bodens durch Siedler aus Europa hinaus, deren Zuwanderung gefördert wurde. In Südamerika wurden die kolonialen Landzuteilungen aufgelöst. Dort wurden allerdings häufig mehrere Stämme, die kulturell oftmals weit entfernt standen, in eine Reservation gezwungen.

Während die Missionierung im Süden überwiegend im Jahrhundert durch katholische Orden erfolgte, wurden viele Stämme im Norden erst im Laufe des Jahrhunderts katholisch oder schlossen sich einer der protestantischen Konfessionen an. Dies war jedoch nur der erste Schritt zur Assimilierung , die auf die Auslöschung der Kulturen hinauslaufen sollte, die von Kanada und den USA, aber auch den Kirchen als minderwertig betrachtet wurden.

Mehrere Generationen lang fruchtete dies jedoch wenig, so dass man die Kinder weitgehend von den Erwachsenen absonderte, um sie in internatartigen Schulen Residential Schools zu unterrichten, wie sie in ganz Kanada bestanden. Gegen die rechtliche und ökonomische Marginalisierung mit Rechtsmitteln vorzugehen wurde ihnen darüber hinaus verboten.

Traditionelle Rituale, wie Sonnentanz und Potlatch waren bis in die 50er Jahre verboten, die letzten dieser Schulen wurden erst in den frühen er Jahren aufgelöst. Ähnlich war die Situation in den USA. Der Fischfang und das Jagdrecht wurden gleichfalls untergraben.

Jahrhundert oder die Dezimierung der Karibuherden nach dem Bau des Alaska Highways , bedrohen die vertraglich zugesicherte Existenzweise zahlreicher Stämme. Darüber hinaus zerschnitt der Bau riesiger Staudämme die Wanderrouten der Herden und erschwerte damit die traditionelle Lebensweise der Indianer noch mehr.

Erst gegen Ende des Jahrhunderts erlangten die Stämme hierin zunehmend Mitspracherechte und verwalten Parks und Schutzgebiete mit. Allerdings ist die Situation regional sehr unterschiedlich. In den USA führte diese Entwicklung zu einer massiven Landflucht und Verstädterung der Indianer, zugleich wurden die Reservate in Privatbesitz umgewandelt, den die verarmten Bewohner oftmals verkaufen mussten.

In den er Jahren erhielten die Stämme die Möglichkeit, sich selbst zu verwalten und Hoheitsrechte auszuüben, doch bis versuchte man, die zum Teil neu geschaffenen Stämme und die Reservate aufzulösen und die Indianer zur Abwanderung in die Städte zu veranlassen Termination Policy.

In Kanada beschreitet man den Weg der Privatisierung in jüngster Zeit gleichfalls. Viele Rechte sind in den letzten Jahrzehnten vor Gerichten erstritten worden, wozu Wiedergutmachungen und Beteiligungen an auf ihrem Land gemachten Erträgen — etwa durch Bodenschätze oder Staudämme —, sowie Entschädigungen für Misshandlungen in den Schulen gehören s.

Dennoch lebt inzwischen jeder zweite Indianer in einer Stadt. Der als Kastenkrieg bekannte Aufstand erfasste ganz Yucatan und dauerte bis Die letzten Cruzoob , wie sich die Aufständischen nannten, schlossen erst einen Friedensvertrag mit der Regierung, der ihnen bis heute die Selbstverwaltung ihrer Dörfer gestattet.

Der Aufstand der Zapatistas , der in der Provinz Chiapas begann, basierte ebenfalls auf dem Widerstand der Indios, bediente sich aber westlicher Ideologien und der Guerillataktik. In Bolivien, dem einzigen Land, in dem die Mehrheit aus Indios besteht, regiert seit ein indianischer Präsident.

Dabei verbündet sich der verarmte, auch nichtindigene Landraum zunehmend gegen die zentralistischen Hauptstädte Lima und La Paz. Gut ausgebildete Indios, wie Alberto Pizango , der 1. Ganz anders ist die Situation in denjenigen Staaten Südamerikas, in denen die Indios zu einer kleinen Minderheit geworden sind, wie in Brasilien.

Die Landenteignung wird dort, wenn auch eher von Unternehmen auf der Suche nach Bodenschätzen und von Grundbesitzern, fortgesetzt, wie etwa gegen die Makuxi im Norden oder die Guarani im Süden.

März der Oberste Gerichtshof feststellte. Das Reservat nahe der Grenze zu Guyana war zwar durch Präsident da Silva den Indios zugesprochen worden, doch habe die Regierung nicht einmal eingegriffen, als es zu Kämpfen kam.

Sie wollen die Zerstörung des Regenwalds über Google Earth sichtbar machen und ihr Gebiet überwachen. Jahrhunderts Bauten in den westlichen USA taten. Sie verhinderten die Lachswanderungen und entzogen damit den davon abhängigen Stämmen die Lebensgrundlage.

Besonders ungünstig ist die Situation bei den weltweit rund isolierten indigenen Gruppen , die von jedem weiteren Kontakt verschont werden sollen, weil sie ansonsten den ihnen unbekannten Krankheiten zum Opfer fallen würden. In der Ethnologie wird vor allem für Nordamerika, seltener für Mittel- und Südamerika eine grobe Einteilung der indigenen Kulturen nach sogenannten Kulturarealen vorgenommen, in denen Ethnien mit ähnlichen kulturhistorischen Merkmalen zusammengefasst werden siehe auch: Nordamerikanische Kulturareale und Kulturen der indigenen Völker Südamerikas.

Doch in den letzten Jahren wurden die ältesten Schriften in die Zeit um v. Der sogenannte Cascajal-Stein aus dem frühen 1. Er belegt, dass die Olmeken, möglicherweise als erste, ein Schriftsystem entwickelt haben. Unter den Prärieindianern existierten Chroniken , die graphische Symbole für wichtige Ereignisse verwendeten. Ohne mündlichen Kommentar waren diese Chroniken nicht verständlich. Die mündliche Überlieferung war jedoch in der Lage Jahrhunderte und teilweise Jahrtausende zurückliegende Ereignisse zu bewahren.

Eine weitere Memoriertechnik ist die Errichtung von Erinnerungsmalen, wie etwa von Totempfählen , die an der Nordwestküste für bedeutende Verstorbene aufgestellt wurden. Schon früh entwickelten Missionare Schriften, die die Laute der Indianersprachen angemessener wiedergeben sollten, als es die begrenzten Möglichkeiten der lateinischen und kyrillischen Zeichen ermöglichen. Hinzu kamen eigenständige Entwicklungen, wie das von Sequoyah ab entwickelte Cherokee-Alphabet. Heute besitzen zahlreiche Stämme, wie die Cree, eine eigene Schrift.

Im Gegensatz zu den Erzählungen der mündlichen Kultur basiert die literarische Produktion ganz überwiegend auf den Kolonialsprachen, die paradoxerweise zu den hauptsächlichen, innerindianischen Kommunikationsmedien geworden sind. Neben dem Hauptstrom der Literatur repräsentiert die native literature die Tradition der ethnischen Gruppen Nordamerikas. Jahrhundert einsetzende schriftliche Überlieferung durch Übersetzung ins Englische bzw. Französische wirkte jedoch durch christlich-moralische Vorbehalte und Missverständnisse verzerrend.

Zudem sind zahlreiche Geschichten im Besitz von Abstammungslinien und dürfen nur in bestimmten rituellen Zusammenhängen erzählt werden.

Der überwiegende Teil von ihnen ist weder öffentlich zugänglich noch übersetzt. Die selbstständige literarische Tradition reicht mindestens bis in das frühe Eine wesentliche Rolle spielte zudem die Rückgewinnung der kulturellen Autonomie nach den Verboten zentraler Traditionen, wie des Potlatch George Clutesi: The Ways of My Grandmothers , Dabei spielten autobiographische Ansätze eine wichtige Rolle Rita Joe: Song of Rita Joe: Autobiography of a Mi'kmaq Poet.

Mesoamerika, die Region mit einer weit zurückreichenden Schrifttradition, nahm sowohl spanische als auch Mayatraditionen auf, wie sie sich etwa in den Inschriften des Herrschers von Palenque , K'inich Janaab' Pakal — , im Tempel der Inschriften erhalten haben. Jahrhundert auf der Innenseite bearbeiteter Baumrinde, vor allem von der Feigenart Ficus glabrata, geschrieben wurden. Unter ihnen gilt der Codex Dresdensis 1. Dennoch hat sich hier wie bei den Azteken , wo in der Kolonialphase rund von ihnen entstanden und heute noch zumindest in Teilen existieren, eine Tradition der Codex-Herstellung gehalten.

Die Codices der Azteken enthalten meist keine Schriftzeichen, bzw. In dieser Sprache verfassten Missionare erste Grammatiken und Wörterbücher.

Von beiden kulturellen Wurzeln geprägt waren bereits die Historien- und Prophetienbücher Chilam Balam. Im stärker rituellen Vollzug von mündlichem Textvortrag spielte der Gesang eine andere Rolle als in Europa. Jahrhundert wurden 91 aztekische Lieder in den Cantares Mexicanos aufgezeichnet, womit rund die Hälfte der Liedtexte überliefert worden ist. Die Vermischung spanischer und indianischer Traditionen wird als mestizaje bezeichnet.

Ähnlich wie in Nordamerika schuf sich Mexiko ein literarisches Bild des Indianers, das ähnlichen Wandlungen unterworfen war. Im Süden des Kontinents bestand keine so weit zurückreichende literarisch-piktographische Tradition, wie sie in Mesoamerika bestand. Zwar gab es die quipu, ein Memoriermittel aus Knoten, das Kundige der Knotenschnüre, Quipucamayos, beherrschten, doch bleibt der Zweck der Schnüre unklar.

Dennoch wirkten mündliche Traditionen und das Fortbestehen indigener Traditionen stark auf die schriftlich-literarische Entwicklung ein. Er stammte von Quechua ab und war bei ihnen aufgewachsen. Als Völkerkundler veröffentlichte er das Waruchiri-Manuskript aus dem Jahrhundert auf Spanisch, womit er es, obwohl fehlerhaft, einem breiteren Publikum bekannt machte — es war bereits von Hermann Trimborn ins Deutsche übersetzt worden.

Es gilt als wichtigstes Denkmal der frühkolonialen Quechua-Literatur. Zu dieser Zeit war die von Vizekönig Toledo angeordnete Einrichtung von Reduktionen, also die Konzentrierung und Neuansiedlung der Indianer, bereits durchgeführt. Das Stück entstand also in einer Zeit, in der sich indianische und spanische Traditionen schon stark überlagerten.

Eine der Überlieferungen aus Quechua-Feder, die von El Inca Garcilaso de la Vega stammenden Comentarios reales de los incas weisen, trotz jahrzehntelangem Gebrauch des Spanischen noch hohe Kompetenz in der Muttersprache des Verfassers auf.

Apu Ollantay , ein Drama wohl aus dem Jahrhundert, das von der verbotenen Liebe des namengebenden Inkagenerals zur Inkaprinzessin Kusiquyllurs handelt, erfreute sich besonders während der Unabhängigkeitsbewegungen erheblicher Beliebtheit. Inzwischen ist Quechua zu einer selbstständigen literarischen Sprache geworden — Aymara weniger —, in die mehr und mehr übersetzt wird.

Entsprechend der Wechselwirkung von natürlicher Umgebung und kultureller Entwicklung waren die Traditionen extrem verschieden. Während die Monumentalkulturen zwischen Mississippi und Anden vielfach Stein und Lehm als Ausgangsmaterial benutzten, bevorzugten die waldreichen Regionen des Nordens Holz und andere organische Materialien. Heute wächst die bildende indianische Kunst in einem expandierenden Kunstmarkt mit. So sind Werke traditioneller Schnitzkunst, wie die Totempfähle der pazifischen Küstenkulturen zu Sammelobjekten geworden.

Jahrhundert begann der Tauschhandel mit Werken für Reisende, wie beispielsweise Mokassins oder kleine Schnitzwerke. Noch heute wird diese Kunst in allen Qualitätsstufen angeboten. Traditionelle Kunst deckt dabei oft die Erwartungen von Kunst ab, die an sie herangetragen werden, versucht aber zugleich einen Kompromiss zwischen den Traditionen.

Sie dient vielfach einer Werkproduktion, die nicht als Kunst aufgefasst wird, sondern rituellen, oftmals verborgenen Zwecken dient. Neben zeitgenössischen Einflüssen verarbeiteten sie piktographische Traditionen der Algonkin und Petroglyphen des kanadischen Schilds. Die Objekte waren jedoch keine Kunstproduktion im westlichen Sinne, und nicht für einen Markt bestimmt. Das änderte sich ab den er Jahren, als die natürlichen Lebensgrundlagen der Indianer zunehmend zerstört wurden.

Die künstlerisch-rituellen Traditionen Mittel- und Südamerikas übernahmen schon früh neue Materialien, die die Kolonisatoren einführten. Erheblich weiter lassen sich die Künste der Metall- und Steinbearbeitung zurückverfolgen.

An Metallen wurden vor allem Gold und Kupfer verarbeitet. Zahlreiche Relikte zeugen von der Kunstfertigkeit, auch wenn viele Werke durch Spanier, die nur am Gold interessiert waren und die symbolgeladenen Artefakte von sich wiesen, eingeschmolzen wurden. Systematische Musiksammlungen begannen im Norden erst um Doch erst der Anthropologin und Tänzerin Gertrude Prokosch Kurath — gelang es, ein Notationssystem für die Irokesentänze zu entwickeln.

Es folgten Untersuchungen zu rituellen Tänzen William Fenton: Man untersuchte sowohl die traditionelle als auch die von den Blood adaptierte Country- und Westernmusik sowie christliche Hymnen. Erst ab den er Jahren begannen die First Nations die Forschungen selbst zu betreiben. Insgesamt unterscheidet man in Amerika sechs Areale: Grundsätzlich steht das Singen im Vordergrund, Instrumente bilden eine rhythmische Begleitung.

Dabei ist der Gesang im Norden, vor allem östlich der Rocky Mountains, dominanter, im Süden stärker zurückgenommen. Im Norden entwickelte sich an der Nordwestküste eine komplexe rituelle Musikkultur mit umfangreichen Tanzritualen und langen Texten, die auswendig gelernt wurden.

Bei den Navajo wurde Gesang auch zur Heilung eingesetzt. Musik war niemals eine Tätigkeit für sich, sondern stark in soziale Handlungsrahmen eingebunden. Die Musik der Prärien ist am besten erforscht, und sie ist bei den weit verbreiteten Powwows geläufig.

Über die vorspanische Musik Südamerikas ist wenig bekannt. Besonders in Patagonien wurde polyphoner Gesang entwickelt. In Brasilien und den angrenzenden Tropenwaldgebieten existiert noch traditionelle Musik mit Gesang, Flöte und Perkussion.

Die ethnischen Religionen Amerikas beruhten in der überwiegenden Zahl in der Vorstellung einer Allbeseeltheit der Naturerscheinungen Animismus. In den Hochkulturen fand sich eine Priesterherrschaft Theokratie , die sich zwischen Mississippi und den Anden in riesigen Bauwerken manifestierte. Hier entstanden auch Priesterschulen, während die Ausbildung zu Medizinmännern durch Ältere geschah, aber auch in Geheimgesellschaften , die ihr Wissen an ihre Mitglieder weitergaben.

Schöpfungsmythen und die kollektive Erinnerung an einen häufig aus dem Tierreich stammenden gemeinsamen Vorfahren waren häufig sowie manchmal der Glaube an einen Schöpfergott der jedoch zumeist keinen Einfluss mehr auf die Menschen hatte. Die Hochkulturen entwickelten komplexe öffentliche Rituale, an denen Tausende von Menschen teilnahmen. Die Initiation und Ausbildung war häufig Aufgabe der Älteren, bei Geisterbeschwörern und Medizinleuten geschah dies vielfach durch spontane Visionen.

In den Schriftkulturen der Maya und Azteken wurden Rituale schriftlich festgehalten, die religiösen Gehalte symbolisch aufgezeichnet. Dementsprechend förderte die Krone die Mission in ganz Lateinamerika und nutzte die Kirche zugleich, um die Granden unter Kontrolle zu halten, und um ein Eindringen der reformatorischen Kräfte in die Kolonien zu verhindern.

Dies stärkte die Orden auch weiter im Norden, wo sie zugleich, vor allem die Jesuiten, für Frankreich tätig waren. Dabei verbanden sich Missionare vielfach mit den Kaziken, den jeweiligen Eliten, und die Jesuiten überantworteten ihnen sogar militärische Führungsaufgaben. Überdies war ihnen das Bestreben zur Bekehrung vollkommen fremd und unverständlich. Das Christentum wurde daher im Norden zumeist erst nach verheerenden Epidemien oder kultureller Entwurzelung als eine Form der spirituellen Heilung angenommen.

Bei der Missionierung spielten zunächst die Jesuiten eine Hauptrolle, im Wenige protestantische Gruppen, wie Methodisten und Baptisten missionierten im englischsprachigen Teil Amerikas, hinzu kamen russisch-orthodoxe Missionare in Alaska.

Daher sind die Indianer heute überwiegend katholisch, bilden im Nordwesten allerdings einen konfessionellen Flickenteppich. Es könnte ein sehr wirksames Material zum Einfangen der Sonnenergie werden, da es im Gegensatz zu den typischen Photovoltaik-Materialien auf ein breites Spektrum von Wellenlängen reagiert. Bis dahin sind aber noch weitere Forschungen nötig. Hergestellt wird es, indem Eisenchlorid-Moleküle zwischen zwei Schichten aus Graphen eingeklemmt werden.

Eisenchlorid erhöht die elektrische Leitfähigkeit von Graphen, ohne die Transparenz des Materials zu beeinträchtigen. Zeitgleich berichten Forscher der University of Florida um Prof. Üblicherweise werden Schotty-Barrieren gebildet, indem ein Metall auf einem Halbleiter-geschichtet wird. Die verwendete starre Silizium-Basis des Prototyps wird als wirtschaftliches Material für die Massenproduktion allerdings nicht in Betracht gezogen, weshalb man das dotierte Graphen in Kombination nun mit preiswerten und flexiblen Substrate weiterentwickelt.

Wie sich herausstellt, funktioniert das Haarpigment Melanin sogar hervorragend als organischer Halbleiter. Zusammen mit vier weiteren Klassenkameraden am Trinity International College arbeitet er daraufhin an Prototypen, mit denen Mobiltelefone oder Batterien zur Beleuchtung aufgeladen werden können. Als Elektrolyt wirken ein paar Tropfen Jod auf dem Haar, und während das Ende mit dem Siliziumdioxid von einer dünnen Schicht aus Graphit bedeckt wird, bleibt das Ende mit dem oxidierten Kupfer dem Sonnenlicht ausgesetzt.

Die Funktion der Haare ist es dabei nicht, das Sonnenlicht aufzunehmen, sondern als Brücke d. Inzwischen ist auch schon ein Patent angemeldet.

Lara und Luis E. Rendon aus Mexiko hingewiesen, den man auch Online findet. Auf der anderen Seite sollte man sich aber auch durch die Website des Ingenieurs Craig Hyatt durcharbeiten, der die ganze Geschichte als Hoax darstellt. An der Sache wird schon seit Jahrzehnten geforscht.

Während übliche Solarzellen in der Theorie! Herkömmliche Solarzellen können nur die Energie bestimmter Wellenlängen des Lichts effizient in Strom umwandeln.

Während eine für rote Wellenlängen des Lichts optimierte Zelle Photonen von rotem Licht absorbiert, erzeugt sie Elektronen mit Energieniveaus ähnlich denen der einfallenden Photonen. Dieses verliert jedoch sehr schnell einen hohen Anteil seiner Energie in Form von Wärme, bevor es aus der Zelle entweichen kann, um Strom zu erzeugen.

Umgekehrt kann eine für blaues Licht optimierte Zelle kein rotes Licht in Strom konvertieren. Die Forscher des Boston College stellen daher ultra-dünne Solarzellen her, die nur 15 Nanometer dick sind und eine Leistungssteigerung durch hochenergetische Photonen bzw. Diese Abkühlung geschieht ansonsten innerhalb von wenigen Billionstel Sekunden — wobei sich das Solarmodul aufheizt, was den Wirkungsgrad merklich senkt. Da jeder Nanodraht sehr dünn ist, müssen die Elektronen nicht weit reisen, um in eine leitfähige Schicht zu entweichen.

Um dies zu tun, übernehmen sie einen Ansatz von Prof. Sein Verfahren beinhaltet die Einbeziehung einer Schicht von Quantenpunkten , die wie Filter wirken und selektiv Elektronen mit höherer Spannung als normal extrahieren. Auch hier lautet das Ziel, durch den effektivsten Leiterdraht Energieverluste zu minimieren, indem die Elektronen schnell aus der Solarzelle entfernt werden, bevor sie abkühlen.

Daneben arbeiten Norris und sein Team auch noch an Nanosolarzellen s. Die Fachblogs berichten im Dezember über die Arbeitsgruppe um Prof. Das konnte ich mir jetzt einfach nicht verkneifen: Um Investoren zu werben behauptet McKirdy, er habe bereits einen Mio. Er brauche allerdings erst einmal 40 Mio. Er dauert nicht lange, bis McKirdy, der von sich behauptet, seit ihrer Gründung Mitglied der Home Land Security zu sein, in den Fachforen als Dieb, Betrüger und meisterhafter Geschichtenerzähler bezeichnet wird.

Der Staat Florida widerruft im September die Existenz der Firma, da sie keine jährlichen Berichte eingereicht hat. Es ist bislang unbekannt, wie viele Personen finanziell geschädigt wurden. Im November wird er in Florida verhaftet. Die flachen und teiltransparenten holographisch-optischen Elemente namens Holographic Planar Concentrator HPC sind in Streifen angeordnet, die sich mit den zweiseitigen bifacial Solarzellen aus kristallinem Silizium abwechseln, wobei die Hologramme die nützlichen Wellenlängen des Sonnenlichtes von unten auf die Zellen konzentrieren.

Die neuen Paneele lassen sich aber nicht nur auf dem Dach — und sogar nach Norden ausgerichtet — installieren, sondern können ebenso in Fenstern und Glastüren integriert werden. Im Rahmen eines Die beiden Unternehmen wollen im Herbst am Coldenham Umspannwerk in Orange County, New York, drei Solaranlagen gleicher Spitzenleistung installieren 2,5 kW , überwachen und vergleichen, die jeweils ein anderes Design haben: Bifacial Modules und Holographic Bifacial Modules.

Weitere Unternehmen scheinen sich nicht mit holographischen Solarzellen zu beschäftigen. Im Kapitel Optimierungs- und Verstärkungstechniken präsentiere ich verschiedene ähnliche Entwicklungen s. Soweit möglich, habe ich die entsprechenden Solarzellenarten dem Material zugeordnet, aus dem sie hauptsächlich gefertigt sind.

Es gibt allerdings ein wesentliches Manko: Durch die Veränderung der elektrischen Schaltung, welche die zwei Arten von Halbleitermaterialien P-Typ und N-Typ-Halbleiter verbindet, kann die Vorrichtung entweder als photovoltaische Zelle oder als thermoelektrischen Generator funktionieren.

Das Unternehmen plant, durch die weitere Entwicklung dieser neuen Technologie namens Matrix Film auch die Leistung der Hybrid-Zelle zu erhöhen, und hat das Ziel, die Technologie um das Jahr herum zu kommerzialisieren. Eine weitere hybride Solarzelle besteht aus Silizium und einen an der Photosynthese beteiligten Proteinkomplex und wird einem Studententeam der Vanderbilt University um Prof. Einem im April veröffentlichten Bericht zufolge nutzt das Team das sogenannte Photosystem 1 PS1 , das aus Spinat extrahiert und als eine rund einen Mikrometer dünne Schicht auf eine speziell behandelte Siliziumschicht aufgetragen wird.

Ein bio-hybrides Solarpaneel mit einer Fläche von rund 60 x 60 cm erzeugt bereits bei einer Spannung von 1 V eine Stromstärke von etwa hundert Milliampere. Trotzdem gewinnt das Team für seine Arbeit eine Förderung in Höhe von Über hybride Solarpaneele, die gleichzeitig Strom und Wärme liefern, berichte ich im Kapitel Solare Niedertemperatursysteme unter Hybridkollektoren. Die indiumbasierten Solarzellen lassen sich in drei Materialmischungen unterteilen.

Kommerziell haben sie bislang jedoch alle noch keine Relevanz. Es gibt noch einige technische Probleme zu lösen, aber das Labor arbeitet dabei bereits mit zwei kommerziellen Partnern zusammen, Rose Street Labs Energy aus Phoenix und Sumika Electronic Materials, einem Geschäftsbereich der japanischen Firma Sumitomo. Die Solarzelle des NREL, die auf den grundlegenden Arbeiten von Mark Wanlass basiert, wird anstatt auf einem Germanium-Wafer auf einem Galliumarsenid-Wafer aufgebaut und besteht aus Indium-Gallium-Arsenid und Indium-Gallium-Phosphid , um das Sonnenspektrum in drei gleiche Teile zu splitten, die jeweils von einer der drei lichtaufnehmenden Substanzen absorbiert werden, um eine möglichst hohe Gesamteffizienz zu erreichen.

Nach dem Aufbau der Zelle wird der Wafer gedreht und entfernt, wodurch eine extrem dünne und leichte Zelle entsteht — die im Grunde eine neue Klasse von Solarzellen darstellt, welche sich durch besondere Vorteile in Leistung, Design, Betrieb und Kosten auszeichnet und als Inverted Metamorphic Triple-junction Solar Cell bezeichnet wird. Ihre Erfindung geht auf Mark Wanlass zurück. Das Team von Geisz optimiert den ursprünglichen Entwurf, indem es die mittlere Verbindung ebenso metamorph macht, wie die untere Verbindung.

Auch die britische Firma QuantaSol Ltd. Ende entdecken Forscher des Lawrence Berkeley National Laboratory in Zusammenarbeit mit der Cornell-Universität und der japanischen Ritsumeikan-Universität ein Material für Solarzellen, das die Strahlung aus dem gesamten Tageslicht-Spektrum — vom Infrarot bis zum Ultraviolett — in elektrische Energie umwandeln kann.

Je mehr Gallium in der Substanz enthalten ist, desto besser absorbiert es energiereiches Sonnenlicht bis in den ultravioletten Bereich hinein. Das eine ist ein Nitrid-Halbleiter-Photovoltaik-System, das mit einer Standard-Silizium-Solarzelle kombiniert ist, während das andere Nitrid-Dünnschicht-Halbleiter nutzt, um aus Sonnenlicht elektrochemisch Wasserstoff zu erzeugen. Theoretisch sollten Nitridhalbleiter in der Lage sein, Licht über einen sehr breiten Bereich energetischer Bandlücken aufzunehmen: Diese Wellenlängen reichen vom Infrarot über das sichtbare Lichtspektrum hinweg bis zum Ultraviolett 2.

Leider ist es sehr schwierig, qualitativ hochwertiges InGaN mit hohem Indiumgehalt wachsen zu lassen, weshalb es bislang bei theoretischen Hoffnungen blieb. Was alles sicherlich noch viel komplizierter ist, als es sich hier anhört. Dessen atomare Schichten haben unterschiedliche Kristallgitter-Abstände, im Gegensatz zu den Atomlagen aus Indiumgalliumnitrid.

Die Nichtübereinstimmung führt zu einer strukturellen Belastung, die sowohl den Prozentsatz des hinzufügbaren Indiums als auch die Schichtdicke limitiert. Eine Erhöhung des Indium-Anteils erweitert zwar das Sonnenspektrum, das gesammelt werden kann, reduziert gleichzeitig aber die Fähigkeit des Materials, die Belastung zu tolerieren. Galliumnitrid alleine emittiert mit seiner Bandlücke von 3,4 eV unsichtbares ultraviolettes Licht — doch sobald etwas Gallium durch Indium ersetzt wird, können Farben wie Violett, Blau und Grün erzeugt werden.

Etwa die Hälfte aller Solarenergie, die die Erdoberfläche erreicht, besteht aus infrarotem Licht. Obwohl auch mit diversen anderen Materialmischungen versucht wird, den Infrarot-Anteil des Sonnenlichts energetisch stärker zu nutzen, gibt es inzwischen eine eigene Klasse von Solarzellen, die sich primär mit dieser Strahlungsform beschäftigen — da sie neben der Sonne noch diverse andere Quellen hat, angefangen von der industriellen Abwärme bis hin zur sogenannten Umgebungswärme.

Anstatt in einem Rutsch auf eine höhere Energie-Ebene zu springen, sollten Elektronen ein Niedrigenergie-Photon absorbieren und dann auf einem mittleren Energieniveau warten, bis ein anderes Photon kommt, um die Reise zu vervollständigen.

Die Nanoantennen können aus einer Reihe von Materialien gefertigt werden, darunter Gold, Mangan und Kupfer, und werden auf speziell behandeltes Polyethylen aufgebracht. Auf einer Kreisfläche von rund 15 cm Durchmesser finden sich dabei über 10 Mio. Die Wissenschaftler konstruierten auch entsprechende Computermodelle, um die Nanoantennen weiter optimieren zu können.

Danach dauert es bis zum Jahr , bevor sich an der Infrarot-Front wieder etwas tut. Sowohl Radio- als auch optische Wellen sind elektromagnetische Energie. Traditionell werden Lichtwellen durch halbleitende Materialien wie Silizium — und Funkwellen von Antennen aus Metall eingefangen.

Durch Anpassung klassischer metallischer Antennen, um Lichtwellen bei optischen Frequenzen zu absorbieren, kann allerdings eine viel höhere Umsatzrate von Licht in nutzbare Energie erreicht werden.

Das sehr breite Solar-Spektrum mit UV- bzw. Infrarot-Strahlen im Bereich von 10 Mikrometern bis weniger als Nanometern kann von keinem Halbleiter komplett aufgenommen werden. Eine Gruppe von Antennen, die in verschiedenen Längen mit den gleichen Materialien und Verfahren hergestellt werden, könnte dagegen das gesamte zur Verfügung stehende Spektrum des Lichts ausnutzen.

Da die Metalle in sehr geringen Mengen anfallen, hat das System das Potential, effizienter und billiger als andere zu sein. Kees Hummelen einen Weg gefunden haben, die Ernte von Infrarot-Licht wesentlich effizienter zu gestalten. Hierzu setzen sie einen modifizierten organischen Farbstoff ein, der Infrarotlicht absorbieren und an Nanopartikel aus Lanthanid-Nanokristallen übertragen kann, die mit ihm verbunden sind. Auf einem einzigem Kristall sind über 60 dieser Antennen befestigt, werden es allerdings mehr, dann stören sie sich gegenseitig.

Dabei kommen anorganische Materialien aus Seltenerdmetallen zum Einsatz, die jedoch nur sehr wenige Infrarot-Photonen absorbieren. Daher werden organische Moleküle mit ihnen verbunden, welche die Photonen besser einfangen können.

Die neuen Antennen-Moleküle verstärken die Emission von sichtbarem Licht zwar um das 3. Die Inspiration der Wissenschaftler stammt teilweise aus dem Photosynthese-Komplex bei Pflanzen, wo um die aktiven Zentren Ringe aus Licht-absorbierenden Molekülen angeordnet sind.

Auch Solarzellen aus Schwarzem Silizium können die Infrarotstrahlung nutzen. Dadurch wird die Oberfläche aufgerauht und einzelne Schwefelatome werden in das Siliziumgitter eingebaut, das dadurch visuell schwarz erscheint. Den Forschern um Stefan Kontermann gelingt es nun, durch eine Veränderung der Pulsform des Lasers den Wirkungsgrad dieser Solarzellenart zu verdoppeln. Ausgangspunkt ist eine handelsübliche Solarzelle, von der die Rückseite entfernt und teilweise mit Schwarzem Silizium beschichtet wird.

Mehr dazu unter Schwarzes Silizium ; s. Im März präsentiert Prof. Dabei kommen zunehmend Nanotechnologien zum Einsatz. Und auch hier gibt es zwei Möglichkeiten, um die Kosten für die Energieerzeugung durch diese Art der Photovoltaik zu senken: Um potentielle Leckagen des Kupfers zu stoppen, wird es mit Nickel auf einer Siliziumschicht gebunden.

Im gleichen Monat wird über eine weitere Methode berichtet, Solarzellen billiger zu machen. Die neue Technik organisiert die Kupferatome in Wasser zu langen, dünnen und nicht-verklumpten Nanodrähten, die dann in transparente leitfähige Folien umgewandelt und als Beschichtung auf Glas oder Kunststoff aufgebracht werden, was mit einem günstigen Rolle-zu-Rolle-Verfahren erfolgen kann. Die Kupfer-Nanodrähte sind flexibel und behalten ihre Leitfähigkeit und Form, auch wenn sie 1.

Dabei reagieren diese drei weit verfügbaren Metalle zu Kupfer-Zink-Zinn-Sulfid-Nanopartikeln , die wie Tinte aufgebracht werden können, um Solarzellen herzustellen — was auch schon erfolgreich demonstriert wird.

Soweit es mir möglich war, habe ich die aktuellen Forschungen, Entwicklungen und Hersteller entsprechend den unterschiedlichen Materialzusammensetzungen zugeordnet.

Es scheint allerdings, als sei diese Entwicklungslinie später nicht weiter verfolgt worden. Entwicklungsarbeiten auf dem Gebiet der Dünnschicht-Solarzellen waren vom Brandenburger Umweltministerium seit mit 3,8 Mio.

DM gefördert worden — während der Bund sich mit 2,2 Mio. DM daran beteiligt hatte. Nun sollen die zwischenzeitlich entwickelten Bändermodule mit ihren serienverschalteten Solarzellen, die eine besonders kostengünstige Herstellung erlauben, bis zur Serienfertigung gebracht werden, was etwa 8 Mio. Diese Bändermodule bestehen aus vielen Kupferstreifen, die ähnlich wie Dachziegel übereinandergereiht und z.

Im Rahmen eines vier Jahre laufenden Projektes untersuchen ab April Experten der britischen Durham University verschiedene lichtabsorbierende Materialien, die sich für die Dünnschicht-Technologie nutzen lassen - darunter auch Kupferindiumdiselenid mit seinem Bandabstand von 1,02 eV und einem theoretischen Wirkungsgrad von ca. Die bereits patentierte Technologie, mit der auf verschiedenen Oberflächen nanostrukturierte Filme aus Kupferindiumdiselenid aufgebracht werden können, macht die Anwendung dieses Verfahrens auch kommerziell praktikabel siehe dazu auch nachstehend unter CIGS-Zellen.

Diesem folgen im Laufe der Jahre diverse weitere Verträge mit staatlichen Stellen. Im Rahmen eines fortschrittlichen Forschungs- und Entwicklungsprogramms werden auch qualitativ hochwertige Zellen auf Titan und anderen metallischen Folien produziert.

Die monolithische Verschaltung der Einzelzellen zum Modul, bei welcher schon während des Herstellungsprozesses die Vorderseite einer Zelle in einer Serienschaltung direkt mit der Rückseite der nächsten Zelle verbunden wird, ist ein besonderer Vorteil der CIGS-Dünnschichttechnik.

Er erspart zusätzliche metallische Verbindungen und erlaubt, die Technologie kosteneffizienter zu automatisieren und auch wesentlich variabler in der Produktgestaltung zu sein.

Man hofft, zukünftig insgesamt mindestens 65 MW pro Jahr produzieren zu können. Über solche Anwendungen berichte ich ausführlich im Kapitel über Solarhäuser und solare Bauelemente - Über das Gesamtjahr hinweg werden insgesamt 43 MW Solarpaneele produziert.

Hier wird als Trägermaterial eine flexible, 1 — 5 mm dicke Folie aus rostfreiem Stahl benutzt. Alternativ kann auch Glas oder Kunststoff beschichtet werden. In einem Rahmenliefervertrag bis werden steigende monatliche Lieferungen mit einem Volumen bis zu 30 MW vereinbart. Die DayStar-Zellen sollen in der Solarmodulproduktion der Blitzstrom verarbeitet und in eigenen Projekten vermarktet werden. Eine vollständige Umsetzung der Kaufvereinbarung entspräche einem Umsatz von bis zu 60 Mio.

Einige Beispiele verdeutlichen die wirtschaftliche Lage: DayStar macht starke Verluste und erzielt im ersten Halbjahr auch keine Einnahmen. Während der Nettoverlust im gleichen Zeitraum noch 11,8 Mio. Die Bankguthaben und Vermögenswerte schrumpfen derweil von 17,1 Mio.

Mitte wird der Nettoverlust alleine für das zweite Quartal mit 1,1 Mio. Gleichzeitig werden Gespräche mit potentiellen strategischen Investoren geführt, um die Firma doch noch zu retten. Weitere Neuigkeiten habe ich bislang nicht eruieren können.

Die ersten auffindbaren Informationen stammen allerdings von Ende , und zu diesem Zeitpunkt arbeitet das Unternehmen bereits an einer neuen, zum Patent angemeldeten hybriden Fertigungslösung für hohe Leistungen, bei der vorhandene Technologien und bewährte Prozesse adaptiert werden, um Dünnschicht-CIGS-Solarzellen zu niedrigen Kosten zu produzieren.

Dabei wird die Fertigungstechnik robuster magnetischer Medien Festplatten mit einem sogenannten Dünnschicht-Co-Verdampfungs-Fertigungsverfahren kombiniert. Dabei wird von einer Jahreskapazität von 25 MW ausgegangen. Im September wird beispielsweise mit der Intevac Inc. Mit der Telecomps Technology Corp. Mit einer Investitionssumme von 55 Mio. Bereits beginnt man hier mit der Entwicklung eines Automationssystems zur Verarbeitung kristalliner Solarzellen in Pilot-Produktionslinien.

Passenderweise hatte Manz schon die taiwanesische Firma Intech, den asiatischen Marktführer in diesem Segment, inklusive seiner Fertigung im chinesischen Suzhou, übernommen. Finanzierungsrunde führt zur Beteiligung eines europäischen Investorenkonsortiums.

Für diese Studie wird die komplette Dachfläche des Aufliegers mit flexiblen Solarion-Solarmodulen bestückt, wobei der Solarstrom zum unterstützenden Betrieb des Carrier-Kühlaggregats eingesetzt werden kann. Dadurch können jährlich etwa 1.

Im Oktober übernimmt die taiwanesische Walsin Lihwa Corp. Das Unternehmen produziert seine Module aus dünnem Flachstahl, der mit 60 cm pro Minute durch die 5 Mio.

Ende beginnt das Unternehmen mit der Auslieferung. Die gegenwärtige bislang allerdings noch nicht ausgeschöpfte Produktionskapazität beträgt MW pro Jahr. Bis zu diesem Zeitpunkt hat das Unternehmen Investitionsmittel von insgesamt rund Mio. Dafür dürfen sich alle Beteiligten im Mai auch schon über einen neuen Rekord freuen: Kerntechnologie des Unternehmens ist die von Firmengründer Dr. Stanbery erfundene kostengünstige und auch weltweit patentierte FASST-Dünnfilm-Beschichtungstechnologie field-assisted simultaneous synthesis and transfer , bei welcher CIGS-Filme auf unterschiedlichen, auch konventionellen Materialien aufgebracht wird.

Ab wird die Errichtung weitgehend energieautonomer Solarhäuser der nächsten Generation power buildings geplant, bei denen die CIGS-Technologie bereits integrierter Bestandteil der einzelnen Bauelemente ist, wie zum Beispiel Metalldächer, Dachfenster, Glasscheiben und sogar Wände. Im Juni nimmt HelioVolt weitere 31,5 Mio.

Das gemeinsame Forschungsprogramm mit dem NREL wird weitergeführt, aber die geplante Serienproduktion startet auch in diesem Jahr noch nicht. Im Januar pumpt sich das Unternehmen zusätzliche 8,5 Mio. Über weitere Kunden schweigt sich das Unternehmen jedoch aus. Nachdem das Grundkapital von 16 Mio. Mit CIGS der 1. Generation schwefelbasiert beschäftigt man sich ab — mit CIGSe der 2. Generation selenbasiert ab s. Ende stellt Sulfurcell die wohl ästhetischsten Solarzellen weltweit her — beinahe schwarze Flächen mit hellen Leitungsbahnen.

Die Jahreskapazität des Unternehmens beträgt 3 MW. Ab wird im Dreischichtenbetrieb und 7 Tage die Woche produziert, und werden 3. Insgesamt erhält das Unternehmen im Rahmen einer Investorenrunde 85 Mio. Neben dem Intel-Anteil stammen 38 Mio. Zwischen und produziert und verkauft Sulfurcell Zum Jahresende nimmt das Unternehmen in Berlin-Adlershof eine neue, Der Bürokomplex besitzt übrigens eine der modernsten Solarfassaden Europas — natürlich aus schwarzen Sulfurcell-Modulen: Derzeit hat das Unternehmen drei Module im Sortiment, von denen dieses Kassettenmodul besonders interessant ist, da es — genau wie konventionelle Fassadenkassetten — rahmenlos in Fassadenkonstruktionen eingehängt werden kann.

Im Juli folgen Verträge mit asiatischen Kunden: Nun ist auch erstmals zu erfahren, wie das Verhältnis der unterschiedlichen Zellentypen aussieht: Höchstleistungen in Solar, Technologie und Architektur.

Dieser Schritt sei notwendig geworden, weil die Geschäftsführung nach intensiver Prüfung neuer Finanzierungsmöglichkeiten keine Chance mehr sieht, kurzfristig eine drohende Zahlungsunfähigkeit abzuwenden. Die hohen Überkapazitäten am Markt hätten zu einem dramatischen Preisverfall bei Solarmodulen geführt, der auch durch Kostensenkungen nicht kompensiert werden konnte. Mehr war seitdem nicht zu hören. Das Unternehmen nutzt eine Technologie, bei der solarsensitives Material — eine Art Tinte aus Nanopartikeln — bei normalem Atmosphärendruck im Rotationsverfahren auf Folien aufgedruckt wird, womit auf die teuren, auf Vakuum basierenden Beschichtungsmethoden verzichtet werden kann.

Die Fläche des einzelnen Paneels beträgt 2 m 2. Das Ziel ist es, jährlich Die erste Marge von rund 7. Zu diesem Zeitpunkt ist die Produktion bis Mitte schon komplett ausverkauft, und das Unternehmen arbeitet fieberhaft daran, die Herstellungskapazitäten für sein NanoSolar Utility Panel weiter auszubauen.

Damit sollen die Solarzellen der dritten Generation endlich marktreif gemacht und die Konkurrenz bei den Herstellungskosten unterboten werden. Das Unternehmen habe hierfür eine nur 1,65 Mio. Am selben Standort des o. Es sei bereits aktiv, bislang allerdings nur im Ein-Schicht-Betrieb. Tatsächlich dauert es dann jedoch noch bis zum September des Jahres, bis die Solarmodul-Serienproduktion in Luckenwalde eingeweiht wird, die zu diesem Zeitpunkt eine monatliche Produktionsleistung von 1 MW hat.

Von hier aus werden die Zellen nach Deutschland verschickt, wo sie zu Paneelen montiert werden. Ansonsten hält sich das Unternehmen in dieser Zeit ungewöhnlich bedeckt. Ankündigungen macht NanoSolar allerdings immer noch gerne: Die aktuellen Pläne lauten: Die realen Zahlen sehen etwas nüchterner aus: Im Februar gelingt es dem Unternehmen, weitere 20 Mio.

Im Juni kommen noch einmal 50 Mio. Damit hat das Unternehmen seit seinem Start mindestens Mio. Zum Gründerteam gehören Prof. Die geschätzten Kosten betragen etwa 25 Mio. Knapp ein Jahr später, im Mai , wird ein neuer Weltrekord für Solarzellen auf Plastikfolie registriert: Gronet Technologies mit Hauptsitz im kalifornischen Fremont, die mit einem genialen Konzept beginnt und in einer katastrophalen Pleite endet. Solyndra rollt seine gut einen Mikrometer dicken CIGS-Dünnfilme in eine zylindrische Form — wodurch sie wie umgekehrte Leuchtstofflampen aussehen, die Strom erzeugen, anstatt ihn zu verbrauchen, oder wie solarthermische Vakuumkollektoren.

In jeder dieser Röhren befinden sich über miteinander verbundene, zylindrische CIGS-Zellen, die direktes Sonnenlicht, indirektes Sonnenlicht und - bei einem hellfarbigen Dach - auch das vom Dach reflektierte Licht nutzen, was eine hohe Lichtausbeute und somit eine höhere Wirtschaftlichkeit ergibt.

Solyndras zylindrische Bauform ist aus mehreren Blickwinkeln gesehen vorteilhaft, aber auch schwierig zu fertigen.

Das Unternehmen hat zu diesem Zeitpunkt bereits schon Mio. Parallel dazu liegen bereits Aufträge im Gesamtwert von 1,2 Mrd. Das Ziel, die Jahreskapazität um MW später: Solyndra hatte die Auslieferung der Paneele schon im Juli gestartet, wobei es den Schwerpunkt auf Installationen auf gewerblichen Gebäuden setzt.

Eine erste Auslandsniederlassung wird in Deutschland eröffnet. Das Jahr beginnt gut: Schon im Januar kann Solyndra das Eigenkapital um ,2 Mio. Es ist die erste kommerzielle Anlage von Solyndra. Es folgen diverse Meldungen über neue Abschlüsse und Vereinbarungen: Zuvor war bereits ein Mio. Nachdem es Solyndra gelingt, weitere Mio. Es ist der erste Einsatz der Zylinder-Paneele im Wohnhausbereich. Im Dezember erscheinen die ersten Meldungen über einen geplanten Börsengang, der Solyndra weitere Mio.

In dem diesbezüglichen Antrag erscheinen endlich auch ein paar wirtschaftlich relevante Zahlen. Für Forschung und Entwicklung sind bislang mindestens Mio. Die ausgewiesenen Verluste lauten 27,2 Mio. Dem stehen Einnahmen in Höhe von ,47 Mio. Ähnlich beginnt es auch Im selben Monat wird bei Anheuser-Busch eine Anlage aus 3. Gleichzeitig wird ein Vertrag mit dem Energieversorger Southern California Edison SCE geschlossen, dem zufolge die hundertprozentige Solyndra-Tochtergesellschaft Photon Solar im Folgejahr bis zu 18 Aufdach-Solaranlagen auf gewerblichen oder industriellen Gebäuden in Südkalifornien installieren wird.

In der Fab 1 wurden bislang ca. Nun werden etwa 40 Mitarbeiter entlassen und die Verträge für Leiharbeiter nicht erneuert. Dafür ist inzwischen der Bau der zweiten, hochautomatisierte Fab 2 abgeschlossen, wo noch vor Ende des Jahres die Produktion von 1 Mio. Die Übersichtszahlen von lauten: Solyndra hat 16 Mio. Module hergestellt, die Zahl von weltweit 1. Das Jahr beginnt mit Meldungen über ein neues Geschäftsfeld, auf welches sich das Unternehmen zukünftig besonders konzentrieren will: Der zunehmende Einsatz landwirtschaftlicher Schutzbauten auch in warmen Klimazonen ist eine gute Gelegenheit, Dächer von Gewächshäusern und schattenspendenden Konstruktionen zu nutzen, um Energie aus Sonnenlicht zu generieren und zugleich das Pflanzenwachstum zu optimieren.

Mit Solyndra-Paneelen ausgestattete Gewächshäuser profitieren vom geringen Gewicht der Paneele und erhalten auch mehr Licht als mit traditionellen Flachpaneelen. Solyndra installiert weltweit eine Reihe von Evaluierungssystemen, um die Energieerzeugung und das Pflanzenwachstum zu maximieren. Die US-Regierung hat nach eigenen Angaben bereits Statt dessen will die Regierung selbst ebenfalls eine unabhängige Untersuchung der Darlehensvergabe beim Energieministerium vornehmen.

Insgesamt fallen damit über 1. This competitive challenge was exacerbated by a global oversupply of solar panels and a severe compression of prices that in part resulted from uncertainty in governmental incentive programs in Europe and the decline in credit markets that finance solar systems.

Nach den Firmen Evergreen Solar Inc. Die Probleme für Solyndra nehmen aber noch zu: FBI-Agenten durchsuchen im Zuge der o. Nachforschungen des Energie- und Handelskomitees umgehend den Firmenhauptsitz nach belastendem Material. Und im November führt Solyndra eine zweitägige Auktion für einen Teil seines Vermögens durch, um zu versuchen, damit einen Teil seiner Verluste wieder hereinzuholen. Und ein Haufen Metallschrott. Im Gegensatz zu den im Antrag genannten Zahlen seien zwischen und aber nur die Hälfte der ursprünglich projizierten Verkäufe getätigt worden, während die Herstellungs- und Betriebskosten fast doppelt so hoch waren, als ursprünglich geplant der komplette Bericht nebst diversen Analysen sind im Netz abgelegt.

Das Ende der Geschichte verkörpert sich in zwei Bildern: Indien , Cambrios Technologies Corp. Mit der GlobalWatt Inc. Im November werden weitere 5,25 Mio. Der Umsatz im ersten Halbjahr beträgt ganze 2,21 Mio. Die Gesamtverluste seit Oktober haben sich damit auf beachtliche Mio. Ohne die Lizenzgebühren handelt es sich um dabei ein Mio. Das Ladegerät verfügt neben den Solarzellen über eine schlanke, schützende Hülle zusammen mit einer dünnen Batterie.

Die gegründete japanische Firma Honda Soltec Co. Anfang arbeitet das Unternehmen noch immer in bescheidenem Umfang.

Bislang hat Honda schon solare Systeme mit einer kombinierten Leistung von 3,3 MW errichtet, darüber hinaus wird für ein neues Werk in Yorii eine 2,6 MW Anlage geplant, die voraussichtlich im Jahr betriebsbereit sein wird. Öffentlich bekannt wird Stion erst im Jahr , bekommt dann aber auch gleich viel Presse. Dem Unternehmen zufolge wurde dies mit einer Gesamtsumme von nur 44 Mio. Die Finanzierungsrunde D bringt insgesamt 70 Mio. Da der Bundesstaat Mississippi Stion ein 75 Mio. Statt dessen wird nun eine MW Fabrik geplant, die in Hattiesburg, Mississippi, errichtet und produktionsbereit etwa Mio.

Stion, das die Namen seiner Kunden nicht offengelegt, soll zu diesem Zeitpunkt bereits Aufträge über rund MW in den Büchern stehen haben, die auf Mio. Die meisten der Paneele werden an US-amerikanische Kunden gehen. Stion kann seine neue Fabrik in Hattiesburg schon Mitte September eröffnen. Im Dezember bringt eine weitere Finanzierungsrunde Mio.

Inzwischen betritt auch die Taiwan Semiconductor Manufacturing Co. Hierfür wird eine staatliche Bürgschaft in Höhe von Mio. Im Februar erfolgt allerdings eine gütliche Einigung — mit einer Zahlung von knapp 20 Mio. In dieser Anlage sollen 1 m breite Folienbahnen beschichtet werden. Für das Projekt werden Kosten in Höhe von Mio. Bei einer neuen Finanzierungsrunde gibt es im Januar jedenfalls weitere 51,58 Mio.

Durch die Erweiterung der Anlage in San Jose und den Bau von zwei neuen Anlagen in Portland, der bereits im September beginnen soll, wird das Unternehmen voraussichtlich ab jährlich rund MW Dünnschicht-Module produzieren können. Als erwartete Gesamtkosten werden Mio. Im Dezember folgen noch einmal Einnahmen in Höhe von 20 Mio.

Mit der Solarenergie beginnt man zu beschäftigen, und ab werden Module aus kristallinem Silizium hergestellt. Möglicherweise wird diese Technologie dann fallengelassen, denn die Firma beschäftigt sich zeitweilig mit Zellen aus amorphem Silizium, bevor sich die Laborarbeiten ab dann endgültig auf CIGS-Zellen konzentrieren. Der Plan lautet, die eigene Technik mit Ulvac Fertigungstechnologie für Vakuum-Komponenten zu verbinden, um Dünnschicht-Solarzellen der nächsten Generation herstellen zu können.

In die Kunitomi plant 3 werden mehr als 1 Mrd. Die gemeinsame Produktionsleistung der drei Werke erreicht damit einen Betrag von sage und schreibe 1 GW. Seit hat das Unternehmen MW an Modulen verkauft. Die Paneele werden 4. Im Juni wird in al-Khobar, Saudi-Arabien, ein neues Büro eröffnet, parallel zur Installation einer kW Solaranlage auf der saudischen Insel Farasan, bei der es sich um die erste Anlage im Königreich handelt, die ans Netz angebunden ist.

Ebenfalls im Januar wird das 10 MW Mt. KG gebildet, das von Grünwald aus Freiflächen- und Aufdach-Anlagen entwickeln, bauen und verkaufen soll. Es besteht aus rund Die insgesamt 36,4 kW sind auf vier Standorte verteilt, darunter auch das Dach eines Gebäudes der Takreer-Ölraffinerie selbst. Geplante Inbetriebnahme beider Anlagen ist im März Solar Frontier hat bislang noch nie die Kosten seiner Moduleherstellung enthüllt.

Durch die Nutzung der bestehenden globalen Fertigungsressourcen und -infrastruktur erreicht das Unternehmen die kommerzielle Produktion schneller und für weit weniger Investitionen als jedes andere Unternehmen in diesem Segment.

Bis zu diesem Zeitpunkt hat das Unternehmen nur 4,75 Mio. AQT geht davon aus, mit etwa 50 Mio. Die Maschinen produzieren rund Zellen pro Stunde, was auf bis zu 1. Dabei kosten die Zellen der Prototypen-Produktionsanlage ca. Ansonsten veröffentlicht das Unternehmen keine einzige weitere Pressemeldung! Man darf gespannt sein, wie es mit AQT Solar weitergeht. Zu den Finanziers gehört u. Zu diesem Zeitpunkt hat die Firma umgerechnet bereits 50 Mio.

Das Unternehmen geht an die Börse. Die Sunshine PV Corp. Hierbei werden Kupfer, Indium und Gallium in einer relativ kalten Atmosphäre abgeschieden, während das Selen im Zuge eines späteren Hochtemperaturprozesses zugegeben wird. Im September bezieht NuvoSun seinen neuen Hauptsitz im kalifornischen Milpitas — mehr ist über das Unternehmen bislang nicht zu erfahren.

Hierfür hätte ein Investitionsbetrag von 1,5 Mio. Dabei konzentriert sich das Projektkonsortium auf neue Laser mit hoher Brillanz und hoher Strahlqualität, die auf Fasern aus photonischen Kristallen beruhen.

Telio kann 3 Mio. Bis will man dann eine Produktionskapazität von 30 MW erreichen. Leider ist davon später nichts mehr zu hören. Das Auftragsvolumen liegt bei über 60 Mio. Auch hierüber ist später nichts mehr zu erfahren. Man hofft, bereits soweit zu sein. Kommen wir nun zu den Forschungsergebnissen von Universitäten u. Für die weitere Verbesserung solcher Solarzellen ist daher ein wissensbasierter Ansatz erforderlich, um das komplexe Zusammenspiel der verschiedenen eingesetzten Materialien besser zu verstehen.

Dabei wird auf das Substrat eine Silikatglas-Schicht aufgebracht, während das genaue Einstellen der Bedingungen der Silikatglas-Schicht, zu denen der Film gebildet wird, hilft, die Menge an Alkalimetall zu variieren, welche die rückseitige Elektrodenschicht passiert und in die lichtabsorbierenden Schicht gelangt.

Während die Luxemburger die Absorber- und die sogenannte Pufferschicht produzieren, kooperieren sie bei der Fertigstellung der kompletten Solarzelle mit Forscherkollegen des Helmholtz-Zentrums in Berlin s.

Baustahl ist um den Faktor zwei bis drei kostengünstiger als Edelstahl oder Polyimidfolien, weshalb der neue Ansatz für Dachbahnen von der Rolle oder für den Einsatz auf Autos oder Schiffen ideal sein soll. Im Mai stellt das ZSW einen Weg zur effizienten Bandbeschichtung von CIGS-Dünnschichtsolarmodulen vor, bei dem die wichtigsten Herstellungsschritte in einer Anlage mit kontinuierlichem Durchlauf durchgeführt werden können, was eine wirtschaftlichere Fertigung erlaubt.

Die Herstellung flexibler Dünnschicht-Module ist bisher aufwendig und zeitintensiv, da jede einzelne Schicht in einer separaten Anlage nacheinander abgeschieden wird. An der Entwicklung und Integration einer neuen Pufferschicht wird noch gearbeitet und zu einem späteren Zeitpunkt soll auch noch die monolithische Zellverschaltung integriert werden. Die Wissenschaftler beschäftigte speziell das bislang ungeklärte sogenannte Indium-Gallium-Rätsel: Obwohl Berechnungen ein optimales Indium-Gallium-Verhältnis von Je höher die Temperatur, desto homogener wird das Material.

Aus den neuen Berechnungen ergibt sich: Und wenn es danach schnell genug abgekühlt wird, bleibt die gewünschte Homogenität auch erhalten. Tiwari und in enger Zusammenarbeit mit der Firma Flisom s. An der Empa beschäftigt man sich aber auch mit transparenten, flexiblen und leitfähigen Elektroden für Dünnschicht-Solarzellen als Alternative zur bislang üblichen Beschichtung mit Indium-Zinnoxid.

Mehr darüber findet sich im Unterkapitel Solarleuchten für die 3. Diese organischen Solarzellen haben zwar eine geringe Leistung, die Produktion von Farbstoff aus Obst ist dafür aber spottbillig.

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