Der neuen kalte Krieg: Kampf um Rohstoffe

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Die Gesellschaftlichen Folgen des Rohstoffabbaus.

In einem Interview mit Reuters, äußerte sich der Direktor der amerikanischen Umweltschutzbehörde EPA, Scott Pruitt, letzte Woche zum Thema Klimawandel. Diese Rohstoffnutzung ist eine massive Umgestaltung natürlicher >> Stoffkreisläufe. Mit dieser Umgestaltung haben wir Menschen die Natur als wirksamste geologische Kraft abgelöst: Mit unserer Technik bewegen wir ein Mehrfaches der Masse, die von den natürlichen Kräften bewegt wird.

Diese Rohstoffnutzung ist eine massive Umgestaltung natürlicher >> Stoffkreisläufe. Mit dieser Umgestaltung haben wir Menschen die Natur als wirksamste geologische Kraft abgelöst: Mit unserer Technik bewegen wir ein Mehrfaches der Masse, die von den natürlichen Kräften bewegt wird.

Die ökologischen Folgen und die dabei entstehenden Abfälle überschreiten inzwischen die Tragfähigkeit des Ökosystems Erde. Rohstoffe bilden die Grundlage für alles Wirtschaften auf der Erde: Der Rohstoffverbrauch spiegelt den Anstieg der Produktion wieder. Die vorindustrielle Eisenherstellung kann nur geschätzt werden, sie dürfte im Jahr bei etwa Mit der Industrialisierung stieg die Stahl- und Eisenproduktion: Die Produktion von Kupfer , ein Schlüsselmetall für die Elektrotechnik, stieg von Aluminium , dessen Produktion erst Ende des Jahrhunderts mit der Entwicklung eines elektrolytischen Verfahrens zur Reduktion von Aluminiumoxid begann, stieg von Tonnen im Jahr auf 31,9 Millionen Tonnen im Jahr Jahresproduktion einiger ausgewählter Metalle.

In den meisten Produkten steckt viel mehr Material, als ihr Gewicht ahnen lässt: Beim Abbau der Rohstoffe entsteht Abraum; für den Transport und die Verarbeitung wird Energie verbraucht, für deren Erzeugung wiederum Brennstoffe verbraucht werden; bei der Herstellung entstehen Abfälle.

Eine Weltjahresproduktion von 31,9 Millionen Tonnen Aluminium bedeutet also, dass insgesamt 1,18 Milliarden Tonnen Material bewegt werden müssen. Er ist oft erstaunlich schwer: In einem Kilogramm Getreide stecken 1. Global finden sich etwa 7 Prozent der genutzten Ressourcen tatsächlich in Produkten wieder; 93 Prozent werden schon vorher zu Abfall.

Von diesen Produkten werden etwa 80 Prozent nur einmal genutzt, dann werden auch sie zu Abfall. Mit dieser Umgestaltung haben wir Menschen die Natur als wirksamste geologische Kraft abgelöst: Mit unserer Technik bewegen wir ein Mehrfaches der Masse, die von den natürlichen Kräften bewegt wird.

Und dies hat Konsequenzen entlang der gesamten Kette. Die erste sind Umweltzerstörungen durch den Bergbau. Dieser ist aber teurer und für die Arbeiter noch gefährlicher - ohnehin gehört der Bergbau zu den gefährlichsten Tätigkeiten auf der Erde. Braunkohle-Tagebau Garzweiler im Jahr Neben Braun- und Steinkohle wird in Deutschland vor allem Baumaterial wie Kies, Schotter und Steine abgebaut, der stärker umweltbelastende Abbau von Metallen findet vor allem im Ausland statt.

Fotograf Raimond Spekking, Lizenz: Der Abbau von Metallen ist noch viel umweltbelastender als der von Mineralien: Erze enthalten nur einen kleinen Anteil reinen Metalls, und Metalle kommen oft in chemischen Verbindungen mit Schwefel vor und gemeinsam mit Schwermetallen vor. Das Erz muss daher unter hohem Wasserverbrauch und mit oftmals giftigen Chemikalien behandelt werden, um das Metall zu gewinnen. Beim Abbau entsteht daher je nach Schwefelgehalt saures bis sehr saures Abwasser, das einen hohen Schwermetallgehalt aufweisen kann; Schwefel, Schwermetalle und Reste der verwendeten Chemikalien finden sich auch im Abraum und werden durch Regen ausgewaschen und gelegentlich auch durch Unfälle freigesetzt.

Gold ist eines der wenigen Metalle, das gediegen als Element in der Natur vorkommt; und mit seinem Glanz und seinem auffallend hohen Gewicht wurde es schon früh vom Menschen für rituelle Gegenstände verwendet und war sehr begehrt. Im einfachsten Fall kann Gold etwa aus Flusssand ausgewaschen werden. Beim industriellen Goldabbau wird dagegen die Cyanidlaugung verwendet: Goldhaltiges Erz wird mit einer Cyanidlösung überschüttet, in der sich das Gold löst.

Durch eine chemische Reduktion wird hieraus Reingold gewonnen. Auch das hierbei verwendete Cyanid ist hochgiftig, wird in guten Minen aber wiederverwendet und bei Freisetzung wenigstens schnell abgebaut.

Der anfallende Abraum und das sind riesige Mengen, da der Goldabbau sich bereits bei kleinsten Anteilen lohnt ist jedoch in der Regel mit Cyanidspuren verunreinigt. Bei dem Schlamm handelte es sich um Rotschlamm, ein Abfallprodukt der Aluminiumgewinnung. Der in Ungarn ausgelaufene Rotschlamm war mit einem Gehalt von 5 bis 8 Prozent Natronlauge extrem basisch und damit gefährlich; Kontakt mit den Augen kann beispielsweise zur Erblindung führen.

In modernen Aluminiumwerken wird die Natronlauge dagegen ausgewaschen und wiederverwendet. Dies senkt auch das Gefahrenpotential des Rotschlamms deutlich, das dann im wesentlichen vom Schwermetallgehalt bestimmt wird. Insbesondere in Schwellen- und Entwicklungsländern entziehen sich die Minenbetreiber nach dem Abbau oftmals durch Konkurs der Verantwortung für diese Hinterlassenschaften und der Verpflichtung zur Rekultivierung.

Dieser Verbrauch ist beachtlich: Die Herstellung einer Tonne Stahl braucht 8. Viele Rohstoffe kommen in den ärmsten Ländern der Erde vor - oftmals hat der Abbau dieser Rohstoffe aber nicht zu einer nachhaltigen Entwicklung geführt, sondern die Lebensbedingungen sogar noch verschlechtert. Das liegt zum einen daran, dass die Rohstoffeinnahmen zu einer Aufwertung der Landeswährung führen können - dadurch werden andere Produkte auf Exportmärkten teurer und ihre Herstellung lohnt sich nicht mehr.

Zum anderen lebt oftmals die reiche Elite gut von den Einnahmen und hat gar kein Interesse an anderweitiger wirtschaftlicher Entwicklung. Sie ist aber, wie andere Beispiele - etwa Botswana oder Norwegen - zeigen, kein Naturgesetz, sondern eine Frage der von der Regierung verfolgten Politik und der Funktionsfähigkeit staatlicher Institutionen. Gerade in rohstoffreichen, armen Ländern gibt es aber oftmals keine Regierungen, die dem Wohl ihres Volkes verpflichtet sind und keine funktionierenden Institutionen; und dann haben bei hohen Einnahmen durch Rohstoffe Korruption und Misswirtschaft leichtes Spiel.

Ein extremes Beispiel ist Äquatorialguinea, wo alleine Präsident Obiang die Erdöleinnahmen verwaltet - er kommt inzwischen auf ein geschätztes Privatvermögen von drei Milliarden Dollar, während die Bevölkerung auf Hilfe aus dem Ausland angewiesen ist was weder westliche Banken davon abhält, Obiangs Konten zu verwalten noch die brasilianische Petrobras und die chinesische CNOOC, sich an der Erdölproduktion zu beteiligen.

Aufgrund der strategischen Bedeutung mancher Rohstoffe ignorieren die reichen Industrie- und die neu in den Markt drängenden Schwellenländer diese Probleme - wie im Fall Äquatorialguinea - oftmals. Dies ist jedoch nicht nur moralisch verantwortungslos, sondern gefährdet auch die langfristige Rohstoffversorgung: Korruption und Misswirtschaft führen zu Unzufriedenheit in der Bevölkerung bis hin zu bewaffneten Konflikten zwischen rohstoffreichen Regionen und Zentralregierungen; in Nigeria beispielsweise kommt es immer wieder zu Anschlägen auf die Ölproduktion durch bewaffnete Gruppen, die die Erdölproduktion um einige Hunderttausend Barrel pro Tag verringern.

Die Regierungen und die Sicherheitskräfte der Rohstoffunternehmen regieren derart, dass ihnen immer wieder Menschenrechtsverletzungen bis hin zum Völkermord vorgeworfen werden. Auch können mit Hilfe der Korruption fragwürdige Interessengruppen das Rohstoffgeschäft in ihre Hand bekommen - in der Ukraine wird beispielsweise vermutet, dass die organisierte Kriminalität den Gashandel mitbestimmt, was auch die Gaslieferungen nach Europa betrifft.

Deren Entwicklung ist aber ein langwieriger Prozess; ein Zwischenschritt könnte die Zertifizierung sozial- und umweltverträglich geförderter Rohstoffe sein. Bolivien, eines der ärmsten Länder der Welt, hofft, mit dem Lithium Anschluss an die wirtschaftliche Entwicklung der modernen Welt zu finden: Intensiv diskutiert wurde seit den er Jahren die weitere Folge dieser Rohstoffnutzung: Aktuell haben Mitshubishi, New Motion und Tennet ein solches Projekt gestartet um eine neue Zusammenarbeit in einem Bereich anzuregen, bei dem aktuell noch keine Wirtschaftlichkeit gegeben ist.

Als erstes muss der Autohersteller ein Fahrzeug bauen, das bidirektionales Laden erlaubt. Im Moment ist das nur bei wenigen Fahrzeugen möglich: Insbesondere bei den deutschen Herstellern ist das nicht möglich. Als zweites muss die Ladesäule das bidirektionale Laden beherrschen. Nach dem Austausch der Parameter bestimmt das Batteriemanagementsystem im Auto die Ladeparameter und zwingt die Ladesäule dazu, mit diesen Parametern zu laden bzw. Diese Funktion ist derzeit bei öffentlichen Ladepunkten in Deutschland nicht verfügbar.

Es gibt jedoch einige Lösungen für den Heimbereich. Damit ist es möglich, das Elektroauto quasi als Ersatz oder Ergänzung eines Heimspeichers zu benutzen und damit u. Zum dritten muss auch der Netzbetreiber, an dessen Netz das Auto geladen wird, ein Interesse daran haben, dass er Elektroautos zum Laden und Entladen steuern kann. Das bedingt einerseits die technischen Möglichkeiten, andererseits muss auch ein finanzieller Nutzen vorhanden sein — beides ist derzeit nicht der Fall.

Für alle drei Partner, die für das bidirektionale Laden benötigt werden, sind derzeit nur hohe Kosten für die Technik, jedoch kein entsprechender finanzieller Anreiz für die Umsetzung, erkennbar. Ein wirtschaftlicher Anreiz besteht derzeit für niemanden. Nicht zuletzt stehen dem bidirektionalen Laden derzeit regulatorische Rahmenbedingungen im Weg. Im Abschlussbericht eines entsprechenden Forschungsprojektes werden als Handlungsempfehlungen unter anderem aufgelistet: Diese hohen Hürden stehen dem bidirektionales Laden zusätzlich zur derzeitigen Unwirtschaftlichkeit entgegen.

Sollten sich die Rahmenbedingungen nicht ändern, wird auch mit zunehmender Digitalisierung und neuen Lösungsansätzen wie Blockchain usw. Es könnte ganz einfach sein: Mehrfamilienhaus-Konzepte für Strom und Wärme und wie das Mieterstromgesetz sie kaputt mach: Das Mieterstromgesetz fördert ein Geschäftskonzept für Elektrizitätsversorger, die auf Wohngebäuden erzeugten Strom direkt vor Ort verkaufen.

Mietern und Vermietern wurde eine aktive Beteiligung am Ausbau Erneuerbarer Energien durch dieses Gesetz dagegen noch schwerer gemacht.

Auch innerhalb einer Kundenanlage, also hinter dem Stromanschluss, soll nun jede Mehrpersonenkonstellation wie gewerbliche Elektrizitätslieferung behandelt werden. Es wird Zeit, diese Zwangskommerzialisierung der Eigenerzeugung zu bremsen und die rechtlichen Hindernisse für nicht-gewerbliche Konzepte aus der Welt zu schaffen, die technisch und wirtschaftlich schon längst funktionieren, aber nicht nach den Regeln der kommerziellen Stromwirtschaft.

Das könnte ganz einfach sein. Denn die meisten dieser Regeln sind hinter dem Stromanschluss völlig überflüssig. Während Lobbyisten und Manager der Stromkonzerne nur Elektrizitätsversorgungsunternehmen, Stromlieferungen und deren Bilanzierung betrachten, denken Architekten in Gebäudekonzepten und Energiebilanzen. Stromerzeugungsanlagen dienen bei Ihnen keinem Gewerbebetrieb, sondern Gebäuden.

Denn um der Energieeinsparverordnung EnEV zu genügen, muss ein Neubau inzwischen nicht nur Energie einsparen, sondern auch erzeugen. Im kommenden Jahr findet die Gebäude. Februar auf dem Freiburger Messegelände zum 11ten Mal statt.

Seit präsentiert sich die Messe als Informationsplattform und Wegweiser für energieeffizientes Planen, Bauen und Modernisieren sowie erneuerbare Energien und gesundes Wohnen und mit über Ausstellern und über Das umfassende Ausstellungsspektrum wird ergänzt durch ein praxisnahes und kostenfreies Rahmenprogramm mit einem dichten Angebot an Fachvorträgen, Messerundgängen, Seminaren sowie Sonderschauen und Parallelveranstaltungen.

Die von der Stadt Freiburg initiierte Sonderfläche präsentiert effiziente Eigenversorgungslösungen für Strom und Wärme. Weitere Informationen unter www. Lithiumpreise im extremen Steigflug: Die Versorgung mit dem Schlüsselrohstoff Lithium wird bis der steigenden Nachfrage aus dem Bereich der Elektromobilität standhalten können.

Lithium ist ein unverzichtbarer Rohstoff für die elektrische Energiespeicherung. Aufgrund seiner spezifischen Eigenschaften ist das Leichtmetall unersetzlich für moderne, wieder aufladbare Batterien, die vor allem in Notebooks, Smartphones und mit stark zunehmender Bedeutung auch für die Elektromobilität benötigt werden. Ausgehend von einem Gesamtbedarf von heute rund Etwas anders sieht es beim Preis aus.

Aktuell hat die zu erwartende Steigerung der Lithiumnachfrage bereits jetzt zu einer Preisexplosion geführt. Seit November haben sich die Preise für Lithiumkarbonat mehr als verdoppelt. Zuletzt notierte der Preis bei knapp unter Vor zwei Jahren lag er noch bei ca.

Januar erfolgte der erste Spatenstich für drei vollständig solarbeheizte Mehrfamilienhäuser. Das Süddach jedes Hauses wird mit qm thermischen Sonnenkollektoren bedeckt werden, welche den Die Nutzung der thermischen Sonnenenergie ist gesamtheitlich betrachtet die sanfteste und umweltschonendste aller Erneuerbaren Energien.

Die Anlagen bestehen aus einfachen, relativ problemlosen Rohstoffen, welche am Ende ihrer sehr langen Lebensdauer gut recycelt werden können. Die praxiserprobten Saisonspeicher von Jenni Energietechnik sichern die Eigenversorgung mit solarer Wärme über das ganze Jahr.

Der Anteil der Energie aus Windkraft wächst in Dänemark rasant: Mehr als 40 Prozent des Stroms, der im vergangenen Jahr in unserem nördlichen Nachbarland verbraucht wurde, kam aus Windkraftanlagen.

Es sei ein neuer Rekordwert. Bis - also in zwölf Jahren - soll die Hälfte des benötigten Stroms aus Erneuerbaren Energien kommen. Im Jahr hatte die Windkraft in Deutschland laut Bundeswirtschaftsministerium etwas mehr als zehn Prozent im Energie-Mix ausgemacht. Aktuell speisen die Windenergieanlagen in Europa Strom mit einer Gesamtleistung von bis zu Dänische Windkraft erreicht Rekord. Die Einnahmen haben im Dezember auf 2,3 Mrd. Euro zugelegt, während die Ausgaben im Dezember auf 1,81 Mrd.

Vergütungszahlungen, Kosten für IT, etc. Auch die Errichtung von Solarheizungen war erneut rückläufig. Die Nachfrage nach Photovoltaikanlagen sei gegenüber dem Vorjahr im Eigenheimsektor um etwa ein Viertel gestiegen. Insgesamt wurden rund Im Jahr waren es nur Das Material Perowskit gilt als besonders geeigneter Halbleiter, um Sonnenlicht in Strom umzuwandeln. Solarzellen mit Perowskit befinden sich allerdings noch im Stadium der Entwicklung.

Bei der Übertragung von Perowskit auf Silizium-Tandem-Zellen in einen industriellen Fertigungsprozess habe das Unternehmen nach eigenen Angaben erhebliche Fortschritte erzielt.

Diese scheinheilige Frage nach der idealen Temperatur der Erde, wie sie Pruitt stellte, hat einen einfachen Hintergrund. Und dies hat Konsequenzen entlang der gesamten Kette.

Closed On:

Euro zugelegt, während die Ausgaben im Dezember auf 1,81 Mrd. Wir müssen unseren Ressourcenverbrauch um den Faktor 10 reduzieren, damit er wirklich zukunftsfähig wird.

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