BVG Grundlagen

Beratungsakzente

Deutschland, Umgang mit AHV- und BVG-Mitteln.

Das Vorsorgesystem funktioniert in der Schweiz nach einem Drei-Säulen-System, welches in der Bundesverfassung verankert ist. Mittels gesetzlich verankerten Leistungen wird zur sozialen Sicherheit beigetragen und Armut vermieden. Wenn Sie nach Ihrer Pensionierung weiter erwerbstätig sind, werden von Ihrem Lohn auch weiter die AHV-, IV- und Erwerbsersatz-Beiträge abgezogen.

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Die Bundesversammlung der Schweizerischen Eidgenossenschaft, gestützt auf Artikel 34 quater der Bundesverfassung und auf Artikel 11 der Übergangsbestimmungen der Bundesverfassung 1, 2 nach Einsicht in eine Botschaft des Bundesrates vom

Beim dritten Güterstand, der Gütergemeinschaft , bildet grundsätzlich alles Gesamtgut, d. Errungenschaft und ist mit dem anderen Ehegatten zu teilen. Die Ehegatten dürfen aus dem Gesamtgut einzig diejenigen Vermögensgegenstände zurücknehmen, die den Ehegatten bei der Heirat gehört haben, und diejenigen, die sie während der Ehe geerbt oder geschenkt erhalten haben.

Umstritten sind in der güterrechtlichen Auseinandersetzung oftmals die folgenden Punkte:. Der Ehegatte, der aufgrund seiner Haushaltsbesorgung wenig oder nicht arbeitete, hat diese finanzielle Sicherheit nicht erlangt. Im Rahmen der Scheidungsrevision wurde ein Anspruch des Ehegatten gegen den anderen Ehegatten auf Ausgleich des Pensionskassenguthabens begründet.

Wenn ein Ehegatte oder beide einer Einrichtung der beruflichen Vorsorge angehören, so hat jeder Ehegatte gegen den anderen einen hälftigen Anspruch auf die Vorsorgesumme. Dabei ist zu unterscheiden, ob bereits ein Vorsorgefall Pensionierung, Invalidität eines Ehegatten eingetreten ist oder nicht vgl. Dezember FZG für die Ehedauer zu ermittelnden Austrittsleistung des anderen Ehegatten ein, wenn ein Ehegatte oder beide Ehegatten einer Einrichtung der beruflichen Vorsorge angehören und bei keinem Ehegatten ein Vorsorgefall eingetreten ist.

Diese Bestimmung ist somit anwendbar, wenn noch kein Vorsorgefall eingetreten, d. Der vom Bundesrat festzulegende Mindestzinssatz Art. Die Teilung der Austrittsleistung wird nach den Art. Die geteilte Austrittsleistung hat dem beruflichen Vorsorgeschutz grundsätzlich erhalten zu bleiben Art.

Das Eidgenössische Versicherungsgericht hat am Eine andere Aufteilung oder eine anderweitige Abgeltung oder Verrechnung mit der Austrittsleistung müsste vor dem Scheidungsgericht gestützt auf Art.

Gestützt auf diese Bestimmungen kann das Scheidungsgericht im Rahmen der Aufteilung des Vorsorgeguthabens beispielsweise auch güterrechtliche Aspekte berücksichtigen.

Wenn hingegen über die Aufteilung der Austrittsleistung oder das Teilungsverhältnis im Scheidungsurteil rechtskräftig entschieden worden ist, verbieten die Bestimmungen des FZG und der FZV, die den kompromisslosen Grundsatz der Erhaltung des Vorsorgeschutzes ausdrücken, die Verrechnung einer dem andern Ehegatten zustehenden Austrittsleistung mit allfälligen Forderungen aus dem Scheidungsurteil BGE vom 7.

Die hälftige Teilung der Vorsorgesumme setzt einen bezifferten Antrag voraus. Aber die Ehefrau hatte nicht den aktuellen Ausgleichbetrag vor Bezirks- und Obergericht geltend gemacht. Ist bei einem oder bei beiden Ehegatten ein Vorsorgefall bereits eingetreten oder können aus andern Gründen Ansprüche aus der beruflichen Vorsorge, die während der Dauer der Ehe erworben worden sind, nicht geteilt werden, so ist eine angemessene Entschädigung geschuldet Art.

Was gilt als Vorsorgefall? Bei einem vorzeitigen Altersrücktritt vorzeitige Pensionierung bedarf es der Zustimmung des anderen Ehegatten, damit der Anspruch auf die Altersleistungen erfüllt sind. Ist bei einem Ehegatten ein Vorsorgefall bereits eingetreten, so kann eine Aufteilung der Austrittsleistung gemäss Art. Denn sowohl die Alters- wie auch die Invalidenrente wird in der beruflichen Vorsorge grundsätzlich in Prozenten des massgeblichen Altersguthabens Umwandlungssatz berechnet. Der Umwandlungssatz beruht auf Durchschnittswerten der Lebenserwartung, so dass im Einzelfall die ausbezahlten Renten je nach tatsächlicher Lebensdauer einen weit höheren Betrag als das ganze Altersguthaben ausmachen können oder deren Summe auch weit unter dem gesamten Guthaben bleiben kann.

Es ist deshalb dann nicht möglich, einen Teil des Anspruchs auf den anderen Ehegatten zu übertragen. Aus diesem Grund sieht für diesen Fall Art. Entscheidend ist danach für die Abgrenzung der Ansprüche gemäss Art. Sogar wenn der Vorsorgefall "Alter" aufgrund falscher Angaben des einen Ehegatten, etwa in Bezug auf seinen Zivilstand, eingetreten ist, und die Vorsorgeeinrichtung deshalb die Zustimmung der Ex-Ehegattin nicht eingeholt hat, ist die Teilung der Austrittsleistung nicht mehr möglich.

Die Ex-Ehegattin kann deshalb nicht von der Vorsorgeeinrichtung verlangen, dass diese nochmals die Hälfte des nicht mehr vorhandenen Guthabens ihr bzw. Bei einer Teilinvalidität z. In einem solchen Fall lehnt es das Bundesgericht aus Gründen der Praktikabilität ab, eine noch vorhandene Austrittsleistung nach Art. Bei einer Teilrente bzw. Geschuldet ist vielmehr ausschliesslich eine angemessene Entschädigung gemäss Art. Dem anspruchsberechtigten Ehegatten steht gemäss Art.

Wie ist die angemessene Entschädigung zu berechnen? Bei Berechnung der angemessenen Entschädigung ist die gesetzgeberische Grundentscheidung gemäss Art. Allerdings darf nicht ungeachtet der konkreten wirtschaftlichen Verhältnisse eine Entschädigung festgesetzt werden, die schematisch dem Ergebnis der hälftigen Teilung der Vorsorgeguthaben entspricht. Das Bundesgericht geht dabei zweistufig vor, indem es zuerst die Höhe der Austrittsleistung im Zeitpunkt der Scheidung bzw.

Verfügt beispielsweise ein Ehegatte über ein weit grösseres Vermögen als der andere Ehegatte, kann die angemessene Entschädigung reduziert werden BGE vom Für die in einem ersten Schritt vorzunehmende Berechnung der Höhe der angemessenen Entschädigung ist wie bei Art.

Sodann orientiert sich die in einem zweiten Schritt festzusetzende angemessene Entschädigung für den Normalfall am gesetzgeberischen Konzept der grundsätzlichen hälftigen Teilung , soweit dies im konkreten Einzelfall möglich ist vgl. Aus diesem Grund hielt das Bundesgericht es für korrekt, dass ein Ehegatte, der kurz vor der Scheidung pensioniert worden war so dass der Vorsorgefall vor der Scheidung eingetreten war und der nun eine Rente bezog, die Hälfte seines hypothetischen Vorsorgeguthabens der Ehefrau bezahlen musste.

Der Ehegatte, der eine Rente bezog, konnte die Pensionskasse nicht mehr anweisen, diesen Betrag auszubezahlen, und musste dementsprechend den Betrag aus seinem Vermögen bezahlen BGE vom Das Gericht darf die Teilung der Austrittsleistungen nicht nur dann ganz oder teilweise verweigern, wenn sie aufgrund der güterrechtlichen Auseinandersetzung oder der wirtschaftlichen Verhältnisse nach der Scheidung offensichtlich unbillig wäre Art.

Eine Verweigerung fällt auch dort in Betracht, wo die Teilung im konkreten Einzelfall und bei Vorliegen eines Tatbestandes gegen das Verbot des offenbaren Rechtsmissbrauchs verstiesse. Nach der Praxis des Bundesgerichts wurde die Teilung der Austrittsleistung dann verweigert, wenn die wirtschaftlichen Verhältnisse nach der Scheidung dies zuliessen.

Beispielsweise durfte die Teilung seiner Austrittsleistung verweigert werden, als im Scheidungszeitpunkt die Ehefrau bereits rentenberechtigt war und der Ehemann kurz vor Eintritt in die Rentenberechtigung stand, die Rente der Ehefrau aber grösser war als die künftige Rente des Ehemannes Urteil 5C. Eine Verweigerung der Teilung von Austrittsleistungen kommt nach der bundesgerichtlichen Praxis weiter in Frage, wenn ein Ehegatte entgegen Art. Ein blosses Ungleichgewicht der Lasten, die die Ehegatten während der Ehe trugen ein Ehegatte arbeitete ständig, während der andere Ehegatten jahrelang arbeitslos war führt dagegen nicht zur Verweigerung der Teilung der Vorsorgeguthaben.

Das Scheidungsrecht basiert grundsätzlich auf den beiden sich widersprechenden Zielen des 1 so genannten " clean break " und 2 der nachehelichen Solidarität. Demnach hat jeder Ehegatte im Rahmen seiner Möglichkeiten nach der Scheidung für seinen Unterhalt selbst zu sorgen. Somit ist für die nacheheliche Unterhaltspflicht zu prüfen, ob der Ehegatte in seinem Vertrauen auf den Weiterbestand der bisherigen, frei vereinbarten Aufgabenteilung zu schützen ist.

Bejahendenfalls besteht im Rahmen der vorhandenen finanziellen Mittel ein Anspruch auf die Beibehaltung der bis anhin gemeinsam gepflegten oder zumindest gleichwertigen Lebenshaltung des nunmehr Unterhaltspflichtigen. Dieser Vertrauensschutz ist die Folge von lebensprägenden Faktoren, wie zum Beispiel der Dauer der Ehe, der Verantwortung für Kinder oder des Umstandes, dass der Ansprecher im Hinblick auf die Heirat seinen bisherigen Kulturkreis verlassen hat.

Fehlen derartige Anhaltspunkte, so beurteilt sich der Unterhaltsanspruch ausschliesslich nach den vorehelichen Lebensverhältnissen, das heisst, nach der wirtschaftlichen Lage des Unterhaltsberechtigten, wie sie bestünde, wenn er die Ehe nicht eingegangen wäre BGE III E.

Oktober mit Hinweisen. Ob ein Ehegatten dem anderen nach der Scheidung Unterhalt bezahlen muss, hängt damit im wesentlichen davon ab, ob es sich um eine " lebensprägende Ehe " gehandelt hat oder nicht.

Als lebensprägend wird eine Ehe angesehen, die lange gedauert hat oder - unabhängig von der Ehedauer - eine solche, aus der Kinder hervorgegangen sind. Keine lebensprägende Ehe wurde beispielsweise bei einem Ehepaar angenommen, das mit 62 Jahren noch heiratete und sich nach einem Jahr wieder faktisch trennte. Das Bundesgericht hielt fest, dass nicht nur von einer Altersehe, sondern auch von einer sehr kurzen Ehe auszugehen war: Dies ist angesichts der vorinstanzlichen Feststellungen, wonach sie in dieser Phase - wie auch nach Eheschluss - unverändert als Englischlehrerin tätig war und sich um den Haushalt ihrer Söhne in Zürich kümmerte und überhaupt keine gemeinschaftsbedingten Nachteile dargetan hatte, zutreffend.

Zwar weist die Vorinstanz auf die spezielle Situation der Altersehe hin, in welcher zumeist die Erwerbstätigkeit an Bedeutung verliere und damit die Aufgabenteilung unter den Ehegatten eine untergeordnete Rolle spiele. Dies mag im Vergleich mit jüngeren Eheleuten zutreffen, welche oftmals Erwerbstätigkeit, Aufteilung der Haushaltarbeit sowie Sorge um die Kinder unter einen Hut zu bringen haben. Wird die Verantwortung für die Familie schwergewichtig oder ausschliesslich von einem Ehegatten getragen, dem dann keine Möglichkeit einer bezahlten Tätigkeit nachzugehen bleibt, so liegt ein häufiger Anwendungsfall von lebensprägenden Umständen vor, der im Scheidungsfall in der Regel einen Unterhaltsanspruch begründet.

Damit ist aber noch nicht gesagt, dass in der Altersehe nicht auch spezifische lebensprägende Umstände auszumachen sind, welche im Scheidungsfall unterhaltsrechtlich relevant sein können.

Fehlen solche, so ist ein Unterhaltsanspruch aus nachehelicher Solidarität zumindest bei einer kurzen Ehe nicht gegeben. Es sind nicht die Beeinträchtigungen der Erwerbsfähigkeit durch vorgerücktes Alter oder chronische Krankheiten, welche zu einem Unterhaltsbeitrag führen, sondern die Dauer, welche die Beziehung zu einer Schicksalsgemeinschaft hat werden lassen, auf welche die Ehegatten vertraut haben. Der nacheheliche Unterhalt kann in Form einer Rente oder einer Kapitalabfindung erfolgen.

Sieht das Gericht die Voraussetzungen für einen nachehelichen Unterhaltsbeitrag als gegeben an, so setzt es nach Art. Rechtfertigen es besondere Umstände, so kann es anstelle einer Rente eine Abfindung zusprechen Art. Der Vorteil der Abfindung liegt darin, dass die Ehegatten endgültig auseinandergesetzt sind. Oft lassen die wirtschaftlichen Verhältnisse eine Abfindung indes nicht zu, weshalb es sich hierbei um eine tatsächliche und nicht auch rechtliche Ausnahme handelt.

Ist der Unterhaltsschuldner in der Lage, eine Abfindung zu bezahlen, so kann ihm eine solche Regelung auf entsprechenden Antrag grundsätzlich nicht verweigert werden BGE vom November , BBl I S. Zudem wird bisweilen unterschieden, ob der Antrag des Unterhaltsberechtigten auf Leistung einer Abfindung vom Leistungsverpflichteten abgelehnt wird. Das Bundesgericht hat bisher unter Hinweis auf die verschiedenen in der Lehre vorgeschlagenen Kriterien keiner Lösung einen Vorzug gegeben, sondern die konkreten Umstände des zu beurteilenden Falles gewürdigt BGE vom Mai , in FamPra.

Wird der nacheheliche Unterhaltsbeitrag in Gestalt einer Abfindung zugesprochen, so ist dieser Betrag zu kapitalisieren, d. Der nacheheliche Unterhalt wird regelmässig in Form einer monatlichen Rente an den Ehegatten ausgerichtet. Die Höhe bestimmt sich dabei nach der Aufgabenverteilung während der Ehe, der Dauer, der Lebensstellung während der Ehe und dem Vermögen der Ehegatten. Auf beigefügtem Link besteht die Möglichkeit, die ungefähre Höhe des Unterhaltsanspruchs berechnen zu lassen.

Anschliessend wird festgestellt, ob einem oder beiden Ehegatten aufgrund ihres Einkommens ein freier Betrag übrigbleibt. In finanziell bescheidenen Verhältnissen partizipiert der finanziell schwächere Ehegatte am grösseren freien Betrag des anderen Ehegatten. Indessen ist der Richter nicht zu einer mathematisch genauen Berechnung des nachehelichen Unterhalts gestützt auf Auslagen und Einkommen verpflichtet.

Deshalb ist es im Normalfall nötig, für die Regelung des Unterhalts in diesen Verfahren auf die aktuelle, mehr oder weniger genaue Bedarfssituation der Parteien abzustellen. Die nacheheliche Unterhaltsregelung verlangt dagegen vom Richter eine Abschätzung darüber, wie sich Leistungsfähigkeit und Bedarf der Parteien in naher Zukunft entwickeln.

Dabei soll der Richter alle Kriterien abwägen und die relevanten Umstände berücksichtigen, um eine billige und gerechte Lösung zu finden BGE vom 3. Der bisherige Bedarf der Parteien ist dabei ein Umstand, den es zwar zu berücksichtigen gilt und häufig auch Richtschnur dafür ist, welche notwendigen Auslagen auch in naher Zukunft anfallen.

Von einer sklavischen, akribischen Existenzminimumberechnung indes kann der Richter auch absehen und stattdessen die voraussichtlichen Bedarfspositionen in Berücksichtigung der persönlichen Lebensumstände der Parteien abschätzen. Damit kann der Gefahr, dass gerade in einem über Jahre geführten heftigen Scheidungsprozess von den Parteien teilweise versucht wird, möglichst einen hohen aktuellen Notbedarf auszuweisen, begegnet werden.

Zu berücksichtigen ist dabei, ob dem unterhaltsberechtigten Gatten zuzumuten ist, eine Arbeit zu finden sogenannte " Eigenversorgungskapazität ". Wo ein Ehegatte während einer Ehe von langer Dauer die Kinder betreut, den Haushalt besorgt, auf eigene Erwerbstätigkeit verzichtet und im Zeitpunkt der tatsächlichen Trennung bzw. Die Vermutung gilt nicht absolut, so wurde beispielsweise einer 60jährigen Ehegattin zugemutet, als Krankenschwester zu arbeiten BGE vom Der Anspruch auf nachehelichen Unterhalt ist davon abhängig, dass einem Ehegatten nicht zuzumuten ist, für den ihm gebührenden Unterhalt unter Einschluss einer angemessenen Altersvorsorge selbst aufzukommen.

Ob und in welchem Ausmass die Aufnahme einer eigenen Erwerbstätigkeit zumutbar sei, beurteilt sich nach den in Art. Auch wenn das Gesetz das nicht eigens erwähnt, versteht sich von selbst, dass unter dem Gesichtspunkt der Zumutbarkeit auch zu prüfen ist, ob eine Eigenversorgung für den betreffenden Ehegatten überhaupt möglich ist.

Die Kriterien, die für die Beurteilung der Zumutbarkeit eigener Erwerbstätigkeit massgebend sind, überschneiden sich mit denjenigen für den Entscheid über die tatsächliche Möglichkeit eigener Erwerbstätigkeit. Das Alter eines Ehegatten beispielsweise kann für die Zumutbarkeit Art. Unzutreffend ist hingegen die These, dass immer auch als zumutbar angesehen werden muss, was tatsächlich möglich ist.

Die Gleichung stimmt nicht BGE vom Dass eigene Erwerbstätigkeit für einen Ehegatten tatsächlich möglich ist, bedeutet nicht zwingend, dass sie von ihm auch verlangt werden darf.

Heikel kann sich die Beurteilung der Eigenversorgungskapazität erweisen, wenn die Aufnahme oder Ausdehnung der Erwerbstätigkeit nicht sofort oder nach einer kurzen Umstellungszeit erfolgen soll, sondern - wie hier - erst in ein paar Jahren. Diese Beurteilung bedingt eine Prognose der künftigen Entwicklung der Verhältnisse, die sich im Nachhinein auch als falsch erweisen kann.

Es stellt sich dann die Frage nach einer nachträglichen Erhöhung der Unterhaltsrente. Die Möglichkeit besteht gemäss Art. Eine spätere Erhöhung der Unterhaltsrente, weil sich die wirtschaftlichen Verhältnisse der berechtigten Person anders entwickelt haben als im Scheidungsurteil vorhergesehen, kennt das Gesetz nicht. Insoweit gehen ehebedingte Nachteile, die erst nach der Scheidung eintreten, vollumfänglich zu Lasten des Unterhaltsberechtigten.

Der Entscheid des Gesetzgebers ist zu beachten, schliesst aber nicht aus, sondern legt vielmehr nahe, dass ein hypothetisches Einkommen, das erst mehrere Jahre nach dem Scheidungsurteil erzielt werden muss, nur mit der gebotenen Vorsicht und Zurückhaltung angenommen werden sollte. Ab wann ist dem unterhaltsberechtigten Ehegatten eine Erwerbstätigkeit zuzumuten, wenn sich der Ehegatte um gemeinsame Kinder zu sorgen hat? Gemäss der bundesgerichtlichen Praxis ist eine Teil- bzw. Diese Rechtsprechung stellt zwar keine starre Regel, sondern eine Richtlinie dar, die auf durchschnittliche Verhältnisse zugeschnitten ist und vor einer jeden Einzelfallbetrachtung standhalten muss BGE III nicht publ.

So wäre etwa eine darüber hinausgehende Erwerbsarbeit zumutbar, wenn sie bereits während des ehelichen Zusammenlebens stattgefunden hat oder das Kind fremdplatziert ist und deshalb den Inhaber der elterlichen Sorge bzw. Umgekehrt kann eine Erwerbsarbeit auch länger unzumutbar bleiben, etwa bei einem behinderten Kind oder wenn zahlreiche Kinder zu betreuen sind Entscheid 5C. In diesem Sinn sind die zitierten Richtlinien auch auf Einzelkinder anwendbar; die generell-abstrakte Formulierung "das jüngste Kind" zielt einzig auf eine Klarstellung, wenn mehrere Kinder vorhanden sind.

Die bundesgerichtliche Rechtsprechung ist konstant und in mehreren neueren Entscheiden bestätigt worden vgl. Bei finanziell guten Verhältnissen ist zu entscheiden, wie ein Überschuss d.

Sind die finanziellen Möglichkeiten der Parteien weder sehr bescheiden noch aussergewöhnlich gut, sind, findet eine Überschussverteilung statt BGE vom Dabei kann der Richter die Überschuss zwischen den Ehegatten halbieren Halbteilungsgrundsatz , wobei dies die Regel ist: Diese Teilung des Überschusses d.

Eine weitere Ausnahme besteht bei extrem guten finanziellen Verhältnissen: Dabei kann der Unterhaltsberechtigte nicht schon dann sparen, wenn er deutlich mehr als das Existenzminimum hat, sondern nach der Rechtsprechung erst, wenn ihm nach Abzug der Kosten für die Weiterführung des bisherigen Lebensstandards ein beachtlicher Betrag übrig bleibt. In sehr guten finanziellen Verhältnissen kann der Unterhalt schnell erhebliche Grössenordnungen annehmen.

So entschied das Kantonsgericht St. Der Ehemann war Alleinaktionär und Verwaltungsratspräsident einer Holdinggesellschaft, zu der namentlich eine Maschinenfabrik gehörte.

Zwar bezog er weder Dividenden noch Honorare, sondern liess den ganzen Gewinn im Unternehmen stehen. Sein aus Liegenschafts- und Wertschriftenerträgen bestehendes Reineinkommen belief sich in den Jahren auf Fr. Sein Reinvermögen belief sich auf Fr. Der Scheidungsrichter entschied, dass im Familienrecht ein weiter Einkommensbegriff gelte. Als Einkommen sei namentlich auch ein Vermögenszuwachs während einer bestimmten Periode aufzufassen.

Insofern dürfe durchaus angenommen werden, dass der Beschwerdeführer fast unbegrenzt leistungsfähig sei. In sehr guten finanziellen Verhältnissen dürfe aber das Gesamteinkommen nicht einfach hälftig geteilt werden; vielmehr sei der unterhaltsberechtigte Ehegatte so zu stellen, dass er den bisherigen Lebensstandard ohne Abstriche fortführen könne. Zusammen mit der Steuerlast von Fr. Wie ist der Unterhalt zu regeln, wenn der Unterhaltspflichtige nicht genügend Einkommen hat, um sein eigenes Leben und dasjenige der unterhaltsberechtigten Partei zu finanzieren?

Wie ist ein "Unterhaltsloch" zu verteilen? Für Fälle, in denen zufolge Scheidung die Geldmittel für den Unterhalt der ehemaligen Ehegatten knapp bemessen sind, hat das Bundesgericht für die Rentenbemessung klare Regeln entwickelt. Damit hat der unterhaltsberechtigte Teil " das Manko, das sich aus der Differenz zwischen den verfügbaren Mitteln und dem gesamthaften Unterhaltsbedarf ergibt, alleine zu tragen.

Diese Schulden sind dann persönlich und nicht auch diejenigen des anderen Ehegatten , wenn sie nach Aufnahme des Getrenntlebens begründet wurden. Das Bundesgericht hielt klar fest, dass " die Leistungsfähigkeit des Rentenschuldners grundsätzlich vor allen anderen Kriterien für die Rentenbemessung Vorrang hat.

Unter der Anlagestrategie wird die langfristig angestrebte prozentuale Aufteilung des Vermögens auf die wichtigsten Anlagekategorien, wie Obligationen, Aktien, Immobilien und Hypotheken verstanden. Die Anlagestrategie wird aufgrund der Risikofähigkeit festgelegt. Firma, die Anschlussvertrag mit der Pensionskasse abschliesst und die Arbeitnehmer versichert vergl. Anteil des durch den Arbeitgeber und den Arbeitgeber zu bezahlenden Beitrages an die Vorsorgeeinrichtungen.

Der Beitrag des Arbeitgebers hat mindestens gleich hoch wie die Summe der Beiträge seiner Arbeitnehmer zu sein. Dem Arbeitnehmer wird der Beitrag vom Lohn abgezogen und durch den Arbeitgeber an die Vorsorgeeinrichtung überwiesen. Prüfung der Risikofähigkeit einer Pensionskasse. Analysiert werden Faktoren wie das Verhältnis von Beiträgen und Leistungen, die speziellen Gegebenheiten der Pensionskasse, die Situation und die Aussichten an den Finanzmärkten usw.

Das Ergebnis dieser Analyse beeinflusst die künftige Anlagestrategie der Pensionskasse und die finanziellen Risiken, die diese mit ihren Kapitalanlagen eingehen darf. Eine von den Spitzenverbänden der Arbeitnehmer und -geber gegründete gesamteidgenössische Vorsorgeeinrichtung. Sie führt die obligatorische BVG-Versicherung für Arbeitgeber durch, die sich keiner Vorsorgeeinrichtung angeschlossen haben.

Seit sind ihr die Austrittsleistungen zu übertragen, bei welchen der Versicherte keine andere Einrichtung für die Übertragung angibt. Bundes- Bundesamt für Sozialversicherungen und Eidg.

Finanzdepartement , Regions- und Kantonsbehörden, welche darüber wachen, dass die Vorsorgeeinrichtungen die gesetzlichen Vorschriften einhalten. Die versicherte Person kann von der Kasse jederzeit schriftlich oder mündlich Auskunft über die Vorsorgeeinrichtung, ihre Ansprüche bei Eintritt eines Versicherungsfalles, ihre Ansprüche im Austrittsfall oder über die Wohneigentumsförderung verlangen.

Die Austrittsleistung auch Freizügigkeitsleistung entspricht dem am Austrittsdatum erworbenen Altersguthaben. Beim Antritt einer neuen Anstellung ist das Guthaben auf die Vorsorgeeinrichtung des neuen Arbeitgebers zu übertragen.

Wird keine neue Stelle angetreten, so ist das Guthaben auf eine Freizügigkeitseinrichtung oder die Auffangeinrichtung zu übertragen. In gewissen Fällen ist die Barauszahlung der Austrittsleistung an den Versicherten möglich.

Diese trägt die gesamten Risiken selbst und deckt damit keine Risiken durch eine Rückversicherung ab. Bei endgültigem Verlassen der Schweiz, der Aufnahme einer selbständigen Erwerbstätigkeit in der Schweiz und bei Geringfügigkeit kann die Austrittsleistung bar bezogen werden. Ist die austretende versicherte Person verheiratet, ist die Barauszahlung nur zulässig, wenn der Ehegatte der Barauszahlung schriftlich zustimmt. Der Versicherungsschutz beginnt für obligatorisch versicherte Personen mit dem Beginn des Arbeitsverhältnisses bzw.

Januar nach Vollendung des Die Altersversicherung mit der Äufnung eines Altersguthabens beginnt auf den 1. Die an die Vorsorgeeinrichtung in Prozent zum versicherten Lohn zu leistenden Beträge. Die ordentlichen Beiträge setzen sich zusammen aus Sparbeiträgen und Risikobeiträgen. Das für die Festsetzung der Höhe der Beiträge massgebende Alter.

Es ist die Differenz zwischen dem laufenden Kalenderjahr und dem Geburtsjahr. Die versicherte Person wird entsprechend dem Invaliditätsgrad von den Beitragszahlungen befreit. Beim Beitragsprimat richten sich die Leistungen der Vorsorgeeinrichtung nach der Höhe der Sparbeiträge, die von der versicherten Person und vom Arbeitgeber einbezahlt werden. Das Leistungsniveau wird für jeden einzelnen Versicherten individuell bestimmt. Es entspricht der Summe der Sparbeiträge, die während der Versicherungsdauer einbezahlt wurden inklusive Zinsen.

Jede Lohnanpassung führt zu einer Änderung des Leistungsniveaus. Im Unterschied zum Leistungsprimat besteht keine Verpflichtung, bei Lohnerhöhungen Nachzahlungen zu entrichten, damit eine gewisse Leistungshöhe beibehalten werden kann. Für die Beurteilung der Performance eines Vermögensverwalters wird eine Vergleichsgrösse herangezogen.

Dies ist die Benchmark. Sie entspricht in der Regel einem Index, der die Rendite und das Risiko des entsprechenden Anlagemarktes widerspiegelt. Das BSV hat die Aufsicht über die gesamtschweizerisch tätigen Sammel- und Gemeinschaftseinrichtungen, die Vorsorgeeinrichtungen mit nationalem und internationalem Charakter, den Sicherheitsfonds BVG und die Auffangeinrichtung sowie die Oberaufsicht über die kantonalen Aufsichtsbehörden.

Gibt Auskunft über die dem Versicherten zustehenden gesetzlichen Mindestansprüche auch Schattenrechnung genannt. Erfüllt die gesetzlichen Minimalvorschriften. Er wird aufgrund der obligatorisch geltenden Mindestbeiträge und -löhne berechnet.

Das BVG ist am 1. Januar in Kraft getreten. Das Investment Controlling überwacht die Anlagetätigkeit und die erzielten Anlageresultate. Damit wird sichergestellt, dass die Anlagerichtlinien eingehalten werden und langfristige sowie marktkonforme Anlageresultate erzielt werden. Der Controller rapportiert zu diesem Zweck periodisch z. Der Controlling-Report beurteilt die Leistung der Vermögensverwalter und gibt bei Bedarf auch Handlungsempfehlungen ab.

Der Deckungsgrad bezeichnet das Verhältnis zwischen dem vorhandenen Vermögen der Pensionskasse und dem versicherungstechnisch erforderlichen Deckungskapital, das die Pensionskasse aufweisen muss, um die Leistungen gegenüber ihren Versicherten Kapitalleistungen, Rentenzahlungen, Austrittsleistungen, usw.

Die Depotstelle ist eine Bank, bei der die Wertschriften und Kontobestände deponiert sind. Wenn ein Anleger nur eine Depotstelle hat, spricht man von einer zentralen Depotstelle. Derivate sind Finanzinstrumente, die von einer sogenannten Basisanlage z. Aktien, Zinsen, Währungen abgeleitet sind lateinisch: Das bedeutet, dass die Preisentwicklung eines Derivates z. Zu den derivaten Finanzinstrumenten gehören Termingeschäfte sowie Optionen.

Eine breite Streuung der Anlagen verringert das Anlagerisiko. Die Diversifikation ist ein wichtiges Grundprinzip für alle Anleger, die treuhänderisch Gelder von Dritten verwalten, wie das auch bei Pensionskassen der Fall ist.

Die Duration berechnet die durchschnittliche Kapitalbindung einer Obligation. Durch Zinszahlungen fliesst ein Teil des gebundenen Kapitals bereits vor dem Rückzahlungstermin dem Gläubiger zu.

Je höher der Coupon und je kürzer die Laufzeit, desto kürzer die Duration. Je länger die Duration einer Obligation, um so stärker reagiert diese im Kurs auf Veränderungen des Zinsniveaus.

Eingetragene Partnerschaften gleichgeschlechtlicher Paare sind der Ehe gleichgestellt. Entsprechend gelten die Bestimmungen der Reglemente der entsprechenden Vorsorgeeinrichtungen, die sich auf Ehegatten beziehen, gleichermassen auch für in eingetragener Partnerschaft lebende versicherte Personen. Ein aktiver Versicherter hat die Möglichkeit, in seine Vorsorgeeinrichtung zusätzliche Beträge einzuzahlen, um die maximalen Leistungen gemäss Reglement zu erreichen.

Die Einkaufssummen werden jeweils durch die entsprechende Vorsorgeeinrichtung berechnet. Die Erwerbsunfähigkeit gilt als vollständig, wenn die versicherte Person durch ärztlichen Befund nachweisbar ihren Beruf oder eine andere ihrer Lebensstellung, ihren Kenntnissen und Fähigkeiten angemessene Erwerbstätigkeit nicht mehr ausüben kann.

Die Vorsorgeeinrichtung hat durch einen anerkannten Experten für berufliche Vorsorge periodisch überprüfen zu lassen: Als Experte für berufliche Vorsorge wird anerkannt, wer das eidgenössische Diplom als Pensionsversicherungsexperte besitzt. Sie dient der Finanzierung einer anderen Vorsorgeeinrichtung und wird alleine vom Arbeitgeber alimentiert.

Die Freizügigkeitsleistung ist das Guthaben, welches eine versicherte Person bis zum Zeitpunkt ihres Austrittes aus dem Unternehmen bei der Pensionskasse angespart hat.

Beim Austritt wird dieses Guthaben an die Vorsorgeeinrichtung des neuen Arbeitgebers oder auf ein Freizügigkeitskonto überwiesen. Vorsorgeeinrichtung, die meistens von einem Verband errichtet wird, damit sich ihr die von ihm organisierte, rechtlich und finanziell voneinander unabhängigen Arbeitgeber anschliessen können.

Leistungsbezüger haben allfällige Haftpflichtansprüche gegenüber Dritten aufgrund der leistungsbegründenden Ursache an die PTV abzutreten. Die Vorsorgeeinrichtungen haben die Versicherten jährlich über deren Versicherung, die Organisation der Einrichtung und die Mitglieder des obersten Organs zu informieren. Der Arbeitgeber hat seine Angestellten über die Vorsorgeversicherung zu informieren.

Er hat die Vorsorgeeinrichtung über die wesentlichen Änderungen bei den Versicherten informieren. Bei Ausbildung ist die Rente bis längstens zum Erreichen des Nach Abzug des Koordinationsabzuges ergibt dies den koordinierten resp. Die berufliche Altersvorsorge basiert auf dem Kapitaldeckungsverfahren, d. Der Versicherte kann verlangen, dass ihm ein Viertel seines Altersguthabens, das für die Berechnung der tatsächlich bezogenen Altersleistungen massgebend ist, als einmalige Kapitalabfindung ausgerichtet wird.

Ist der Versicherte verheiratet, so ist die Auszahlung der Kapitalabfindung nur zulässig, wenn sein Ehegatte schriftlich zustimmt. Die Vorsorgeeinrichtung kann im Reglement die volle Kapitalzahlung ermöglichen. Für die Risiken Tod und Invalidität bleibt der Arbeitnehmer während eines Monats nach Auflösung des Vorsorgeverhältnisses bei der bisherigen Vorsorgeeinrichtung versichert. Wird vorher ein neues Vorsorgeverhältnis begründet, so erfolgt die Versicherung ab diesem Zeitpunkt durch die neue Vorsorgeeinrichtung.

Versicherte, denen eine Altersrente zusteht, haben für jedes Kind, das im Falle ihres Todes eine Waisenrente beanspruchen könnte, Anspruch auf eine Kinderrente in der Höhe der Waisenrente. Dieser Betrag wird als Koordinationsabzug bezeichnet. Dieser Teil wird koordinierter Lohn genannt. Beträgt der koordinierte Lohn weniger als CHF 3' Das Leistungsprimat definiert die Leistungen im Voraus und zwar in Prozenten des versicherten Lohnes. Die Berechnungsgrundlage bildet das Gesetz oder das Reglement der betreffenden Vorsorgeeinrichtung.

Damit das Leistungsniveau bei Lohnerhöhungen beibehalten werden kann, müssen die daraus entstehenden Mehrkosten durch Nachzahlungen finanziert werden.

Die Pensionskassen sind verpflichtet, die Guthaben ihrer Versicherten zu einem Mindestzinssatz zu verzinsen. Im Rahmen der Sanierung einer Pensionskasse kann der Stiftungsrat beschliessen, das Altersguthaben nicht zu verzinsen. Optionen sind handelbare Wertrechte. Grundsätzlich werden Kaufoptionen, sogenannte Call-Optionen und Verkaufsoptionen, sogenannte Put-Optionen unterschieden. Der Käufer der Option bezahlt für das Optionsrecht eine Prämie.

Immobilien auf dem durchschnittlich investierten Kapital während eines bestimmten Zeitraums. Der Wert der Performance wird in Prozenten ausgedrückt. Mit Portfoliomanager wird der Vermögensverwalter bezeichnet. Teilvermögen zuständige Person sowie andererseits auf das Institut bzw.

Ein Rating ist eine Beurteilung. Beurteilt wird die Qualität bzw. Dabei wird geprüft, ob dieser in der Lage ist, seine Zinsen und Amortisationszahlungen zu leisten. Obligationen werden in der Regel von grossen professionellen Ratingagenturen beurteilt. Der Anteil der Anlagen deren Gewichtung über unter der Zielgewichtung liegt, muss wieder in der Nähe der Zielgewichtung reduziert erhöht werden. Dies kann durch die entsprechende Investition neuer Mittel oder durch Umschichtungen bestehender Anlagen erfolgen.

Es gibt Vorsorgeeinrichtungen öffentlichen und privaten Rechts. Letztere haben die Form einer Stiftung oder Genossenschaft. Registrierte Vorsorgeeinrichtungen verfügen über einen Eintrag im Register für die berufliche Vorsorge und führen die obligatorische Vorsorge nach dem BVG durch.

Aktien schwanken stärker als Obligationen. Dies bedeutet, dass Aktien ein höheres Schwankungsrisiko haben. Dafür haben Aktien in langfristigen Durchschnitt eine höhere Anlagerendite als Obligationen. Die Risikobeiträge für Invalidität und Tod werden bereits ab dem Altersjahr sofern BVG-pflichtig erhoben.

Der Sparprozess für das Alter beginnt dann ab dem Vorsorgeeinrichtung, welcher sich beliebige und voneinander unabhängige Arbeitgeber anschliessen können.

Pro angeschlossenem Arbeitgeber führt die Kasse ein eigenes Vorsorgewerk. Ist eine Pensionskasse in Unterdeckung, so muss der Stiftungsrat der Pensionskasse gemäss Gesetz angemessene Sanierungsmassnahmen beschliessen. Mit diesen sollte die Unterdeckung beseitigt werden können. Die Versicherten müssen über die beschlossenen Sanierungsmassnahmen informiert werden. Bei einer Unterdeckung kann die Vorsorgeeinrichtung unter gewissen Voraussetzungen einen vom Arbeitgeber und den Versicherten einen zusätzlichen Beitrag erheben.

Dieser Beitrag ist bei der Berechnung der Austrittsleistung nicht zu berücksichtigen. Mit dieser so genannten Hilfs- oder Schattenrechnung soll nachgewiesen werden, dass die Mindestvorschriften des BVG eingehalten werden. Einer Gemeinschaftseinrichtung angeschlossener, einzelner Versicherter, der auf eigene Rechnung arbeitet, oder auch die Person des Arbeitgebers in einer Einzelfirma, der sich in der gleichen Vorsorgeeinrichtung mitversichert wie seine Angestellten.

Zentrale Institution mit besonderen Aufgaben im Bereich der beruflichen Vorsorge. Alle dem Freizügigkeitsgesetz unterstellten Vorsorgeeinrichtungen sind dem Sicherheitsfonds angeschlossen.

Teil der an die Vorsorgeeinrichtung zu bezahlenden Beiträge, der bei Vorsorgeeinrichtungen im Beitragsprimat für die Altersversicherung verwendet wird und damit dem individuellen Altersguthaben gutgeschrieben wird. Sie bezweckt nur das Alterssparen und deckt demzufolge die Risiken Tod und Invalidität nicht.

Bei einem Stellenwechsel ist die Freizügigkeitsleistung an die Vorsorgeeinrichtung des neuen Arbeitgebers zu übertragen. Standardisierte Fachempfehlung zur Rechnungslegung von Personalvorsorgeeinrichtungen in Kraft seit 1. Die Betriebsrechnung wird in Staffelform dargestellt, die Anlagen müssen zum Marktwert bilanziert werden und die Jahresrechnung ist im Anhang mit erweiterten Angaben zu versehen.

Rückstellungen, welche infolge der Unsicherheiten der Prognosen zu den Versichertenleistungen vorzunehmen sind Langlebigkeit, vorzeitige Pensionierungen, Anpassung des Umwandlungssatzes, Anpassungen der Renten an die Teuerung, etc.

Für die Diskontierung der zukünftigen Leistungen Barwert der Leistungen angewendete rechnerische Grösse. Der technische Zinssatz steht in direkter Beziehung zum Umwandlungssatz und beeinflusst die Höhe des versicherungstechnisch notwendigen Vorsorgekapital.

Beiträge der beruflichen Vorsorge

Die Ehegatten dürfen aus dem Gesamtgut einzig diejenigen Vermögensgegenstände zurücknehmen, die den Ehegatten bei der Heirat gehört haben, und diejenigen, die sie während der Ehe geerbt oder geschenkt erhalten haben. Beträgt der koordinierte Lohn weniger als CHF 3'

Closed On:

Im Fall einer Unterdeckung sind die Pensionskassen angehalten, Sanierungsmassnahmen durchzuführen. Die geteilte Austrittsleistung hat dem beruflichen Vorsorgeschutz grundsätzlich erhalten zu bleiben Art.

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