die neue Eigenmittelverordnung - Die Volkswirtschaft

Trend-News für Schweiz 2014-01

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LUSTAT Jahrbuch 2017 - LUSTAT Statistik Luzern

Diese Komplexität ist einerseits ein Reichtum, kann sich aber für die Anpassungsfähigkeit des Systems und für die Verbesserung der Leistungsfähigkeit als hinderlich erweisen. Allerdings wird es noch eine Weile dauern, bis ein breiter Konsens besteht, auf welche Art und Weise die Errungenschaften des schweizerischen Gesundheitssystems bei gleichzeitiger Steigerung seiner Wirksamkeit zu erhalten sind.

Reform der Finanzierungsmechanismen Laut den Experten ist eine Überprüfung der Finanzierungsmethoden erforderlich, bietet doch das gegenwärtige System Anreize für ein hohes Angebot und teure Spitalaufenthalte. Im Bereich der Grundversorgung gilt es, die Entwicklung hin zu einem Rückerstattungssystem mit einer prospektiven Komponente oder mit einer höheren Kopfpauschale Capitation zu fördern, ebenso wie HMOoder Hausarztmodelle.

Mit der vermehrten Verschreibung von Generika und der Öffnung des Marktes für nicht-patentierte Medikamente könnten weitere Kosten eingespart und die Arzneimittelpreise gesenkt werden. Die nachhaltige Finanzierung des Gesundheitswesens in der Schweiz wird zurzeit heftig debattiert. Die im Parlament gegenwärtig diskutierten Reformvorschläge zum KVG sind die leistungsbezogene Spitalfinanzierung, die Entwicklung von Gesundheitsnetzwerken und die Aufwertung der Grundversorgung.

Andere Massnahmen, insbesondere die Abschaffung des Kontrahierungszwangs, sind zurzeit sehr umstritten. Ein besseres Gleichgewicht zwischen Prävention und Kurativmedizin herstellen 0 1 2 Anmerkung: Die Daten für die Türkei beziehen sich auf das Jahr , diejenigen für Australien auf , diejenigen für Ungarn und Japan auf In der Schweiz werden einige Ausgaben für Geburtshilfeund Kindergesundheitsprogramme als ambulante Leistungen und nicht als Prävention oder Public Health verbucht.

Der Bericht kommt zum Schluss, dass eine der grössten Schwächen des schweizerischen Gesundheitssystems darin besteht, den Wettbewerb zwischen Versicherern sowie das Leistungsangebot innerhalb enger geografischer Grenzen und für kleine Bevölkerungsgruppen zu organisieren. Die Hindernisse, die heute interkantonalen Abkommen im Weg stehen, sollten deshalb schrittweise abgeschafft werden. Weiter sei den Krankenversicherern die selektive Kontrahierung sowohl im stationären wie im ambulanten Bereich zu gestatten, da die Versicherer die Leistungen aufgrund von Qualität und Preis einkaufen würden.

Die Kantone müssten in einem solchen Fall ihre Überwachungsfunktion auf dem Markt stärker wahrnehmen, um die Einhaltung von Mindestnormen der Versorgung zu gewährleisten, die Entstehung lokaler Ungleichgewichte zu vermeiden und den Zugang zur Versorgung zu sichern. Das Risikoausgleichssystem bedürfe ebenfalls einer Verbesserung, um für die Versicherer keine Anreize für eine Risikoselektion zu schaffen und den Versicherten die Möglichkeit zu geben, als informierte Konsumentinnen und Konsumenten zu handeln.

Als ungenügend wird die Informationslage zum Gesundheitssystem beurteilt, sei es zu den verschiedenen Leistungserbringern Ärzteschaft, Spitäler oder zu den Versicherern. Die Annahme eines Rahmengesetzes in diesem Bereich würde diese Situation verbessern. Zudem müssten spezifische Präventions- und Gesundheitsförderungsprogramme stärker auf die dominierenden Probleme der öffentlichen Gesundheit etwa Tabak- und Alkoholmissbrauch oder auf bisher noch zu wenig beachtete Aspekte wie psychische Gesundheit und Übergewicht ausgerichtet werden.

Das Projekt wurde im Frühjahr gestartet; die zuständige Fachkommission hat kürzlich ihren Bericht veröffentlicht. Als wichtigste Bedingungen für einen Ausbau von Prävention und Gesundheitsförderung werden genannt: Mehr Transparenz bei Qualität und Effizienz der Gesundheitsleistungen In der Schweiz gibt es keine nationalen Qualitätsindikatoren für den Gesundheitsbereich.

Gegenwärtig beruhen die Bemühungen um eine Qualitätsverbesserung zum grössten Teil auf lokalen Initiativen individueller Leistungserbringer, die untereinander nicht koordiniert sind. Da eine professionelle Selbstregulierung den Anforderungen nicht genügen dürfte, wäre eine nationale Erhebung einschlägiger Daten notwendig.

Für die Erhebung dieser Indikatoren wäre der geeignete Rahmen zu schaffen, bei gleichzeitiger Förderung nationaler Programme zur Qualitätsverbesserung in einigen Schlüsselbereichen der Gesundheitsversorgung. Die Schaffung eines nationalen Systems für Monitoring und Qualitätsverbesserungen im Gesundheitswesen stellt ein längerfristiges Monatsthema Kasten 1 Reformempfehlungen für das schweizerische Gesundheitssystem Verbesserung der Gesamtsteuerung Governance des Gesundheitssystems mittels: Notfalldienste und — einer langfristigen Planung des Versorgungsbedarfs.

Änderung der Finanzierungsmodi zur Stimulierung der Effizienz des schweizerischen Gesundheitssystems mittels: Präventionsmassnahmen mit erwiesener Kostenwirksamkeit ; — Umsetzung von Politiken zur Überwachung und Förderung einer kostenwirksamen Verschreibung und Abgabe von Arzneimitteln, beispielsweise mit einer Marktöffnung für nicht-patentierte Medikamente aus dem Ausland und mit dem Verbot der Selbstdispensation für Ärztinnen und Ärzte.

Verlässt man sich zur Versorgungsregulierung in stärkerem Masse auf Marktmechanismen, so sind bessere Bedingungen für einen wertbasierten Wettbewerb auf dem Krankenversicherungsund Leistungserbringermarkt zu schaffen mittels: Entwicklung von Interventionen auf dem Gebiet der öffentlichen Gesundheit und Verbesserung der Kostenwirksamkeit gedeckter Leistungen mittels: Förderung eines besseren klinischen Managements mittels: Förderung der horizontalen und vertikalen Gleichheit bei der Finanzierung von Gesundheitsleistungen mittels: Vereinheitlichung des Prämienverbilligungssystems In der Schweiz ist der Zugang zum Gesundheitssystem aufgrund eines Prämienverbilligungssystems und der Möglichkeit der Befreiung von der Selbstbeteiligung für alle gegeben.

Allerdings bestehen grosse kantonale Unterschiede bei der Höhe der Prämienverbilligungen und der Bedingungen für einen Anspruch. Laut den Experten wäre die Festlegung einer einheitlichen Einkommensschwelle für das Anrecht auf eine Prämienverbilligung sowie eines Mindestniveaus der Unterstützung ein Schritt zu einer schlüssigeren Politik.

Bis heute sind in der Schweiz alle Versuche einer Vereinheitlichung in diesem Gebiet z. Sozialziele, Einkommensbemessung auf Grundlage der direkten Bundessteuer, Mindesthöhe der Verbilligung auf politischer Ebene gescheitert. Die Frage hängt eng mit der Sozialhilfe zusammen, die ebenfalls in den Händen der Kantone liegt. Fazit Der Bericht präsentiert eine umfassende Bilanz des schweizerischen Gesundheitswesens und stellt damit ein nützliches Referenzwerk dar — nicht nur für die laufenden Diskussionen, sondern auch in der längerfristigen Perspektive einer Gesamtreflexion des Systems.

Der Blick von aussen der beiden internationalen Organisationen ist ebenso wertvoll wie die Kommentare der Peer-Länder, die sich mit ähnlichen Problemen konfrontiert sehen. Die Länder könnten aber von den gegenseitigen Erfahrungen profitieren. Das Beveridge-Modell, das sich in der Finanzierung primär auf Steuern stützt, ist in den nordeuropäischen Ländern sowie in Irland und dem Vereinigten Königreich anzutreffen.

Auch südeuropäische Länder wie Spanien, Portugal und Griechenland sind seit den Achtzigerjahren eher dieser Gruppe zuzurechnen. Das Bismarck-Modell mit der gesetzlichen Krankenversicherung GKV ist hingegen in fast allen mitteleuropäischen und seit etwa zehn Jahren auch in nahezu allen osteuropäischen Ländern verbreitet.

Innerhalb der europäischen Gesundheitssysteme kann grob zwischen steuerbasierten Systemen und Systemen mit gesetzlicher Krankenversicherung unterschieden werden. Beide Typen haben sich in den letzten Jahrzehnten stark weiterentwickelt und differenziert. Keystone Was zeichnet Gesundheitssysteme aus? Gesundheitssysteme sind hochkomplexe Gebilde. Um sie vereinfachend, aber hinreichend korrekt beschreiben können, verwenden wir ein Dreieck siehe Grafik 1.

Auf der Unterseite des Dreiecks befinden sich die zwei zentralen Teilnehmer am System: Zentrale Fragen und ihre Beschreibungskriterien Prof. Links unten stehen die Fragen nach dem Versicherungsschutz: Praktisch kein Pooling gibt es in Singapur, wo jeder Bürger sein eigenes Medizin-Sparbuch hat; er sammelt individuell sein Geld, das er für die Gesundheitsleistungen verwendet.

Das andere Extrem ist ein nationaler Pool, in den die gesamte Bevölkerung einzahlt. Ein Beispiel einer Zwischenlösung sind Krankenkassen ohne Risikoausgleich, die jeweils das Finanzpooling nur für ihre Mitglieder betreiben. Eine weitere zentrale Frage betrifft die Allokation bzw. Reallokation an die Zahler — und damit den Risikoausgleich.

Fragen des Risiko struktur- ausgleichs stellen sich auch in nicht wettbewerbsorientierten Systemen, wenn es darum geht, wie etwa der nationale Pool auf die Regionen verteilt werden soll, ob die angemessene Finanzierungshöhe vorab oder nachträglich festgestellt wird oder ob neben allgemeinen demografischen Variablen wie Alter und Geschlecht auch Indikatoren für die Morbidität der Personen berücksichtigt werden sollen.

Die eigentlichen Zahler machen den Leistungseinkauf durch Verträge mit und Vergütung von den Leistungserbringern. Leistungserbringer Zugang und Versorgung Quelle: Die Unterscheidung zwischen steuerbasierten Systemen und den Systemen mit gesetzlicher Krankenversicherung GKV lässt sich empirisch nicht in jedem Fall machen: So hat Belgien zwar einen hohen Grad an Steuerfinanzierung.

Steuerfinanzierte Systeme und die Reformentwicklung Steuerfinanzierte Systeme Beveridge-Modell haben sich in den letzten Jahren deutlich diversifiziert. Der Bürger sah sich nur einer Organisation gegenüber, dem Staat, dem er die Steuern bezahlt hat und der ihm einen — oftmals beschränkten — Zugang zu Gesundheitsleistungen gegeben hat.

Dieses System gewährleistete die vertikale Integration zwischen Zahlern und Leistungserbringern. Die erste wichtige Reformentwicklung in den Beveridge-Ländern Nordeuropa, Grossbritannien, Irland und später auch Südeuropa gab, war der sog. Das bedeutete, dass zwar alles staatlich blieb, aber die Organisation in zwei Hälften geteilt wurde. Die eine hatte das Geld und kaufte bei der anderen die Leistungen ein. Teile der anderen Hälfte — die Krankenhäuser, Rettungsdienste usw.

Sichtbarstes Zeichen 11 Die Volkswirtschaft Das Magazin für Wirtschaftspolitik der Umstellung für viele Angestellte in den Organisationen war, dass sie ihr Gehalt nicht mehr vom Gesundheitsministerium erhielten, sondern von ihrem Krankenhaus, welches dieses aus der erwirtschafteten Vergütung bestreiten musste.

Die zweite Reformentwicklung ist eng mit obiger Entwicklung verknüpft: Der Bevölkerung wurde eine grössere Wahlfreiheit des Leistungserbringers eingeräumt. Das Geld wurde nicht mehr vorab zugeteilt, sondern an die Nutzung des Gesundheitssystems geknüpft. Die dritte Reformentwicklung betrifft die Dezentralisierung der Systeme in den Ländern. Wo sie ursprünglich zentral geregelt waren — wie etwa in Grossbritannien, Spanien oder Italien —, wurden sie oftmals regionalisiert und regionale Gesundheitsdienste geschaffen.

Dabei blieben oft wichtige Fragen wie etwa die Finanzierung umstritten. Soll das System also über regionale Steuern finanziert werden, oder bleibt es bei nationalen Steuern, die dann heruntergebrochen werden müssen? Existiert ein einheitlicher Leistungskatalog? Gibt es eine einheitliche Angebotsplanung und Qualitätssicherung in allen Regionen?

Wie gross ist der Entscheidungsspielraum der Regionalregierungen? Hier besteht ein bedeutendes Spannungsfeld zwischen den zentralen und den regionalen Behörden. Mit der vierten Reformentwicklung verbunden ist, dass die Verträge nun erlaubten, nicht mehr nur die vorher eigenen staatlichen Leistungserbringer zu kontrahieren, sondern auch nicht staatliche, also private oder frei gemeinnützige Leistungserbringer.

Bindung an das Arbeitsverhältnis und ihre Folgen In diesen Ländern war das Versicherungsverhältnis klassischerweise an das Arbeitsverhältnis geknüpft. Lange gab es nur eine Versicherung für Arbeiter und später für Angestellte. Erst danach wurde das Sozialversicherungssystem ausgeweitet: Ein universeller Versicherungsschutz ist in diesen Ländern ein neues Phänomen.

Mit Ausnahme der Niederlande, die eine bevölkerungsweite Versicherung für die erweiterte Pflegeversicherung eingeführt haben, wurde diese erst Ende der Neunzigerjahre eingeführt: Der klassische Ansatz für die Kostenminimierung ist hier der so genannte Kollektivvertrag: Der Staat bestimmt, dass die Kassen insbesondere für die stationäre Versorgung das Geld in einen gemeinsamen Topf einzahlen.

Die so finanzierten regionalen Agenturen für stationäre Versorgung schliessen dann die Verträge für alle Versicherten aller Kassen mit den Krankenhäusern ab.

Einen interessanten Ansatz kennen die Niederlande: Im ambulanten Bereich sind Kollektivverträge untersagt; hier werden die Leistungen ausschliesslich über Selektivverträge geregelt. Seit gibt es in den Niederlanden auch für den akutmedizinischen Bereich einen allgemeinen Versicherungsschutz. Andere Länder — wie Österreich, Frankreich und Luxemburg — schreiben hingegen vor, wer bei welcher Kasse versichert sein muss.

Die Kassen erhalten das Geld aus dem grossen Topf auf der Basis einer Risikostrukturformel zugeteilt. Alle Länder kämpfen mit der Frage, wie die chronisch Kranken, die sehr hohe Kosten auslösen, in diesen Allokationsmechanismus einbezogen werden können. Dadurch wird die Kostendämpfung erschwert.

Wir wissen aus Untersuchungen, dass ein gesteuerter Zugang über Gatekeeping, wo die Versicherten erst zum Hausarzt gehen, kostengünstiger wäre. Wir wissen aber auch, dass diese Regelung nicht sehr beliebt ist.

Deutschland, Frankreich und die Schweiz versuchen, mit mehr oder weniger freiwilligem Gatekeeping kostendämpfend zu wirken. Wodurch unterscheidet sich ein besseres von einem schlechteren Gesundheitssystem? Der Grad der Zielerreichung kann nur gemessen werden, wenn auch die Ziele definiert sind.

Die häufigsten international genannten Ziele sind: Die Gewährleistung einer zugänglichen, qualitativ angemessenen und bedarfsgerechten, zugleich aber auch notwendigen und wirtschaftlichen Gesundheitsversorgung sowie die finanzielle Absicherung im Krankheitsfall. In der internationalen Literatur sind Qualität, Zugang, Gleichheit, Kostenbegrenzung und Kosteneffektivität die am häufigsten genannten Ziele. Welche Ziele sollen erreicht werden?

Portugal 29,5 34,5 0, 4,01 2,71 Belgien 28,8 n. Niederlande 26,7 32,9 n. Italien 24,4 20,7 n. Finnland 24,3 19,1 0, 1,36 0,44 Frankreich 24,0 23,4 0, 0,68 0,01 Deutschland 21,5 23,8 0, 0,54 0,03 Dänemark 16,9 17,3 0, 0,38 0,07 Grossbritannien 16,6 16,4 0, 0,33 0,04 Norwegen 14,7 17,2 0, 1,22 0,28 Schweden 14,7 10,1 0, 0,39 0,18 n. Gesundheit, Zugang zu bedarfsgerechten Technologien und Versorgung, Bevölkerungs- und Patientenorientierung Responsiveness sowie faire und nachhaltige Finanzierung.

Nicht alle Ziele können gleich effektiv verfolgt werden. Sind etwa Mindestmengen an diagnostischen Massnahmen oder Operationen pro Institution oder Arzt zum Zwecke der Qualitätssteigerung vorgeschrieben, so müssen Nachteile im Zugang zu diesen Leistungen — z. Grenzen des WHO-Ansatzes Wissenschaftlich unumstritten ist heute auch, dass der Versuch der WHO, alle diese verschiedenen Ziele in einem gewichteten Index zu vereinigen, mit dessen Hilfe alle Gesundheitssysteme mit einander verglichen werden können, noch nicht funktioniert.

Deshalb seien hier auch nur für zwei der Zielbündel exemplarische Ergebnisse demonstriert: Besser sind Berechnungen, die sich auf die vom Gesundheitssystem beeinflussbaren Todesursachen konzentrieren amenable 13 Die Volkswirtschaft Das Magazin für Wirtschaftspolitik mortality.

Punkto Lebenserwartung bei Geburt zeigt sich sowohl für steuerfinanzierte als auch für GKV-Länder ein praktisch kontinuierlicher Anstieg, der allerdings in Letzteren — insbesondere in Österreich und der Schweiz — deutlicher ausfällt vgl. Ein zweites Beispiel ist die Fairness der Finanzierung. Eine andere Möglichkeit der Berechnung besteht darin, die Fairness der Finanzierung anhand des Anteils an Haushalten zu bestimmen, die einen inakzeptabel hohen Teil ihres Einkommens für Gesundheit aufbringen müssen siehe Tabelle 1.

Die steuerfinanzierten Länder Grossbritannien, Dänemark und Schweden schneiden bei der Verteilungsgerechtigkeit am besten ab, allerdings dicht gefolgt von den GKV-Ländern Deutschland und Belgien, während die Schweiz vor Griechenland und Portugal hinten liegt.

Monatsthema Gesundheitskompetenz — Grundlage für einen neuen Blick auf die Gesundheit Ähnlich wie Lesen und Schreiben für die Bewältigung des beruflichen und gesellschaftlichen Alltags notwendig sind, braucht es Gesundheitskompetenz, um gesund zu werden, gesund zu bleiben und gesundheitspolitische Entscheide zu fällen. Ausländische Studien lassen vermuten, dass es auch in der Schweiz vielfach an Gesundheitskompetenz fehlt.

Zudem haben die Anforderungen, um sich im Gesundheitssystem zurechtzufinden, in den letzten Jahren stark zugenommen. Fehlende Gesundheitskompetenz wirkt sich jedoch nicht nur im Gesundheitswesen selbst, sondern auch in Wirtschaft, Gesellschaft und Politik aus. Eine davon ist die Gesundheitskompetenz. Gesundheitskompetenz ist die Fähigkeit jedes und jeder Einzelnen, im täglichen Leben Entscheidungen zu treffen, die sich positiv auf die Gesundheit auswirken vgl.

Nutbeam unterscheidet drei Ebenen der Gesundheitskompetenz: Ausreichende Grundkompetenzen im Bereich Lesen und Schreiben; — kommunikative, interaktive Gesundheitskompetenz: Grundlegende kognitive und soziale Kompetenzen, die es erlauben, aktiv am Alltag teilzunehmen, Informationen zu sammeln und in Interaktionen mit anderen Akteuren zu interpretieren sowie vorhandene Informationen unter veränderten Bedingungen anzuwenden; — kritische Gesundheitskompetenz: Fortgeschrittene kognitive und soziale Kompetenzen, die für die kritische Analyse von Informationen eingesetzt werden können, um eine grössere Kontrolle unter verschiedenen Lebenssituationen ausüben zu können.

Dienstleistungen, Behandlungsmöglichkeiten und Produkte, die mit Gesundheit zu tun haben, wurden in den letzten 15 Jahren immer zahlreicher. Parallel dazu haben die Anforderungen an die Menschen zugenommen, um sich im Gesundheitswesen zu orientieren, Leistungen auszuwählen, über Therapien zu entscheiden und sich über einen gesunden Lebensstil zu informieren, aber auch um gesundheitspolitisch gut abgestützte Entscheide zu treffen.

Notwendige Grundlage zur Bewältigung dieser Rollen- und Anforderungsvielfalt ist ein genügendes Mass an Gesundheitskompetenz. Ist diese nicht ausreichend, muss mit negativen Auswirkungen in verschiedenen Bereichen gerechnet werden. Zentral ist dabei das Gesundheitswesen selbst. Menschen mit weniger Gesundheitskompetenz sind häufiger krank und können allfällige Krankheiten weniger gut bewältigen.

Insbe- 14 Die Volkswirtschaft Das Magazin für Wirtschaftspolitik sondere haben Menschen, die von gesundheitlicher Ungleichheit besonders betroffen sind, ohne ausgeprägte Gesundheitskompetenz kaum Chancen, ihre Lage zu verbessern. Auch in der Wirtschaft ist mit Folgekosten zu rechnen. Die Auswirkungen der Gesundheitskompetenz auf das Gesundheitswesen wurden bereits an anderer Stelle beschrieben.

Ökonomische Auswirkungen ungenügender Gesundheitskompetenz Grafik 1 zeigt stark vereinfacht die Bedeutung der Gesundheitskompetenz. Neben den Ressourcen der einzelnen Personen bzw. Sie beeinflusst aber den Gesundheitszustand auch direkt, da davon auszugehen ist, dass kranke Menschen mit höherer Gesundheitskompetenz rascher gesund werden und nachhaltiger gesund bleiben. Der Gesundheitszustand wirkt sich in unterschiedlichen Bereichen — Wirtschaft, Gesundheitswesen, Politik, Gesellschaft — aus.

Somit besteht ein direkter Zusammenhang zwischen dem Ausmass der Gesundheitskompetenz und den ökonomischen Auswirkungen eines Defizits in verschiedenen Bereichen.

Zurzeit liegen für die Schweiz keinerlei empirische Schätzungen vor, in welchem Ausmass zusätzliche Kosten entstehen, die auf mangelnde Gesundheitskompetenz zurückzuführen sind. Wendet man die Ergebnisse einer amerikanischen Studie2 auf die Schweiz an und nimmt man einige Anpassungen für die hiesigen Verhältnisse vor, so dürften im Jahr im Gesundheitswesen rund 1,5 Mrd.

Franken an vermeidbaren Mehrkosten entstanden sein. Davon dürften rund Mio. Franken auf die obligatorische Krankenversicherung entfallen. Selbstverständlich sind dies nur sehr grobe Kostenschätzungen, die sich zudem nur auf den Bereich des Gesundheitswesens beschränken. Sie weisen aber darauf Monatsthema Grafik 1 Wirkungen von Gesundheitskompetenz Ressourcen der Bürgerinnen und Bürger Ressourcen der Umwelt Wirtschaft wirkungen sind noch nicht empirisch untersucht.

Wenn sie positiv sind und gesundheitskompetente Menschen letztlich Geld einsparen, so werden diese finanziellen Ressourcen für anderen Konsum bzw. Unter Umständen geht davon also ein positiver Wachstumsimpuls aus. Sie umfasst fünf wichtige Bereiche: Individuelle Gestaltung der Gesundheit. Wissen und Anwendung von entsprechendem Verhalten auch bei der Betreuung der Familie; b Systemorientierung: Die Fähigkeit, Konsumund Dienstleistungsentscheidungen unter gesundheitlichen Gesichtspunkten zu treffen; d Arbeitswelt: Unfälle und Berufskrankheiten vermeiden, Einsatz für die Sicherheit und für gesundheitsförderliche Arbeitsbedingungen sowie eine angemessene Balance zwischen Beruf und Privatleben; e Gesundheitspolitik: Informiertes gesundheitspolitisches Handeln Eintreten für Gesundheitsrechte, Stellungnahmen zu Gesundheitsfragen, Mitgliedschaften in Patienten- und Gesundheitsorganisationen.

Kickbusch 1 Vgl. Die Beziehungen zwischen Gesundheitskompetenz und Wirtschaft sind vielfältig. Sie können folgendermassen beschrieben werden: Gesunde Menschen erbringen grundsätzlich bessere Arbeitsleistungen als kranke. Kranke Menschen sind zudem öfter abwesend. Dies verursacht entsprechende Folgekosten für die Betriebe und die Versicherungen. Die Gesundheit der Mitarbeitenden ist darüber hinaus eine wesentliche Voraussetzung für deren Motivation.

Günstige Rahmenbedingungen und eine sinnstiftende sowie herausfordernde Arbeit stärken die Gesundheit und damit die Motivation der Mitarbeitenden. Allerdings gibt es auch gewisse Branchen, die durch eine Zunahme der Gesundheitskompetenz an Umsatz verlieren könnten z. Andererseits sparen sie Geld ein, weil sie weniger häufig und weniger lang krank sind. Dies führt zu einer Güterabwägung: Investitionen in Gesundheitskompetenz kosten Geld, bringen aber auf der anderen Seite auch einen Nutzen, indem die negativen volkswirtschaftlichen Auswirkungen geringer Gesundheitskompetenz in den genannten Bereichen reduziert werden.

Für die Schweiz ist daher zweierlei empirisch zu untersuchen: Führt man beide Seiten zusammen, können Kosten und Nutzen einer zusätzlichen Investition in die Gesundheitskompetenz abgeschätzt werden.

Dabei ist allerdings zu berücksichtigen, dass nicht alles in Franken und Rappen berechnet werden kann. So dürften gesundheitskompetentere Menschen auch eine höhere Lebensqualität geniessen, deren Nutzen nur schwer zu beziffern ist. Makroökonomische Aspekte Ungenügende Gesundheitskompetenz führt zu Kostenfolgen in den Bereichen des Gesundheitswesens, der Wirtschaft und der Gesellschaft.

Die Folgekosten im Gesundheitswesen führen zu zusätzlichen Anstellungen und damit zu einer Steigerung des Bruttosozialproduktes. Wird die Gesundheitskompetenz erhöht, dann könnte es im Gesundheitsbereich zu einer geringeren Wertschöpfung kommen. Dieser Effekt kann vermieden werden, wenn — was sicher sinnvoll wäre — die Akteure für ihr Engagement im Bereich der Gesundheitskompetenz abgegolten werden.

Zudem ist zu berücksichtigen, dass Bildung und Erhalt der Gesundheitskompetenz einen eigenen Markt darstellen. Monatsthema Gesundheitsförderung und Prävention Immer öfter wird darauf hingewiesen, dass die steigenden Kosten im Gesundheitswesen nur dann wirklich stabilisiert werden können, wenn die Menschen weniger häufig krank werden. Gesundheitsförderung und Prävention sind wichtige zukünftige Handlungsfelder von Politik und Wirtschaft. Allerdings muss auch in diesem Zusammenhang die Gesundheitskompetenz der Bevölkerung im Auge behalten werden: Präventionskampagnen können beispielsweise ihre Wirkung nur dann entfalten, wenn die Informationen verstanden und insbesondere auch umgesetzt werden.

Bei der Gesundheitsförderung kommen den Betrieben wichtige Aufgaben zu, da sie im täglichen Kontakt mit den Mitarbeitenden stehen.

Damit gesundheitsfördernde Massnahmen wirksam sein können, müssen die Mitarbeitenden über eine ausreichende Gesundheitskompetenz verfügen. Kompetenz in der Gesundheitspolitik In einer demokratischen Gesellschaft hängt die Qualität der politischen Entscheidungen und somit die Qualität der institutionellen Rahmenbedingungen wesentlich von den Kompetenzen der Bürgerinnen und Bürger ab. Im Bereich der Gesundheitspolitik kommt der Gesundheitskompetenz eine doppelte Bedeutung zu.

Zum einen ermöglicht eine hohe Gesundheitskompetenz das Verständnis der Vorlagen und das Treffen informierter Entscheide. Dies lässt sich am Beispiel der Volksinitiative zur Einführung einer Einheitskasse illustrieren. Um sich eine Meinung zu dieser einfach formulierten, inhaltlich aber äusserst komplexen Vorlage bilden zu können, sind verschiedenste Kompetenzbereiche von grosser Bedeutung.

Zum anderen beeinflusst die Gesundheitskompetenz das Verhalten des Einzelnen innerhalb des Gesundheitssystems. Folglich müsste bei der Wahl der institutionellen Rahmenbedingungen auch darüber nachgedacht werden, ob die teilweise nicht vorhandene bzw. Innerhalb starker staatlicher Rahmenbedingungen sollen in verschiedenen Bereichen Wettbewerbselemente zum Tragen kommen. Dieses System erfordert von den Versicherten intensive Orientierungsarbeiten, wenn z.

Kann aber ein solches System funktionieren, wenn viele Menschen die dazu notwendige Gesundheitskompetenz nicht mitbringen? Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung Hrsg. Vierte und erweiterte Auflage, Schwabenheim a. Arbeitsbericht Gesundheitskompetenz , www. The Role of Health Literacy, www. Gastein Health declaration Partnerships for Health, www. Denkanstösse für ein Rahmenkonzept zu Health Literacy. Megatrends und deren Konsequenzen für Politik und Gesellschaft. Verlag für Gesundheitsförderung, Hamburg.

Gesundheitspolitiken in der Schweiz — Potential für eine nationale Gesundheitspolitik. Health Literacy as Public Goal: Ein bisher vernachlässigtes Thema: Ökonomische Aspekte der Gesundheitskompetenzen.

Ausländische Studien lassen jedoch vermuten, dass auch in der Schweiz Gesundheitskompetenz nicht in genügendem Ausmass vorhanden ist. Trifft dies zu, so muss die Frage aufgeworfen werden, ob in den Schulen, der beruflichen Ausbildung, den höheren Ausbildungen, am Arbeitsplatz oder bei der Ausbildung der Leistungserbringer im Gesundheitswesen nicht zu wenig in den Aufbau und den Erhalt der Gesundheitskompetenz investiert wird.

Diesbezügliche Forschungsanstrengungen drängen sich auf; doch sie allein genügen nicht. Alle staatlichen Akteure, Nicht-Regierungsorganisationen und Arbeitgeber, aber auch die Bürgerinnen und Bürger sind gefordert, sich mit diesem Thema auseinander zu setzen. Insbesondere geht es um die Messung und Reduktion der schleichenden Form endemischer Infektionen sowie das Aufdecken, Abklären und Eindämmen von Epidemien. Die Gruppe Swissnoso hat im Jahr zusammen mit Spitälern auf nationaler Ebene eine erfolgreiche Initiative zur Patientensicherheit im stationären Gesundheitswesen lanciert.

Laut Hochrechnung könnten mit der Verbesserung der Händehygiene 17 Infektionen verhindert und damit 60 Mio. In der Schweiz gibt es keine gesetzlichen Vorgaben zur Ausrüstung der Spitäler mit Spitalhygieneabteilungen.

Dennoch haben heute die meisten Spitäler entsprechendes Personal, wenn auch in unterschiedlichem Mass: Die Bandbreite reicht von einer designierten Pflegefachkraft, die diese Aufgabe zusätzlich übernimmt, bis hin zu interdisziplinären Teams mit Infektiologen-Epidemiologen, Mikrobiologen, Informatikern und Pflegepersonal, das die in der Schweiz angebotene Spezialausbildung absolviert hat. Gefordert wäre ein verantwortlicher ausgebildeter Arzt pro Spital und eine Hygienepflegeperson — je nach Betriebsart — pro — Betten.

Damit wird sichergestellt, dass diese transversale Funktion früh und schnell in Entscheidungsprozesse eingreifen kann. Hochgerechnet wären es also jährlich 70 Patienten, die sich infizieren.

Dies führt zu Mehrkosten von Mio. Franken und einer Aufenthaltsverlängerung von Spitaltagen. Die Berechnung der Mehrkosten beruht auf der konservativen Annahme von durchschnittlich Franken an Zusatzkosten pro Infektion. Einzelne, schwere Infektionen ziehen jedoch Behandlungen im Bereich von vierstelligen Beträgen nach sich. Bei Anwendung einer Fallkostenpauschale werden diese Mehrkosten für den Leistungserbringer direkt spürbar. Daneben hat die Gruppe unter Leitung des Autors wiederholte landesweite Messungen der spitalerworbenen Infektionen durchgeführt, aufgrund derer das Ausmass des Problems beziffert werden kann.

Dies hat zum Aufbau eines Netzwerks geführt, das einen Wissenstransfer von den universitären Zentren in die peripheren Spitäler erlaubt. Weitere Informationen sowie die Liste der Mitglieder sind unter www. Zweierlei Risikofaktoren Die Risikofaktoren hängen einerseits mit dem Gesundheitszustand des Patienten bzw. Chronische Erkrankungen — wie Zuckerkrankheit, Krebs oder Aids — führen zu einer erhöhten Infektanfälligkeit. Das gleiche gilt auch für akute Zustände, wie Mehrfachverletzungen mit diversen Organschäden aufgrund eines schweren Unfalls oder einer schweren Infektion, die ausserhalb des Spitals erworben wurde.

Andererseits hängt das Infektrisiko von der Qualität der medizinischen Betreuung insgesamt und der Strategie zur Infektverhinderung im Besonderen ab. Die verschiedenen ausschlaggebenden Faktoren können anhand des Qualitätsmodells dargestellt werden, das von Donabedian bereits vorgeschlagen wurde. Strukturen wie der Ausbildungsstand und die Organisation des betreuenden interdisziplinären Teams, die Architektur des Spitals, die Qualität der Desinfektionsmittel und der Instrumente, aber auch das Vorhandensein, die Qualität und Zugänglichkeit von Behandlungsprotokollen spielen hier eine Rolle.

In einer Studie aus den Siebzigerjahren2 konnte gezeigt werden, dass das Vorhandensein eines zuständigen Arztes und einer Pflegefachperson für Spitalhygiene eines der Elemente war, die zur Reduktion von nosokomialen Infektionen geführt hat. Im gleichen Sinn wendet die Spitalhygiene heute Erkenntnisse aus der Verhaltenspsychologie und der Arbeitsergonomie an, um Behandlungsprotokolle, medizinische Produkte und die Spitalumgebung sicherer zu machen.

Bei einigen Infektionen können Risikofaktoren identifiziert werden, die einen grossen Teil des Entstehens erklären. Für diese besteht deshalb heute ein grösseres Präventionspotenzial als für andere Infektionen. Zu den gewichtigen und definierten Risiken gehören chirurgische Eingriffe sowie das Einlegen von Fremdkörpern. Bei Urininfektionen ist dies der Urinkatheter, bei chirurgischen Infektionen die Operation und bei Bakteriämien der zentrale Venenzugang.

Die Infektionen werden dabei mehrheitlich während des Eingriffs durch Keime ausgelöst, die der Patient bereits auf oder in sich trägt. Diese Keime können durchaus einige Tage zuvor durch mangelnde Händehygiene beim Personal auf den Patienten übertragen worden sein.

Falls die Keime zudem bereits eine spitaltypische Antibiotikaresistenz aufweisen, kann dies den Therapieerfolg gefährden. Forschungs- und Handlungsbedarf Die ausschlaggebende Behandlungsqualität ist also einerseits mit einem präzisen und sauberen Vorgehen bei Eingriffen und andererseits mit der sparsamen und gezielten Anwendung von eingreifenden Techniken und Antibiotika zu erreichen.

Über die Ursache der Infektionen und deren Verhütung besteht sicher noch ein wesentlicher Forschungsbedarf.

Zwischen den bereits bestehenden wissenschaftlichen Erkenntnissen und der Umsetzung in der Spitalroutine klafft aber noch ein Graben, den es zuzuschütten gilt. Die Frage nach der Verteilung des Risikos zwischen patienten- und behandlungsbedingten Risiken bringt uns direkt zur Frage nach der maximalen Reduzierbarkeit der nosokomialen Infektionen. Eine neuere Arbeit spricht gar von einer Reduktion der gefährlichen katheterbedingten Bakteriämien auf 0 über mehrere Monate.

Möglich wurde dies durch eine rigorose, kontrollierte Anwendung aller bekannten Verhinderungsstrategien bei jeder Kathetereinlage.

Mit der weiteren Erforschung von Risikofaktoren und der gezielteren Anwendung von Prozessdesign dürfte demnach die tolerierbare Infektionsrate noch mehr reduziert werden. Qualitätsmessung der Infektverhütung Die Messung der Qualität bezüglich Infektverhütung kann auf zwei Ebenen erfolgen: Unmittelbar vor dem Berühren eines Patienten; 2. Unmittelbar nach dem Berühren eines Patienten; 3. Unmittelbar nach Kontakt mit Körperflüssigkeiten; 5.

Unmittelbar nach dem Berühren der unmittelbaren Patientenumgebung. Sichtbare, anhaltende Unterstützung durch die Spitalleitung; 2. Bereitstellen der Händedesinfektionsmittel an jedem Patientenbett Spender oder Kittelflaschen ; 3.

Schriftliche, leicht zugängliche Anordnungen; 4. Weitere Informationen unter www. Kasten 3 Literatur — Sax H. Swiss Med Weekly ; 7 , S. Am J Epidemiol ; 2 , S. The Preventable Proportion of Nosocomial Infections: An Overview of Published Reports. J Hosp Infect ; 54 4 , S. Crit Care Med ; 32 10 , S. Lancet ; Infect Control Hosp Epidemiol ;25 3 , S. In der Schweiz gibt es — im Gegensatz zu anderen europäischen Ländern — keine direkten gesetzlichen Vorgaben, die Gesundheitseinrichtungen dazu anhalten, nosokomiale Infektionen zu messen.

Die Messung der Infektionen wurde häufig als unabdinglicher erster Schritt zu deren Verhütung bezeichnet. Es konnte zudem verschiedentlich gezeigt werden, dass die vertrauliche Rückmeldung der Infektionsrate an die betroffenen Mitarbeiter zu einer Reduktion der Infektionen geführt hat, ohne dass andere Massnahmen getroffen wurden. Allerdings bestehen bei der Messung zwei grundsätzliche Probleme.

Das eine Problem betrifft paradoxerweise die relative Seltenheit der nosokomialen Infektionen. Das führt dazu, dass über einen Zeitraum von einem Jahr in einem Spital von bis zu Betten kaum statistisch brauchbare Zahlen entstehen.

Der Netzkauf war seinerzeit nur möglich geworden durch zahlreiche Beteiligung und Spenden von Bürgern aus ganz Deutschland. Die EWS betreiben heute nicht nur das eigene Stromnetz, sondern beliefern bundesweit ca. Für Vertrieb und Kundenbetreuung will aleo solar ein Tochterunternehmen in Spanien gründen. Weltversammlung für Regenerative Energien in Bonn.

Themenschwerpunkte sollen neben der beschleunigten Einführung Regenerativer Energie auch die Bekämpfung von Subventionen fossiler Energien und die Diskussionen um die Kernenergie sein.

Neue Broschüre zu Strompreisen aus Regenerativer Energie. Ursache für die Preissteigerungen waren nach Angabe des Ministeriums vor allem die Kosten für Stromerzeugung und Stromtransport. Die Broschüre kann kostenlos bestellt oder heruntergeladen werden unter http: Der Fachverband Biogas e. Nach Erhebungen der Bundesregierung s. Eine Abschaffung des EEG vernichtet tausende von Arbeitsplätzen in der Branche Regenerative Energie, eine der sehr wenigen boomenden Branchen Deutschlands mit Arbeitsplätzen auch im ländlichen Raum und vor allem in mittelständischen Unternehmen.

Da Strompreiserhöhungen nicht durch das EEG begründet waren, kann dessen Abschaffung auch nicht zu Preissenkungen führen. Neben einer deutlichen Erhöhung der Arbeitslosigkeit würde eine Abschaffung des EEG die Exportchancen der deutschen Industrie behindern und auch die Monopolstrukturen in der Energieerzeugung wieder festigen. Neue Regierung Schleswig-Holsteins setzt weiter auf Bioenergie. Handelsplattform für Biomasse im Internet.

Unter der Internet-Adresse http: Die Handelsplattform soll mehr Transparenz in den Biomasse-Markt bringen und den direkten Kontakt zwischen Anbietern und Interessenten ermöglichen.

Deutschland fördert tschechischen Windpark. Das tschechische Unternehmen green lines s. Finanzministerium schlägt Rücknahme der Steuerbefreiung für Biodiesel vor.

Seit Jahresbeginn sind in Deutschland Biokraftstoffe sowohl in reiner Verwendung als auch in Gemischen von der Mineralölsteuer befreit. Das Gesetz enthält jedoch auch eine Berichtspflicht des Bundesministeriums der Finanzen an den Deutschen Bundestag über die Markt- und Preisentwicklungen, um eine eventuell entstehende Überförderung von Biokraftstoffen zu vermeiden.

Ziel der Gesetzesänderung war seinerzeit, den Unterschied der Kosten von Biokraftstoffen und fossilen Kraftstoffen auszugleichen. Das Bundesministerium der Finanzen hat nun den ersten Bericht zur Steuerbegünstigung für Biokraft- und Bioheizstoffe vorgelegt. Das Finanzministerium kommt darin für das Jahr u. Das Ministerium schlägt deshalb vor, eine anteilige Besteuerung von Biodiesel einzuführen, da dem Staat im Jahr etwa Millionen Euro Steuergelder so entgangen seien.

Das neue Energiewirtschaftsgesetz - Inhalt und Ausgestaltung des zukünftigen Energiemarktes Ecuador Wirtschaftsdaten kompakt: Bulgarien Wirtschaftsdaten kompakt: Investment I Einfach I Anders. Chile ein Investment für Quint: Myanmar Wirtschaftsdaten kompakt: Estland Wirtschaftsdaten kompakt: Australien Wirtschaftsdaten kompakt: Mexiko Die Werkbank der Welt für die Welt. Finnland Wirtschaftsdaten kompakt: Katar Wirtschaftsdaten kompakt: USA Wirtschaftsdaten kompakt: Chris Schmidt - istockphoto.

Freihandel 2 Wirtschaft Mehr. Schweden Wirtschaftsdaten kompakt: Japan Wirtschaftsdaten kompakt: Japanisch-deutsche Wirtschaftsbeziehungen im Wandel Japanisch-deutsche Wirtschaftsbeziehungen im Wandel Überblick zur wirtschaftlichen Lage in der Ukraine und zu den Wirtschaftsbeziehungen Russland - Ukraine Überblick zur wirtschaftlichen Lage in der Ukraine und zu den Wirtschaftsbeziehungen Russland - Ukraine 5.

Ricardo Giucci, Deutsche Beratergruppe Mehr. G Industrie- und Schwellenländer Russische Föderation. Daten zur polnischen Wirtschaft Veränderung ggü. Portugal Wirtschaftsdaten kompakt: Die wirtschaftliche Zukunft Deutschlands. Eine telefonische bevölkerungsrepräsentative Umfrage.

Einführung in die Makroökonomie Sommersemester Im Zentrum des Technologie-Dreiecks Mehr. Syrien Wirtschaftsdaten kompakt: Die offene Volkswirtschaft Teil II: Flächen gewinnen durch Innenentwicklung Rahmenbedingungen Flächen gewinnen durch Innenentwicklung Rahmenbedingungen Ausblick auf die globale Entwicklung am Geflügelmarkt.

Juni Markteintritt Vietnam: Reales Exportwachstum vor und nach Beginn der Währungsuniom Mehr. Kenia Wirtschaftsdaten kompakt: Macht Österreich Fortschritte Mehr. Südafrika Wirtschaftsdaten kompakt: Produktion minus Absorption Mehr.

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Wenn ich richtige Scheisse baue werde ich gefeuert, evtl. Allerdings ist die Rechtslage mit etlichen Unsicherheiten behaftet.

Closed On:

Welches waren die mit Hilfe der makroökonomischen Konjunkturanalyse feststellbaren Bestimmungsfaktoren des Konjunkturaufschwungs in den er Jahren und des relativ starken Einbruchs in den er Jahren?

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